Reisetipps, Infos & Inspiration Die beste Reisezeit für Südafrika: Bestes Wetter für Kruger Nationalpark und Safari

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Die beste Reisezeit für Südafrika: Bestes Wetter für Kruger Nationalpark und Safari

Egal ob beim Beobachten von wilden Tieren oder bei Wanderungen durch die Küstengebiete Südafrikas – gutes Wetter ist ein Muss. Wir verraten euch, wann ihr das einmalig schöne Land am besten bereist!

Bei Safaris wilde Tiere beobachten, einen Roadtrip durch die malerische Garden Route unternehmen oder in und um Kapstadt das farbenfrohe Stadtleben und die wundervollen Naturlandschaften genießen – Südafrika ist so abwechslungsreich, wie es groß ist. Wenn ihr in nächster Zeit einen Urlaub in diesem faszinierenden Land in Erwägung zieht, dann lest doch weiter und erfahrt, wann auch das Wetter bei eurer Reise garantiert mitspielt.

Bestimmt von drei Klimazonen

Die beste Reisezeit für Südafrika: Drei Klimazonen

Afrika ist ein großes Land mit vielfältigen Naturlandschaften und als solches auch von mehreren Wettereinflüssen gekennzeichnet, weshalb wir zunächst einen Blick auf die drei Klimazonen des Landes werfen möchten. Eines allerdings schon vorweg: Da Südafrika auf der Südhalbkugel der Erde liegt, herrschen hier gegensätzliche Jahreszeiten zu Deutschland – ist bei uns Sommer, ist dort also Winter bzw. ist dort Frühling, wenn bei uns der Herbst regiert; und jeweils umgekehrt.

Auf die richtige Zeit kommt es nicht nur bei der Reise selbst, sondern auch bei der Buchung an, vor allem dann, wenn ihr möglichst günstige Tickets abstauben wollt. Hier erfahrt ihr mehr dazu: Die beste Zeit, um Flüge zu buchen? Wir haben die Antwort!

Klimazone 1: West- und Südküste

Beste Reisezeit für Nordafrika: Kapstadt, Garden Route und die West- bzw. Südküste

Zunächst wäre da die West- bzw. Südküste Südafrikas, die an den Atlantik grenzt und vor allem vom Benguelastrom beeinflusst wird. Hier findet ihr unter anderem eine der beliebtesten Touristenregionen des Landes, Kapstadt mit dem Kap der Guten Hoffnung, sowie die Garden Route, eine von eindrucksvollen Naturlandschaften geprägte Region auf halbem Weg zwischen Kapstadt und Port Elizabeth.

Das Wetter hier ist das ganze Jahr über sehr mild mit Durchschnittstemperaturen zwischen knapp unter 20 bis knapp über 25 Grad Celsius. Gerade während des südafrikanischen Sommers, also etwa von November bis Mitte März, und dabei insbesondere im Januar und Februar, ist es besonders warm und die Lufttemperaturen fallen tagsüber nur in Ausnahmefällen unter 15 Grad Celsius. Auch mit Regen ist während dieser Jahreszeit kaum zurechnen und die Luft ist angenehm trocken.

Der südafrikanische Sommer eignet sich also bestens dafür, die Wunder Kapstadts sowie die prächtigen Naturlandschaften ringsum zu besuchen oder auch einen Badeurlaub an Orten wie Port Elizabeth in Betracht zu ziehen. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass hier zum einen Hauptsaison herrscht, das heißt, dass die Preise teurer als zu anderen Jahreszeiten sind, und zum anderen fallen auch die Sommerferien in Südafrika in diese Monate. Somit müsst ihr euch die Region gerade im Dezember und Januar nicht nur mit anderen Touristen aus Europa, sondern auch mit reisenden Einheimischen teilen.

Wer es lieber kühler mag oder womöglich mit der gar so trockenen Luft nicht klarkommt, für den bietet sich hingegen auch eine Reise im südafrikanischen Frühling oder Herbst, also im September/Oktober bzw. April/Mai an. Das Wetter ist dann mit Temperaturhöchstwerten um die 20 Grad Celsius immer noch angenehm warm, jedoch nicht mehr ganz so heiß, der Regen hält sich mit rund sechs Regentagen pro Monat in Grenzen, und auch die größten Touristenmassen sind dann abgezogen. Gerade im Frühling erblühen die Landschaften überdies in saftigem Grün und bieten bei Wanderungen und Roadtrips besonders schöne Anblicke.

Ein Urlaub während der südafrikanischen Wintermonate ist natürlich ebenfalls möglich, jedoch müsst ihr hier zum einen mit teils recht kühlen Temperaturen, mitunter sogar unter der 10-Grad-Marke, rechnen und auch die Regenwahrscheinlichkeit ist mit bis zu zwölf Regentagen pro Monat deutlich höher. Immerhin die Hotelpreise sind während des südafrikanischen Winters überzeugend günstig.

An der West- und Südküste Südafrikas gibt es viel zu entdecken, vor allem rund um das berühmte Kap der Guten Hoffnung. Entdeckt hier die Top 14 Sehenswürdigkeiten in Kapstadt!

Klimazone 2: Die Ostküste

Beste Reisezeit für Nordafrika: Durban und die Ostküste

Während der Westen von Südafrika vom Benguelastrom beeinflusst wird, wird das Wetter an der an den Indischen Ozean grenzenden Ostküste des Landes vor allem vom Agulhasstrom bestimmt. Das Wetter ist hier weitaus beständiger und wärmer als in anderen Teilen des Landes, und so sind im südafrikanischen Hochsommer auch Temperaturen von knapp 30 Grad Celsius keine Seltenheit, während sie selbst im Winter kaum unter 20 Grad Celsius fallen.

Auf der anderen Seite sind hier auch die Luftfeuchtigkeit und die Regenhäufigkeit höher, da der Agulhasstrom viel Feuchtigkeit aus dem Indischen Ozean ins Land bringt; gerade im südafrikanischen Sommer, besonders zwischen Oktober und März, kommt es somit zu häufigen Niederschlägen.

Einer der wichtigsten Orte an der Ostküste ist die Hafenstadt Durban, die vor allem für ihre kolonialen Bauten und ihre wundervolle Promenade bekannt ist. Wer die Stadt oder den Rest der Region besichtigen möchte, der muss für sich entscheiden, was ihm persönlich am wichtigsten ist:

Während den ganzen südafrikanischen Sommer lang, also von etwa November bis April, warmes Wetter mit Durchschnittstemperaturen über 25 Grad Celsius herrscht, das sich ideal für Stadt- oder Küstentouren eignet, sind während dieser Hochsaison allerdings auch die Preise und die Touristenzahlen höher. Außerdem regnet es während der gesamten Jahreszeit an durchschnittlich zehn bis zwölf Tagen pro Monat.

Im südafrikanischen Winter, vor allem zwischen Mai und August, sinkt die Regenwahrscheinlichkeit hingegen auf lediglich drei bis sechs Tage pro Monat, dafür fallen auch die Temperaturen auf unter 25 Grad Celsius; besonders im Juni womöglich sogar auf unter 20 Grad. Wen das etwas kühlere Wetter nicht stört, der findet während des südafrikanischen Winters jedoch ansonsten perfekte Wetterverhältnisse vor, die sich gerade für Reisen mit Fokus auf Sightseeing besonders anbieten.

Für einen unvergesslichen Urlaub muss es nicht immer in die großen Tourismuszentren gehen – ganz im Gegenteil, oft sind es gerade die unbekannten Orte, die besonders faszinieren können. Klick hier und wir zeigen euch Südafrika abseits der Touristenrouten!

Klimazone 3: Der Norden und das Landesinnere

Beste Reisezeit für Nordafrika: Safaris im Norden und im Landesinneren (Krüger Nationalpark)

Die dritte und letzte Klimazone des Landes ist der Norden bzw. das Landesinnere, das dank seiner wundervollen Nationalparks, beispielsweise des bekannten Kruger Nationalparks im Nordosten, vor allem bei Safari-Touristen äußerst beliebt ist. Möchtet ihr die Big-5, also die fünf Giganten der Natur, die es in Afrika zu sehen gibt – Elefanten, Nashörner,Löwen, Leoparden und Büffel – einmal hautnah erleben, dann ist eine Reise hierhin unverzichtbar; aber auch Städte wie Johannesburg sind einen Besuch allemal wert.

Das Wetter in dieser Region ist gerade im südafrikanischen Sommer außerordentlich warm mit Tagestemperaturen, die nicht selten bis auf über 30 Grad Celsius klettern; und selbst im Winter herrschen hier kaum Tagestemperaturen von unter 20 Grad Celsius. In der Nacht sieht es jedoch schon ganz anders aus, denn nirgends sonst in Südafrika gibt es so große Unterschiede zwischen den warmen Tagen und den kühlen oder sogar kalten Nächten: Während es im südafrikanischen Sommer auch nach Sonnenuntergang immerhin noch durchschnittlich 15 bis 20 Grad Celsius hat, kann es im südafrikanischen Wintern nachts trotz der hohen Tagestemperaturen durchaus auch bis auf wenige Grad über Null abkühlen.

Wichtig ist das Wissen um diese großen Temperaturschwankungen vor allem, wenn ihr vorhabt, eine der beliebten winterlichen Dämmerungs- oder Nachtsafaris zu unternehmen. Der größte Vorteil einer Safari im südafrikanischen Winter ist die Tatsache, dass die Vegetation dann zurückgeht und ihr die Tiere viel einfacher entdecken könnt. Außerdem gibt es im Winter weniger Regen und Elefanten, Löwen und Co. sind mit weit größerer Wahrscheinlichkeit an den bekannten Wasserlöchern anzutreffen. Nehmt euch bei solchen Ausflügen allerdings unbedingt warme Kleidung mit, um nicht zu frieren und das eindrucksvolle Erlebnis dadurch zu trüben.

Wer mit kaltem Wetter im Urlaub nicht klarkommt, der muss sich allerdings keine Sorgen machen: Auch während des südafrikanischen Sommers könnt ihr fantastischen Safaris mit jeder Menge Tiersichtungen beiwohnen.Stellt euch dann allerdings neben den heißen Temperaturen auch auf weitaus mehr Regen, mehr Touristen sowie höhere Luftfeuchtigkeit ein.

Wer das Beste aus beiden Welten möchte, der reist am besten im Frühling oder Herbst, also im März/April bzw. Oktober/November – dann sind die Temperaturen nachts nicht ganz so kalt, die Regenwahrscheinlichkeit nicht ganz so hoch und auch noch nicht bzw. nicht mehr ganz so viele Mit-Touristen am Start.

Die Big-5 sind euch noch lange nicht genug? Ihr möchtet so viele wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum sehen, wie nur möglich? Dann haben wir hier genau den richtigen Artikel für euch:Die 10 besten Wildlife-Ziele der Welt

Alternatives Reiseziel: Mauritius

Alternative zu Südafrika: Mauritius

Safari muss nicht unbedingt sein? Stattdessen möchtet ihr lieber durchgehend warmes Wetter und umso mehr traumhafte Strände? Dann solltet ihr euch womöglich vielleicht lieber für eine Reise ins traumhaft schöne Mauritius entscheiden.

Das Land wird ganzjährig vom Südostpassat beeinflusst und bietet so durch alle Monate hindurch angenehm sommerliche Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Während des Südsommers zwischen November und April kann es dort durch die Regenzeit zwar zu häufigeren Niederschlägen kommen, dafür müsst ihr euch ums Einpacken warmer Klamotten auf keinen Fall sorgen, und während der Südwintermonate zwischen Mai und Oktober herrscht überhaupt bestes Wetter mit kaum Regen und Temperaturen, die immer noch regelmäßig zwischen 20 und 25 Grad Celsius liegen. Kombiniert das mit ganzjährig wundervollen weißen Stränden, im Wind wiegenden Palmen und azurblauem Wasser, und ihr seht, warum auch Mauritius auf jeden Fall eine Reise wert ist.

Mauritius ist wundervoll – in manchen Monaten noch viel mehr als in anderen. Folgt dem Link und wir verraten euch im Detail, wann es dort besonders schön ist: Die beste Reisezeit für Mauritius: Wann herrscht das ideale Urlaubswetter?

Die Reisezeiten für Südafrika im Überblick:

Trockene Zeit:West- und Südküste: November bis März;
Ostküste: kaum Unterschiede übers Jahr;
Norden und Landesinnere: Mai bis September
Nasse Zeit:West- und Südküste: April bis Oktober;
Ostküste: kaum Unterschiede übers Jahr;
Norden und Landesinnere: Oktober bis April
Hauptsaison:November bis April
Nebensaison:Mai bis Oktober
Regenärmste/r Monat/e:West- und Südküste: Dezember und Januar;
Ostküste: Juni und Juli;
Norden und Landesinnere: Juli und August
Regenärmste Region:Norden und Landesinnere

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