Reisetipps, Infos & Inspiration 6 unterhaltsame und hilfreiche Bücher als Urlaubslektüre

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6 unterhaltsame und hilfreiche Bücher als Urlaubslektüre

Wir haben wieder sechs spannende Bücher von deutschen Reisebloggern für euch, also ab zu neuen Abenteuern!

Nachdem der erste Teil so gut angekommen ist, haben wir hier noch weitere sechs Bücher von deutschen Reisebloggern für euch. Also einfach den eReader oder das Buch schnappen, ab in die Sonne und schmökern!

Von Ratgebern für ortsunabhängiges Arbeiten bis hin zu abenteuerlichen Reisen haben wir in dieser buntgemischten Runde wieder eine Auswahl an eBooks und Bücher für euch, die von Reiseexperten verfasst wurden.

Madlen Brückner & Lars Dörfel – Puriysten auf Reisen

Reisebuch

Achtung: Dieses Buch enthält folgende Nebenwirkung: Wanderlust, Fernweh und das Streben nach Abenteuer!

Puriysten auf Reisen enthält die Geschichten und Erinnerungen, die sich im Rucksack von elf Großstädtern befinden, die auszogen, um die Welt zu besichtigen. In ihrem Buch dürfen die Leser die Freunde auf ihren abenteuerlichen Erlebnissen begleiten.

Jeder Beitrag ist spannend und unterhaltsam geschrieben, ob er nun vom Kampf gegen die Höhenkrankeit auf 5000 Metern berichtet oder vom Besuch bei den Berggorillas in Ruanda. Alle Geschichten sind authentisch ehrlich und machen neugierig auf den Verlauf.

Das Buch erlaubt es den Lesern, auf sehr einfache und interessante Weise, Regionen der Welt kennenzulernen, die nicht unbedingt zu den klassischen Reisezielen gehören. Die elf Freunde, unter der Leitung von Madlen und Lars, nehmen den Leser mit auf ihre spannenden Reisen in die Ferne: Von Erfahrungen in der Entwicklungsarbeit in Somalia bis zu einer romantischen Rundreise durch das australische Outback. Zusätzlich enthält jedes Kapitel noch persönliche Tipps und Tricks zu den unterschiedlichsten Reisesituationen – ob es sich nun um eine Autopanne in der afrikanischen Savanne handelt oder wie man sich einem wütenden Silberrücken (Gorillamännchen) gegenüber zu verhalten hat.

Es ist unmöglich, das Buch fertig zu lesen, ohne selber einmal die abgelegensten Orte der Welt entdecken zu wollen. Fernweh-Feeling schlechthin! Die Berichte sind persönlich und unterhaltsam geschrieben, sodass die 200 Seiten des Buches in kürzester Zeit „verlesen“ sind. Lust auf mehr Abenteuer von den Puriysten? Einfach auf ihrem Blog Puriy weiterlesen.

Ideal für: Reisende, die eine Vorliebe für Abenteuer haben. Sehr einfach und unterhaltsam geschrieben, daher als perfekte Urlaubs- oder Reise-Lektüre geeignet!

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Marco Buch – Whatever work(s): Karriere machen war gestern

Reisebuch

In der vergangenen Runde an Bücherrezensionen haben wir uns Marcos Making Moves vorgenommen und da uns seine schrägen Geschichten überzeugen konnten, ist diesmal sein früheres Werk Whatever work(s) mit von der Partie.

Auf rund 350 Seiten schildert er seine weitreichenden Arbeitserfahrungen in den skurrilsten Jobs. Als Leser erfahren wir also, wie man es fast ins russische Fernsehen schafft, als Saftauspresser in einem Kinder-Café rausgeschmissen wird und ob einen jemand wiedererkennt, falls man sich für ein Teenie-Magazin als Model ablichten lässt. Viele der beschriebenen Jobs sind vorrübergehende Projektarbeiten, die man auch gut und gerne im Ausland übernehmen kann. Dort hat Marco übrigens auch einiges an Arbeitserfahrungen sammeln dürfen, so hat er unter anderem als Trekleader in den USA gearbeitet, in Vietnam als Reiseleiter Touristen herumgeführt und in Spanien sowie Thailand Englisch unterrichtet.

