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10 der schönsten Inseln Japans

Grüne Naturlandschaften, traumhafte Strände, eindrucksvolle Städte und mysteriöse Tempel – wir verraten euch, welche 10 Inseln Japans ihr unbedingt einmal besuchen müsst!

Jeder Japan-Fan kennt die vier Hauptinsel des Landes: Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu – aber nicht nur dort gibt es im Land der aufgehenden Sonne jede Menge Wundervolles zu sehen und zu bestaunen! In unserem Artikel möchten wir euch die 10 schönsten Inseln Japans abseits seiner Haupteilande etwas genauer vorstellen.

1. Okinawa Honto, Ryukyu-Inseln, Nansei-Inselgruppe

Die schönsten Inseln Japans: Okinawa Honto, Ryukyu-Inseln, Nansei-Inselgruppe

Den Anfang macht nicht nur eine einzelne Insel, sondern eigentlich gleich eine ganze Präfektur mitsamt ihres gleichnamigen Haupteilands: das Strand- und Urlaubsparadies Okinawa zwischen Ostchinesischem und Philippinischem Meer. Okinawa ist bekannt für seine idyllischen, weißsandigen Strände, sein klares Meer, seine faszinierende Korallenriffe und sein immer sommerliches, tropisches Klima und ist somit das ganze Jahr über der ideale Ort, um einmalige Strandabenteuer mit einem Ausflug in die japanische Kultur zu verbinden. Obendrein könnt ihr auf den über 150 Inseln Okinawas auch mehr über die Bedeutung des Ortes im Zweiten Weltkrieg erfahren, oder ihr geht am offenen Meer auf Ausschau nach Walhaien und Teufelsrochen.

Möchtet ihr noch mehr über Okinawa erfahren? Dann klickt doch gleich hier: Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Okinawa

2. Ishigaki, Ryukyu-Inseln, Nansei-Inselgruppe

Die schönsten Inseln Japans: Ishigaki, Ryukyu-Inseln, Nansei-Inselgruppe

Auch Ishigaki gehört zur Okinawa Präfektur und liegt rund 300 Kilometer südöstlich von Okinawa Honto. Die Insel ist ein wahres Paradies für alle Naturliebhaber: Nicht nur könnt ihr so direkt vor der Küste surfen, schnorcheln sowie durch einmalig schöne – und äußerst seltene – blaue Korallenriffe tauchen, an Land bieten sich obendrein die malerischen Hänge des Berg Omoto für Wandertouren an und wer auch einer kleinen Bootsfahrt nicht abgeneigt ist, der begibt sich via Fähre zur nahen Nachbarinsel Iriomote und besucht dort den gleichnamigen Nationalpark. Solltet ihr dann nach all den Abenteuern so richtig Hunger haben, gönnt ihr euch schließlich in Ishigaki Stadt noch leckere lokale Köstlichkeiten mit frischem Fisch und anderen Meeresfrüchten.

Von Ishigaki ist es auch nicht mehr sonderlich weit nach Taipei in Taiwan. Erfahrt hier, was es dort alles zu entdecken gibt: Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten Taipeis

3. Naoshima, Seto-Inseln

Die schönsten Inseln Japans: Naoshima, Seto-Inseln

Wer neben eindrucksvollen Landschaften auch Kunst- und Kulturluft schnuppern möchte, der ist hingegen auf der nächsten japanischen Insel unserer Liste goldrichtig: Naoshima inmitten der Seto-Inlandsee. In der Inselstadt reiht sich ein spannendes Museum an das nächste und so solltet ihr hier unter anderem unbedingt beim unterirdischen Chichu Art Museum samt idyllischem Garten, dem Benesse House, das sich zeitgenössischer Kunst widmet, dem vor allem für Architekturfreunde interessanten Ando Museum oder den ikonischen Kürbis-Skulpturen an der Küste vorbeischauen. Von Naoshima aus seid ihr übrigens auch in kurzer Zeit in der Stadt Okayama auf Honshu, in der weitere spannende Sehenswürdigkeiten, wie das Schloss der Stadt, warten.

Japan ist nicht gerade um die Ecke, aber wer bei der Flugbuchung ein wenig flexibel ist, der kann auch dorthin besonders günstige Flugschnäppchen abstauben. Lest hier mehr zum Thema: Spart mit den Skyscanner-Tools „Ganzer Monat“ bzw. „Günstigster Monat“ bei der Flugbuchung

