Reisetipps, Infos & Inspiration Ein Wochenende in Paris: Die Top 8 Sehenswürdigkeiten

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Ein Wochenende in Paris: Die Top 8 Sehenswürdigkeiten

Vom Eiffelturm bis zum Louvre – wir werfen einen Blick auf die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Paris!

Kein anderer Ort der Welt gilt als so romantisch wie Paris – doch auch für all jene, die weniger Zweisamkeit denn Abenteuer suchen, bietet Frankreichs wunderschöne Seine-Metropole mehr als genug. Wir haben für euch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt genauer unter die Lupe genommen.


1. Der Eiffelturm

Sehenswürdigkeiten in Paris: Eiffelturm
Métro-Station: Trocadero (Linien 6 und 9), Bir-Hakeim (Linie 6) sowie RER C-Station: Champs de Mars-Tour Eiffel

 Wer an Paris denkt, dem kommt unweigerlich auch der berühmte Eiffelturm in den Sinn. Erbaut wurde der knapp 325 Meter hohe und nach seinem Schöpfer, dem Ingenieur Gustave Eiffel, benannte Turm zum Anlass der Weltausstellung 1889, dem 100-jährigen Jubiläum der Französischen Revolution – womit er dieses Jahr bereits seinen 125. Geburtstag feiert. Der Tour Eiffel, wie die Pariser ihr höchstes Bauwerk nennen, ist seit seiner Eröffnung zum unumstrittenen Symbol für Liebe und romantische Zweisamkeit geworden, was vor allem Film- und TV-affinen bestens bekannt sein dürfte: Kaum ein Ort wurde und wird so oft medial verarbeitet wie der Eiffelturm. Wer sich das imposante Wahrzeichen Frankreichs nicht nur von Weitem oder von unten ansehen möchte, der muss mit längeren Wartezeiten rechnen – die sich jedoch lohnen: Von drei Aussichtsplattform in 57, 115 und 276 Metern Höhe aus überblickt man an klaren Tagen ganz Paris samt Umland – was vor allem bei Sonnenuntergang ein absolut atemberaubendes Erlebnis ist, wenn die Stadt ihrem zweiten Beinamen, „Stadt der Lichter“, mehr als gerecht wird.

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2. Der Louvre

Top-Sehenswürdigkeiten in Paris: Louvre
Métro-Station: Louvre Rivoli (Linie 1) oder Palais Royal-Musée du Louvre (Linie 1 & 7)

 Spätestens seit Dan Browns Roman „Sakrileg“ ist die Glaspyramide vor dem Pariser Louvre weltberühmt geworden – was vielen dabei jedoch entgeht: Die Pyramide selbst ist nur ein winzig kleiner Teil des 60.000 Quadratmeter umfassenden und damit drittgrößten Museums der Welt. Was das Musée du Louvre dabei vor allem auszeichnet, sind seine weltberühmten Ausstellungsstücke, darunter etwa DaVincis „Mona Lisa“, die „Venus von Milo“ oder Eugène Delacroixs Gemälde „Freiheit für das Volk“.

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3. Die Prunkallee Champs-Élysées

Attraktionen in Paris: Champs-Élysées
Métro-Station: Concorde (Linien 1, 8 und 12), Champs-Élysées – Clemencau (Linie 1), Franklin D. Roosevelt (Linien 1 und 9), George V (Linie 1), Charles de Gaulles – Étoile (Linien 1, 2 und 6)

Die wohl berühmteste Straße Frankreichs, die Prunkallee Champs-Élysées verläuft vom Place de la Concorde unweit des Louvre bis zum Triumphbogen und umfasst einige der nobelsten – und damit auch teuersten – Boutiquen der ganzen Stadt. Von Dior über Cartier bis hin zur berühmten Parfümerie Guerlain findet man hier alles, was Rang und Namen hat. Neben den vielen edlen Shops bietet die Allee zudem jede Menge Beauty-Salons, Restaurants, Cafés sowie Unterhaltungsetablissements. Zu Fuß dauert der Marsch durch die gesamte Champs-Élysées zwischen ein und zwei Stunden – ein Spaziergang, den man sich schon alleine des Anblicks wegen bei keinem Paris-Besuch entgehen lassen sollte. Tatsächlich essen oder einkaufen sollte man der Geldbörse zuliebe jedoch besser anderenorts.

Wer übrigens noch Restaurant-Ideen benötigt, findet hier Empfehlungen von Reisebloggern: Restaurants in Paris.


4. Der Triumphbogen

Top-Sehenswürdigkeiten in Paris: Triumphbogen
Métro-Station: Charles de Gaulles–Étoile (Linien 1, 2, 6 & RER A)

 Am Ende der Champs-Élysées wartet ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: Der Triumphbogen. Erbaut wurde er 1806 bis 1836 im Auftrag Napoleons zum Gedenken an dessen Siege. Heutzutage fasziniert das einprägsame Bauwerk vor allem durch seine wundervollen Reliefs, die historische Szenen darstellen.

