COVID-19 (Coronavirus) kann deine Reisepläne beeinträchtigen. Egal, wohin deine Reise geht, hier findest du die neuesten Reisehinweise.

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COVID-19 Reiseversicherung: Antworten auf eure Fragen

Wir wissen, dass die Welt des Reisens sich verändert hat. Entsprechend haben sich auch die Erwartungen an unsere Reiseversicherung verändert. Wir von Skyscanner arbeiten rund um die Uhr, um euch mit allen nötigen Informationen zu versorgen, die ihr braucht, um die beste Wahl für eure nächste Reise zu treffen. Herauszufinden, welche COVID-19-Reiseversicherung am besten zu euch passt, ist nicht immer einfach. Damit ihr in Zukunft wieder mit Zuversicht verreisen könnt, möchten wir euch zusammen mit XCover.com eine Reiseversicherung anbieten, die COVID-19 abdeckt. Wenn ihr also am Policen wälzen seid, um herauszufinden, was das Kleingedruckte wirklich bedeutet, wo ihr eine Reiseversicherung abschließen könnt, welche Arten es gibt, und inwiefern sich COVID-19 überhaupt auf eure Police auswirkt, dann lest weiter.

Wir haben Martin Nolan, den Skyscanner Abteilungsdirektor für Rechtsfragen sowie öffentliche und ordnungspolitische Angelegenheiten, gefragt, welche Reiseversicherung er für zukünftige Reisen empfehlen würde, damit ihr eure nächste Reise mit Zuversicht und Sicherheit planen könnt.

Grundlegende Informationen zur Reiseversicherung

Grundlegende Informationen zur Reiseversicherung

Die Grundlagen einer Reiseversicherung zu verstehen, muss nicht verwirrend oder schwierig sein. Wir nehmen euch an der Hand und beantworten eure brennendsten Fragen, angefangen bei „Was ist überhaupt eine Reiseversicherung?“ über ihre Anwendung basierend auf eurer Situation bis hin zur COVID-19-Reiseversicherungsdeckung im Falle einer Stornierung infolge der Pandemie.

Stellt euch eine Reiseversicherung wie eine Art Sicherheitsnetz für den Urlaub vor – sie ist rechtlich nicht vorgeschrieben, aber sie schützt euch, falls etwas schief laufen sollte. Sie ist als Hilfe für euch entwickelt worden, sodass ihr auch für unvorhersehbare Ereignisse vorbereitet seid. Somit bietet sie euch einen kleinen zusätzlichen Kopf, der mitdenkt, was sich derzeit, wo das Reisevertrauen ohnehin angekratzt ist, vielleicht durchaus lohnt.

Reiseversicherungspolicen können eine Vielfalt an plötzlichen oder unvorhersehbaren Ereignissen auf eurer Reise abdecken. Diese reichen von kleinen Ausgaben durch verlorenes oder verspätetes Gepäck oder kleineren verlorenen Gegenständen bis hin zu teureren Angelegenheiten wie medizinischen Notfällen, Missgeschicken mit euren Wertsachen, Flugverspätungen oder -Stornierungen, die außerhalb eurer Kontrolle liegen.

In unsicheren Zeiten – wie gerade jetzt während der COVID-19-Pandemie – ist es umso wichtiger, zu prüfen, welche Kostenabdeckung eure Versicherung bietet, wenn ihr post-pandemische Reisepläne macht.

Es gibt viele verschiedene Reiseversicherungs-Optionen auf dem Markt. Welche am besten zu euch passt, hängt von der Art eurer Reise ab und wen ihr versichern wollt.

Ihr könnt euch für eine Einzelreise-Versicherungspolice entscheiden, die genau das hält, was sie verspricht: Sie versichert euch für eine einzige Reise. Bei Mehrfachreisen, bei zwei oder mehrere Reisen pro Jahr also, lohnt sich dagegen eine Jahresreiseversicherung. Diese bieten oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu mehreren Einzelreiseversicherungen. Außerdem müsst ihr bei euren Reiseplanungen im laufenden Versicherungsjahr nicht jedes Mal daran denken!

Viele Versicherungspolicen decken nur spezifische Gebiete ab, zum Beispiel nur Europa, während andere die ganze Welt abdecken. Stellt also unbedingt sicher, dass ihr für euer Reiseziel bzw. eure Reiseziele versichert seid, insbesondere, wenn ihr vor habt mehrere Länder zu bereisen.