4. Yakushima, Satsunan-Inseln, Nansei-Inselgruppe

Die schönsten Inseln Japans: Yakushima, Satsunan-Inseln, Nansei-Inselgruppe

Rund 50 Kilometer südlich von Kyushu, der südlichsten Hauptinsel Japans, befindet sich unser nächstes sehenswertes Eiland. Yakushima hat mit großen Städten nichts am Hut, wird alle Liebhaber exotischer Fauna und Flora dafür aber umso mehr begeistern: Hier könnt ihr durch malerische Zedernwälder wandern oder im Yakusugi Museum sogar zum richtigen Zedernwald-Experten werden, am Strand von Nagata Inaka-hama Schildkröten beim Schlüpfen zusehen oder am Berg Miyanoura den uralten Jomon Sugi Baum besuchen bzw. im Environmental and Cultural Village Center mehr über die Insel und ihre – menschlichen sowie tierischen und pflanzlichen – Bewohner erfahren. Zum Abschluss solltet ihr dann noch im Yakushima Obstgarten an der Südküste von Yakushima vorbeischauen und ein wenig von den wörtlich tausenden exotischen Obstbäumen dort naschen.

Mit den vier Hauptinseln und zehn Inseln in diesem Artikel hier kratzen wir gerade mal an der Oberfläche der unzähligen traumhaften Eilande, die Japan zu bieten hat. Lest hier weiter, wenn ihr euch fragt: Wie viele Inseln hat eigentlich …?

5. Chichijima, Ogasawara-Inseln, Nampo-shoto-Inselgruppe

Eine ganze „Familie“ an Inseln findet ihr in der südöstlich der japanischen Hauptinseln gelegenen Nampo-shoto-Inselgruppe – die größte darunter: Chichijima oder „Papa-Insel“. Das gerade mal 23,5 Quadratkilometer große Naturparadies liegt rund tausend Kilometer südlich von Tokio inmitten des Pazifiks und bietet euch unter anderem malerische Strände wie den Strand von Kominato oder den Strand von Jini, aber auch den besuchenswerten Ogasawara Nationalpark, der rein politisch trotz der großen Entfernung zu Tokio selbst gehört. Via Fähre oder gemietetem Boot könnt ihr zudem auch zu den anderen schönen Eilanden der Inselgruppe fahren, darunter die „Mama-Insel“ Hahajima, die „Kleine-Schwester-Insel“ Imotojima und die „Große-Schwester-Insel“ Anejima im Süden sowie die „Große-Bruder-Insel“ Anijima und „Kleine-Bruder-Insel“ Ototojima im Norden.

Und solltet ihr die Eilande über Tokio anfliegen und dort ein wenig Zeit übrighaben, dann schaut doch auch gleich mal in diesen Artikel hier und lasst euch zu ein wenig Sightseeing und mehr inspirieren: 7 Tipps für Tokio in nur 24 Stunden

6. Rebun, Japanisches Meer

Vom fernen Südwesten geht es nun in den hohen Norden Japans, zur Insel Rebun im Japanischen Meer, rund 50 Kilometer westlich der Nordspitze Hokkaidos. Wie auch der Rest Nordjapans ist Rebun geprägt von einzigartigen Berglandschaften und bekannt für die Gegend rund um den gleichnamigen Berg sowie die dortige achtstündige, szenische Wandertour mit fantastischen Ausblicken, die ihr in zwei Abschnitten zu jeweils vier Stunden zurücklegen dürft. Aber nicht nur Wanderfreunde werden hier glücklich, Rebun ist auch kulturell interessant und bietet mehrere spannende Museen, allen voran das Rebun Town Historical Museum im Südosten des Eilands.

Rebun erreicht ihr unter anderem per Fähre von Otaru aus, das bloß wenige Kilometer westlich von Sapporo liegt. Was ihr in Sapporo direkt – sowie in weiteren faszinierenden Orten des Landes – sehen könnt, erfahrt ihr indessen hier: Die 10 schönsten Städte in Japan

7. Rishiri, Japanisches Meer

Die schönsten Inseln Japans: Rishiri, Japanisches Meer

Direkt südöstlich von Rebun und von Rebun Stadt aus einfach per Fähre erreichbar, liegt gleich die nächste sehenswerte Insel Japans, die wir euch vorstellen möchten: das Eiland Rishiri. Auch Rishiri begeistert mit seiner eindrucksvollen Bergwelt samt einzigartigen Ausblicken, die ihr im Rahmen von Wanderungen ausgiebig erkunden könnt, sowie spannenden Kulturstätten und äußerst sehenswerten Museen, wirft aber obendrein noch heiße Quellen für perfekt erholsame Stunden sowie kulinarische Abenteuer mit in den Topf. Eine der lokalen Spezialitäten, die ihr dabei unbedingt probieren solltet, ist Seeigel, den ihr unter anderem im Kamii Beach Park an der Westküste von Rishiri verköstigen dürft, aber auch die anderen Gerichte aus fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten locken hungrige Japan-Urlauber.

Ist es günstiger, Flüge nach Japan möglichst früh oder möglichst spät zu buchen? Hier klären wir euch auf: Die beste Zeit, um Flüge zu buchen? Wir haben die Antwort!

