Reisetipps, Infos & Inspiration Extrakosten adé – 7 praktische Tipps zum Sparen von Reisekosten

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Extrakosten adé – 7 praktische Tipps zum Sparen von Reisekosten

Versteckte Reisekosten aufgedeckt: Mit unseren 7 Tipps bleibt ihr auf der sicheren Seite!

Wer hat so etwas schon erlebt? Ihr kalkuliert akribisch die voraussichtlichen Urlaubsausgaben dann kommt es doch anders als geplant: versteckte Reisekosten, wo das Auge hinfällt. Um euch zukünftig vor solchen Szenarien zu bewahren, haben wir hier sieben simple Tipps für euch, wie ihr unliebsamen Extrakosten während eurer Ferien aus dem Weg geht!

1. Inkludiertes Gepäck überprüfen

Reisekosten sparen: Handgepäck

Früher konnte man sich zumeist darauf verlassen, dass bei einer Flugbuchung automatisch ein großes Gepäckstück für die Aufgabe sowie ein kleineres für das Handgepäck im Preis inkludiert waren – heutzutage ist das leider längst nicht mehr so. Achtet vor allem bei Billigfliegern darauf, ob ihr tatsächlich auch einen Koffer aufgeben dürft oder ob nur das Handgepäck mit inbegriffen ist. Auch zu beachten: Das zugelassene Höchstgewicht sowohl für Hand- als auch für das Aufgabegepäck schwankt stark zwischen den einzelnen Fluggesellschaften und jeder extra Kilo kostet auch extra. Wer mit Kleinkindern in einem Tarif inklusive freiem Aufgabe-Gepäck reist, der kann übrigens bei den meisten Europäischen Fluggesellschaften auch für Babys ohne eigenen Sitzplatz ohne Zusatzkosten einen eigenen Koffer mitnehmen.

Hier findet ihr Informationen zu den Handgepäcksregeln der Fluggesellschaften: Wie viel Handgepäck darf mit? Die Handgepäcksregeln der Fluglinien im Überblick

2. Sondergepäck im Voraus anmelden

Reisekosten sparen: Sondergepäck, Surfbrett

Wer besondere Gepäckstücke, etwa Sportgeräte, Instrumente oder Ähnliches, mitnehmen möchte, der sollte diese im Voraus bei der Fluggesellschaft anmelden und eventuelle Zusatzkosten bereits im Voraus (online) entrichten. Jedes dieser sogenannten Sonder- beziehungsweise Sperrgepäckstücke kostet extra, sofern es nicht im Rahmen der üblichen Freigepäcksverordnungen in Bezug auf Größe, Handhabung etc. transportiert werden darf. Babyzubehör wie Buggys, Autositze oder Reisebettchen werden übrigens üblicherweise für Kinder bis zwölf Jahre kostenfrei transportiert.

Mehr Infos zu Sondergepäckstücken findet ihr hier: Fahrradmitnahme im Flieger – Alle Infos auf einen Blick! oder: Skier und Snowboard im Flieger? Kein Problem mit dieser Infosammlung!

3. Online Check-in im Voraus

Reisekosten sparen:  Online Check-in

Nicht nur Gepäck und Sonderleistungen werden bei Direktbuchung am Flughafen teurer, auch der Check-in selbst kann, vor allem bei Billigfliegern, extra kosten, sofern man ihn nicht eigenständig im Voraus übers Internet durchführt. Der Online Check-in hat zusätzlich noch einen weiteren, mitunter kostensparenden, Effekt: Ihr habt garantiert einen Sitzplatz in der jeweiligen Maschine. Gerade bei günstigeren Flügen wird des Öfteren aus wirtschaftlichen Gründen überbucht – wer zuletzt zum Check-in erscheint, muss leider auf einen späteren Flug warten oder wird im schlechtesten Fall sogar beschuldigt, selbst Schuld zu sein und muss kostenpflichtig umbuchen, um doch noch an sein Ziel zu kommen. Besser zu den schlauen Ersten gehören, die alles lange vor Abflug online erledigen!

4. Geld schon im Heimatland abheben beziehungsweise wechseln

Reisekosten sparen: Geld wechseln

Wer im Ausland an Bargeld kommen möchte, der hat heutzutage dank Abhebung via Kredit- oder Girokarte keinerlei Probleme – mal abgesehen von den hohen Extrakosten, die dafür zumeist berechnet werden. Bei Girokarten können diese Extrakosten Wechselspesen, Bankgebühren für die Geldbehebung bei einem fremden Bankinstitut, weitere Gebühren für die Behebung im Ausland sowie Buchungsspesen sein. Bei Kreditkarten kommen üblicherweise zusätzlich Gebühren für die Barbehebung hinzu. Günstiger fährt hier, wer schon im Heimatland genügend Bares abhebt beziehungsweise Geld in die ausländische Währung wechseln lässt. Sollte ein Wechseln im Ausland dennoch nötig werden, heißt es, den Kurs im Auge zu behalten und nur den Service von Wechselstuben mit plausiblen Sätzen in Anspruch zu nehmen.

