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Reisetipps, Infos & Inspiration „Bedrohte“ Sehenswürdigkeiten: Skyscanners Must-See-Reiseattraktionen

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„Bedrohte“ Sehenswürdigkeiten: Skyscanners Must-See-Reiseattraktionen

Erst verkündete Ford das Ende seiner gelben Taxis in New York und nun soll auch den Amsterdamer Coffeeshops der Garaus gemacht werden. Hier erfahrt ihr, für welche Sehenswürdigkeiten ihr euch beeilen müsst, um sie noch selbst zu erleben.

Ob das besondere Flair Kubas oder New Yorks gelbe Taxis – falls ihr diese Attraktionen noch erleben möchtet, solltet ihr euch beeilen. Dem Lauf der Zeit, historischen Veränderungen sowie wirtschaftlichen Entscheidungen ausgesetzt, könnten diese Sehenswürdigkeiten nämlich eines Tages der Vergangenheit angehören. Doch noch sind sie da. Packt also eure Koffer und besucht die folgenden Highlights!

1. Gelbe Taxis, New York City

Bedrohte Sehenswürdigkeiten: Gelbe Taxis, New York City

Das gelbe Taxi, das nicht zuletzt durch zahlreiche Filme, wie Taxi Driver oder Sex and the City, seinen legendären Status erlangte, prägt das New Yorker Stadtbild seit nunmehr zwei Jahrzehnten. Doch nun sollen die benzinfressenden „Yellow Cabs“ durch umweltfreundlichere Modelle mit innovativem Glasdach ersetzt werden. Reisende, die sich in Zukunft nach ihrem Flug nach New York für die Fahrt in die Stadt für das Taxi anstatt des Air Trains entscheiden, werden dann zwar keine gelben Taxis mehr erleben, dafür aber durch das Taxidach die New Yorker Skyline bewundern können.

2. Coffeeshops, Amsterdam

Bedrohte Sehenswürdigkeiten: Coffeeshops, Amsterdam

Millionen von Besucher aus aller Welt nutzen die günstigen Flüge nach Amsterdam, um die historischen und kulturellen Seiten der niederländischen Hafenstadt zu erkunden. Auch der Besuch eines Coffeeshops gehört in der liberalen Metropole für viele neugierige Reisende dabei dazu – doch die neue niederländische Regierung will das Augenmerk der Amsterdam-Besucher lieber auf andere Attraktionen der Stadt lenken und lässt die Anzahl der Coffeeshops stetig zurückgehen. Eigentlich schade …

Kaum Zeit für die Stadt? In 48 Stunden: Ein Wochenende in Amsterdam.

3. Die sinkende Stadt, Venedig

Sehenswürdigkeiten bedroht: Die sinkende Stadt, Venedig

Es mag nicht so scheinen, aber die berühmten Straßen und Gassen Venedigs versinken immer weiter in der Lagune. Die Wasserstadt, die nur einen Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist zudem für ihre häufigen Hochwasser bekannt. Laut Forschern steigt das Wasser kontinuierlich um etwa drei Millimeter pro Jahr. Trotz aufwendiger Schutzmaßnahmen bleibt die Stadt demnach folglich vom Untergang bedroht. Ein Grund mehr, euch ehestmöglich einen günstigen Flug nach Venedig zu sichern.

Falls ihr weitere romantische Städte kennenlernen möchtet, die vielleicht noch etwas länger bestehen, schaut mal hier: Der Sommer der Liebe: 10 romantische Städtetrips

4. Authentisches Kuba

Bedrohte Sehenswürdigkeiten: Authentisches Kuba

Kuba, das sich seit den Fünfzigerjahren kaum verändert hat, könnte nun angesichts der von Raul Castro eingeleiteten Neuerungen einen drastischen Wandel erfahren. So soll schon bald die Reisebeschränkung für US-amerikanische und südamerikanische Besucher aufgehoben werden. Reiseexperten sehen darin eine Gefahr für das authentische Flair Kubas mit seinen Oldtimern und der stilvollen Architektur.

Hier seht ihr, was Havanna alles zu bieten hat: 15 Sehenswürdigkeiten in Havanna, die ihr nicht verpassen dürft

5. Legenden und Stonehenge, England

Kulturelles Erbe: Legenden und Stonehenge, England

Um die Rätsel des sagenumwobenen Stonehenge zu lösen, sollten die Wissenschaftler sich ein wenig beeilen. Bereits seit dem 18. Jahrhundert beginnt der Steinkreis zu verfallen und einzelne Steine lösen sich aus dem Gemäuer. Noch habt ihr allerdings die Chance, bei einem der beeindruckendsten Lichtspiele zur Mittsommersonnenwende dabei zu sein. Vielleicht erlebt ihr ja sogar ein kleines Wunder.

6. Nördlichste Stadt der USA – Barrow, Alaska

Der durch Menschen verursachte Klimawandel lässt sich leider nicht mehr aufhalten. Zur Folge hat er, dass manche Orte von der Bildfläche verschwinden werden, so zum Beispiel auch Barrow, die nördlichste Stadt der USA. Damit einher geht leider auch, dass die Natur rings um die Stadt bedroht ist, und viele der dort lebenden Tiere, wie Eisbären und Karibus, sich ein neues Zuhause suchen müssen. Beeilt euch also, wenn ihr noch einen Blick auf die arktische Stadt werfen möchtet.

