Reisetipps, Infos & Inspiration 9 hilfreiche Tipps für die Autoreise mit Hund

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9 hilfreiche Tipps für die Autoreise mit Hund

Mit unseren Tipps kommt ihr mit eurem Hund sicher und entspannt am Urlaubsort an.

Wer im Urlaub am liebsten per Auto unterwegs ist, kann mit unseren Tipps die gemeinsame Fahrt mit dem Hund so richtig genießen. Welche Tipps kennt ihr noch?

Da mittlerweile die meisten Autovermieter auf Vierbeiner eingestellt sind, ist die Mitnahme überlicherweise kein Problem. Mit unserer Mietwagensuche findet ihr das beste Angebot, damit der nächste Urlaub mit eurem Hund schon bald Wirklichkeit wird.

1. Lehrt eurem Hund das Mitfahren im Auto

Hund Autofahren Urlaub

Ein Hund sollte das Autofahren niemals mit etwas Unangenehmen verbinden. Je jünger man ihn an das Autofahren gewöhnt, desto entspannter und stressfreier wird die Reise mit dem Auto. Ihr solltet also daher euren Liebling langsam an das Auto gewöhnen, indem ihr mit ihm viele kleine Fahrten unternehmt. Wenn ihr ihn danach noch mit einem tollen Ballspiel oder einem Leckerli belohnt, wird er lernen, dass nach der Autofahrt etwas Schönes kommt und assoziiert die Autoreise mit etwas Positiven.

Hier haben noch Tipps für die Reiseplanung mit dem Hund: Ferien mit dem Hund – die Top-Tipps für die Urlaubsreise mit dem Hund.

2. Unternehmt einen Spaziergang vor der Reise

Mit dem Hund verreisen

Vor der Autoreise solltet ihr mit eurer Fellnase einen ausgiebigen Spaziergang machen, damit er sich noch einmal so richtig schön in gewohnter Umgebung austoben kann, bevor es los geht. So wird der Bewegungsdrang nochmal gestillt und die mögliche Anspannung gelockert. Während der Autofahrt kann sich euer Hund dann so richtig entspannen.

3. Füttert euren Hund am besten nicht direkt vor der Fahrt oder gebt ihm nur etwas leicht Verdauliches

Autoreise mit dem Hund: Fütterung vor der Fahrt

Ihr solltet euren Hund nicht unmittelbar vor der Reise noch viel Futter geben, um Übelkeit zu vermeiden. Hunde, die unter der Reisekrankheit leiden, sollten gar nicht gefüttert werden oder höchstens eine leicht verdauliche Kleinigkeit, um Übelkeit auf leerem Magen zu verhindern. Auch die Platzierung im Auto kann Einfluss auf die Übelkeit nehmen. Neigt euer Hund dazu, probiert mal einen Platz, bei dem er nicht direkt aus dem Fenster sieht.

4. Lasst euren Hund niemals im geschlossenen Auto

Verreisen mit dem Hund

Eigentlich sollte das jedem klar sein, aber leider gibt es immer wieder Fälle, in denen Tiere im Sommer im Auto gelassen werden. Auch wenn die Fenster einen Spalt geöffnet sind, reicht dies nicht aus, um das Auto anständig zu belüften. Bereits ab 20 Grad Außentemperatur wird es für die Vierbeiner im Auto schnell lebensbedrohlich heiß, da Hunde nur sehr wenig schwitzen können. Daher gilt: Den Hund im Urlaub und im Sommer nie alleine im geschlossenen Auto lassen.

5. Transportiert euren Hund sicher

Verreisen mit Hund

Hunde sollten natürlich im Auto immer sicher untergebracht werden. In vielen Ländern, auch Deutschland, besteht sogar eine Sicherheitspflicht für Hunde im Auto. Es gibt verschieden Möglichkeiten, euren Liebling im Auto sicher und bequem unterzubringen: Gurte und Geschirre eigenen sich gut um kleinere Hunde auf dem Rücksitz zu sichern. Für größere Hunde gibt es Transportkisten, die sicher im Kofferraum verstaut werden können. Wer mehr als zwei Fellnasen mit in den Urlaub nimmt, sollte seine Vierbeiner im Kofferraum unterbringen, der durch ein Trenngitter abgesichert ist. Egal, wie man seinen Hund sicher unterbringt, er sollte sich drehen und wenden können.

Top Tipp: Laut ADAC-Sicherheitstest ist es am sichersten für Hund und Herrchen, den Hund in einer Transportkiste im Fußraum der Rücksitze oder im Kofferraum direkt hinter den Sitzlehnen unterzubringen.

