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7 außergewöhnliche Phänomene in der Natur

Geysire, Wasserwirbel & Co. machen einen Urlaub zu etwas ganz Besonderes. Wir zeigen euch, wo ihr hin müsst, um spektakuläre Naturphänomene zu sehen!

Naturphänomene wie Sonnenfinsternisse oder die Nordlichter mit eigenen Augen zu sehen und direkt mitzuerleben, kann einen sehr inspirierenden Effekt haben und auf jeden Fall schöne Urlaubserinnerungen kreieren. Die folgenden sieben Naturereignisse sind spektakulär und sollte man sich nicht entgehen lassen!

1. (Noch nicht ausgebrochene) Geysire

Die Macht mit der Geysire ausbrechen ist unglaublich, aber gerade in der kurzen Zeit, bevor sie regelrecht zu explodieren scheinen, werden sie zu übernatürlich anmutenden Wasserblasen. In Island kann man dieses Spektakel bei der Vielzahl an Geysiren gut miterleben. Der oben abgebildete, berühmte Strokkur Geysir bricht beispielsweise im Durchschnitt alle 5-10 Minuten aus. Diese Wassergewalten kann man aber auch in zahlreichen anderen Gebieten beobachten, der Yellowstone National Park in den USA hat beispielsweise unzählige Geysire, aber auch in Chile, Russland und Neuseeland findet man größere Geysirfelder vor und vereinzelt gibt es sie auch in anderen Ländern.

Wusstet ihr, dass Deutschland einen Geysir hat? Lest hier weiter: Die 21 spektakulärsten Naturwunder Deutschlands.

2. Wandernde Felsen

Grundsätzlich bewegen sich Steine nicht von alleine – soweit sind wir uns einig, oder? Nicht so aber im Death Valley in Kalifornien. Dort gibt es Felsen, die sich weiterbewegen und in der Trockenheit ihre Spuren hinterlassen. Jahrzehntelang waren diese Steine für Wissenschaftler ein absolutes Rätsel, sie konnten sich diese wandelnden Steine nicht erklären. Vor Kurzem wurde nun das Mysterium scheinbar gelöst: Eine Effekt aus Regen, der gefriert, Sonnenlicht und einer leichten konstanten Brise dürfte die Steine vorantreiben. So oder so, spannend anzusehen sind sie und ihre langen Spuren auf jeden Fall.

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3. Wasserwirbel

Außergewöhnliche Phänomene in der Natur: Wasserwirbel

Sie finden in Sagen und Mythen eine wichtige Bedeutung: Riesige Wasserstrudel, die mit unfassbarer Macht sogar große Schiffe in die Tiefe reißen können. Es gibt sie aber auch in der Realität, wie etwa der oben abgebildete Wasserwirbel Saltstraumen in Norwegen. Er ist weltweit der stärkste und hat diesen Titel der mächtigsten Gezeitenströmung auf unserer Erde zu verdanken. Mutige können zu bestimmten ruhigeren Zeiten Bootstouren unternehmen, tauchen und fischen, wobei darauf hingewiesen wird, dass es dort aufgrund der starken Strömung (selbst wenn das Meer ruhig erscheint, sind unter Wasser starke Strömungen im Gange) gefährlich ist. Daher am besten nicht auf eigene Faust das Phänomen im Wasser erkunden.

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4. Aurora Borealis & Aurora Australis

Wer die Aurora schon einmal mit eigenen Augen gesehen hat, der weiß, dass es etwas ganz Außergewöhnliches ist, diese Farbenpracht am Nachthimmel miterleben zu können. In Nordeuropa, aber auch unter Umständen im Norden Schottlands bzw. auf den nördlichen Inseln Schottlands (Orkney Inseln und Shetland Inseln) kann man die Aurora vor allem im Winter gut sehen und es werden sogar Touren zu den besten Nordlichter-Aussichtspunkten angeboten. Die Aurora Australis auf der Südhalbkugel kann von bestimmten Orte im Süden Südamerikas, in Neuseeland, in Australien oder von der Antarktis aus gesichtet werden.

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5. Sonnen- und Mondfinsternisse

So selten sie auch vorkommen, es ist ein unbeschreibliches Gefühl, eine Sonnenfinsternis mitzuerleben, aber auch eine Mondfinsternis zaubert eine eigenwillige Stimmung. Viele reisen dafür auch extra zu den besten Aussichtspunkten, um das Spektakel in voller Pracht genießen zu können. Falls ihr das auch tun wollt, könnt ihr euch hier auf der NASA Solar Eclipse Page über die nächste Sonnenfinsternis informieren. Die NASA hat auch eine zweite Seite, auf der man sich über Mondfinsternisse informieren kann: NASA Lunar Eclipse Page.

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6. Seltene Baumarten wie der Rainbow Eucalyptus

Bäume mögen auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär erscheinen, dabei sind sie ein wichtiger Teil unserer Welt. Viele haben ziemlich ungewöhnliche Formen, es gibt aber auch welche mit ungewöhnlichen Farben, so wie der Rainbow Eucalyptus, der, wie der Name schon verspricht, mit einem bunten Stamm aufwarten kann. Zu sehen bekommt man ihn vor allem in Südostasien bzw. Ozeanien; natürlich kommt er in Indonesien, Papua-Neuguinea und auf den Philippinen vor

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7. Besondere Wolkenformationen

Am Rücken liegend Wolkenformen analysieren kann man ruhig auch als Erwachsener, vor allem wenn es ganz ungewöhnliche Farben- und Formenspiele zu sehen gibt. Oben abgebildet sind etwa Polare Stratosphärenwolken (auch genannt: Perlmuttwolken), die eigentlich gar keine Wolken sind, da sie nicht aus Wasser gebildet werden, sondern vermutlich aus Schwefelsäure und Salpetersäure bestehen. Diese Lichterspektakel, die man am besten während des Sonnenaufgangs bzw. Sonnenuntergangs beobachtet, sind polare Stratosphärenwolken, die nur in kälteren Gegenden vorkommen. Sie können aber sogar im Norden Deutschlands auftreten, also Augen offenhalten! Diese Perlmuttwolken sind aber nur eine von den unzähligen spannenden Wolkenformationen, die man überall auf der Welt beobachten kann.

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