Für spezielle Urlaubsformen (ja, wir meinen die Adrenalin-Junkies unter euch!) gibt es verschiedene Optionen, wie Backpacking/Trekking- oder sportfokussierten Urlaub, beispielsweise Ski- und Snowboard-Ferien. Für solche Reisearten ist es wichtig, einen Versicherungsschutz mit einem spezifischen Abdeckungsumfang abzuschließen, da viele solche Urlaubsaktivitäten nicht von eurer Versicherung gedeckt sein könnten. Zudem solltet ihr euch vergewissern, dass ihr eine spezifische Kostenabdeckung für eure gesamte Ausrüstung habt.

Solltet ihr das Glück haben, eine längere Zeit unterwegs zu sein, stellt sicher, dass die Versicherung das entsprechende Zeitfenster abdeckt. Viele decken nur 90 oder 180 Tage ab.

Zudem gibt es Policen, die auf eure persönlichen Umstände zugeschnitten werden und euch somit den besten Versicherungsschutz bieten können. Dies gilt etwa, wenn ihr über 65 Jahre alt seid oder als Familie oder Gruppe reist. Ihr sollt jene Versicherung auswählen, die am besten zu eurem Reisevorhaben passt. 

Besucht die Skyscanner-Website. Wir haben als Reaktion auf die Pandemie eine Partnerschaft mit XCover.com abgeschlossen, um eine Reiseversicherung anzubieten, die COVID-19 abdeckt.

Es ist auch üblich, eine Reiseversicherung bei einer Bank, vielen Kreditkartenfirmen oder lizenzierten, anerkannten Versicherungsgesellschaften abzuschließen. Manche Kreditkartenfirmen bieten sogar einen zusätzlichen Reiseversicherungsschutz an. Reiseagenturen und -berater, Einzelhändler sowie Online-Vergleichsportale bieten auch Versicherungsmöglichkeiten. Auch bei der Flugbuchung wird oft vorgeschlagen, eine Reiseversicherung bei der Fluggesellschaft abzuschließen.

Vergleicht die Angebote, um sicherzugehen, dass ihr die Police findet, die am besten zu euch und eurer Reise passt. Lest das Kleingedruckte mit samt allen Details der Police (mehr dazu später).

Da jede und jeder Reisende wie auch jede Reise anders ist, kann auch der Kostenabdeckungs-Bedarf unterschiedlich sein. Ihr oder jemand aus eurer Reisegruppe hat vielleicht besondere Bedürfnisse oder stellt spezifische Anforderungen. Darum ist es wichtig zu bedenken, welche Art Reisende ihr seid und welche Form der Reise ihr unternehmt. Das macht es einfacher, die beste Reiseversicherung für euch auszuwählen.

Die abenteuerlustigen Reisenden unter euch suchen vielleicht nach einer Police, die auf diese spezielle Art der Reise ausgerichtet ist – beachtet bitte, dass Hochrisiko-Aktivitäten u.U. nicht gedeckt werden. Beispielsweise decken gewisse Versicherungspolicen Trekking, aber nur für bis zu 3000 m ü.M.. Falls ihr vorhabt, höher zu steigen, braucht ihr einen anderen Versicherungsschutz, der wahrscheinlich mehr kostet. Bedenkt dies unbedingt bei der Planung eures Reisebudgets. Es gibt auch Versicherungspakete, die für verschiedene Urlaubsarten zugeschnitten sind, wie Heiraten im Ausland oder Sabbatjahre. Egal welche Art des Versicherungsschutzes ihr sucht – recherchiert eingehend, bevor ihr eure Reise bucht.

Überprüft bei eurer zukünftigen Reiseplanung, was genau gedeckt wird. Einige Versicherer könnten den Kostenabdeckungsgrad aufgrund der Pandemie geändert haben. Falls ihr jetzt nach einer Reiseversicherung sucht, die spezifisch medizinische Versorgung und Stornierungskosten im Falle eines positiven Testergebnisses für COVID-19 deckt, schaut euch das Angebot von XCover.com Reiseversicherungsschutz in Zusammenarbeit mit Skyscanner an. Es wurde extra für euch entwickelt, damit ihr auch während der Pandemie mit einem guten Gefühl verreisen könnt.

Dies ist vermutlich der komplexeste Bereich in Sachen Reiseversicherung und zugleich jener, dem ihr am meisten Beachtung schenken müsst.

Obwohl alle Reiseversicherungspakete verschieden sind, sollten nahezu alle Policen gewisse Grundrisiken bis zu einem festgelegten Grad und gemäß gewissen Konditionen decken.   

Zu den üblicherweise gedeckten Sparten gehören medizinische Kostenübernahme, falls ihr während der Reise krank werdet, persönlicher Haftungsschutz, Beschädigung persönlicher Gegenstände, Gepäckverlust, als auch ein Teil Kostenabdeckung für Stornierungen und verpasste Abflüge.

