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Reisetipps, Infos & Inspiration Die beste Reisezeit für Kuba

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Die beste Reisezeit für Kuba

Mit faszinierenden Städten wie Havanna und Santiago sowie unglaublichen Naturlandschaften hat Kuba jede Menge zu bieten. Wir verraten euch, wann sich die Reise am meisten lohnt!

Eingebettet zwischen dem Golf von Mexiko, dem Karibischen Meer und dem Atlantik liegt die traumhafte Insel Kuba. Egal, ob ihr in der Hauptstadt der Insel, Havanna, zu heißen Rhythmen das Tanzbein schwingt, es euch an den weißen Sandstränden des Landes so richtig gemütlich macht, das grüne Landesinnere erforscht oder auf kulturelle Abenteuer in den urbanen Zentren des Eilands geht – ein Urlaub dort lohnt sich einfach immer! Damit ihr während eures Trips aber nicht nur jede Menge sehen und unternehmen, sondern dies auch noch bei bestem Wetter tun könnt, haben wir für euch alles Wissenswerte zum Thema Klima und beste Reisezeit für Kuba zusammengefasst!

Ein Land mit zwei Jahreszeiten

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Kuba gehört zur tropischen bzw. subtropischen Zone, ist geprägt vom Nordostpassat und hat keine strikten Jahreszeiten, wie wir sie in unseren Breitengraden gewohnt sind. Statt heißen Sommern und kalten Wintern mit milden Frühlingen und Herbsten zwischendurch gibt es dort im Grunde nur zwei Jahreszeiten: die feucht-warme Regenzeit zwischen Mai und Oktober sowie die etwas kühlere Trockenzeit zwischen November und April.

Auch wenn wir hier von Regenzeit und Trockenzeit bzw. von feucht-warmen bzw. etwas kühleren Monaten sprechen, möchten wir gleich mal eines vorwegnehmen: Das Wetter auf Kuba ist das ganze Jahr über recht einheitlich und die jahreszeitlichen Unterschiede fallen bei Weitem nicht so stark aus, wie man das vielleicht annehmen möchte. So kann das ganze Jahr über mit Lufttemperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius gerechnet werden, während die Sonnenstunden selbst im Winter kaum unter 6 pro Tag fallen – im Sommer sind es sogar bis zu 8 Sonnenstunden pro Tag. Generell ist es in Kuba an beinahe 300 Tagen im Jahr sonnig und auch das Baden im Meer ist zu jeder Jahreszeit möglich.

Die beste Reisezeit für Kuba hängt somit in erster Linie von euren persönlichen Vorlieben ab. Um euch die Entscheidung zu vereinfachen, möchten wir im Folgenden einen detaillierten Blick auf beide kubanischen Jahreszeiten mitsamt deren jeweiligen Vor- sowie Nachteilen werfen und euch noch ein paar andere Hinweise für eure Reise nach Kuba mitgeben.

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Regenzeit in Kuba: feucht, warm, aber günstig

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Die Regenzeit in Kuba hält von etwa Mai bis Oktober an und gilt generell als touristische Nebensaison. Der Regen fällt während dieser Monate, vor allem zwischen Juni und August, an durchschnittlich bis zu neun Tagen im Monat – jedoch dürft ihr euch den Niederschlag hier nicht als tagelang anhaltenden Dauerregen vorstellen. Vielmehr ist es so, dass Regenschauer in Kuba üblicherweise bloß sehr kurz – von wenigen Minuten bis zu maximal zwei Stunden – anhalten, dafür aber oft sehr heftig ausfallen. Der Himmel zieht vor solchen Wolkenbrüchen sichtlich zu, kurz danach scheint aber zumeist auch schon wieder die Sonne und ihr könnt zurück an den Strand, zum Wandern oder Sightseeing.

Der Vorteil im kubanischen Sommer ist, dass die Temperaturen garantiert angenehm warm ausfallen – selbst das Wasser erwärmt sich während der Regenzeit auf bis zu 28 Grad Celsius oder sogar noch etwas mehr, während die Tageshöchstwerte für die Lufttemperatur bei durchschnittlich knapp über 30 Grad Celsius liegen. Zum Nachteil wird dabei bloß die teils recht hohe Luftfeuchtigkeit, die aus der Kombination von warmen Temperaturen und häufigen Niederschlägen resultiert – wer mit allzu warmem, feuchtem Wetter also nicht ganz so gut klarkommt, der sollte mitunter lieber die kühlere Trockenzeit als beste Reisezeit ins Auge fassen. Für Bade-, Strand- und Sonnenfans, denen es indessen kaum zu warm werden kann, während sie im Sand entspannen oder in den Wellen erfrischen, ist die Regenzeit als Reisezeit ideal – nicht zuletzt auch deshalb, weil dann auch die Hotel- und Flugpreise deutlich günstiger ausfallen als im Winter.

