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15 aktive Vulkane weltweit zum Urlaub machen

Folgt uns zu 15 aktiven Vulkanen weltweit und erlebt ein feuriges Abenteuer!

Habt ihr schon mal in das Auge eines Vulkans geschaut? Den Schwefel gerochen? Die Landschaft bewundert, die durch den Vulkanausbruch entstanden ist? Nein? Dann solltet ihr das schnell nachholen, denn Vulkane sind der Wahnsinn. An kaum einem anderen Fleck der Erde fühlt man sich den Naturgewalten so nah, wie auf einem Vulkan. Wir haben hier eine Liste mit 15 aktiven Vulkanen zusammengestellt, die jeder echte Abenteurer unbedingt einmal gesehen haben muss!

1. Immer am spucken: Der Stromboli in Italien

Kurz vor Sizilien liegen die Liparischen Inseln, zu denen auch der Stromboli gehört. Dieser Vulkan schleudert unablässig seine Lava in die Luft. Auf 400 Metern Höhe des Berges gibt es eine kleine Plattform, von der aus ihr das Naturschauspiel aus nächster Nähe bewundern könnt. Falls ihr noch näher an die Krater heran wollt, braucht ihr einen erfahrenen Führer, denn oben ist es gefährlich und es ist verboten, alleine hoch zu gehen. Der Aufstieg lohnt sich aber in jedem Fall, denn dort erlebt hautnah, wie das Innere der Erde in die Höhe geschossen wird und nach vielen Augenblicken mit einem lauten Wumms wieder auf die Erde fällt. Am eindrucksvollsten ist es, sich dieses Schauspiel bei Dunkelheit anzusehen, denn dann glüht die Lava besonders schön rot-orange.

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2. Wie im Hexenkessel : Der Vulcano in Italien

Ebenfalls zu den Liparischen Inseln gehört der Vulcano. Ihr könnt nur mit dem Boot dorthin gelangen und riecht bereits lange, bevor ihr anlegt, einen scharfen Geruch nach Schwefeldämpfen. Auf der gesamten Insel ist der Vulkanismus durch seinen Geruch gegenwärtig, doch nichts ist so eindrucksvoll wie eine Wanderung direkt auf den Vulcano. Bereits der Aufstieg ist wunderschön, weil er einen einmaligen Ausblick bietet. Auf der Spitze angekommen, wehen euch stinkende Schwefeldämpfe in die Nase, die ihr tunlichst nicht einatmen solltet. Dennoch ist es empfehlenswert, sich die wunderschönen Fumarolen anzusehen, aus denen die Gase entweichen – haltet euch ein Tuch vor Mund und Nase. Ihr könnt einmal um den großen Krater wandern und euch dabei vergegenwärtigen, dass es im Inneren dieses Vulkans noch mächtig brodelt.

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3. Die ständige Gefahr: Der Ätna auf Sizilien, Italien

Direkt auf Sizilien liegt der Ätna, der seit 2015 wieder aktiv ist. Dieser Vulkan hat schon so einige Male für Chaos und Schlimmeres gesorgt – glücklicherweise ist heutzutage ein gutes Frühwarnsystem installiert und es gibt Möglichkeiten zur Evakuierung. Doch gerade weil der Ätna so wild und unberechenbar ist, macht es Spaß, ihn zu besteigen. Mit der Seilbahn und dem Bus gelangt ihr auf eine Höhe von 2.900 Metern; ab da dürft ihr nur mit einem Bergführer weiter laufen. Auf einer Höhe von 3323 Metern habt ihr dann den Gipfel erreicht und blickt durch Schwefeldämpfe in das Innere des Kraters. Tatsächlich kann es passieren, dass ihr unter euch das Grollen der Erde wahr nehmt und so der gewaltigen Faszination des Vulkans in Italien noch näher kommt.

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4. Mitten in der Stadt: Der Solfatara in Neapel, Italien

Es ist schon abgefahren, dass sich mitten um einen Vulkan eine Stadt bildet, doch genau das ist beim Vulkan Solfatara in Neapel, Italien der Fall. Zu Zeiten der Römer hat sich im Krater selbst eine natürliche Sauna gebildet, die auch heute noch nur durch die aufsteigende Erdwärme betrieben wird. Weitere vulkanische Aktivitäten sind im Ostteil des Vulkans zu beobachten. Dort treten Gase wie Schwefel, Antimon und Quecksilberverbindungen mit Temperaturen bis über 200° C aus und verbreiten einen enormen Gestank. Ein besonderes Erlebnis ist es, gleich auf dem angrenzenden Campingplatz sein Zelt aufzubauen und die Nacht in dem Wissen zu verbringen, dass ihr direkt auf einem Vulkan nächtigt.