Verschiedene Versicherungsgesellschaften decken diese Risiken auf unterschiedliche Art und Weise ab – häufig stark unterschiedlich – und sie unterscheiden sich auch darin, wie viel ihr im Versicherungsfall selbst beisteuern müsst (Selbstbehalt). Deshalb ist es wichtig, zu prüfen, wo das Limit der Kostenübernahme für jedes versicherte Element liegt und wie viel ihr bezahlen müsst, um eine Versicherungsleistung erfolgreich einfordern zu können (siehe „Selbstbehalt“ weiter unten).

Falls ihr beispielsweise euer iPad zum Serienmarathon an den Strand nehmen wollt, vergewissert euch, dass eure Versicherung einen Einzelgegenstand von diesem Wert abdeckt. Dasselbe gilt für Kameras, Mobiltelefone und Sonnenbrillen. Häufig ist das Limit für einen Einzelgegenstand viel tiefer als ihr denkt, vor allem bei günstigeren Policen – oder der Selbstbehalt ist extrem hoch. Seid realistisch betreffend des Wertes der Gegenstände, die ihr mitnehmen wollt und wählt eure Police entsprechend. Prüft auch, was eure Hausratsversicherungspolice abdeckt, falls eurem Eigentum während der Reise außerhalb des Haushalts etwas zustößt. Oft tut sie das, wodurch ihr ein tieferes Deckungslimit wählen könnt und somit Geld spart.

Was nicht inbegriffen ist, ist ebenfalls sehr wichtig. Ihr müsst die Grundvertragsbedingungen eurer Police sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass ihr die Kostenabdeckung habt, die ihr braucht. Bei vielen Versicherungen ist die Kostenübernahme für verpasste Anschlüsse, verlorengegangenes oder verspätetes Gepäck oder Ersatz für wichtige Dokumente (falls ihr zum Beispiel euren Pass verliert) und medizinische Evakuierung (sehr wichtig während eines Abenteuerurlaubs mit einer höheren Verletzungsgefahr) nicht ausreichend. Es ist wirklich grundlegend, das Kleingedruckte auf den Policen zu lesen, um sicherzustellen, dass ihr bekommt, was ihr braucht.    

Es ist auch wichtig, jegliche Bedingungen durchzulesen, die an eure Police gebunden sind, welche bedeuten könnten, dass die Versicherung unwirksam wird. Beispielsweise müsst ihr normalerweise vernünftig auf euch selbst und auf eure Habe aufpassen. Forderungen im Zusammenhang mit Folgen durch Extremsportarten oder Alkoholexzessen könnten nicht gedeckt sein. Euer Versicherungsschutz könnte möglicherweise nicht greifen, falls ihr Wertgegenstände in euer Frachtgebäck packt, da dieses nicht bewacht ist. Dies im Hinterkopf zu haben, ist insbesondere in dem Moment lohnenswert, falls man euch beim Boarding bitten sollte, euer Kabinengepäck einzuchecken. Falls es die offiziellen Richtlinien einer bestimmten Destination empfehlen, dass ihr für eine bestimmte Krankheit immunisiert sein sollt, ihr euch aber nicht impfen lässt, bevor ihr abreist und dann genau diese Krankheit bekommt, kann es sein, dass eure Versicherung den Schaden nicht deckt.

Es ist extrem wichtig, die Versicherungsdeckung zu prüfen, falls ihr irgendwelche Vorerkrankungen oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen habt. Diese haben oft Einfluss auf eure Police, was bedeuten könnte, dass ihr überhaupt nicht gedeckt seid. Der Grund dafür ist, dass die Wahrscheinlichkeit einer nötigen medizinischen Behandlung im Ausland im Falle einer Vorerkrankung deutlich höher ist. Spezialisierte Versicherungsanbieter können dafür sorgen, dass Menschen mit bestehenden Gesundheitsproblemen mit einem entsprechenden Versicherungsschutz versehen werden und so unbesorgt verreisen können. Einmal mehr: Überprüft den Betrag für die Kostenübernahme sowie den zu bezahlenden Selbstbehalt und stellt sicher, dass euer Reiseziel im Versicherungsschutz enthalten ist.

Den Reiseversicherungs-Jargon zu lesen kann anstrengend sein, die Entscheidung für die richtige Wahl erschweren und beim Vergleich verschiedener Angebote verwirren.

Einen Fachausdruck, der zuvor schon erwähnt wurde, solltet ihr euch jedoch merken: „Selbstbehalt“. Der Selbstbehalt ist der Geldbetrag, den ihr im Versicherungsfall bezahlen müsst. Im Anschluss daran wird eure Versicherung den Restbetrag übernehmen – natürlich nur bis zu eurem Deckungslimit.

