
1. Perpitch Beach, Scilly-Inseln, EnglandEin typisches Sommerreiseziel ist es nicht, aber genau das macht den entscheidenden Vorteil aus. Der subtropische Archipel Isles of Scilly vor der Südwestküste Englands wartet auf seinen über 140 Inselchen mit unzähligen versteckten Stränden und Buchten auf. Der Perpitch Beach auf der Insel St. Martin sticht aufgrund seiner Schönheit besonders hervor. Erreicht werden kann der Strand per Boot von der Hauptinsel St. Mary aus. Picknickkoffer und Badesachen eingepackt und los kann’s gehen.
Die Inselgruppe Cíes vor der Küste Galiciens ist genau das Gegenteil zu den überfüllten Stränden der spanischen Ostküste. Praia das Rodas mit seinem weichen, hellen Sand ist wohl einer der besten Strände dieses nahezu unberührten Archipels. 1980 wurden die Islas Cíes zum Naturschutz erklärt und sind der Öffentlichkeit seither nur im Sommer zugänglich.
Um die besten Strände zu erreichen, muss man sich schon etwas anstrengen – und der Strand von Dhërmi ist da keine Ausnahme. Dhërmi ist nämlich das nördlichste Dorf Albaniens. Erst seit den letzten Jahren wird die touristische Infrastruktur hier stetig ausgebaut. Neben den vielen sakralen Bauten zieht es die Besucher vor allem wegen des klaren Wassers und der guten Bademöglichkeiten an. Noch hat sich das nicht überall herumgesprochen…
4. Dune du Pyla, Aquitane, FrankreichEinen wirklichen Namen hat der Strand an der französischen Atlantikküste nicht. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Abschnitt der Dune du Pyla, eine riesige Wanderdüne zwischen dichtem Wald auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen. Der Strand wird von einer 108 Meter hohen Sandwand verborgen gehalten. Diese muss man also erst einmal erklimmen, um sich dann zum Strand runterzurollen. Abenteuer ist hier garantiert.
Ein Geheimnis ist dieser Tipp nicht, denn russische Urlauber haben diesen litauischen Kurort in der Nähe von Palanga schon längst als beliebtes Reiseziel entdeckt. Mit seiner bezaubernden Ostseelandschaft, den langen Dünenstränden und jeder Menge Platz, um das Badetuch auszubreiten, ist Šventoji eine gute Alternative für einen entspannten Badeurlaub.
Auch um den Saleccia-Strand zu erreichen, muss man sich etwas mehr ins Zeug legen als sonst – es sei denn, Sie haben eine Yacht. Falls nicht, müssen Sie erst einmal eine Wüste überqueren, die Désert de Agriates im Nordwesten Korsikas, um genauer zu sein. Doch der Strand ist die Tortur allemal wert, wie eine Fata Morgana stößt man auf diesen kilometerlangen weißen Küstenstreifen mit glasklarem Wasser, das in drei Türkistönen schimmert. Einfach toll!
7. Triagh Siar, Vatersay, SchottlandAbgelegener als der Strand mit dem unaussprechbaren Namen Triagh Siar auf der kleinen schottischen Insel Vatersay geht’s wohl kaum. Als ein kleiner Punkt auf der Landkarte am äußersten Rand Europas wird Triagh Siar nur durch schmale Dünen von seinem Nachbarstrand Vatersay Bay getrennt. Nur das etwas kühlere Klima verrät, dass man doch nicht in der Karibik ist. Freuen kann man sich hier auf Steinadler und Wildblumen in ihrer ganzen Pracht.
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