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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Oslo

Lust auf einen Trip in die norwegische Hauptstadt? Wir haben uns für euch die 10 coolsten Attraktionen Oslos angesehen!

Wir haben uns diesmal für euch in Oslo umgeschaut und die zehn coolsten Attraktionen der norwegischen Hauptstadt etwas näher beleuchtet.

1. Wikingerschiffmuseum

Wer sich für die Kultur der bärtigen Seefahrer interessiert, ist kaum irgendwo besser aufgehoben als in Oslo. Nicht nur gibt es rund um die Stadt etliche Ausgrabungen aus der Wikingerzeit, auch ein Wikingerschiffmuseum (auf Norwegisch: Vikingskiphuset) erzählt interessierten Besuchern über die längst vergangene Zeit dieses Volkes. Das Museum beherbergt insgesamt drei originale Wikingerschiffe sowie etliche Gegenstände, die im Zuge der Ausgrabungen dieser gefunden wurden. Wer sich für die wahre Geschichte der Wikinger, fernab von Mythen über gehörnte Helme und „Wiki und die starken Männer“, interessiert, sollte sich das Vikingskiphuset auf keinen Fall entgehen lassen.

2. Festung Akershus

Weiter geht’s mit Geschichte – wenngleich diesmal ein klein wenig zeitgenössischer. Die Festung Askerhus wurde Ende des 13. Jahrhunderts von König Håkon V. Magnusson Akershus erbaut und diente bis ins 18. Jahrhundert als königliche Residenz. Seit damals wurde die Festung unter anderem als Gefängnis sowie militärische Basis genutzt und steht seit der Mitte des 20. Jahrhunderts auch für Besichtigungen sowie als Räumlichkeit für öffentliche Anlässe zur Verfügung.

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3. TusenFryd Vergnügungspark

Wer nach all der Kultur mal so richtig Dampf ablassen möchte, der kann dies im TusenFryd Vergnügungspark im nahegelegenen Vinterbro tun. Der Park, dessen Name übersetzt etwa so viel wie „tausend Freuden“ bedeutet, bietet 31 coole Attraktionen, darunter die angeblich kleinste Achterbahn der Welt, die Dvergbanen, und Nightmare, eine 5D-Bahn im Dunkeln. Wer TusenFryd im Sommer besucht, der erhält beim Kauf des Tickets zusätzlich Eintritt zum angeschlossenen Wasserpark, der Action auf diversen Rutschen sowie Abkühlung im erfrischenden Nass verspricht.

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4. Frognerpark mit der Vigeland Skulpturen-Anlage

Der Frognerpark ist eine der schönsten Grünanlagen Oslos und gehört zum Frogner Gut, das im 18. und 19. Jahrhundert von wohlhabenden Familien wie Wegner oder Anker bewohnt und bewirtschaftet wurde. Besonders am Frognerpark ist vor allem seine Rosensammlung, die mit rund 150 verschiedenen Arten die größte Norwegens ist, aber auch sein von Walnussbäumen, Magnolien sowie Linden umgebener See bietet sich für einen erholsamen Spaziergang bestens an. Ebenfalls Teils des Parks ist die Vigeland Skulpturen-Anlage mit Naturstein- sowie Bronze-Werken des norwegischen Künstlers Gustav Vigeland. Die berühmteste Skulptur der Sammlung ist dabei wohl der Monolith (auf Norwegisch; Monolitten), der 121 aus Granit gemeißelte Figuren zeigt.

5. Holmenkollen Skischanze und Skimuseum

Wer sich während seines Oslo-Urlaubs auch ein wenig von der sportlichen Seite zeigen möchte, der sollte einen Besuch des Berg Holmenkollen einplanen. Am Holmenkollen findet sich nicht nur die älteste Ski-Schanze der Welt (die sich übrigens immer noch befahren lässt), sondern auch das passende Museum dazu, das Besuchern die Geschichte des winterlichen Sports anhand von rund 4.000 Ausstellungsstücken näherbringt. Wer lieber passiv beim Skifahren mitfiebert, dem sei hingegen ein Besuch während des jährlich stattfindenden Holmenkollen Ski Festivals empfohlen, bei dem sich Bewerber aus aller Welt in den Disziplinen Skispringen, Nordische Kombination, Biathlon und Langlauf messen.