Ein Beispiel: Stellt euch vor, Mariah Carey hat einen Solo Spa Trip auf Bali gebucht. Auf der Reise ist eine ihrer Louis Vuitton Koffer verlorengegangen. Angenommen sie hat eine Reiseversicherungspolice, die anfallende Kosten aufgrund von Gepäckverlust für bis zu 4.000 Euro mit 100 Euro Selbstbehalt übernimmt. Wir gehen davon aus, dass der besagte Louis Vuitton Koffer einen Wert von 3.500 Euro hat. Folglich wird die Versicherung, nachdem Mariah die 100 Euro Selbstbehalt bezahlt hat, den Restbetrag von 3.400 Euro übernehmen.

Prüft das Kleingedruckte, wenn es um den Selbstbehalt geht. Der Selbstbehalt kann entweder für jede Person greifen, die eine Versicherungsforderung stellt (z.B. jede Person einer Reisegruppe, die ihren Flug verpasst hat) oder für jede einzelne Kategorie, unter der ihr eine Forderung stellt (z.B. ihr habt euren Koffer verloren mit eurem Pass drin: verlorenes Gepäck, verlorenes Dokument). Es kann sich wirklich einiges summieren, weshalb eine gute Police oft Gold wert ist.

Falls etwas schief läuft und ihr eine Schadensforderung beantragen müsst, läuft dies normalerweise unkompliziert ab. Bleibt ruhig, solche Sachen passieren und eurer Versicherer ist da, um euch zu helfen. Lest in eurer Police nach, wie ihr vorgehen müsst. Normalerweise müsst ihr den Antrag innerhalb eines Monats nach dem letzten Tag eurer Reise stellen.

Es ist eine gute Idee, eine Kopie eurer Police während der Reise bei euch zu haben. Speichert eine Kopie auf eurem Telefon ab und stellt sicher, dass ihr in einem Notfall wisst, wie ihr darauf zugreifen könnt. Dies gilt insbesondere im Falle einer medizinischen Notfallversorgung.   

Für den Fall von verlorenen Reisetaschen benötigt ihr in der Regel eine Bestätigung eurer Fluggesellschaft oder vom Bodenabfertigungsdienst, auf der ersichtlich ist, dass das Gepäck nicht auffindbar oder verloren gegangen ist. Holt euch dieses Dokument also am Flughafen und bewahrt es sorgfältig auf. Falls etwas verloren geht oder gestohlen wird während ihr weg seid, solltet ihr versuchen, einen Bericht einer regionalen Polizeidienststelle zu bekommen. Tut dies sofort, wenn ihr den Verlust bemerkt. Manche Policen verlangen, dass ihr dies innerhalb von 24 Stunden nach dem Vorfall macht. Falls ihr Ersatzgegenstände kaufen müsst oder andere Kosten anfallen, inklusive Arztrechnungen, bewahrt alle Belege sorgfältig auf, falls euer Versicherer nach diesen verlangt. Solche Dokumente helfen, das ganze Prozedere voranzutreiben.

Falls eure Reise storniert wurde, müsst ihr in der Regel zuerst versuchen, eine Rückerstattung von eurem Reiseanbieter einzufordern. Dieser sollte eure erste Anlaufstelle sein, bevor ihr euren Versicherer kontaktiert. Die meisten Versicherer übernehmen nur jene Kosten, die nicht zurückerstattet werden können. Deshalb wird die Versicherung von euch verlangen, als erstes den Weg über den Reiseanbieter zu prüfen.

Informationen zur Reiseversicherung in punkto Flüge

Informationen zur Reiseversicherung in punkto Flüge

Wenn ihr euch fragt: „Wird meine Versicherung diesen Flug abdecken?“, findet ihr hier die passenden Antworten. Wir zeigen euch, wie Flüge in der Reiseversicherung gehandhabt werden und geben euch die Informationen, die ihr für den nächsten Flug braucht.

In der Regel werden Flugverspätungen, Stornierungen und technische Störungen von den Reiseversicherungen bis zu einem gewissen Limit gedeckt. Versicherungsanbieter decken jedoch nicht länger von COVID-19 beeinträchtigte Flüge ab, welche zu einem Zeitpunkt gebucht wurden, in dem die Pandemie schon ausgerufen worden war. Um mehr zu erfahren, solltet ihr euren Versicherungsanbieter kontaktieren.