⚠️ Achtung allerdings: Von Juni bis Oktober herrscht auf Kuba auch Hurrikan-Saison, zu der wir später noch etwas mehr erzählen.

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Trockenzeit in Kuba: regenarm, nicht zu heiß, dafür teuer

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Die Trockenzeit in Kuba dauert hingegen von etwa November bis April an. Während dieser Wintermonate regnet es im Durchschnitt gerade einmal drei bis vier Tage pro Monat – oft noch weniger – und auch die Temperaturen sind mit bis zu 28 Grad Celsius an Land und 26 Grad im Wasser immer noch wunderbar sommerlich und warm – ideal also, um dem kalten Wetter in Deutschland zu entfliehen. Auch die Luftfeuchtigkeit erreicht dann wieder weit erträglichere Levels.

Der Nachteil: Das tolle Wetter lockt während der kubanischen Wintermonate Sonnenliebhaber aus aller Welt an und die Hotel- sowie Flugpreise gehen deutlich in die Höhe. Gerade über Weihnachten und Neujahr sind viele Hotels schon Monate im Voraus ausgebucht und die Preise aufgrund der großen Nachfrage entsprechend hoch. Solltet ihr euren Kuba-Urlaub also definitiv für Mitte bis Ende Dezember planen, dann bucht am besten schon möglichst früh. Dasselbe gilt übrigens auch für Reisen rund um Ostern.

Acht geben solltet ihr zudem bei einem Urlaub während der Trockenzeit im Westen des Landes, beispielsweise in und um Havanna: Durch die höheren Lagen ist der Westen Kubas generell etwas kühler als der Osten und teilweise können kühle Winde für Temperaturgefälle auf bis zu unter 15 Grad Celsius sorgen – bei einem Sightseeing-Urlaub mitunter sogar angenehm, bei einem Badeurlaub eher weniger attraktiv.

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Hurrikan-Saison auf Kuba: Juni bis Oktober

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Wie vorhin schon kurz erwähnt, gibt es auf Kuba auch eine Hurrikan-Saison – und zwar von Juni bis Oktober, teilweise sogar bis in den November hinein. Generell bieten sich diese windreicheren Monate genauso für einen Urlaub auf Kuba an wie der Rest des Jahres: Wirkliche Unwetter mit Verwüstungen sind äußerst selten und zudem besitzt Kuba ein erstklassiges Frühwarnsystem, das Wirbelstürme, die auf die Insel zuhalten, rechtzeitig ankündigt. Todesfälle aufgrund von Hurrikans gab es in den vergangenen Jahren keine.

Der Vorteil während dieser Saison, vor allem im September und Oktober, wenn die höchste Hurrikan-Wahrscheinlichkeit besteht, ist jener, dass die Hotel- und Flugkosten dann sogar noch einmal ein Stück billiger werden. Wer es auf ganz besondere Schnäppchen abgesehen hat und sich von potenziellen Wirbelstürmen nicht abschrecken lässt, der ist mit einer Reise im September oder Oktober also gut bedient.

Wirbelstürme mögt ihr überhaupt nicht? Dann lest hier weiter: Hurrikan? Nein, danke! Wann ist die beste Reisezeit für den karibischen Raum?

Regionale Unterschiede für die beste Reisezeit auf Kuba

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Neben den beiden Jahreszeiten mit ihren Eigenheiten sowie der Hurrikan-Saison solltet ihr auch noch die Region, in die es gehen soll, bei der Planung eurer Kuba-Reise mit einbeziehen.

Der Westen des Landes ist, wie bereits erwähnt, höher gelegen als der Osten bzw. Südosten und somit generell ein paar Grad kühler – was gerade bei Sightseeing-Urlauben im Sommer mitunter sehr angenehm sein kann. Während der Wintermonate sorgen hingegen ab und an auch kalte Winde aus Nordamerika für Abkühlung; nehmt euch während eurer winterlichen Reise hierher also sicherheitshalber auch etwas wärmere Kleidung mit.

