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Die beste Reisezeit für Thailand: So vermeidet ihr die Regenzeit

Ihr wolltet schon immer mal die Mysterien Thailands erkunden und möchtet dabei sichergehen, dass euch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht? Dann lest hier, wie ihr die Regenzeit gezielt umgeht!

Wenn es um das ungetrübte Urlaubsvergnügen geht, dann ist einer der wichtigsten, aber auch unberechenbarsten Faktoren natürlich das Wetter: Verregnete Tage, eisige Böen und bedrohlich wirkende, schwarze Wolken können den Spaßfaktor ganz schön nach unten verlegen. Glücklicherweise gibt es jedoch zumindest Zeiten, in denen schlechtes Wetter und damit ein wörtlich ins Wasser gefallener Urlaub weit aus weniger wahrscheinlich sind als Sonnenschein und gute Laune. In unserem Artikel verraten wir euch, für welche Jahreszeit ihr euren Thailand-Urlaub am besten bucht, um Wind, Wetter und vor allem der Regenzeit am effektivsten zu entgehen!

Eine Frage, viele Antworten

Wetter in Thailand

Wann ist die beste Reisezeit für Thailand? Die Frage mag einfach klingen, die Antwort darauf könnte komplexer aber gar nicht sein.

Zwei Klimazonen

Zunächst teilt sich Thailand, grob gesprochen, in zwei Klimazonen auf: Der hügelige Norden, der vor allem vom tropischen Monsun beeinflusst wird, sowie der vom Äquatorialklima mitbestimmte Süden, zu dem auch Zentralthailand mit der Hauptstadt Bangkok sowie Inseln wie Phuket, Koh Chang oder Ko Kut zählen. Während die Temperaturen dabei im Norden im Jahresverlauf recht deutlich schwanken und zwischen Dezember und Februar nachts mitunter sogar bis auf unter Null fallen können, herrscht im Süden das ganze Jahr über heißes Wetter mit Tagestemperaturen um die 35° C und mehr.

Die meisten der thailändischen Inseln gehören zur südlichen Klimazone – auch diese hier: 10 unberührte Inseln in Thailand, die nicht jeder kennt – Bilderbuchstrände inklusive

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Beste Reisezeit für Bangkok

Drei Jahreszeiten

Ein Faktor, der jedoch das Wetter des ganzen Landes mehr oder minder gleichermaßen betrifft, ist die Regenzeit, die etwa zwischen April und Oktober heftige Regenschauer mit sich bringt. Unter Berücksichtigung der oben genannten Temperaturen und dieser regnerischen Monate teilen Wetterforscher Thailand prinzipiell in drei Jahreszeiten ein: heiß, kühl und nass.
Die „heiße“ Jahreszeit geht dabei grob von März bis Anfang Juni, wenn die Temperaturen, sowohl im Norden wie auch im Süden, ihren Höchstwert erreichen. Dabei klettern sie oft sogar auf über 40° C und können dann, in Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit, gerade für empfindlichere Besucher teilweise beinahe unerträglich werden. Die heiße Jahreszeit sollte für Thailandreisen deshalb prinzipiell gemieden werden.
Die „kühle” Jahreszeit herrscht etwa von November bis Februar. Der Vorteil: Die Regenzeit ist dann vorbei. Der Nachteil steckt jedoch im Namen: Vor allem nachts und im Norden muss man in diesen Monaten auch mit unangenehm kühlen Temperaturen rechnen.
Schließlich gibt es noch die „nasse“ Jahreszeit, die die Regenzeit ohne die drei heißesten Monate ausmacht und somit von Juni bis Oktober andauert. Hier regnet es zwar häufig, allerdings sind die Temperaturen bereits wieder im erträglichen Bereich und man muss auch keine kalten Nächte befürchten.