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5. Der nördlichste Vulkan der Erde: Der Beerenberg auf Jan Mayen, Norwegen

Der nördlichste Vulkan der Erde gehört geografisch zu Norwegen und befindet sich unweit von Grönland. Insofern ist es dort immer kalt und extrem unwirtlich. Dennoch ist es möglich, den Vulkan zumindest vom Wasser aus zu besuchen und einen eigenen Eindruck von diesem faszinierenden Naturwunder zu bekommen. Allerdings ist das nicht ganz einfach. Am besten plant ihr eine Kreuzfahrt durch den Nordatlantik und fragt vorab, ob ihr auch an der Insel Jan Mayen vorbei kommt. Dann könnt ihr die perfekt geformte Kraterspitze des Beereberg vom Wasser aus sehen. Falls ihr dort an Land wollt, gibt es manchmal die Möglichkeit, sich einer Expeditionskreuzfahrt anzuschließen. Doch zieht euch warm an, damit die Freude an der spektakulären Gletscherlandschaft, die durchbrochen vom dunklen Vulkangestein wird, nicht erfriert.

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6. Vulkanischer Nervenkitzel: Hekla in Island

Einer der bekanntesten und aktivsten Vulkane in Island ist der Hekla. Wer diesen besteigen will, muss immer darauf gefasst sein, von einem Ausbruch überrascht zu werden. Deswegen solltet ihr, wenn ihr ihn besuchen wollt, in jedem Fall das Handy anlassen. Die Vorwarnzeit für einen Ausbruch liegt zwischen 30 und 40 Minuten und wird über eine Not-SMS verschickt. Neben dem Nervenkitzel, nicht zu wissen, ob nicht in diesem Moment ein Ausbruch bevorsteht, erwartet euch hier eine wahrlich eindrucksvolle Landschaft. Der Aufstieg selbst ist nicht allzu schwierig, allerdings solltet ihr in jedem Fall gutes Schuhwerk und auch Handschuhe tragen, da es dort zum Teil sehr scharfe Kanten gibt, an denen ihr euch leicht verletzen könnt. Freut euch an der Spitze auf Schwefeldämpfe und Vulkangestein und spürt den heißen Atem der Erde.

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7. Krater, soweit das Auge reicht: Die Laki-Spalte in Island

Die Laki-Spalte besteht aus etwa 140 Kratern, die sich über eine Länge von 25 Kilometern erstrecken. Sie gehören zum Vulkansystem Grímsvötn und bieten einen einmaligen Anblick. Zuletzt ist der Vulkan 1784 ausgebrochen, doch in seinem Inneren rumort es noch immer. Die Laki-Spalte besucht ihr am besten mit einem Führer, der euch zu den spektakulärsten der Krater führt. Die Landschaft ist einmalig, abwechslungsreich und wirklich eindrucksvoll, doch was euch sicher am meisten in Erinnerung bleiben wird, ist ein Besuch der Höhle Hellir, durch deren Inneres vor 200 Jahren die Lava floss, sodass noch heute die Aschespuren zu sehen sind.

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8. Erst fragen, dann wandern: Der Pico del Teide auf Teneriffa, Spanien

Der höchste Berg Spaniens liegt auf Teneriffa und ist gleichzeitig ein eindrucksvoller Vulkan. Wer auf den Gipfel will, muss vorher bei der Nationalparkverwaltung um Erlaubnis fragen. Der Vulkan ist inzwischen touristisch gut erschlossen und lässt sich relativ einfach erwandern. Falls ihr auf Teneriffa auch tauchen wollt, solltet ihr allerdings nach einem Gipfelaufstieg für 24 Stunden darauf verzichten, da die Druckunterschiede zwischen Berggipfel und Unterwasserwelt sehr groß sind und bloß mit Pause überwunden werden sollten. Mit einer Höhe von 3718 Metern kann die Luft am Berg auch für Personen, die nicht tauchen, sehr dünn sein. Dafür erwartet euch dort eine einmalige Kraterlandschaft aus schwarzem Sand und dem typischen Vulkangestein.

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9. Schwimmen im Auge des Vulkans: Laacher See Vulkan in der Eifel, Deutschland

Obwohl die Vulkane der Eifel bereits seit 11.000 Jahren still sind, zählen sie doch noch zu den aktiven Vulkanen dieser Erde – und das mitten in Deutschland. Umgeben von einer friedlichen Mischwaldlandschaft, schauen die Augen der Eifel gen Himmel. Hier finden viele vulkanische Aktivitäten statt, etwa Gasaustritte, und auch mineralische Quellen, die darauf schließen lassen, dass die Vulkane der Eifel noch wach sind, gibt es hier. In manchen Vulkanen haben sich Seen (Maare) gebildet, die entstanden sind, weil das Grundwasser in den Krater eingebrochen ist. Diese Maare bieten ein ganz besonderes und aufregendes Vergnügen, könnt ihr dort doch direkt im Inneren eines Vulkans planschen.

