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11 mystisch-magische Orte: Von Stonehenge bis zu den Pyramiden

Wer weiß, wo er suchen muss, der findet Mystik und Magie hinter jeder Ecke!

Magische und mystische Orte üben eine ganz spannende Anziehungskraft auf Besucher aus. Falls ihr also auch von Legenden und Sagen fasziniert seid und euch Kraftorte anziehen, dann solltet ihr die folgenden Sehenswürdigkeiten und Orte unbedingt auf eure Urlaubsliste setzen!

1. Stonehenge, England – von Kalendern und Aliens

Der Kultort aller mystischen Orte: Stonehenge. Der Steinkreis bei Amesbury in Wiltshire ist bis heute eines der größten Rätsel der Menschheit. Was genau es mit diesem urtümlichen Bauwerk auf sich hat, ist noch immer unklar. Nicht nur hat bisher niemand eine Ahnung, wofür der Steinkreis eigentlich gedient hat (oder immer noch dient), man weiß nicht mal, wer ihn überhaupt erbaut hat. Es wird weitgehend vermutet, dass er etwa zwischen 3100 und 2000 v. Chr. von einem Volk errichtet wurde, von dem wir heute nicht einmal mehr wissen, dass es je existiert hat. Nach neuesten Forschungsergebnissen könnte der Steinkreis allerdings sogar viel älter sein und bereits auf eine 11.000-jährige Geschichte zurückblicken. So oder so, das Erbauervolk muss sehr fortschrittliche Baumethoden gehabt haben, da Stonehenge nicht nur aus Gestein erbaut wurde, dass in der Region ringsum nicht vorkommt, sondern die Felsbrocken obendrein so schwer sind, dass es einiges an technischer Raffinesse benötigte, sie dorthin zu bringen und so aufzustellen, wie wir sie heute vorfinden. Diese Tatsachen bringen einige dazu, anzunehmen, dass Stonehenge gar nicht von Menschenhand erbaut wurde, sondern von Besuchern einer anderen Welt und als eine Art Kalender oder Sternenkarte diente. Wenn die Alien-Freunde recht haben, vielleicht kommen die Erbauer dann ja eines Tages zurück und klären uns – endlich – auf.

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2. Glastonbury, England – die letzte Ruhestätte König Arthurs?

Wir bleiben in England: Um kaum einen Volkshelden ranken sich so viele Legenden wie um den englischen König Arthur, der mit seinen Rittern der Tafelrunde das Reich einte und zu Frieden und Wohlstand führte – zumindest bis er betrogen wurde und in der Schlacht fiel. Laut Legende soll König Arthur auf der sagenumwobenen Insel Avalon seine letzte Ruhestätte gefunden haben. Wo genau sich diese befinden soll oder befindet haben soll, darüber gibt es viele Vermutungen. Eine davon ist, dass Avalon heute unter dem Namen Glastonbury bekannt ist – und die Vermutung liegt nahe, war das Kloster dort doch einst ein Ort der Heilung, also ein Ort, an den man einen tödlich verwundeten bringen würde, und es war obendrein umgeben von Wasser, also eine Insel. Ob König Arthur nun dort liegt oder nicht, werden wir wohl nie sicher sagen können – gewiss ist jedoch, dass das alte Kloster eine tatsächlich einmalige Atmosphäre birgt und von jedem Fan der Legende auf jeden Fall einmal besucht werden sollte – nur um sicher zu gehen.

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3. Koekohe Beach, Neuseeland – die Moeraki Steine

Was auf den ersten Blick wie versteinerte Dracheneier aussieht, ist in Wirklichkeit eine ganz besondere Art von Gestein, das sich vor Millionen von Jahren als Sediment rund um Fossilien, Muscheln oder kleine Steine gebildet hat. Heute können sie als Sphärensteine mit bis zu 3,5 Metern Durchmesser entlang des Koekohe Strandes auf der Südinsel Neuseelands bestaunt werden. Das Mystische daran: Was genau dazu führte, dass diese Riesensteine samt ihrer markanten Risse entstanden, gibt Geologen bis heute Rätsel auf.