Wie auch in seinem zweiten Buch Making Moves verwendet Marco eine sehr direkte, unverblümte Sprache, wobei Whatever work(s) sich noch eine Spur roher liest. Er lässt auch ungerne eine Party aus, wenn er den jeweiligen Job irgendwie damit verbinden kann.

Nach jeder einzelnen Erzählung beschreibt Marco, wie die Bezahlung für ihn ausgefallen ist, wie hoch der Arbeitsaufwand war und was er fürs Leben gelernt hat. Viele der Jobs sind unbezahlt und machen großen Spaß, andere hingegen sind gut bezahlt, aber nicht besonders spannend.

Und so begleitet man Marco durch absurde, außergewöhnliche, typische aber auch bewegende (er hat 2004 in Thailand als freiwilliger Helfer nach der Tsunami-Katastrophe mitgearbeitet) Arbeitsgeschichten und erfährt so nicht nur viel über den Autor selbst, sondern auch wie oftmals die Realität in typischen Aushilfs- oder Studentenjobs aussieht. Zudem bekommt man ein gutes Bild davon, welche Jobs man im In- und Ausland spontan annehmen kann, wenn man nur offen und flexibel ist.

Ein witziges, mitreißendes, aber auch irgendwie lehrreiches und zugleich schockierendes Buch, das ein neues Licht auf die diversen Jobs wirft. Wem Marcos Stil gefällt, der kann ihm auf seinem Reiseblog Life is a Trip um die Welt folgen.

Ideal für: Flexible Abenteurer, die gerade unterwegs sind und sich etwas Geld dazu verdienen wollen und am liebsten nebenbei Party machen. Es ist aber auch etwas für all jene, die einzigartige und unverblümte Jobberichte (auch aus der ganzen Welt) lesen wollen.

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Kai Blum – Fettnäpfchenführer USA: Mittendrin und Drumherum

Reisebuch

Reist man in ein fremdes Land sind Fettnäpfchen einfach vorprogrammiert: Man kann die Sprache womöglich nicht, kulturelle Gepflogenheiten sind ganz anders als zuhause und so auch die Gesetze im Urlaubsland. Da kann es schon mal passieren, dass man sich wundert oder sogar ein wenig blamiert. Um dem entgegenzuwirken, gibt es die Fettnäpfchenführer-Reihe, zu der auch Autor und Blogger Kai Blum eines über die USA beigetragen hat: In seinem Fettnäpfchenführer USA: Mittendrin und Drumherum beschreibt Kai, welche Probleme man als deutscher Tourist möglicherweise bei einem Trip in die USA erleben kann.

Um das Ganze möglichst leicht verdaulich zu gestalten, ist das Buch in Tagebuchform geschrieben und folgt den Erfahrungen der USA-Urlauber Thorsten und Susanne. Als Leser begleiten wir das Pärchen bei ihrem Trip durch den Norden der USA. Die zwei sind bei Freunden eingeladen, die in Ann Arbor leben, das nicht unweit von Detroit entfernt liegt. Sie erkunden den Bundesstaat Michigan und erleben dabei zahlreiche komische Situationen.

Das Wort Fettnäpfchenführer wird in diesem Buch wirklich ausgelebt, denn Susanne und Thorsten finden sich wirklich in jeder nur erdenklichen peinlichen Situation wieder, die man sich vorstellen kann. So machen sie etwa einige Fehler beim Autofahren und ziehen so mehrmals die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Dann zeigt sich Thorsten in der Mini-Badehose am Strand, während Susanne sich oben ohne sonnen möchte – die kleine Badehose ist in den USA nicht üblich und sich oben ohne am Strand zu zeigen, ist in einigen Regionen sogar gänzlich verboten. Dies sind aber nur zwei ihrer unzähligen Fettnäpfchen… Nach jedem positiven aber auch negativen Erlebnis analysiert Kai die jeweilige Situation und beschreibt, warum diese überhaupt zustande kam und was man hätte tun können, um diese zu vermeiden bzw. besser zu lösen. Kai, der als Auswanderer viel Erfahrung mit der amerikanischen Kultur hat, erklärt mithilfe von Zusatzinformationen in den Kapiteln, was man wissen muss, bevor man sich länger in den USA aufhält.