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5. Das Künstlerviertel Montmartre, die Basilika Sacré Coeur und das Moulin Rouge

Top-Sehenswürdigkeiten in Paris: Künstlerviertel Montmartre, Basilika Sacré Coeur und Moulin Rouge
Métro-Station: Abbesses oder Lamarck Caulaincourt (Linie 12), Blanche oder Anvers (Linie 2)

Selbst wenn man sonst keine Ahnung von den einzelnen Stadtteilen in Paris hat, das Künstlerviertel Montmartre ist so gut wie jedem ein Begriff. Einst traf sich hier die arme Artistenklasse der Stadt und schrieb, malte oder dichtete in den inspirierenden Kopfsteinpflaster besetzten Gassen und Plätzen – heute ist der Stadtteil in Sachen Mieten kaum noch leistbar und obendrein einer der Hauptanlaufpunkte eines jeden Paris-Touristen. Der Charme des Viertels ist dadurch jedoch keineswegs verloren gegangen: Schmucke kleine Cafés laden zum gemütlichen Kaffeetrinken und eine Reihe alteingesessener Theater, wie das Elysées Montmartre, bietet reichlich Gelegenheit, sich typisch Pariser Unterhaltung zu widmen. Die beiden berühmtesten Attraktionen des Bezirks sind jedoch unumstritten die Basilika Sacré-Coeur sowie das Varieté-Theater Moulin Rouge, das übrigens nicht zum Bezirk Montmartre, sondern schon zu Pigalle zählt, aber direkt an der Grenze liegt. Während die Basilika vor allem mit ihrer wundervollen Architektur begeistert, finden im Moulin Rouge (zu deutsch: Rote Mühle) nach wie vor regelmäßig gut besuchte Showabende statt.

Übrigens im Bezirk Pigalle, am Rande des Montmatre, in dem sich auch das Moulin Rouge befindet, lässt es sich gut einkaufen. Für noch mehr Shopping-Tipps, einfach hier weiterlesen: 7 teure Metropolen für einen günstigen Shopping-Trip.

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6. Das Panthéon und die Pariser Katakomben

Das Panthéon ist eine Grabstätte am Hügel der Heiligen Genoveva und deshalb besonders, weil hier einige der bekanntesten Figuren der Geschichte bestattet wurden, unter anderem Marie Curie, Victor Hugo, Jean-Jacques Rousseau oder Voltaire. Wer diesen historischen Berühmtheiten also gerne persönlich Tribut zollen möchte, sollte sich einen Trip ins Pariser Panthéon auf keinen Fall entgehen lassen.
Wer von Grabstätten gar nicht genug bekommen kann und sich gerne auch der etwas unheimlicheren Seite der Stadt zuwenden möchte, der sollte zudem den Katakomben unter Paris einen Besuch abstatten. Das weit verzweigte unterirdische Netz war ursprünglich das Tunnelsystem eines weitläufigen Kalksteinbruchs unter der Stadt und wurde später aus Platzmangel zur Begräbnisstätte umfunktioniert; heute sind die Gänge streckenweise für den Tourismus zugänglich und äußerst sehenswert.

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7. Die Seine (per Boot)

Top-Sehenswürdigkeiten in Paris: Bootsfahrt auf der Seine
Métro-Station: viele Metro-Stationen entlang der Seine

Was die Themse für London, die Spree für Berlin und die Donau für Wien ist, das ist die Seine für Paris. Der weitläufig geschwungene Fluss bahnt sich seinen Weg direkt durch das Herz der französischen Hauptstadt und berührt dabei zehn der insgesamt 20 Bezirke, während er an vielen der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeifließt. Wer sich Paris gerne gemütlich ansehen möchte, der sollte eine Rundfahrt auf der Seine auf keinen Fall verpassen. Ideal dafür sind besonders Hop-on-hop-of-Tickets, die es euch erlauben, jederzeit aus- und wieder einzusteigen. Abgesehen von Bootstouren, könnte man die riesige Stadt auch mit einem Mietwagen erkunden, vorausgesetzt man fühlt sich im pariser Verkehrschaos wohl.

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8. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Paris: Kathedrale Notre-Dame de Paris
Métro-Station: Cité (Linie 4), RER Saint-Michel – Notre-Dame (RER B, C)

Wo wir gerade bei der Seine sind: Auf der Seine-Insel Île de la Cité steht das neben dem Eiffelturm wohl berühmteste Bauwerk Paris‚: die Kathedrale Notre-Dame. Das prunkvolle gotische Gotteshaus wurde in den Jahren 1163 bis 1345 erbaut und beeindruckt vor allem durch seine einzigartige Architektur, insbesondere die detailliert gearbeiteten Buntglasfenster, die besonders schön aussehen, wenn man sie bei Sonnenschein vom Inneren der Kirche aus betrachtet sowie die (heute nur noch Nachbildungen) der Grotesken (Wasserspeier) auf der Galerie des Chimère. Letztere faszinierten übrigens auch Victor Hugo, der sie in seinem Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ zu den zum Leben erwachten Freunden seines Charakters Quasimodo machte.

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