Zu heiß ist doof, zu kalt ist doof – warum kann nicht immer Frühling sein? So wie hier: 10 Orte, an denen das ganze Jahr Frühling herrscht

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Beste Reisezeit für Südthailand

Aufgrund all dieser mitbestimmenden Faktoren, ist es praktisch unmöglich, eine eindeutige allgemeine Antwort darauf zu geben, wann sich eine Reise nach Thailand besonders gut anbietet. Um euch also bestmöglichen Rat zu geben, haben wir im Folgenden einige Überlegungen angestellt, anhand derer ihr euch für eure persönliche, ideale Reisezeit nach Thailand entscheiden könnt.

Überlegung 1: Wo genau in Thailand soll es hingehen?

Klima in Thailand

Wie bereits erwähnt, ist das Klima im Norden Thailands nicht dasselbe wie im Zentrum und Süden des Landes. Die erste Frage, die ihr euch also als erstes stellen solltet, ist, wo genau es hingehen soll. Plant ihr einen Urlaub in der Hauptstadt Bangkok mit gelegentlichen Ausflügen? Soll es ins vor allem für Fans des altertümlichen Thailands besonders interessante Chiang Mai im Norden gehen? Oder doch lieber an die Küste im Süden oder auf eine der Inseln, um dort Bade- und Strandurlaub zu machen?

Noch nicht sicher, ob es nach Norden oder Süden gehen soll? Vielleicht hilft euch ja dieser Artikel bei der Entscheidung: Eine Rundreise durch Thailand – die Vielfalt und Exotik Asiens entdecken

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Wetter in Nordthailand

Wer sich für Nordthailand entschließt, für den bietet sich mitunter eine Reise zwischen Oktober und April an, da die Regenzeit hier, im Vergleich zum Süden, etwas später voll einsetzt bzw. etwas früher wieder nachlässt. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die Temperaturen im Winter, also vor allem zwischen Dezember und Februar, nachts mitunter stark abfallen können. Werte um die 13° C, teilweise sogar noch weit darunter, sind dann keine Seltenheit. Mit lauen Abenden im Freien wird es dann also eher nichts. Zum Ausgleich entgeht ihr dafür auch der größten Hitze: In den Frühlings und Sommermonaten hat es hier üblicherweise Tagestemperaturen um die 35° C, vor allem zwischen März und Juni oft sogar von über 40° C. In Kombination mit dem häufigen Regen, ist es dann äußerst heiß und schwül, was gerade Leute mit schwächerem Kreislauf sehr belasten kann.

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Wetter in Phuket

Im Süden Thailands seid ihr hingegen, wie eingangs bereits erwähnt, zumindest in Sachen Temperaturen auf der sicheren Seite. Diese schwanken hier kaum und liegen ganzjährig bei etwa 35° C tagsüber sowie 25° C nachts. Die Regenzeit fällt hier dafür weitaus heftiger aus als im Norden: Während ihr dort mit Ausnahme der besonders starken Regenmonate Juli und August nur mit etwa 10-15 Regentagen pro Monat rechnen müsst, im April und Oktober sogar nur mit durchschnittlich bloß 6-7 davon, regnet es im Süden mitunter von Mai bis November für 20 Tage pro Monat und mehr. Die statistisch gesehen regenreichste Region in Zentral- und Südthailand ist dabei der Südwesten; Zentralthailand inklusive Bangkok sowie der Südosten haben durchschnittlich ein paar weniger Regentage. Beachtet auch, dass das oben angesprochene heiß-schwüle Klima während der Regenzeit natürlich auch in Zentral- und Südthailand herrscht und sich der Effekt in Großstädten wie Bangkok aufgrund des Smogs dort natürlich nochmals verstärkt. Auch auf den Inseln ist das Wetter prinzipiell unberechenbarer als am Festland und die Niederschläge oft besonders heftig.

