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Die 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Mexiko

Diese Sehenswürdigkeiten und Attraktionen solltet ihr bei eurer Reise nach Mexiko auf keinen Fall verpassen.

In unserer Übersicht der 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Mexiko erfahrt ihr, wo ihr überall auf den Spuren der Mayas wandern könnt, dass Verstorbene im Reich der Lebenden gerne mit ihrem Lieblingsessen begrüßt werden, welche Highlights die mexikanische Halbinsel Yucatán so zu bieten hat und wo sich das Tor zur Unterwelt befindet.

1. „Tulum“ (Riviera Maya, Yucatán)

Die Stadt Tulum befindet sich an der Karibikküste der Halbinsel Yucatán im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo. Sie ist vor allem für ihre Maya-Fundstätte direkt am Meer bekannt: Verschiedene Tempelanlagen und eine Stadtmauer mit zwei imposanten Wachtürmen bilden hier die gut erhaltenen Überreste eines Hafenorts. Die Anlage ist täglich von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, wobei sich ein Besuch frühmorgens oder am späten Nachmittag empfiehlt, weil dann meistens (noch) nicht so viele Touristen vor Ort unterwegs sind. Der Eintritt kostet 57 MXN (ca. 3 EUR) ohne Führung und zwischen 410 MXN (ca. 20 EUR) und 714 MXN (ca. 34 EUR), wenn ihr die Ruine gemeinsam mit einem Reiseführer entdecken möchtet. Dank des Standorts der Maya-Fundstätte könnt ihr nach eurer Besichtigung direkt ein erfrischendes Bad im türkisblauen Meer nehmen – der Blick auf die spektakuläre Kulisse ist vom Wasser aus einmalig! Auch die weißen Sandstrände, die das Meer bei Tulum umgeben, sind ein echtes Highlight, denn von Tulum bis hinunter nach Punta Allen sind sie mit sogenannten „Cabañas“ gesäumt. Ursprünglich waren das primitive Hütten direkt am Strand, die mit Hängematten als Bett ausgestattet waren. Heute findet ihr durchaus luxuriöse „Cabañas“, die an Mexikos Küste zum Entspannten einlade

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2. „Chichén Itzá“ (Valladolid, Yucatán)

Ebenfalls auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán befindet sich die bedeutende Maya-Stadt „Chichén Itzá“, die etwa 440 gegründet wurde und seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Heutzutage ist das größte politische Zentrum der Mayas, das dem Gott „Kukulcan“ geweiht war, der als Schöpfer der Erde und der Menschen galt, nach der Fundstätte „Teotihuacán“ die zweithäufigste besuchte archäologische Ruinenstadt in Mexiko. Auf einer Gesamtfläche von 1.547 Hektar, was über 2.100 Fußballfeldern gleicht, könnt ihr zum Beispiel verschiedene Tempelanlagen, Ruinen von Häusern und eine 33 Meter hohe, weitestgehend gut erhaltene Stufenpyramide besichtigen. „Chichén Itzá“ hat 365 Tage im Jahr von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und der Eintrittspreis liegt bei 480 MXN (ca. 23 EUR) pro Person. Allerdings solltet ihr berücksichtigen, dass Touristen vor Ort nur auf den freien Flächen des Geländes erlaubt sind, so gut wie alle Gebäude sind für den öffentlichen Zugang gesperrt.

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3. „Tauchen in Cenoten“ (z. B. Yucatán)

Magische Augenblicke werdet ihr auf eurer Reise durch Mexiko mit Sicherheit viele haben, aber nichts ist vergleichbar mit der malerischen Unterwasserwelt der mexikanischen Cenoten. Der Begriff „Cenote“ bedeutet so viel wie „heilige Quelle“ und stammt von den Mayas, die die Cenoten damals als Eingänge zur Unterwelt und religiöse Opferstätte betrachteten. Im Grunde sind Cenoten aber nichts anderes wie natürliche Brunnen, die durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden sind und bis heute zur Gewinnung von Süßwasser dienen. Die meisten dieser mit Wasser gefüllten Höhlen, die ihr besonders häufig auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán findet, laden mittlerweile zum Tauchen, Baden oder Schnorcheln ein. Einige der versteckten Paradiese haben sogar Schätze der Mayas freigegeben, sodass ihr in den smaragdfarbenen Lagunen mehr über ihre Geschichte erfahren könnt.

