

Doch wie funktionieren eigentlich diese Supper Clubs?
Nun als erstes muss man einen solchen Club finden, dabei wird diese Liste hier eine gute Anregung sein. Sobald man einen gefunden hat, meldet man sich an, um herauszufinden, wo das geheime Dinner stattfinden soll und dann geht man einfach zur vereinbarten Zeit zum vereinbarten Ort, am besten mit einer Flasche Wein (oder sonstigem Drink), zahlt einen kleinen Obolus und isst, trinkt und lernt neue Leute kennen.
Alle sechs Wochen laden die beiden Gastgeber von Fisk & Gröönsaken - zwei begeisterte Hobbyköche - fremde Gäste in Ihre Wohnung im Berliner Prenzlberg ein. Auf dem Programm steht so ziemlich alles, was die fleischlose Küche hergibt - von Kräuterschaumsuppe über krosse Honigdorade bis hin zu Portweinfeige und Mohnmousse - wenn das mal kein richtig gutes „fremd essen“ ist.

Der von keinem anderen als Skyscanners PR-Manager Mary Porter und ihrem Ehemann Mark vor ein paar Jahren ins Leben gerufene Supper Club Kitchen Porter’s gilt als eines der besten kulinarischen Erlebnisse in Edinburgh. Mark ist professioneller Chefkoch mit langjähriger Erfahrung und einer solchen Leidenschaft fürs Kochen, dass er jeden Monat bis zu 14 Gäste mit feinsten Speisen bekocht. Wer einmal in einem echten Piratenrestaurant einkehren möchte und nach Edinburgh reist, sollte sich möglichst frühzeitig auf die Mailing-Liste (kitchenports@yahoo.co.uk) setzen lassen.
Jeden ersten Sonntag im Monat haben Feinschmecker in München die Gelegenheit, sich vom irischen Koch Shane McMahon in seinem Kochatelier „Shane’s Kitchen“ nach Strich und Faden bekochen zu lassen. Seit Ende 2008 findet nun schon der viel umschwärmte Supper Club statt. Die Teilnahme kostet 70 Euro für alte Hasen und für Neueinsteiger 80 Euro. Freuen dürfen sich die Gäste auf eine Fusion der europäischen und asiatischen Küche…lecker!
Einst unter dem Namen Fernandez and Leluu Supper Club bekannt, ist das kulinarische Experiment von Simon Fernandez und Uyen Luu mittlerweile zu einem 6- bis 8-Gänge-Bankett mit dem Namen FerdiesFoodLab avanciert. Allein beim Anblick der meterlangen (so scheint es jedenfalls) Tafel läuft einem das Wasser im Mund zusammen und das Menü lässt ihn fast schon überschäumen. Wer dabei sein möchte, kann sich an Simon höchstpersönlich per E-Mail wenden. Eine Explosion am Gaumen ist garantiert!
Und schließlich hier, wo alles begann, hört unsere kulinarische Supper-Club-Reise auf ─ in den USA. Supper Clubs gibt es in New York fast schon wie Sand am Meer. Doch besonders hervorstechen tut der Ted and Amy Supper Club, der fast schon einen Kultstatus hat und zu dem auch Chefköche und Blogger der Gourmetszene geladen werden. Zwar legen die beiden Gastgeber Ted Allen und Amy Sedaris gerade eine Pause ein, auf die Mailing-Liste kann man sich aber trotzdem setzen lassen, um zu erfahren, wann es denn wieder losgeht.
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