Auch die Bergregionen Kubas präsentieren sich von Zeit zu Zeit als alles andere als sommerlich: Während der Regenzeit kann es hier tatsächlich zu Dauerregen kommen und im Winter kühlt es auch schon mal auf bis zu knapp über 0 Grad Celsius ab. Ein Besuch hier empfiehlt sich also vor allem während der Übergangszeiten, also etwa im April oder Mai sowie im November oder Anfang Dezember, wenn es weder zu kühl noch zu niederschlagsreich ist.

Die Südostküste, beispielsweise die Gegend rund um Santiago de Cuba oder die Region Guantanamo, gelten hingegen als generell trockenste Zone Kubas, die auch während der Regenzeit oft von Niederschlägen verschont bleibt. Im Gegenzug kann es hier, speziell im Sommer, auch richtig heiß werden, mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius.

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Beste Reisezeit für Kuba: Zusammenfassung

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Die beste Reisezeit für Kuba lässt sich nicht allzu leicht festlegen, sondern hängt vor allem davon ab, wie sehr ihr euch vom Wetter beeinflussen lasst, wohin die Reise genau gehen soll und wie groß euer Urlaubsbudget ist.

Die prinzipiell „schönere“ (weil trockene) Jahreszeit ist der kubanische Winter von November bis April, der jedoch weit teurer ist als die Sommermonate – insbesondere bei Reisen über Weihnachten, Neujahr oder Ostern.

Die Regenzeit lockt mit besonders günstigen Preisen und dennoch bloß moderaten Niederschlagsmengen; wer mit warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit nicht klarkommt, sollte aber vor allem die wärmsten Monate zwischen Juni und August als Reisezeit meiden.

Wer sogar noch ein wenig mehr sparen möchte und sich auch vor potenziellen Hurrikans nicht fürchtet, der verreist im September oder Oktober. Gebt dabei bloß Acht auf die Wetterwarnungen!

Ganz allgemein die empfehlenswerteste Reisezeit für Kuba sind allerdings wohl die Übergangszeiten zwischen Trocken- und Regenzeit und dabei insbesondere der Mai bzw. November. In beiden Monaten ist es auf der Insel weder zu heiß und feucht/regnerisch noch zu teuer und windig.

Wisst ihr, wann es losgehen soll? Dann findet hier auch noch heraus, wann ihr eure Reise am günstigsten bucht: Die beste Zeit, um Flüge zu buchen? Wir haben die Antwort!

Zusatztipp: Feste und Veranstaltungen auf Kuba

Nachdem ihr jetzt alles wisst, was es über das Klima und Wetter auf Kuba zu wissen gibt, möchten wir euch noch einen letzten Entscheidungsfaktor mit auf den Weg geben: Kubas Feste und Veranstaltungen. Die Insel ist bekannt für ihre Lebensfreude und ausgelassene Stimmung und diese spiegelt sich auch während so manchem jährlich stattfindenden Event wider, das ihr mitunter gerne besuchen möchtet.

Zum einen wäre da der Karneval, das wohl berühmteste Festival der Insel, der jeden Juli in Santiago de Cuba zelebriert wird und absolut erlebenswert ist. In Havanna gibt es hingegen jeden Winter ein großes Jazz-Festival, gefolgt vom Tabak-Fest „Festival Internacional del Habano“ sowie der internationalen Buchmesse Havannas „Feria Internacional del Libroim“ im Februar. Im November feiert man, ebenfalls in Havanna, ein aufregendes Salsa-Festival und im Dezember findet jedes Jahr das Internationale Festival des Neuen Lateinamerikanischen Films statt. Große Feierlichkeiten gibt es auf Kuba zudem rund um die Feiertage am 1. Mai (Tag der Arbeit) und am 26. Juli (Tag der Rebellion).

Möchtet ihr an einem dieser Events teilnehmen – oder es vielleicht aufgrund der größeren Touristenströme gezielt umgehen – solltet ihr auch diese Daten bei der Auswahl eurer Reisezeit nach Kuba berücksichtigen.

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Hier sind die wichtigsten Infos für die beste Reisezeit für Kuba noch einmal im Überblick:

Regenreiche Monate:Mai bis Oktober
Regenarme Monate:November bis April
Hauptsaison:Mai bis Oktober
Nebensaison:November bis April
Wärmste Monate:Juli und August
Kältester Monat: Januar

Und hier findet ihr noch mehr Reiseideen für euren nächsten Inselurlaub: