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Reisetipps, Infos & Inspiration Die 10 besten Sehenswürdigkeiten von Shanghai

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Die 10 besten Sehenswürdigkeiten von Shanghai

Chinas größte Stadt ist laut, grell und überfüllt, aber lockt den Besucher mit sagenhaften historischen und modernen Attraktionen, die unvergesslich bleiben.

Mit etwa 24 Millionen Einwohnern ist Shanghai die größte Stadt Chinas – eine Millionenmetropole. Besucher sind gut beraten, ein Hotel in den alten Bezirken entlang der Mündung des Jangtsekiang zu wählen, um nicht viel Zeit und Geld für Taxifahrten zu vergeuden. Hier findet ihr schließlich auch alle wichtigen Sehenswürdigkeiten – die zehn besten darunter wollen wir euch im Folgenden vorstellen.

1. The Bund – Shanghais historische Flusspromenade

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Shanghais

The Bund (ausgesprochen wie „Band“) ist das nördliche Teilstück der Zhongshan East 1st Road und zieht sich nicht – wie viele fälschlicherweise annehmen – am Ufer des Jangtsekiang dahin, sondern am Huangpu Fluss, welcher seinerseits weiter nordöstlich in den Jangtse fließt. Hier hatte sich bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert eine sich immer weiter ausbreitende internationale Ansiedlung etabliert und The Bund ist bis heute vor allem wegen seiner vielen Hochhäuser im Art-déco-Stil sehr sehenswert. Den besten Blick auf die Silhouette dieses spektakulären Stadtteils, der direkt aus den 1920er und 30er-Jahren zu stammen scheint, erhält man von den Parkanlagen aus, die sich die volle Länge zwischen der eigentlichen Straße und dem Flussufer dahinziehen. Die gesamte Gegend ist außerdem vollgestopft mit fantastischen Restaurants und teuren Boutiquen. In vielen der historischen Gebäuden haben sich noble Fünf-Sterne-Hotels einquartiert.

2. Oriental Pearl Tower

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Shanghai

Gegenüber von The Bund, auf der Ostseite des Huangpu Flusses erhebt sich inmitten des Pudong Parks der 486 Meter hohe Oriental Pearl Radio-und Fernsehturm (Dōngfāng Míngzhūtǎ). Das irgendwie einem futuristischen Raumschiff gleichende Bauwerk besteht aus elf unterschiedlich großen Kugelelementen, die mit dicken runden (und innen hohlen) Streben miteinander verbunden sind. Die oberste dieser Kugeln befindet sich auf 350 Metern Höhe und wird offiziell auch als „Weltraum-Modul“ bezeichnet. Sie enthält eine Aussichtsplattform sowie im Freien ein umlaufendes Aussichtsdeck mit Glasboden (nichts für Schwindelanfällige!). Aus dieser luftigen Höhe hat man einen hervorragenden Panoramablick sowohl über The Bund als auch den Rest Shanghais.

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3. Nanjing Road – das Shopping-Mekka

Die schönsten Attraktionen in Shanghai

Von The Bund zweigt nach Westen die mehrere Kilometer lange, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaute Nanjing Road (Nánjīng Lù) ab. Versessene Shopper und enthusiastische Nachtschwärmer sind hier genau an der richtigen Adresse. Von Restaurants aller Preisklassen bis hin zu kostengünstigen Essständen, Souvenirläden, Boutiquen, Kunstgalerien, riesigen Kaufhäusern, Kinos und Nachtklubs – hier findet man wirklich alles! Nanjing Road ist überwiegend verkehrsberuhigt – eine Seltenheit in Shanghai – und man stößt hier deswegen auch überall auf Straßenkünstler, die miteinander um die Gunst des Publikums (und dessen Münzenspenden) feilschen.

4. Französische Konzession

Während der historischen Blütezeit Shanghais vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 40er-Jahre hinein hatten sich viele europäische Nationen von der chinesischen Regierung sogenannte Konzessionsgebiete erworben. Das waren ganze Stadtblocks, die fast ausschließlich von europäischen Händlern und deren Niederlassungen belegt waren, als extraterritoriale Gebiete der jeweiligen Nation galten und daher nicht der chinesischen Gerichtsbarkeit unterstellt waren. Der Bezirk der ehemaligen Französischen Konzession hat sich bis heute zum Großteil erhalten und ist wegen seiner charmanten südeuropäischen Architektur eine Spitzenattraktion der Stadt. In vielen der renovierten Gebäude, die sich in engen Gassen aneinanderreihen, sind Galerien, kleine Handwerksläden und tolle Lokale untergebracht, und man kann hier spielend mehrere Abendbummel hintereinander verbringen. Auch bei Einheimischen ist die Französische Konzession aufgrund ihres vielseitigen Unterhaltungsangebots äußerst beliebt.