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4. „Mexiko-Stadt“

Die Landeshauptstadt Mexiko-Stadt ist groß, laut, uralt – und wunderschön. Unterteilt in insgesamt 16 Viertel, hat jeder Stadtteil seinen eigenen, besonderen Charme, der Mexiko-Stadt für ihre Besucher so abwechslungsreich werden lässt: Das „Centro Historicó“ ist mit seinen verschiedenen Sehenswürdigkeiten zum Beispiel das historische Zentrum der Metropole. Im künstlerischen Viertel „Coyoacán“ erwarten euch viele gute Museen. Hippe Restaurants, Clubs und Bars laden im Stadtteil „Condesa und Roma“ dazu ein, die mexikanische Kochkunst näher kennenzulernen. Einen der größten Stadtparks der Welt mit einem Zoo, einem Vergnügungspark und weiteren Museen könnt ihr in „Chapultepec“ besuchen. In „Tlatelolco“ findet ihr hingegen aztekische Pyramiden. Und während der Stadtteil „Polanco“ für seine trendige Shoppingmeile bekannt ist, gilt „Santa Fe“ als das wohlhabendste Viertel von Mexiko-Stadt.

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5. „Die schwimmenden Gärten“ (Xochimilco)

Rund 25 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt befindet sich der Ortsteil Xochimilco, der wegen seiner aztekischen Bewässerungskanäle auch als „mexikanisches Venedig“ bezeichnet wird. In Xochimilco befinden sich die weltberühmten „schwimmenden Gärten“, die seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Die „schwimmenden Gärten“ sind ein 150 Kilometer langer ökologischer Park, der aus künstlich angelegten Kanälen und Inseln besteht, die auf bepflanzten, mit Seeschlamm bedeckten Flößen im „Texoco See“ angelegt wurden. Während die Gärten nach wie vor als landwirtschaftliche Anbauflächen genutzt werden, sind sie mittlerweile auch beliebte Touristen-Hotspots zur Erholung. Darüber hinaus ist Xochimilco auch für seinen Blumenmarkt und die Gondelfahrten in bunten Ausflugsbooten berühmt.

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6. „Los Cabos“ (Baja California Sur)

Wenn ihr auf der mexikanischen Halbinsel Baja California unterwegs seid, solltet ihr an der südlichsten Spitze der Insel dem Ferienort Los Cabos unbedingt einen Besuch abstatten. Dieser setzt sich aus der Stadt Cabo San Lucas und dem 30 Kilometer entfernten Badeort San José del Cabo zusammen. Dank der vielfältigen Landschaft mit ihren hohen Bergen, den trockenen Sandwüsten, traumhaften Stränden und dem azurblauen Wasser ist Los Cabos bei Naturliebhabern und Wassersportlern gleichermaßen beliebt. Hier könnt ihr bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad baden, tauchen, schnorcheln, surfen, angeln oder den Nationalpark „Cabo Pulmo“ erkunden.

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7. „Cozumel“ (Quintana Roo)

Wer nach Cozumel reist, hat meistens nur eines im Sinn: die eigene Seele mal so richtig baumeln zu lassen. Denn Mexikos größte Karibikinsel, die etwa 16 Kilometer vom mexikanischen Festland entfernt vor der Halbinsel Yucatán liegt, ist mit ihren traumhaften Sandstränden perfekt zum Entspannen. Wer neben der herrlichen Ruhe auch noch ein bisschen mehr von der Insel kennenlernen möchte, der kann im nördlichen Teil von Cozumel die Maya-Ruinen „San Gervasio“ besuchen oder versuchen, einen Nelson-Nasenbär oder Cozumel-Waschbär, die weltweit kleinste Waschbärart, zu entdecken – beide sind einzigartig auf der Insel! Leider gibt es von Deutschland keinen Direktflug zum Inselflughafen „Cozumel International Airport“ in der Hauptstadt San Miguel. Daher empfiehlt es sich, erst nach Cancún zu fliegen und von dort aus mit einem der vielen Busse zur Playa del Carmen zu fahren (Fahrzeit beträgt etwa 60 Minuten) und von da mit der Fähre nach Cozumel überzusetzen (Fahrzeit beträgt etwa 45 Minuten). Sowohl die Busse als auch die Fähren fahren den ganzen Tag über.