Falls die Fluggesellschaft euren Flug storniert hat, habt ihr Anspruch auf eine Rückerstattung, einen Gutschein oder ein Angebot für einen neuen Flug zu einem späteren Zeitpunkt. Falls ihr von einer dieser Möglichkeiten Gebrauch machen könnt, wird eurer Versicherer euch nicht zusätzlich zu dem, was ihr von der Fluggesellschaft kriegt, auszahlen. Falls ihr keins dieser Angebote bekommt, sollte eure Versicherung greifen (je nach Regelung in der Police).

Falls ihr euren Flug doch nicht antreten könnt, die Fluggesellschaft diesen aber noch nicht gestrichen hat, eure Stornierung dennoch unter die vertretbaren Gründe für eine Schadensforderung fällt, wird euer Versicherer dies wahrscheinlich übernehmen. Prüft eure Police dahingehend und achtet besonders darauf, ob sie durch COVID-19 in irgendeiner Art verändert worden ist.  

Bevor ihr freiwillig euren Flug streicht, müsst ihr aufpassen und die entscheidende Stelle in eurer Police heraussuchen. Nur so könnt ihr sichergehen, dass deren Gültigkeit und euer Anspruch auf Schadensersatz dadurch nicht beeinträchtigt wird.

Der finanzielle Misserfolg oder die Insolvenz einer Fluggesellschaft oder eines Anbieters sind leider in vielen Reiseversicherungspolicen oft nicht inbegriffen. Es gibt dafür aber keine einheitliche Regelung und ihr solltet bei eurer Versicherung nachfragen, wie sie Konkurse Dritter handhabt. Einige Policen decken explizit Konkurse von Linienfluggesellschaften, aber nicht alle.

Prüft, ob eure Reise durch ein offizielles Schutzsystem – wie einen Reisesicherungsschein – geschützt ist. Der Reisesicherungsschein berechtigt euch, Anspruch auf eine Entschädigung zu erheben, falls ihr euren Urlaub infolge der Insolvenz eines Reiseanbieters nicht antreten könnt. Den Reisesicherungsschein solltet ihr als separates Dokument bei der Buchung erhalten haben. Dies ist nicht der Fall, wenn ihr lediglich einen Flug bei einer Fluggesellschaft gebucht habt. Habt ihr jedoch eine Pauschalreise gebucht, steht diese in der Regel unter Schutz im Sinne des EU-Rechtes und ihr solltet einen Reisesicherungsschein erhalten. Dieser gibt euch Anspruch auf eine Urlaubs-Entschädigung, falls der Reiseanbieter pleite geht.

Falls ihr zum Zeitpunkt des Konkurses eures Reiseveranstalters bereits unterwegs seid, stellt der Reisesicherungsschein eure Rückreise sicher, d.h. ihr habt Anspruch auf einen Rückflug und falls nötig auf eine Hotelübernachtung.

Neben der Reiseversicherung gibt es noch andere Arten des Reiseschutzes. Vergwewissert euch als erstes, ob eure Reise durch einen Reisesicherungsschein gedeckt ist. Wenn dies der Fall ist und eure Reise nicht stattfinden kann, könnte euch dieses von der Regierung gestützte System Anspruch auf Urlaubs-Entschädigung geben.

Eine Kreditkartenzahlung gibt euch zusätzlichen Reiseschutz, da ihr einen Schadensersatz oft über eure Kreditkartenfirma geltend machen könnt. Informiert euch bei eurer Kreditkartenfirma, wie ihr diese Forderungen stellen könnt. Wenn ihr zumindest einen Teil der Kosten mit der Kreditkarte bezahlt habt, sollte ein derartiger Anspruch bestehen. Wenn ihr zum Beispiel die Anzahlung für eine Reise mit der Kreditkarte beglichen und den Restbetrag mit der Kundenkarte überwiesen habt, müsste der gesamte Betrag gedeckt sein.

Eine Anleitung zur COVID-19-Reiseversicherung

Eine Anleitung zur COVID-19-Reiseversicherung

COVID-19 hat unzählige Auswirkungen aufs Reisen. Wenn ihr wissen wollt, wie bzw. ob eure Reiseversicherungspolice sich aufgrund der global ausgerufenen Pandemie verändert hat und was das u.U. für die zukünftige Versicherungsdeckung bedeutet, dann lest hier weiter.

Falls ihr eine Reiseversicherungspolice abgeschlossen habt, bevor COVID-19 bekannt wurde, seid ihr möglicherweise versichert. Das Stichdatum variiert je nach Versicherungsanbieter. Als Daumenregel gilt jedoch der 12. März 2020 (der Tag, an dem die Pandemie von der WHO ausgerufen wurde). Einige Versicherungspolicen haben sogenannte „pandemische Klauseln“. Diee können dazu führen, dass ihr unabhängig vom Versicherungsabschlusszeitpunkt nicht gedeckt seid. Prüft eure Police sorgfältig und wenn ihr nicht sicher seid, kontaktiert euren Versicherer. 

