

Immer mehr Deutsche betrachten Polen als ein äußerst attraktives Reiseziel. Warum? Nun ja, die Anreise ist recht unkompliziert – sei es mit der Bahn, dem Auto oder dem Flieger – und in der Regel bekommt man für sein Geld auch ordentlich was geboten. Dies ging auch aus einer kürzlich von Skyscanner durchgeführten Umfrage hervor, bei der Polen auf den dritten Platz der günstigsten Urlaubsländer gewählt wurde.
Da Krakau im Mittelalter die polnische Hauptstadt war und der Stadtkern im Gegensatz zu vielen anderen Städten von Kriegszerstörungen weitgehend verschont blieb, wartet es mit einer wunderschönen im Baustil der Gotik, Renaissance und des Barocks geprägten Altstadt auf. Hinzu kommt das tolle Ambiente des Jüdischen Viertels Kazimierz, in dem der Besucher auf die unterschiedlichsten Galerien, Bars und Restaurants trifft.
Nachdem Sie das beste „Smalec“ der Stadt gefunden und den Hunger mit diesem deftigen Schmalzbrot gestillt haben, können Sie sich entweder auf Museumstour begeben, wie beispielsweise zum Schlesischen Museum oder zum Museum der Stadtgeschichte, oder durch die Altstadt bummeln und Halt in einem der traditionellen Teehäuser machen.
Posen ist untouristisch, steckt aber voller Energie. Hier reiht sich ein wunderschöner Renaissancebau an den nächsten und eine Erkundung des historischen Zentrums samt dem Alten Rathaus und Alten Markt sowie der Dominsel (Ostrów Tumski) wird das ein oder andere Geheimnis lüften.
Dieses als Nationalpark unter besonderem Schutz stehende Teilgebirge der Tatra mit ihrem alpenähnlichen Panorama ist ein einziger Abenteuerspielplatz für Mountainbiker, Skifahrer, Bergsteiger und Wanderer. Von klaren Bergseen über tosende Wasserfälle bis hin zu interessanten Städten, wie Zakopane, bietet diese Region alles, was man sich nur wünschen kann.
Eigentlich wollten wir ja nicht über Bier sprechen, aber wir können einfach nicht anders, als es jetzt doch zu tun. Laut PintPrice, eine Website, auf der man die Bierpreise der ganzen Welt vergleichen kann, kann man in der Ukraine schon ab 0,59 Euro am Weizen nippen. Im Gegensatz dazu muss man in Polen tiefer in die Tasche greifen. Dort kostet das Pint nämlich 1,44 Euro, was eigentlich immer noch recht günstig ist.
Ein Besuch Kiews bietet Besuchern einen Vorgeschmack auf die sowjetische Geschichte – jedoch ohne das ganze Trara bei der Einreise. Denn anders als in Russland besteht in der Ukraine für Deutsche keine Visumspflicht. Unbedingt anschauen sollte man sich das Kiewer Höhlenkloster. In dem seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Klosterkomplex befinden sich neben mehreren Museen auch die gläsernen Särge vieler Mönche, von denen sich einige im Laufe der Jahrhunderte bereits mumifiziert haben.
In dem nach dem Sohn eines früheren Fürsten auch als „Löwenstadt“ bezeichneten Lemberg findet in Anlehnung daran jedes Jahr eine Löwenparade statt. Dabei werden aber nicht etwa die Löwen eines gerade gastierenden Zirkusses vorgeführt, sondern Löwenskulpturen aller Art zelebriert.
Das eher für seine Schwerindustrie bekannte Donezk ist eigentlich grüner als man denkt. Laut ukrainischem Fremdenverkehrsamt gilt die „Stadt der Millionen Rosen“ unter Touristen als eher weniger attraktiv. „Wir können Ihnen versichern, dass dem nicht so ist“, so das Amt. Der Park mit vielen aus Metall geschmiedeten Skulpturkompositionen ist ein klares „Must-See“, so auch das Opernhaus und das neue Fußballstadion.
Den ukrainischen Teil der Karpaten muss man einfach gesehen haben. Hier findet man die größten Urwaldareale Europas vor, die seit Längerem schon unter Naturschutz stehen und somit bis heute weitgehend unberührt sind. Man stößt auf riesige Buchenwälder, beeindruckende Landschaften voller Narzissen und mehrere Tausend verschiedene Pflanzen- und Tierarten.
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