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8. „Uxmal“ (Yucatán)

Weit weg von den mexikanischen Touristenhochburgen, mitten im Dschungel auf den Hügeln von Puuc, liegt die Maya-Stadt „Uxmal“, deren Name so viel wie „drei Mal errichtet“ oder „drei Ernten“ bedeutet. Anders als bei „Chichén Itzá“ oder in Tulum dürft ihr auf dem riesigen Gelände von „Uxmal“ noch auf die Pyramiden klettern. Für einen besonderen Adrenalinkick sorgt dabei der Aufstieg des wohl beeindruckendsten Gebäudes von „Uxmal“ – die 38 Meter hohe „Pyramide des Zauberers“. Die Legende besagt, dass diese Pyramide einst von einem Zwerg an nur einem Tag erbaut worden ist. Archelogische Nachforschungen haben allerdings ergeben, dass der Bau der Pyramide weit mehr als nur einen Tag gedauert hat – nämlich über 300 Jahre! Die Maya-Fundstätte „Uxmal“ hat täglich von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und der Eintrittspreis liegt bei 223 MXN (ca. 10 EUR) pro Person.

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9. „Puerto Vallarta“ (Bahía de Banderas, Jalisco)

Vallarta, wie die Einheimischen ihre Stadt auch liebevoll nennen, ist der perfekte Ort für eure Reise nach Mexiko – denn hier stimmt einfach die Mischung aus Erholung und aktivem Urlaub: In der Altstadt mit ihren strahlend weißen Häusern und der roten Ziegelsteinpracht könnt ihr zum Beispiel die Flaniermeile „Malecón“ erkunden, in kleinen Boutiquen stöbern, frische und regionale Speisen auf dem Wochenmarkt entdecken oder die mexikanische Kochkunst in einem der vielen Restaurants probieren. Dabei ist Puerto Vallarta insgesamt weniger überlaufen als Cancún oder Acapulco – aber jedes Jahr im Februar wird die Stadt zur beliebten Party-Hochburg für zahlreiche US-Studenten zum „Spring Break“. Wer also die weißen Sandstrände, das türkisfarbene Wasser und die verschiedenen Sport- und Freizeitangebote (z. B. segeln, surfen, Wale oder Delfine beobachten, in Unterwasserhöhlen tauchen, reiten oder Mountainbike fahren) von Puerto Vallarta in aller Ruhe genießen möchte, der sollte in der Hauptreisezeit von Oktober bis Mai auf den Februar als Reisemonat verzichten.

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10. „Día de los Muertos“

Einer der wichtigsten Nationalfeiertage ist der „Día de Muertos“ (deutsch „Tag der Toten“), der am 31. Oktober beginnt und bis zum 2. November andauert. Dabei unterscheiden sich der Stil und die Bräuche der Feierlichkeiten je nach Region. Traditionell wird am „Día de Muertos“ der Verstorbenen gedacht, denn in Mexiko glaubt man, dass dann die Toten aus dem Jenseits zu Besuch kommen. Was im ersten Moment wie ein düsterer Totenkult klingt, ist in Wirklichkeit ein fröhliches und geselliges Fest, denn in Mexiko feierten bereits die Azteken den Tod als Beginn eines neuen Lebens in einer anderen Welt. So gehört es für die Mexikaner beispielsweise zum Spaß dazu, schicke Kleider und Anzüge anzuziehen, sich selbst als Skelett zu verkleiden oder das Gesicht kunstvoll zu bemalen. Aber auch die aufwendig geschmückten Altäre, die entweder Zuhause oder auf dem Friedhof aufgestellt werden, spielen eine wichtige Rolle beim „Día de Muertos“, denn sie sollen die wandernden Seelen in der Welt der Lebenden willkommen heißen. Dafür sind die Altäre mit Familienfotos, Blumen, Räucherkerzen, bunten Schädeln und dem Lieblingsessen der Verstorbenen bedeckt. Vom Altar bis zum Grab werden Blüten verstreut, die die Verstorbenen später zurück zu ihren Ruhestätten geleiten sollen.

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Und hier sind die Must-Sees von Mexiko nochmal im Überblick:

Top 10 Sehenswürdigkeiten MexikosOrt, Region
1. TulumRiviera Maya, Yucatán
2. Chichén ItzáValladolid, Yucatán
3. Tauchen in Cenoten Yucatán
4. Mexiko-StadtMexiko-Stadt
5. Die schwimmenden GärtenXochimilco
6. Los CabosBaja California Sur
7. CozumelQuintana Roo
8. Uxmal Yucatán
9. Puerto VallartaBahía de Banderas, Jalisco
10. Día de los MuertosGanz Mexiko

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