7. Die Inselwelt von Hawaii, USA

Bedrohte Sehenswürdigkeiten: Die Inselwelt von Hawaii, USA

Der 50. Bundesstaat der USA ist nicht nur für seinen Blumenband-Aloha-Gruß bekannt, sondern auch für seine Vulkane und wundervolle Küstenlandschaft. Doch die kleine Inselgruppe im Pazifischen Ozean ist vom Ertrinken bedroht: Durch den Klimawandel schwindet das Inselparadies Stück um Stück. Auf Oahu, der Hauptinsel, sind bereits ein Viertel der Strände unter der Meeresoberfläche verschwunden. Falls ihr also noch etwas von Hawaii sehen möchtet, dann steigt in den Flieger und nichts wie hin. Nicht, dass ihr bald danach tauchen müsst wie nach Atlantis.

Das solltet ihr euch ansehen, bevor Hawaii versinkt: Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Hawaii

8. Treiben auf dem Toten Meer, Israel

Sehenswürdigkeiten verschwinden: Treiben auf dem Toten Meer, Israel

Sich ohne Luftmatratze auf das Rote Meer zu legen und Zeitung zu lesen, ist im Moment noch möglich – doch es könnte schon bald sein, dass das Tote Meer vollständig ausgetrocknet ist. Der am tiefsten gelegene See unserer Erde hat leider hart mit der Wirtschaft zu kämpfen, da verschiedene Unternehmen aus dem Wasser des Sees Mineralien gewinnen und das Gewässer abpumpen. Falls nicht bald eine effiziente Lösung gefunden wird, oder ein Dauerregen einsetzt, verkommt das Rote Meer zu einer Salzwüste. Für das dortige Ökosystem wäre das fatal. Um es nicht so weit kommen zu lassen, haben sich jedoch die palästinensischen Gebiete, Israel und Jordanien auf einen „Friedenskanal“ geeignet und sind dabei, ihn umzusetzen: Im Zuge des Projekts soll Wasser aus dem Roten Meer in eine Entsalzungsanlage gepumpt und in Süßwasser verwandelt werden. Anschließend wird das Wasser dann wieder dem Toten Meer zugeführt.

9. Figuren auf der Osterinsel, Chile

Sehenswürdigkeiten verschwinden: Figuren auf der Osterinsel, Chile

Vulkane, Korallenriffe und die Steinskulpturen mit dem Namen Moais – all das findet ihr auf der zu Chile gehörenden Osterinsel. Mal abgesehen davon, dass die ganzjährigen Frühlingstemperaturen und die einmalige Landschaft schon einen Urlaub wert sind, sind es die eindrücklichen Moais ganz sicher erst recht. Allerdings lösen sich die großen Köpfe durch die Witterungen langsam aber sicher auf und verfallen. Zwar habt ihr locker noch ein paar Jahrzehnte Zeit, bis sie dann vollkommen verschwunden sind, aber ihr solltet sie dennoch auf eure Liste der bedrohten Sehenswürdigkeiten setzen.

10. Die Gletscherwelt der Alpen

Naturstätten bedroht: Die Gletscherwelt der Alpen

Die weißen Gipfel und kalten Eisberge der schweizer und österreichischen Bergwelt könnten bald der Vergangenheit angehören – dann ist nichts mehr mit Skilaufen und Rodeln, bis die Aprés-Ski-Party anfängt. In Bayern sind bereits jetzt mehr als die Hälfte der Gletscher geschmolzen, und auch die übrigen Alpenregionen ziehen nach. Falls ihr also die ganzjährige Winterwelt der Alpen noch selbst erleben wollt, dann beeilt euch lieber. Auch, wenn Vorkehrungen getroffen werden, um die Gletscher so lange wie möglich zu erhalten – im Moment tauen sie aufgrund des Klimawandels rasant ab.

Hier habt ihr hoffentlich noch länger Schnee und Eis: 9 Skigebiete mit Schneegarantie

11. Stadt der Paläste, Luxor, Ägypten

Sehenswürdigkeiten aussterben: Stadt der Paläste, Luxor, Ägypten

Die alten Ägypter verstanden etwas von imposanter und haltbarer Baukunst. Nicht nur die Pyramiden in Kairo sind besonders sehenswert, sondern auch die Stadt Luxor am Ufer des Nils. Der Tempel von Luxor in „der Stadt der Paläste“, wie Luxor auch genannt wird, könnte allerdings schon bald dem Grundwasserpegel zum Opfer fallen. Also nichts wie hin, um noch etwas von der Tempelanlage zu sehen, bevor das Wasser sie verschluckt.

12. Die Stadt an der Elbe, Hamburg

Sehenswürdigkeiten bedroht: Die Stadt an der Elbe, Hamburg

Man mag es sich kaum vorstellen können, und doch ist es wahr: In der norddeutschen Stadt an der Elbe kommt es immer öfter zu Überschwemmungen und möglicherweise weilt sie gar in einiger Zeit nicht mehr unter uns. Sicherlich wird Hamburg nicht von heute auf morgen in den Fluten versinken, aber die Gefahr, dass es früher oder später doch so kommt, ist real. Gut also, dass die Umweltministerien vorsorgen und die Dämme so weit erhöht haben, dass auch bei einer Zunahme des Meeresspiegels um weitere 50 cm noch keine Gefahr für die Stadt besteht. Außerdem lassen sich die Deiche schnell auf eine Höhe von 1,50 m nachbessern. Wir hoffen allerdings, dass das gar nicht nötig sein wird!

Was wollt ihr euch ansehen? Hier findet ihr euren Flug!

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