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5. Jadebuddha-Tempel

Dieser wunderschöne buddhistische Tempel befindet sich in der Anyuan Road und ist wegen der beiden spektakulären Buddhastatuen berühmt, die ein Mönch dereinst aus Burma (heute Myanmar) zurückbrachte. Die heutige Tempelanlage wurde jedoch erst 1928 erbaut und ersetzte einen älteren Tempel, der baufällig geworden war. Die von einer Mauer umgebene Anlage ist in drei riesige Hallen und zwei Innenhöfe unterteilt. In der Halle der himmlischen Könige (Tian Wang Dian) finden sich die bereits genannten Buddhastatuen, genauso wie Standbilder der im Taoismus verehrten drei himmlischen Könige.

6. Yu Park

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Shanghais

Der etwa zwei Hektar umfassende Yu Park befindet sich nordöstlich des alten Stadtkerns und ist in einen äußeren und einen inneren Parkbezirk unterteilt. Beide enthalten neben fantastisch gepflegten Gärten auch klassisch chinesische Pagoden und Hallen. Die bekannteste Halle des äußeren Parkbereichs ist die reich geschmückte Halle des Frühlings – ein typisch chinesisches Bauwerk wie aus dem Bilderbuch – und es sieht noch betörender aus, wenn es abends in Licht getaucht wird! Der innere Park ist wie ein chinesischer „Schriftstellergarten“ angelegt, denn er verfügt über attraktive kleine Pavillons und Fischteiche, in Miniatur nachgebildete Bergzüge und von Baumgruppen beschattete Bänke und Sitzgruppen. In seiner Gesamtheit strahlt dieser Parkbereich Ruhe und Gelassenheit aus, weshalb sich Schriftsteller traditionell hierher zurückzogen, um Inspiration für ein neues literarisches Werk zu erlangen.

7. Shanghai Museum

Shanghai ist selbstverständlich nicht nur Nostalgie, sondern zeigt an allen Ecken und Enden auch ein ausgesprochen modernes Gesicht. Das beste Beispiel für diese Fortschrittlichkeit ist die neuzeitliche und dennoch ungemein harmonische Architektur des bereits 1952 eingerichteten Shanghai-Museums. Seine vier Stockwerke präsentieren eine atemberaubende Sammlung chinesischer Kunst, welche Jahrtausende überspannt: Keramikarbeiten und Bronzeskulpturen aus prähistorischer Zeit bis ins 19. Jahrhundert, Porzellan und Jadeschnitzereien der Ming (1368-1644) und Qing (1644-1912) Dynastien, Tuschzeichnungen und Kalligraphien aus nahezu allen chinesischen Epochen, und vieles mehr.

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8. Longhua Pagodentempel

Diese wichtige religiöse Stätte umfasst einige der ältesten noch erhaltenen Bauwerke Shanghais und liegt eine Taxifahrt südwestlich von der Innenstadt entfernt. Die zentrale, rund 40 Meter hohe Pagode aus Holz und Backstein wurde erstmals im Jahr 242 errichtet, dann jedoch wiederholt zerstört. Das heutige Bauwerk stammt im Wesentlichen aus dem 10. Jahrhundert und ist damit trotz allem bereits über tausend Jahre alt. Der buddhistische Glockenturm der Anlage enthält eine im Jahr 1392 gegossene, zwei Meter hohe und fünf Tonnen schwere Bronzeglocke, die bis heute zu besonderen Anlässen geläutet wird. Bekannt ist der Tempel auch wegen seiner 500 mit Blattgold überzogenen Buddhastatuen, die in einer der Gebetshallen eine ganze Wand einnehmen.

9. Museum für Wissenschaft und Technik

Shanghai wirbt für sich im internationalen Tourismusmarkt als Stadt, in der uralte Geschichte und moderne Technik und Wissenschaft nahtlos miteinander verschmelzen. Nirgendwo wird dies deutlicher als in diesem Weltklasse-Museum, das im Jahr mehr als zwei Millionen Besucher anlockt. Erst 2001 eröffnet, besticht die ungewöhnlich reiche Ausstellung in erster Linie durch ihre zahlreichen interaktiven Exponate, an denen der Besucher Technik und wissenschaftliche Themen durch Ausprobieren, Experimentieren und Nachstellen hautnah erleben kann. Auch antike wissenschaftliche und technische Errungenschaften, mit denen das alte China Europa oft um Jahrhunderte voraus war, kommen nicht zu kurz. Beeindruckend ist beispielsweise die mannshohe Reproduktion einer ornamentalen Bronzevorrichtung aus der Tang Dynastie (618-907), deren rein mechanische Konstruktion es erstaunlicherweise erlaubte, bevorstehende Erdbeben vorhersagen zu können – wer braucht schon Seismografen?

10. China Kunst-Palast (auch: Chinesisches Kunstmuseum)

Das unglaublich weitläufige Chinesische Kunstmuseum (Zhōnghuá Yìshù Gōng) besteht eigentlich aus einer Ansammlung mehrerer, in einen Park eingebetteter Ausstellungsgebäude und -pavillons und gilt als die größte Kunstgalerie Asiens. Der Komplex belegt das ehemalige Messegelände der Shanghai Expo 2010. Besichtigt werden bis zum Umfallen kann eine absolut faszinierende Sammlung ausschließlich moderner chinesischer Kunst, die praktisch alle Stilrichtungen und künstlerischen Methoden umfasst, die man sich nur vorstellen kann.

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