

Auf Flugreisen kann man schon verrückte Sachen erleben – besonders dann, wenn man neben einem Schwein oder gar Pferd sitzen muss. Einem Entwurfsblatt zur Gleichstellung behinderter Menschen zufolge soll die Mitnahme kleiner Hilfstiere auch bei Flügen gestattet sein.
Therapieschweine, Affen, Blindenhunde und –pferde werden in den USA offiziell als Hilfstiere anerkannt. Für menschliche Begleiter, die nicht in das übliche Raster eines Diensttieres passen, kann die Airline laut Entwurfsblatt einen Nachweis verlangen. Auch muss das Tier stubenrein sein bzw. eine Windel tragen, falls sich die Natur während des Flugs wider Erwarten doch zu Wort melden sollte.
Menschen mit Behinderungen dürfe laut US-Nachrichtensender Fox News die Mitnahme von Hilfstieren nicht verweigert werden, auch wenn diese von anderen Passagieren als störend empfunden werden. Fliegende Schweine und Ponys sind in den USA allerdings keine Neuheit: Bereits 2003 flog der Passagier Dan Shaw mit seinem Blindenpferd von Boston nach Chicago zur „Oprah Winfrey Show“. Auch ein Hängebauchschwein sei bereits einige Jahre zuvor bei einem US Airways-Flug mitgeflogen. Der Besitzer hatte argumentiert, dass er das Tier zur Stressbewältigung brauche.
Ob und wann eine solche Regel in Deutschland eingeführt wird, ist allerdings noch unklar.
Foto: DanDee Shots
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