Generell decken Reiseversicherungen Stornierungen von Reisen, die nach der Bekanntmachung von COVID-19 gebucht wurden, nicht ab. Eine Ausnahme besteht, wenn dieses Risiko explizit in der Police genannt wird (meist ist dies nicht der Fall). Wenn ihr also eure Versicherung nach dem 12. März 2020 abgeschlossen habt, ist eine Stornierung wahrscheinlich nicht gedeckt.

Am besten prüft ihr die Website eures Versicherungsanbieters, eure Versicherungsdokumente oder ruft euren Versicherungsberater an, um sicherzugehen.

Die meisten Versicherungsanbieter informieren ihre Kundschaft regelmässig darüber, wie COVID-19 zukünftige Reisepläne beeinflusst. Prüft offizielle Websiten für Policen-Änderungen oder kontaktiert euren Versicherer. Gewisse bestehende Policen könnten nun strengere Fristen haben, um eine Entschädigung für eine stornierte Reise anzufordern. Schaut also, dass ihr euren Schadensersatz nicht zu spät einfordert. Der Versicherer sollte euch im Falle einer Policenänderung unbedingt kontaktiert haben. Schaut auf jeden Fall auch in euren Spam-Ordner nach, ob ihr etwas erhalten habt.

In der Regel wird sie das nicht (außer ihr wart schon zum Zeitpunkt dort, als die Pandemie ausgerufen wurde). Prüft dennoch eure Police und kontaktiert euren Versicherer.

Falls ihr eure Versicherung abgeschlossen habt, nachdem COVID-19 zur Pandemie erklärt wurde, ist es unwahrscheinlich, dass eure Versicherung greift.

Bei einer bereits vorhandenen Police, beispielsweise einer Jahresversicherung, ist die Kostenabdeckung einer Reisebuchung nach Bekanntgabe des Pandemieausbruchs auch eher unwahrscheinlich.

Solltet ihr dennoch in ein betroffenes Gebiet reisen, verliert eure Police wahrscheinlich an Gültigkeit. Dies gilt insbesondere, wenn ihr eine Forderung im Zusammenhang mit COVID-19 stellt.

Prüft die offiziellen Empfehlungen eurer Regierung, da sich manche Versicherungen nach den offiziellen Empfehlungen der Regierung richten (wie das Auswärtige Amt). Sollte das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen warnen – eine Beschränkung, die zurzeit in Kraft ist – könnt ihr oftmals einen Anspruch erheben, in vielen Fällen sogar wenn Fluggesellschaften euren Flug noch nicht storniert haben.

Falls keine Reisewarnung seitens des Auswärtigen Amtes besteht, ihr die Reise dennoch storniert, wird dies als freiwillige Stornierung gehandhabt und ist von der Versicherung im Normalfall nicht gedeckt.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass ihr gegen COVID-19 versichert seid, wenn ihr eure Reiseversicherung jetzt abschließt. Es sei denn, ihr kauft eine Reiseversicherung oder eine Reisezusatzversicherung, die speziell für COVID-19 ausgestellt worden ist. Beispielsweise haben wir von Skyscanner eine Partnerschaft mit dem Versicherer XCover.com abgeschlossen, um einen Reiseversicherungsschutz mit COVID-19-Kostenabdeckung anbieten zu können. Seitdem COVID-19 zur Pandemie erklärt wurde, bieten Versicherer in der Regel keinen Versicherungsschutz mehr an.

Viele Regierungen empfehlen weiterhin, die Einreise in Risikoländer zu unterlassen. COVID-19 Reiseversicherungsanbieter richten sich nach diesen offiziellen Reisehinweisen.

Ja – Skyscanner hat sich mit XCover.com zusammengeschlossen, um einen derartigen Reiseschutz anbieten zu können, falls ihr an COVID-19 erkrankt bzw. einen positiven COVID-19 Test habt und deshalb nicht reisen könnt bzw. eure Reise frühzeitig beenden müsst. Findet heraus, was bei einer Reise abgedeckt ist und holt euch einen vollständigen Kostenvoranschlag.

In manchen Fällen könnt ihr vielleicht eine COVID-19 spezifische Zusatzleistung zu eurer derzeitigen Police hinzubuchen, falls ihr eine habt. Vergleicht Angebote, um die für eure Ansprüche am besten geeignete Reiseversicherung zu finden und lest die Police unbedingt bis ins letzte Detail durch.