Wem das Buch gefällt und wer sich noch mehr über die USA informieren möchte, der kann auf Kais Blog 1000 kleine Dinge in Amerika, wie der Name schon sagt, noch viel mehr über Land & Leute in Erfahrung bringen. Der Fettnäpfchenführer ist auch bei Weitem nicht sein einziges Buch, Kai hat zahlreiche Bücher über Amerika, aber auch eine Reihe von Auswanderer-Krimis geschrieben.

Ideal für: Alle USA-Anfänger, aber auch für all jene, die sich abseits der Touristenpfade in das „echte“ Amerika begeben. Selbst Amerika-Profis werden noch das eine oder andere „Aha“-Erlebnis haben.

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Patrick Hundts – No Worries: Backpacking für Einsteiger

Reisebücher

No Worries: Backpacking für Einsteiger hält, was es verspricht: die vermeintlichen Ängste und Sorgen einer bevorstehenden Rucksackreise zu nehmen.

Das detaillierte Inhaltsverzeichnis bereitet einen gut auf den reichen Inhalt vor und der Leser wird mit ehrlichen Eindrücken (ist man eigentlich der Typ für so eine Reise?), amüsierender Selbstkritik und guten Ratschlägen belohnt. Ein übersichtlich und verständlich geschriebenes Buch über das Reisen allein mit nicht mehr als dem Hab und Gut im Rucksack. Selbst denjenigen, die sich einfach nur für das Thema interessieren oder auch schon mal eine Backpackertour gemacht haben, bietet es einen informativen Erfahrungsbericht.

Jedem, der eine Rucksackreise plant, helfen Patricks Einschätzungen und Wissen (er besuchte neun Länder in neun Monaten!) dabei, gelassener und mit einem guten Gefühl auf die bevorstehende Reise zu blicken. Gewissenhaft wird man auf alle Seiten einer solchen Reise hingewiesen – es gibt viele hilfreiche Insider-Tipps, es werden Gefahren benannt (Verlust der Kreditkarte oder Reisedokumente) und zahlreiche praktische Hinweise gegeben. Diese Tipps enthalten eine fantastische Ressourcensammlung (Websites, die für die Reiseplanung sehr hilfreich sein können) sowie eine ultimative Packliste. Eine wohldurchdachte Mischung nützlicher Infos und Erfahrungen, die Mut machen, sich auf eine solches Abenteuer zu begeben.

Wer mehr vom erfahrenen eBook-Autor Patrick lesen möchte, der kann sich einen seiner Reiseführer vornehmen oder seinem Blog 101 Places folgen.

Ideal für: Reisende, die gerne geplant an eine Reise herangehen möchten. Leicht verständlich, ehrlich und mit einem hohen Informationswert geschrieben, wird der Leser ermutigt, den Versuch zu wagen, aber auch erfahrenen Backpacker bietet das Buch durchaus noch viele hilfreiche Infos.

Zum Buch & eBook auf 101 Places!

 

Tim Chimoy – Handbuch für ortsunabhängiges Arbeiten

Reisebuch

Schon immer davon geträumt, vom Strand aus zu arbeiten? Dem Büro den Rücken zu kehren und nach der eigenen Uhr zu werkeln? Tim Chimoy hat sich genau diesen Traum erfüllt und beschreibt nun in seinem Handbuch für ortsunabhängiges Arbeiten, wie man dies auch erreichen kann, falls man das wirklich möchte.

Dabei ist es Tim wichtig, von vorneherein festzustellen, ob man dafür geeignet ist. Das erste Kapitel beschreibt auf etwa 30 Seiten, wie das Leben in der Ortsunabhängigkeit ist und bietet einige reflektierende Übungen an, um sich selbst bewusst zu machen, ob diese Art zu leben, wirklich zu einem passt. Wobei Tim auch immer wieder betont, dass ortsunabhängiges Arbeiten nicht unbedingt bedeutet, viel zu reisen. Viele möchten sich einfach nur die Zeit selbst einteilen und von zuhause aus arbeiten. Er unterscheidet daher im Handbuch zwischen Lokalnomaden und Weltenbummler.