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4. Bagan, Myanmar – das Reich der Tempel

Die Stadt Bagan in Myanmar war einst die Hauptstadt des historisch bedeutenden Königreichs von Pagan, das zum ersten Mal die Reiche der Region unter einem einzigen Banner vereinte und damit den Grundstein für das legte, was später zum Land Burma und letztendlich Myanmar werden sollte. Zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert war die Gegend Heimat von über 10.000 buddhistischen Tempeln, Pagoden und Klöstern, von denen viele auch heute noch bestehen und einen Ausflug nach Bagan zu einer scheinbaren Reise in die Vergangenheit machen. Die einzigartige Atmosphäre zwischen den altertümlichen Bauwerken inmitten der berauschend schönen Landschaft Myanmars vermittelt einem das Gefühl, als wäre man direkt in eine andere Welt gereist, und wird mit Sicherheit jedem Besucher in traumhafter Erinnerung bleiben.

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5. Delphi, Griechenland – das allwissende Orakel

Die Legende von Delphi ist – typisch für die römisch-griechische Sagenwelt – schauerlich und faszinierend zugleich. In Delphi lebte eins der Drache Python, ein göttliches Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten. Nach viel Eifersucht, einigen Intrigen, missglückten Anschlägen auf andere göttliche Wesen und daraus entstandene Rachegelüste – was auch sonst, wenn es um das griechische Pantheon geht – wurde Python schließlich vom Gott Apollon getötet und sein Blut, das in Delphi versickerte, übertrug die hellseherischen Fähigkeiten des Drachen auf den Ort. Der Sage nach soll das Orakel an bestimmten Tagen im Jahr Weissagungen gemacht haben, die durch Priesterinnen in Trance interpretiert wurden. Näher an der Wahrheit dürfte wohl liegen, dass giftige Gase, die in Delphi aus Erdspalten austraten, für die Trance und eventuelle „Visionen“ der Priesterinnen verantwortlich waren, aber am besten reist man dorthin und sieht selbst, was es mit der Legende auf sich hat!

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6. Externsteine, Deutschland – rätselhafte Felsformationen

Nicht nur in fernen Ländern gibt es Bauwerke, die man sich nicht erklären kann, auch quasi vor der Haustüre, direkt in Deutschland, findet man sie. Die Externsteine im Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen fallen etwa in diese Kategorie. Zwar sind sie nicht so wie Stonehenge erschaffen worden, sondern sind natürlichen Ursprungs, allerdings wurden sie im Laufe der Zeit immer wieder bearbeitet. Archäologische Funde im direkten Umfeld der Felsen gehen bis in die Altsteinzeit, also etwa 10.000 v. Chr., zurück. Ganz ähnlich wie bei den Stonehenge weiß hier auch niemand so genau, wer die Hohlwege in der Gegend oder die Grotten der Externsteine erschaffen bzw. genutzt hat oder zu welchem Zweck. Auf jeden Fall sehenswert, zählt es doch zu den Naturwundern Deutschlands.

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7. Salem, Massachusetts, USA – die Stadt der Hexen

Hexenprozesse und -verbrennungen gab es im Mittelalter in so gut wie allen Teilen der westlichen Welt – doch kein Ort wird damit so sehr in Verbindung gebracht wie Salem im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts. Unzählige Bücher und Filme beschäftigen sich mit dem Thema auf fantastische Weise und lassen dort rachsüchtige Geister und dem Tod entflohene Hexen aufleben – doch auch im realen Leben ist der Ort angeblich bis heute heimgesucht. Immer wieder gibt es dort Berichte von seltsamen Sichtungen und Vorkommnissen. Ob man sich nun auf die Suche nach dem Übersinnlichen machen möchte oder einfach nur an der reichen und leider auch auf weiten Strecken dunklen Geschichte des Ortes interessiert ist – Salem ist auf jeden Fall eine Reise wert!