Es gibt Versicherer, die vollen Schutz fürs Reisen in Pandemiezeiten anbieten. Ihr seid mit einem solchen vielleicht bereits gedeckt, die oben besprochenen Kosten für COVID-19 inbegriffen, oder durch COVID-19 spezifische Zusatzleistungen zu eurer gegenwärtigen Police. Prüft zum Beispiel unsere Partnerschaft mit XCover.com, wo ihr sofort einen Kostenvoranschlag für eine Reisekostenabdeckung bekommt und so mit Zuversicht und COVID-19-Kostenabdeckung verreisen könnt.

Es ist wirklich wichtig, dass ihr eure Police durchlest und zusätzlich euren Versicherer anruft, um die Details betreffend einer zukünftige Reise zu überprüfen. Falls ihr nach einer neuen Versicherung sucht, studiert den Wortlaut der Police und lest das Kleingedruckte und einmal mehr: zieht in Betracht, einen Versicherungsberater telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren, um sicher zu gehen, in welchen Fällen eure Versicherung greift.

Falls ihr wegen COVID-19 Reisebeschränkungen nicht reisen könnt, eure Reiseversicherung aber schon abgeschlossen habt, bevor die Pandemie ausgerufen wurde, dann solltet ihr eure Police kündigen können. Falls ihr eine Reiseversicherung bei unseren Partner XCover.com abgeschlossen habt, könnt ihr die Daten der Police im Falle einer Flugstornierung streichen oder abändern lassen.

Kontaktiert euren Versicherungsanbieter, da einige von ihnen Fristen für Rückerstattungen oder spezielle Regelungen rund um COVID-19-Versicherungskündigungen wie anteilmäßige Rückerstattungen eingeführt haben. Dadurch bekommt der Versicherungsnehmende Versicherungsprämien rückvergütet, die im Voraus bezahlt wurden (normalerweise zu Beginn des Versicherungsabschlusses). Wenn ihr also zum Beispiel für ein Jahr Versicherungsschutz bezahlt habt, nun aber nach sechs Monaten kündigt, könnt ihr 50% Rückerstattung erhalten ohne Strafgebühren. Prüft unbedingt eure Police, um herauszufinden, welche Regelungen in eurem Fall gelten, da nicht alle Anbieter diese Option im Versicherungsvertrag enthalten.

Seid euch auch bewusst, dass ihr eure Police nur kündigen könnt, falls ihr noch keinen Anspruch erhoben habt. Falls ihr bestehende Forderungen für Reisen habt, die wegen COVID-19 gestrichen wurden, werden diese bei einer Kündigung für nichtig erklärt.

Überlegt euch auch, ob ihr überhaupt vorhabt, in Zukunft Reisen zu buchen, da die gegenwärtige Situation den Abschluss einer neuen COVID-19 Reiseversicherung erschwert.  

In der Regel könnt ihr eine Versicherungspolice innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss kündigen. Wenn ihr sie also erst kürzlich abgeschlossen habt, ist es sinnvoll, dies in Betracht zu ziehen.

Bevor ihr eure Police kündigt, solltet ihr euch sicher sein, dass ihr nicht auf sie angewiesen seid. Ist sie einmal gekündigt, könnt ihr beim Versicherer keine Ansprüche mehr geltend machen.

So knackt ihr den Reiseversicherungs-Jargon

So knackt ihr den Reiseversicherungs-Jargon

Kennt ihr den Unterschied zwischen euren „Ausschlüssen“ und euren „Selbstbehalten“? Falls euch der Versicherungs-Jargon wie eine andere Sprache vorkommt, ärgert euch nicht. Wir haben das Kauderwelsch entschlüsselt und erklären euch die Fachausdrücke der Reiseversicherungsbranche. So kennt ihr die wichtigsten Begriffe zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses.

Der Geltungsbereich legt fest, an welchen geografischen Orten eure Versicherung gültig ist. Wenn also auf eurer Versicherung steht, der Geltungsbereich seien alle Länder der EU, dann ist zum Beispiel Großbritannien nicht mehr dabei. Sollte eure Versicherung „weltweit“ greifen, dann liegt euch die Welt zu Füßen. Achtet auf Ausschlüsse in eurem Geltungsbereich.

Der Reisesicherungsschein wird durch ein offizielles Schutzsystem gestützt. Er schützt euch, für den Fall, dass euer Reiseanbieter pleite geht. Wenn ihr eine Pauschalreise gebucht habt, steht diese in der Regel unter Schutz im Sinne des EU-Rechtes und ihr solltet einen Reisesicherungsschein erhalten. Damit habt ihr Anspruch auf eine Urlaubs-Entschädigung, falls ihr eure Reise infolge der Insolvenz eines Reiseanbieters nicht antreten könnt.