8. Hashima (Gunkanjima), Kyushu-Inselgruppe

Die schönsten Inseln Japans: Hashima (Gunkanjima), Kyushu-Inselgruppe

Ganz am anderen Ende der japanischen Hauptinseln, westlich von Nagasaki auf Kyushu, wartet als nächstes ein Eiland, das zu gleichen Teilen schaurig und faszinierend ist: Die verlassene Mineninsel Hashima. Hashima wird oft auch Gunkanjima oder „Schlachtschiffinsel“ genannt und ist voll von unheimlich anmutenden Ruinen, die im Rahmen von – sehr sicheren – rund 60 Minuten langen Führungen erkundet werden dürfen. Die kleine Insel ist ein äußerst beliebter Ort für Foto-Shootings und wird euch, dank ihrer einzigartigen Atmosphäre, garantiert unvergessen bleiben. Achtung: Da die gesamte Tour der Insel zu Fuß zurückgelegt wird, solltet ihr dafür entsprechend fit sein. Leute mit Geh- oder ähnlichen Problemen werden mitunter nicht auf die Tour mitgenommen.

Verlassene Inseln sind euch noch nicht schaurig genug? Dann schaut doch auch im Wald Aokigahora am Fuße des Bergs Fuji vorbei… Hier geht es zu den 10 gruseligsten Destinationen der Welt!

9. Nagahamacho Aoshima, Präfektur Ehime, Seto-Inseln

Die nächste Insel kann eure persönliche Hölle oder aber euer persönliches Paradies sein – je nachdem, wie allergisch ihr auf Katzen seid oder wie sehr ihr die süßen Fellknäuel liebt. Nagahamacho Aoshima inmitten der Seto-Inlandsee der Präfektur Ehime wird zurecht auch Katzeninsel genannt – immerhin wohnen hier rund zehn Mal so viele Stubentiger wie menschliche Einwohner. Das winzige Eiland ist gerade einmal rund 1,5 Kilometer lang und 250 Meter breit und bietet außer der unzähligen Fellnasen auch zwei interessante Schreine: den sehr simpel gehaltenen Ebisu Schrein an der Ostküste sowie den schönen Aoshima Schrein etwas weiter westlich.

Wer es darauf abgesehen hat, der kann in Japan jede Menge Schräges und Ungewöhnliches erleben, beispielsweise auch das hier: Die 8 „geek-igsten“ Dinge, die es in Tokio zu sehen gibt

10. Itsukushima (Miyajima), Seto-Inseln

Die schönsten Inseln Japans: Itsukushima (Miyajima), Seto-Inseln

Ebenfalls in der Seto-Inlandsee gelegen, diesmal im Norden des Gewässers in unmittelbarer Näher zur Stadt Hiroshima, findet sich auch schon der letzte Stopp auf unserer Liste der schönsten Inseln Japans: Itsukushima. Das Eiland ist in erster Linie für seinen traditionellen Schrein aus dem 12. Jahrhundert bekannt, dessen Eingang mit einer einzigartigen Besonderheit aufwartet: Das eindrucksvolle rote Torii Gate steht nämlich etwas abseits der eigentlichen Küste und wird bei Flut von Wasser umschwemmt. Neben dem Schrein findet ihr auf Itsukushima zudem weitere interessante kulturelle bzw. religiöse Stätten, darunter den buddhistischen Daishoin-Tempelkomplex oder der Senjokaku Pavilion, mehrere spannende Museen, beispielsweise das Miyajima Gesichts- und Volksmuseum oder das Observatorium am Berg Misen, sowie malerische Parks und Naturlandschaften, die zu Wanderungen und Spaziergängen einladen.

Möchtet ihr nicht nur auf den Inseln in der Seto-Inlandsee, sondern auch auf Honshu auf Erkundungstour gehen? Dann lasst euch hier doch ein wenig inspirieren: City-Guide für einen Kurztrip: 5 Tipps für Kyoto

Hier sind die schönsten Inseln Japans noch mal im Überblick:

InselInselgruppe/Region
1. Okinawa HontoRyukyu-Inseln, Nansei-Inselgruppe
2. IshigakiRyukyu-Inseln, Nansei-Inselgruppe
3. NaoshimaSeto-Inseln
4. YakushimaSatsunan-Inseln, Nansei-Inselgruppe
5. ChichijimaOgasawara-Inseln, Nampo-shoto-Inselgruppe
6. RebunJapanisches Meer
7. RishiriJapanisches Meer
8. Hashima (Gunkanjima)Kyushu-Inselgruppe
9. Nagahamacho AoshimaPräfektur Ehime, Seto-Inseln
10. Itsukushima (Miyajima)Seto-Inseln

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Bei der Auflistung der schönsten Inseln Japans handelt es sich um eine bloße Aufzählung ohne qualitatives Ranking