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Auslandsjahr ja, aber wie kann man es finanzieren?

Ein Jahr im Ausland verbringen, ein Traum. Doch wie kann man sich einen solchen Aufenthalt finanzieren? Skyscanner hat sechs Ideen für euch!

Ein Jahr im Ausland verbringen – das ist der Traum von vielen und eurer vielleicht auch. Doch wie könnt ihr euch einen solchen Aufenthalt finanzieren? Wir haben hier fünf Ideen für euch!

Ohne Moos ist bekanntlich nix los, deshalb sollte ein längerer Auslandsaufenthalt nicht nur in organisatorischer, sondern auch finanzieller Hinsicht gut geplant werden. Förderprogramme wie AuslandsBAfög wären da eine Option. Meistens sind dafür aber strenge Auflagen zu erfüllen. Wir haben euch hier sechs Alternativen zusammengestellt, bei denen der Spaßfaktor garantiert nicht zu kurz kommt.

1. Reiseblogger und -fotograf

Tipps für den Auslandsaufenthalt

Ihr habt einen Faible fürs Schreiben? Warum nicht einfach damit Geld verdienen! Schreibt über eure Abenteuer, und reicht die Artikel bei Reisemagazinen oder Reiseblogs ein. Insider-Know-how ist immer gefragt. Eine andere Option wäre, einen eigenen Reiseblog zu verfassen oder falls ihr ein Auge fürs Fotografieren habt, könntet ihr eure Pics an Reisemagazine oder Bildbanken, wie beispielsweise istock.com verkaufen. Wenn ihr euch mit Videos gut auskennt, könntet ihr einen eigenen YouTube-Kanal starten. Das braucht sicherlich etwas Zeit, um ein wenig Bekanntheit zu erlangen, doch viele haben es so schon ganz nach oben geschafft. Wir sagen nur Matt Harding…

Hier haben wir auch gleich ein paar Tipps für euch: 10 Top-Tipps für Reisefotografen.

2. Arbeitet als virtuelle Assistenten

Unterwegs arbeiten
© Viola Saschowa

Auch das ist eine gute Möglichkeit, sich unterwegs ein regelmäßiges Einkommen zu generieren. Dabei arbeitet ihr für einen oder mehrere Auftraggeber und erledigt all die Dinge, die er nicht selbst ausführen muss. Das kann von der Recherche zu bestimmten Themen, übers Betreiben seines Social Media Kanals bis hin zum Erstellen von Geschäftsbriefen reichen. Im Internet findet ihr verschiedene Jobportale, die sich auf die Vermittlung von virtuellen Assistenten spezialisiert haben. Achtung: Ihr seid dann Freelancer und müsst eure Einkünfte dem Finanzamt angeben! Informiert euch rechtzeitig, was es da zu beachten gilt.

Ihr wollt wenig arbeiten und viel Urlaub? 15 Reise-Spartipps, die auch tatsächlich funktionieren.

3. Spielt Musik für euer Abendbrot

Auslandsjahr finanzieren

Könnt ihr Girarre, Geige oder ein anderes Instrument spielen? Dann finanziert euch doch damit eure Reise um die Welt. Der britische Geiger David Juritz ist ohne einen Cent, nur mit Geige und Rucksack von Berlin bis nach Sydney gereist. Juritz hat bei seinen Straßenkonzerten über 43.000 Euro erspielt. Selbstverständlich kommt es bei den Einnahmen auf die Stadt und die Spendierfreudigkeit der Leute an. In Berlin habe der Künstler nach Angaben des Tagesspiegels gerade einmal elf Euro an einem ganzen Tag eingenommen, in Leipzig seien es dagegen 284 Euro in zwei Stunden gewesen.

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4. Setz die Segel

Auslandsreise finanzieren

Auf einer Yacht zu arbeiten, ist nicht immer so glamourös, wie es sich anhören mag. Klar könntet ihr Glück haben und mit Cocktail in der Hand weiße Palmenstrände umsegeln. Doch normalerweise ist die Arbeit auf See knochenhart. Braun gebrannt werdet ihr mit Sicherheit, die Welt seht ihr auch und wer es richtig plant, kann sogar ein paar tausend Euro im Monat verdienen. Job-Sites gibt es viele, gebt einfach Skipper und Jobs bei Google ein und lasst euch inspirieren!

5. Pflanzt Bäume

Im Ausland Geld verdienen

Prince George in der kanadischen Provinz British Columbia ist die Hauptstadt des Bäumepflanzens. Forstbetriebe sind ständig auf der Suche nach Leuten, die Setzlinge einpflanzen. Die Arbeit ist hart und ihr werdet für ein paar Wochen im ortlosen Nirgendwo ausharren müssen, doch bezahlt macht es sich gewiss. Auf Tree Planter erhaltet ihr nähere Infos zu diesem Projekt. Für das Arbeiten in Kanada wird meist ein Visum benötigt, was für Leute unter 35 Jahre dank des Work& Travel-Programms kein Problem darstellen sollte. Eine Alternative wäre natürlich noch das WWOOFing, bei dem ihr gegen Kost und Logi bei Bauernhöfen weltweit mithelfen könnt. Die Arbeiten sind je nach Farm ganz unterschiedlich.

Hier ist es auch ohne Arbeit einfach wunderschön: 14 unvorstellbar schöne Orte, die tatsächlich existieren.

6. Einfach Visum besorgen und ab geht die Reise!

Während des Auslandssemesters arbeiten

You are young, you are free – und das sollte ausgenutzt werden. Ein Working Holiday-Visum ist für viele Länder, wie Kanada, Australien, Neuseeland und auch Japan, recht einfach zu erhalten. Mit dem Visum könnt ihr verschiedene Nebenjobs annehmen und seid so ziemlich flexibel. Obstpflücker, Barkeeper und Rezeptionisten werden in diesen Ländern immer benötigt. Worauf wartet ihr noch?

Na, Lust bekommen? Hier könnt ihr eure Flüge buchen!

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