Von einer Stornierung spricht man, wenn etwas aktiv gestrichen wird und somit nicht stattfindet. Zum Beispiel wenn euer Reiseanbieter eure ganze oder einen Teil eurer Reise streicht. Um eine Stornierung handelt es sich auch, wenn die Fluggesellschaft einen Flug ausfallen lässt. Auch ihr selbst könnt eine Reise stornieren, beispielsweise wenn ihr wegen gesundheitlichen oder persönlichen Gründen nicht mehr reisen könnt.

Um eine Schadensforderung handelt es sich, wenn ihr euren Versicherer auffordert, für einen Schaden zu bezahlen, der von eurer Versicherung abgedeckt ist.

Die Reiserücktrittsversicherung deckt euch, falls ihr eure Reise wegen bestimmten Gründen abbrechen müsst, inklusive einer plötzlichen, unerwarteten Erkrankung oder Verletzung oder wegen einem kranken oder kürzlich verstorbenen Familienmitglied. Diese Gründe werden in eurer Police vertraglich festgelegt, lest diese unbedingt genau durch.

EHIC steht für „European Health Insurance Card“, das heißt auf Deutsch: Europäische Krankenversicherungskarte. Dies ist ein Dokument, das EU-Bürger*innen erlaubt, während des Urlaubs medizinische Versorgung in EU und EEA-Ländern zu erhalten – umsonst oder vergünstigt. Nicht inbegriffen sind Reisen, die nur dazu unternommen werden, um in diesen Ländern medizinisch versorgt zu werden. Die EHIC ersetzt die Reiseversicherung nicht, aber sie kann hilfreich sein.

Der Selbstbehalt ist der in eurem Reiseversicherungspaket festgelegte Geldbetrag, den ihr als Versicherungsnehmende bei einer Schadenforderung selbst zu übernehmen habt. Die Höhe der Schadenforderung muss die Höhe des Selbstbehalts übersteigen, bevor eine Forderung gestellt werden kann und nur der Geldbetrag über den Selbstbehalt hinaus wird erstattet.

Ausschlüsse sind bestimmte Sachverhalte, welche von der Versicherung nicht abgedeckt werden. Diese sollten im Detail im Versicherungsvertrag dargelegt sein.

Der finanzielle Kollaps eines Reiseanbieters bedeutet, dass er bankrott ist, unter Insolvenzrecht gestellt oder liquidiert wird.

Die „Höhere Gewalt“ ist ein unerwarteter Vorfall, ein unerwartetes Geschehnis oder eine Katastrophe, die außerhalb euer Kontrolle geschieht.

Die Privathaftpflicht deckt euch, falls ihr euch auf eurer Reise aus irgendeinem Grund eine Rechtsschuld einhandelt. Solltet ihr im Urlaub unglücklicherweise jemanden verletzen und die betroffene Person klagt auf Schadensersatz, seid ihr geschützt und der Schaden wird von der Privathaftpflichtversicherung übernommen.

Eine Vorerkrankung ist eine Erkrankung, welche die versicherungsnehmende Person zum Zeitpunkt, in dem sie die Versicherung abschließt, bereits hat. Ihr solltet alle Krankheiten, deren ihr euch zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses bewusst seid, angeben. Dies kann bedeuten, dass ihr Versicherungsspezialisten aufsuchen müsst, die euch den Schutz gewährleisten, dessen ihr bedürft. Dies beinhaltet normalerweise auch „nicht diagnostizierte Krankheiten“.

Eine Rückführung erfolgt, falls ihr auf eurer Reise krank werdet und euer Versicherer euch für die ärztliche Versorgung nach Hause bringen muss.

Eine Krankheit, die ihr zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses habt, welche entweder untersucht wurde oder noch nicht diagnostiziert wurde. Falls während der Reise etwas passiert, was mit einer nicht diagnostizierten Krankheit zusammenhängt, ist es leider auch unwahrscheinlich, dass dies gedeckt ist.

Dieser Artikel wurde am 20. April 2021 aktualisiert. Informiert euch bitte immer auf der Seite des Auswärtigen Amtes, um die aktuellsten Informationen zu erhalten, bevor ihr eine Reise plant oder bucht.

Seid ihr auf der Suche nach mehr Informationen über Versicherungen? Findet mehr über die Partnerschaft zwischen Skyscanner und XCover.com heraus und holt euch einen sofortigen Kostenvoranschlag für eine COVID-19 Reiseversicherung.

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