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10. Der Countdown läuft: Der Katla in Island

Diesen Vulkan in Island dürft ihr nicht vollständig besteigen, dafür könnt aber die eindrucksvolle Landschaft um den Vulkan herum bewundern. Er zählt zu den aktivsten Vulkanen Islands und ist in den vergangenen tausend Jahren etwa zwanzig Mal ausgebrochen – die letzte Warnung wurde am 30. September 2016 ausgegeben. Falls ihr um den Vulkan herum wandert, begegnet ihr dem Fluss Fúliaekur, was so viel wie „verfaulter Fluss“ bedeutet. Seinen Namen trägt er, weil er einen sehr unangenehmen Geruch nach Schwefel absondert, der an verfaulte Eier erinnert. Der Fluss entspringt unterhalb des Sólheimajökull Gletschers, der zusammen mit dem Katla einen wunderschönen Anblick bietet.

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11. Nicht von dieser Welt: Der Askja in Island

Nach dem Ausbruch von 1961 galt dieser Vulkan in Island lange Zeit als schlafend, doch seit 2007 scheint er seine tief verborgenen Magmakammern wieder zu füllen. Wenn ihr euch hier hinauf wagt, könnt ihr euch auf eine einmalige Kraterlandschaft freuen, die eher an einen Besuch auf dem Mars erinnert als an einen Ausflug auf der Erde. Freut euch auf nahezu kunstvoll gewachsene Lavafelsen und einen großen, warmen Kratersee, in dem ihr auch schwimmen könnt. Vor allem nach einem anstrengenden Aufstieg ist das eine großartige Belohnung.

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12. Schon lange still und dennoch munter: Der Nemrut Dagi in der Türkei

In einer Höhe von 3.500 Metern bietet sich in der Türkei ein einmaliges Naturschauspiel, das nur aufgrund vulkanischer Aktivitäten möglich ist. 1881 wurde durch einen Ausbruch der Gipfel des Vulkans weggesprengt und bietet heute den Blick auf eine riesige Caldera, ein Vulkankrater, von neun mal fünf Kilometern Durchmesser. Innerhalb dieser Caldera findet ihr eine sagenhafte Naturlandschaft, bestehend aus Obsidianströmen, Lavadomen und warmen Seen, in denen ihr mitunter auch baden könnt. Noch vor ein paar Jahrzehnten war die Gegend rund um diesen Vulkan bewaldet, heute erinnert sie an eine Wüstenlandschaft.

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13. Das glühende Meer: Der Kīlauea auf Hawaii

Der Kīlauea gehört mit zu den aktivsten Vulkanen der Erde und liegt auf Hawaii. Hier habt ihr die Möglichkeit, den Vulkanismus in all seinen Formen und Farben hautnah selbst zu erleben. Besonders eindrucksvoll ist der ewig laufende Lavastrom, der sich an manchen Tagen bis ins Meer ergießt und dieses rot glühen lässt. Auf dem Weg von der Ranger Station bis zum Ozean runter entdeckt ihr eine mit Lava bedeckte Straße. Allein dieser Anblick lässt einen die vernichtende Kraft und faszinierende Macht eines Vulkans erahnen.

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14. Ein sehr alter Vulkan: Der Olympos in der Türkei

Er zählt zu den weniger bekannten Reisezielen und ist dennoch ein sehr eindrucksvoller, sehr alter Vulkanberg. Der Olymp gehört nicht wirklich zu den aktiven Vulkanen dieser Erde, auch wenn er vulkanischen Ursprungs ist, doch was seine Besonderheit ist, sind die brennenden Gasfelder, die die gesamte Gegend durchziehen. An einigen Stellen des Bodens sind hier somit Löcher, aus denen Gas austritt. Ihr könnt diese sogar austreten und neu entzünden. Nicht umsonst wird angenommen, dass dieser Berg ein Sitz der Götter ist.

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15. Der Vulkanzwilling: Popocatépetl in Mexiko

Der Popocatépetl hat eine kleine Schwester, den Iztaccíhuatl. Beide Vulkane geben zusammen bereits aus der Ferne ein eindrucksvolles Bild ab. Der Popocatépetl hat das letzte Mal am 17. und 18. April 2016 Lava ausgestoßen und ist seit seinem Ausbruch 1994 nicht mehr direkt zu besteigen. Falls ihr jedoch auf eine Vulkantour nicht verzichten wollt, könnt ihr an den Hängen des Iztaccíhuatl entlang wandern und von dort aus immer wieder einen Blick auf den mächtigsten Vulkan Mexikos werfen. Macht euch allerdings auf Schnee und Eis gefasst, denn auch der Iztaccíhuatl ist immerhin 5230 Meter hoch.

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Alle aktiven Vulkane im Überblick:

VulkanLand
1. StromboliItalien
2. VulcanoItalien
3. ÄtnaItalien
4. SolfataraItalien
5. BeerenbergNorwegen
6. HeklaIsland
7. Laki-Spalte Island
8. Pico del TeideSpanien
9. Lacher See VulkanDeutschland
10. KatlaIsland
11. AskjaIsland
12. Nemrut DagiTürkei
13. KilaueaHawaii, USA
14. OlymposTürkei
15. PopocatépetlMexiko

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