5. Günstiger Transport vor Ort

Reisekosten sparen: Mietwagen

Wer sich am Urlaubsort nicht allzu gut auskennt, der kann vor allem beim Transport vor Ort schnell draufzahlen. Um möglichst günstig auszusteigen, ist es hierbei wichtig, sich bereits im Vorfeld darüber zu informieren, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, und eventuell auch schon diverse Fahrkarten oder einen Mietwagen vor Abreise online zu buchen. Sollte die Wahl tatsächlich auf einen Mietwagen fallen, gilt es zusätzlich, darauf zu achten, diesen pünktlich und mit passendem Benzinstand zurückzubringen – oftmals fallen sogar dann schon Gebühren für einen weiteren Miettag an, wenn man eigentlich nur ein paar Minuten zu spät dran ist, und die verrechnete Benzinpauschale für Autos, die mit leerem Tank retourniert werden, sind im Allgemeinen auch um einiges höher als selbst vollzutanken. Achtung auch, was die nötigen Versicherungen anbelangt: Wer eventuell durch seine private KFZ-Versicherung oder dank Reiseschutz- oder Kreditkartenversicherungen ohnehin abgesichert ist, der muss nicht für teures Geld noch Extraversicherungen beim Mietwagenanbieter abschließen.

Wer sich gerne noch zusätzliche Tipps zu diesem Thema holen möchte, dem sei unser Artikel „Angekommen – was nun?“ wärmstens empfohlen!

6. Zusatzkosten im Hotel beachten

Reisekosten sparen: Minibar

Nach einer langen Reise endlich im Hotel angekommen, ist es sehr verlockend, sich an der Minibar zu bedienen, schnell mal an der Rezeption anzurufen, um den Wäscheservice zu bestellen, oder sich die eine oder andere Erfrischung aufs Zimmer bringen zu lassen – alles potenzielle Kostenfallen. Hier heißt es, genau schauen, was alles in den Zimmerkosten inbegriffen ist und was nicht. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass alles, was offen im Zimmer steht, als gratis Willkommensgruß gedacht ist, während alles im Kühlschrank extra zu bezahlen ist – Sicherheit schafft aber nur ein Blick ins Kleingedruckte der Buchung. Die Kosten für Getränke und Speisen via Zimmerservice sind außerdem meist höher, als wenn man dieselben Erfrischungen selbst im Barbereich des Hotels abholt. Zusätzliche Gebühren fallen letztendlich mitunter auch dann an, wenn man direkt beim Hotel parken oder früher beziehungsweise später auschecken möchte, und auch Sonderservices, wie W-LAN oder spezielle TV-Sender, kosten des Öfteren extra.

7. Nicht in den Touristengebieten shoppen

Reisekosten sparen:  Shopping

Wer sich im Urlaub gerne mal etwas Neues gönnt, der soll sich den Spaß natürlich nicht nehmen lassen – zu bedenken ist allerdings, dass es dieselben Produkte oft ein wenig abseits der bekannten Touristengegenden weitaus günstiger gibt als in deren Zentren. Wer nicht direkt im Stadtkern oder am berühmten Bazar so-und-so einkaufen muss, sondern sich mit den gewöhnlichen Stadtvierteln zufrieden gibt, der kann somit nicht nur viel Geld sparen, sondern könnte unter Umständen auch spezielle Unikate finden, die den Massentouristen im Touristen-Wusel-Gebiet leicht entgehen. Wer sich trotz allem nicht beirren lassen und dennoch in den Marktzentren seiner Shoppingwut Ausdruck verleihen möchte, dem sei zumindest das Feilschen angeraten – in manchen Ländern gehört das Verhandeln um den Preis quasi zum guten Umgangston und die Ausgangssummen sind dementsprechend durchwegs überteuert.

Versteckte Reisekosten lauern sichtlich überall – und oft weitaus versteckter, als man annehmen möchte. Wenn ihr unseren sieben oben genannten Tipps folgt, kann bei eurem nächsten Trip in Sachen Finanzen jedoch kaum etwas schiefgehen. Wir wünschen euch einen günstigen, aber vor allem spannenden und erholsamen Urlaub und eine gute Reise!

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