

Um den Bedürfnissen der zunehmend übergewichtigen Bevölkerung entgegenzukommen, will Airbus seine Sitzplätze fünf Zentimeter breiter bauen. Statt bisher 45,7 Zentimeter stünden Übergewichtigen und größeren Menschen Sitze mit einer Breite von 50,8 Zentimeter zur Verfügung. Dafür müssen jedoch der Fensterplatz und der mittlere Sitz jeweils 2,5 Zentimeter einbüßen.
Über 1000 Personen nahmen an der Skyscanner-Umfrage teil. Mehr als 75 Prozent empfinden es als unfair, dass sich der Großteil der Passagiere aufgrund dieses Vorhabens in schmalere Sitze zwängen müsste. Zwar steht noch nicht genau fest, welche Airlines die neuen Sitze einbauen wollen oder wie die Preisgestaltung aussehen wird, doch wie bei allen anderen Extras geht dies aller Wahrscheinlichkeit nach mit höheren Ticketpreisen einher. Die schmaleren Sitze hingegen würden schnell zum Standard werden – ohne Rabatt.
Rund 84 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Passagiere, die mehr Platz brauchen, auch dafür zahlen sollten. Die Ergebnisse sind analog zu einer früheren Skyscanner-Umfrage zur sogenannten „Fettsteuer“, bei der sich 76 Prozent der Teilnehmer für eine Zusatzgebühr für „besonders beleibte Fluggäste“ aussprachen.
Sam Poullain, Skyscanner-Sprecher, kommentiert:
„Die Frage, ob Passagiere für breitere Sitze etwas zuzahlen müssen, ist viel umstritten, da es den Fluglinien einen finanziellen Anreiz gibt, die gängige Sitzgröße zu reduzieren. Die breiteren Sitze von Airbus sind sicherlich ein kluger Schritt zur Umsatzsteigerung. Dass Passagiere, die infolgedessen ein paar Zentimeter Sitzbreite einbüßen müssen, davon nicht begeistert sind, liegt allerdings auf der Hand.“
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