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6. Norwegische Oper und Ballett

Nach all der sportlichen Aktivität wird es Zeit für ein wenig ruhigere Unterhaltung, etwa in der Norwegischen Oper. Das beeindruckende Gebäude erinnert mit seiner weißen Fassade und seiner Lage direkt im Osloer Hafen an eine im Wasser treibende Eisscholle und ermöglicht es Besuchern dank seiner speziellen Bauart, über eine Rampe direkt auf das Panoramadach zu gelangen. Nach dem sachten Aufstieg wird man dort mit dem wundervollen Ausblick über die norwegische Hauptstadt sowie die angrenzende See belohnt und teilweise finden dort oben sogar Konzerte statt. Das Innere der Oper wird vor allem von schicken Eichenpanelen geziert und beherbergt insgesamt drei Säle, in denen Aufführungen aus allen möglichen Genres dargeboten werden.

7. Norwegisches Freilichtmuseum

Und noch einmal kehren wir in die Vergangenheit zurück, diesmal im Norwegischen Freilichtmuseum. Die liebevoll inszenierte Ausstellung zeigt Besuchern insgesamt 155 traditionsreiche Gebäude aus Norwegen und begeistert zusätzlich mit einer ganzen Reihe an sonstigen Attraktionen mit Bezug zur norwegischen Kultur, etwa Volkstanz-Vorführungen, Kulinarik-Angeboten oder Handwerks-Demonstrationen. Für die kleinsten Gäste steht zusätzlich ein historischer Spielplatz zum Austoben zur Verfügung.

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8. Insel und Klosterruine Høvedoya

Die Insel Høvedoya im Oslofjord ist nicht nur der perfekte Ort, um einen ausgiebigen Spaziergang durch die Natur zu wagen, sie diente vom 12. bis zum 16 Jahrhundert auch als Niederlassung des Zisterzienser-Klosters Høvedoya, von dem heute noch Ruinen erhalten sind, die besichtigt werden können. Eine besondere Herausforderung für die Schatzsucher unter euch: Der Legende nach soll es vom Kloster aus einen Geheimgang zur Stadt Oslo gegeben haben, der bislang jedoch unentdeckt blieb. Vielleicht findet ihr in ja?

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9. Nationalmuseum und Nationalgalerie

Kein Besuch in Oslo wäre komplett ohne einen Abstecher ins dortige Nationalmuseum. Die angeschlossene Nationalgalerie beherbergt die größte Kunstsammlung Norwegens, die neben Werken einheimischer Künstler auch berühmte Werke von Größten wie Pablo Picasso, Vincent van Gogh oder Claude Monet beinhaltet. Berühmt wurde das Museum 1994 durch den Diebstahl von Edvard Munchs Gemälde „Der Schrei“, welches einige Zeit später glücklicherweise jedoch wiedergefunden werden konnte.

10. Bærums Verk

Zum Abschluss eines jeden Städtetrips gehört auch ein ordentlicher Schoppingausflug und in Oslo bietet sich dafür kein Ort besser an als das nahegelegene Bærum. Die Stadt erblühte im 17. Jahrhundert rund um das dort gegründete Eisenwerk, von dessen ehemaliger Bedeutung das heute noch dort ansässige Ofenmuseum sowie die Gusseisenöfen-Ausstellung zeugen. Heute beherbergt das Zentrum Bærums Verk vor allem handwerkliche Geschäfte und Werkstätten, Restaurants (darunter auch das älteste Wirtshaus Norwegens, erbaut im Jahr 1640) sowie einen Skulpturenpark im Freien. Wer den Ort zur Weihnachtszeit besucht, findet dort zudem ein idyllisches kleines Weihnachtsdorf vor, das sich perfekt fürs Geschenke Kaufen eignet.

11. Bonustipp

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Bei all den Attraktionen kann man gar nicht anders, als Fernweh zu bekommen, oder? Und noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Wer nach Oslo reist, der sollte sich unbedingt auch den Oslo Pass holen: Der Pass ist für 24, 48 oder 72 Stunden verfügbar, beinhaltet freien Eintritt in über 30 Attraktionen und Museen der Stadt (darunter etwa das Wikingerschiffmuseum sowie die Festung Askerhus) und gewährt zudem Ermäßigungen auf etliche andere Aktivitäten in und um Oslo (beispielswiese Konzertkarten, den Freizeitpark TusenFryd sowie Rabatte für diverse Verleihe und Restaurants).

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