Im zweiten Kapitel geht es vor allem um die verschiedenen Möglichkeiten, die man beim ortsunabhängigen Arbeiten hat. Tim beschreibt verschiedene Jobmöglichkeiten, die vom Blogger bis zum Onlineshop-Betreiber reichen. Obwohl er auf dem Titelblatt aufruft: „Kündige deinen Job und starte ein Freiheits-Business“, ist es Tim sehr wichtig, dass man geplant an die Sache herangeht. Gegen Ende des Buches kann man sich als Leser zahlreiche Erfolgsgeschichten von anderen ortsunabhängigen Arbeitenden durchlesen und auch dabei fällt auf, dass der Umstieg in die Ortsunabhängigkeit ein längerfristiger ist und über mehrere Jahre hinweg geplant werden sollte. Der Autor gibt auch zahlreiche interessante Buchempfehlungen und beschreibt seinen eigenen Plan in die Ortsunabhängigkeit, in dem er sich gerade selbst befindet.

Wer sich weiterhin darüber informieren möchte, der sollte wissen, dass es sich um ein lebendiges Buch handelt, das bedeutet, dass Tim ständig neue Erfahrungswerte hinzufügt. Er freut sich zudem auch über Feedback von Lesern. Ihr könnt ihn also direkt kontaktieren oder euch über seinen Blog Earthcity auf dem Laufenden halten.

Ideal für: Alle, die bereits mit dem Gedanken gespielt haben, den Umstieg auf das ortsunabhängige Arbeiten zu wagen. Auf jeden Fall eine hilfreiche Lektüre für Anfänger auf dem Gebiet vor allem auch, weil Tim weitere Literatur- und Weiterbildungsmöglichkeiten empfiehlt.

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Sebastian Canaves – Off the Path Guide: Edinburgh

Reisebücher

In seinem kompakten Guide beschreibt Sebastian auf 17 Seiten, was man alles in der schottischen Hauptstadt unternehmen kann. Dabei hat er sich auf das Wesentliche beschränkt, nicht zuletzt auch deshalb, weil er das eBook kostenlos anbietet, und gibt viele praktische Tipps.

Der Städteführer ist visuell schön gestaltet und zeigt auf ansprechende Art und mithilfe von zahlreichen Fotos Edinburgh in seiner ganzen Pracht, sodass man schon alleine beim Durchblättern Lust auf einen Wochenendtrip hat.

Sebastians Guide zeigt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, welche Gratis-Aktivitäten Edinburgh zu bieten hat, stellt einige bekannte und ansprechende Kaffeehäuser vor, wie etwa das Artisan Roast, und hilft dabei, ein leckeres Restaurant zu finden – unter seinen Empfehlungen findet sich auch das typisch britische Doctors Pub oder die auf regionale und biologische Produkte spezialisierte Marke Earthy, von denen es gleich mehrere Restaurants in der Stadt gibt. Zudem hat er jeweils eine Seite den Unterkünften in Edinburgh sowie der Anreise nach Schottland gewidmet.

Er beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Stadt selbst, sondern präsentiert auch einige Aktivitäten außerhalb der Stadt, so kann man relativ einfach per Tour-Bus oder Mietwagen Tagesausflüge in die wunderschönen Highlands unternehmen, schnell mal mit dem Zug nach Glasgow oder eine der anderen umliegenden Städte unternehmen.

Edinburgh ist auch für seine spektakuläre Feier zu Neujahr (Hogmanay) bekannt, was Sebastian ebenfalls in seinem Städteführer beschreibt, und zu guter Letzt dürfen sich Leser auch noch über ein Kurzinterview mit der Einheimischen Ciara freuen, bei dem sie ihre Lieblingsplätze und -unternehmungen in der mittelalterlichen Stadt preisgibt.

Sebastian hat auch noch ein umfangreicheres eBook über Bangkok geschrieben und wenn er gerade kein eBook schreibt, befüllt er seinen Blog Off The Path mit spannenden Geschichten.

Ideal für: Alle, die ein Wochenende in Edinburgh verbringen und nicht viel Geld ausgeben möchten sowie keine Lust haben, sich durch unendlich viele Restaurantempfehlungen und Sightseeing-Tipps zu kämpfen. Bietet einen schönen Überblick über die Aktivitäten in und um die schottische Hauptstadt!

Zum kostenlosen eBook auf Off The Path (bei Anmeldung zum Newsletter des Blogs)

 

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