Hier haben wir noch alle Infos zum Fahren im Ausland für euch.

6. Überprüft vor dem Urlaub, ob ihr alle nötigen Unterlagen bei euch habt

Mit dem Hund verreisen: Dokumente für den Hund

Geht es ab ins Ausland, solltet ihr euch unbedingt vor der Reise über die Einreisebestimmungen informieren, die für Hunde im Urlaubsland gelten. Die meisten EU-Länder verlangen einen Nachweis der Tollwutimpfung, einen Mikrochip und den EU-Heimtierausweis. Letzteres sollte generell bei jeder Reise, auch in Deutschland, griffbereit sein – somit weiß im Notfall jeder Tierarzt, was für Impfungen euer Vierbeiner schon hatte, und kann so schneller handeln. Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltet ihr euch schon einige Wochen vor dem Urlaub über die individuellen Länderbestimmungen informieren.

Hier findet ihr auch Infos zum Zoll: Zollbestimmungen: Was darf ich aus Drittländern einführen?

7. Legt regelmäßig Pausen ein

Autoreise mit dem Hund

Legt während der Fahrt immer wieder mal eine Pause ein, das tut nicht nur Frauchen oder Herrchen gut, sondern auch eurem Liebling. Generell gilt: Macht alle zwei Stunden eine Wasser- bzw. Gassi-Pause, und vertretet eure Beine und gönnt auch eurem Vierbeiner etwas Auslauf. Aber bitte denkt daran, euren Hund bei Raststätten und Parkplätzen immer an der Leine zu führen.

Wer seinen Liebling gut ablichten will, der sollte auch gleich diese Tipps beachten: 10 Top Tipps für Reisefotografen.

8. Stockt eure Reiseapotheke mit hundefreundlichen Medikamenten auf

Autoreise mit Hund

Manche Hunde vertragen das Autofahren nicht ganz so gut wie andere. Am besten testet man das schon im Vorhinein bei einige kürzeren Autostrecken, um herauszufinden, ob die eigene Fellnasen „Auto-verträglich“ ist. Sollte dies nicht der Fall sein, lässt sich einfach vom Tierarzt beraten. Es gibt viele natürliche Beruhigungsmittel, zum Beispiel Bachblütentropfen, die helfen können. Zudem ist es generell gut, sich mit dem Tierarzt abzusprechen, welche etwaigen Medikamente im Ausland nützlich sein könnten, sollte eurem Liebling zum Beispiel die landestypische Kost nicht ganz so gut bekommen wie euch.

Und das sollten Herrchen und Frauchen mitnehmen: Reisemedizin, Pflaster und Co.: Was gehört in die Reiseapotheke?

9. Vergesst nicht auf das Lieblingsspielzeug

Verreisen mit Hund

Zur Grundausstattung gehört natürlich ein Wassernapf und auch ausreichend Wasser. Diesen packt ihr am besten griffbereit ins Auto, damit euer Hund auch bei kurzen Pausen die Möglichkeit hat, zu trinken. Etwas leicht verdauliches Trockenfutter oder Leckerlis schaden auch nicht, gerade falls euer Vierbeiner nicht so gerne Auto fährt. Für die Pausen während der Fahrt hilft es, das Lieblingsspielzeug griffbereit zu haben und wie schon oben erwähnt nicht auf etwaige Medikamente vergessen. Wichtig ist auch, sich über landesspezifische Gesetze zu informieren. In Italien braucht man beispielsweise immer Leine und Maulkorb. Grundsätzlich gilt: Je mehr ihr von der üblichen Umgebung mitbringt, desto wohler wird sich euer Liebling im Urlaub fühlen.

Schon gewusst? 10 Tricks fürs richtige Koffer packen.

10. Bringt auch viel Geduld mit

Verreisen mit Hund

Bei Autoreisen mit dem Hund solltet ihr immer eine große Portion Verständnis haben. Verständnis für Menschen, die Hunde nicht gewöhnt sind und für Kinder, die euren Hund unbedingt streicheln wollen. Sollte eurem Hund fremde Streicheleinheiten nicht gefallen, sagt eurem Gegenüber bitte immer sofort Bescheid. Ihr solltet auch viel Geduld mit eurem Hund haben, Gassi-Pausen sind nun mal nötig, selbst wenn der Verkehr grade so klasse fließt.

Haustiere sind übrigens kein geeignetes Souvenir: 10 Dinge, die man nicht mit nach Hause nehmen sollte.

Und mit den Tipps wird sich euer Liebling pudelwohl fühlen:

Verreisen mit dem Hund

Dieser Artikel wurde von unserer Praktikantin Sarah Kopf verfasst.

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