Ihr möchtet einen kleinen Vorgeschmack darauf, was euch in Südthailand so alles erwarten könnte? Dann seht hier: Thailand in Bildern: Koh Samui und Bangkok abseits der Touristenpfade

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Überlegung 2: Welche Art von Urlaub habt ihr geplant

Wetter in Thailand

Die zweite Frage, die ihr euch stellen solltet, ist, welche Art von Urlaub es werden soll: Möchtet ihr in erster Linie am Strand entspannen, die Küste erkunden und durch die wundervollen Naturlandschaften wandern? Oder habt ihr vorwiegend Tempel- und Palastbesichtigungen, Besuche in Museen und vergnügte Abende bei kulinarischen Freuden oder beim Eintauchen ins aufregende Nachtleben der Hauptstadt geplant?
Für Natur- und Badefreunde ist gutes Wetter natürlich unverzichtbar – wer möchte schon bei Regen oder Bibbertemperaturen die Outdoor-Wunder Thailands entdecken? Für euch bietet sich demnach eine Reise besonders während der relativ trockenen, aber auch nicht allzu kühlen Monate an, also vorzugsweise im November oder Februar.

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Wetter in Bangkok

Städte- und Indoor-Kultur-Reisende müssen hingegen auf den Regen nicht allzu viel Wert legen. Da ihr eure Besichtigungen zudem auch eher tagsüber als nachts unternehmen werdet, solltet ihr die Tagestemperaturen mehr berücksichtigen als die nächtlichen. In der Hauptstadt kann es dabei, wie erwähnt, besonders während der heißen Monate der Regenzeit sehr unangenehm schwül werden, weshalb ihr diese lieber vermeiden solltet. Der Rest des Jahres ist in Sachen Tagestemperaturen weitaus angenehmer, und am Regen braucht ihr euch, wie festgestellt, kaum stören. Eure beste Reisezeit ist somit prinzipiell zwischen Ende Juni und Februar. Damit ihr auch am Weg von einer Sehenswürdigkeit zur anderen trocken bleibt, empfehlen wir allerdings besonders Reisen zwischen November und Februar.

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Regenzeit in Thailand

Zusammenfassend sieht man, dass, unabhängig vom Zielort und der Art der Reise, besonders die Monate Februar und November gut für Reisen nach Thailand geeignet sind. Zu beachten ist nur, dass es im Februar teilweise bereist sehr heiß sein kann, während es im November womöglich noch häufiger regnet.

Ihr wisst nun wann man buchen sollte um der Regenzeit zu entgehen, aber wie entgeht man zu hohen Flugticketpreisen? Wir haben die Antwort: Die beste Zeit um Flüge zu buchen

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Alternatives Reiseziel für Frühling und Sommer: Bali

Klima auf Bali

Wer sich den Asien-Urlaub im Frühling und Sommer garantiert nicht entgehen lassen will, der Regenzeit aber trotzdem entfliehen möchte, der könnte statt nach Thailand einfach ein wenig weiter auf die traumhafte indonesische Insel Bali fliegen. Während die Regenzeit in Thailand nämlich im April beginnt, setzt dann auf Bali gerade die Trockenzeit ein. Und das schöne Eiland ist auch garantiert nicht bloß eine zweitklassige Notlösung: So bietet euch Bali zwar weniger spektakuläre Strände, dafür sind diese auch nicht so von Touristen überlaufen. Wie in Thailand findet ihr hier ebenso beeindruckende Tempelanlagen und die Einwohner sind generell sehr spirituell, was sich in zahlreichen lokalen Bräuchen und Zeremonien äußert. Auch idyllische Wanderungen durch die Natur inklusive beeindruckender Flora und Fauna sind auf Bali genauso möglich wie in Thailand, und auch was das köstliche Essen anbelangt, steht die balinesische Küche der thailändischen in nichts nach.

Noch nicht davon überzeugt, dass Indonesien ein ebenso tolles Urlaubsland ist wie Thailand? Dann schaut euch doch den direkten Vergleich an: Urlaubsduell: Indonesien vs. Thailand

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