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8. Pyramiden von Gizeh, Ägypten – pharaonische Grabstätten und Spiegel der Sterne

Weiter geht es ins ferne Ägypten und direkt zu einem der sieben Weltwunder – den Pyramiden von Gizeh. Mit unglaublichen Fertigkeiten, sowohl in Mathematik wie auch im Bau- und Ingenieurswesen, erschaffen, sollen diese beeindruckenden Gebäude einst in erster Linie als die Ruhestätten der ägyptischen Herrscher, der Pharaonen gedient haben – Skeptiker sind allerdings alles andere als sicher, ob es mit den faszinierenden Anlagen nicht noch mehr auf sich hat. Sieht man sich die Pyramiden von Gizeh etwa aus der Luft an, dann erkennt man erstaunliche Ähnlichkeiten zum Sternbild des Orion. So viele Rätsel uns die Pyramiden auch aufgeben mögen, eines ist dabei ganz klar: Ein Besuch bei diesen einzigartigen Bauwerken sollte auf der Reiseliste keines Mystik- und/oder Geschichtsfreundes fehlen!

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9. Trelleborg, Dänemark – die Feste der Wikinger

Von den Pharaonen geht es zu den Wikingern, genauer gesagt ins dänische Trelleborg. Hier entstand gegen Ende des ersten Jahrtausends nach Christus eine Burg, erbaut unter dem Kommando von Sven Gabelbart. Was genau mit der Festung geschah, ist unklar, Brandspuren und andere Funde deuten jedoch daraufhin, dass die Burg entweder nie fertiggestellt wurde oder nach ihrer Fertigstellung bloß noch kurze Zeit bewohnt war. Man geht davon aus, dass sie angegriffen oder aufgegeben wurde, wobei angenommen wird, dass sie später neu besiedelt wurde. Zur Hochzeit von Trelleborg lebten dort rund 1.300 Menschen. Auch wenn die Festung wenig mit Übernatürlichem oder gar Unerklärlichem zu tun hat, bergen die Wikinger und ihre einzigartige Kultur doch jede Menge Faszination, die an kaum einem Ort so klar zu spüren ist wie hier.

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10. Aokigahara, Japan – im Wald der Geister

Auf den ersten Blick sieht Aokigahara wie ein ganz normaler Wald am Fuße des japanischen Berges Fuji aus – doch die Gegend birgt ein dunkles Geheimnis: Angeblich wird der Wald von Geistern und Dämonen heimgesucht und tatsächlich nehmen sich dort jährlich Dutzende Menschen das Leben – sogar so viele, dass die japanische Regierung extra Schilder aufstellen ließ, die Besucher bitten, im Falle von Selbstmordgedanken Hilfe zu suchen, bevor sie sich zum letzten Schritt entschließen. Aufgrund dieser schaurigen Vorfälle wird Aokigahara oft auch „Der Wald der Selbstmörder“ genannt und viele Leute, die dort spazieren gehen, berichten davon, dass sich plötzlich bedrückende Gedanken in ihre Köpfe geschlichen hätten und sie sich beobachtet gefühlt hätten. Ganz schön gruselig!

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11. Teotihuacán, Mexiko – wo man sich göttlich fühlen kann

Die altertümliche Stadt Teotihuacán erlangte ihren Namen von den Azteken, die dort wohnten – wider den Glauben vieler wurde die Stadt jedoch nicht von ihnen erbaut, sondern lediglich wiederentdeckt. Als die Azteken sich dort ansiedelten, lag die Stadt mit ihren prägnanten Stufenpyramiden nämlich bereits in Ruinen und – wie so oft – ist unklar, wer sie ursprünglich erbaute. Der Name, den die Azteken für sie wählten, Teotihuacán, bedeutet übersetzt so viel wie „Wo man zum Gott wird“ und die Legende erzählt, dass sich die Götter dort einst zusammenfanden, um nach dem Ende der vierten Sonne das bis heute andauernde Zeitalter der fünften Sonne einzuläuten. Dazu stürzten sich zwei unter ihnen in die Flammen, um daraufhin zu Sonne und Mond zu werden und bis zum heutigen Tag die Dunkelheit zu erhellen.

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Alle mystisch-magischen Orte auf einen Blick:

OrtLand
1. StonehengeEngland
2. GlastonburyEngland
3. Koekohe BeachNeuseeland
4. BaganMyanmar
5. DelphiGriechenland
6. ExternsteineDeutschland
7. SalemUSA
8. Pyramiden von GizehÄgypten
9. TrelleborgDänemark
10. AokigaharaJapan
11. TeotihuacánMexiko

Bei der Liste der mystisch-magischsten Orte handelt es sich um eine bloße Aufzählung ohne qualitatives Ranking.

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