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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Madeira

Die schöne Insel Madeira lockt mit tollem Wetter und reichlich Sehenswertem – was ihr hier unbedingt so alles unternehmen solltet, erfahrt ihr in unserem Artikel!

Atemberaubende Natur, raue Klippen, duftende Wälder und eine Pflanzen- und Tierwelt, die reicher nicht sein könnten – dafür ist Madeira, die „Grüne Insel“ oder „Blumeninsel“ bekannt. Wir laden euch dazu ein, in das Insel-Abenteuer zu tauchen und die spannendsten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten Madeiras zu erleben – hier sind die 10 besten darunter!

1. Die Grotten von São Vicente

Habt ihr Lust auf eine Reise zum Mittelpunkt der Erde? Die Höhlen von São Vicente geben euch sofort das Gefühl, euch auf genau dieser Reise zu befinden. Tief in den Berg hinein führen die Grotten, in denen sich einst Magma seinen Weg bahnte. Ein Rundweg, der mehr als tausend Meter lang ist, führt durch die Grotten, die vor etwa 890.000 Jahren beim Ausbruch des Vulkans entstanden. Wie die unterirdischen Lavagänge sich entwickelt haben, was beim Vulkanausbruch geschah und vieles mehr, darüber informiert zudem das „Centro do Vulcanismo“, das Vulkanismus-Zentrum, das besucht werden kann. Die Grotten von São Vicente können von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr das ganze Jahr über besucht werden.

2. Der Lorbeerwald – Laurisilva

Der Lorbeerwald ist das Naturreservat Madeiras und sollte wirklich bei keinem Besuch der Insel ausgelassen werden. Er wurde im Jahr 1999 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt und ist so reich an seltenen Pflanzen, dass sie bis heute noch nicht vollständig erfasst werden konnten. Die subtropischen Arten, die diesen Wald besiedeln, waren einst in ganz Europa heimisch, verschwanden aber mit der Eiszeit. Lorbeerwälder sind nur noch selten zu finden, dort, wo das milde Klima und ein gut erhaltenes Ökosystem es den Lorbeerbäumen erlauben, zu wachsen. Doch auch Pflanzen, wie die Madeira-Mahagonie, der Maiblumenbaum, die Stechpalme und die Madeira-Heidelbeere, Orchideen und Wacholder sind in diesem Wald zu bewundern.

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3. Die Kathedrale „Sé“ von Funchal

Funchal, die Hauptstadt Madeiras, lockt mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Eine von ihnen ist die Kathedrale „Sé Cathedral de Nossa Senhora da Assunção“, kurz „Sé“ genannt. Sie ist Bischofssitz und wurde im Jahr 1514 eingeweiht. Das zunächst schlicht wirkende Bauwerk bezaubert im Inneren mit vergoldeten Holzschnitzarbeiten und einer Holzdecke mit Elfenbein-Intarsien im Mudéjar-Stil. Der Mudéjar-Stil lehnt sich an den maurischen Stil an und ist für seine reichen Ornamente bekannt. Bewundernswert sind auch das Taufbecken, der Hochaltar und die Kanzel, die ein Geschenk des bis 1521 regierenden Königs Manuel I. waren.

4. Santa Maria – Straßenkunst in Funchal

Santa Maria, das lange vernachlässigte Altstadtviertel in Funchal, hat im Jahr 2011 wieder Farbe in die schmucklosen Altstadtgassen gebracht und sich in ein echtes Kunstwerk verwandelt. Die alten Fassaden, Türen und Tore wurden von Künstlern gestaltet und laden nun dazu ein, bewundert zu werden. Doch auch die Gebäude selbst sind einen Besuch wert: Sie stammen zum Teil noch vom Ende des 18. Jahrhunderts und zeugen von der einstigen Bauweise der Insel.

5. Der Botanische Garten von Funchal

Im Botanischen Garten von Funchal wird schnell klar, wieso Madeira auch die „Blumeninsel“ genannt wird. Das ganze Jahr über kannst du hier in ein frühlingshaftes Meer an Blumen tauchen. Rund 2000 exotische Pflanzen, wie Orchideen, Papageienblumen, Palmen und Kakteen, lassen sich im Botanischen Garten bewundern und auch Pflanzen, die selbst auf Madeira nicht in jeder Region wachsen, sind hier zu finden. Neben Blumen beheimatet der Botanische Garten auch seltene Baumarten, Sukkulenten, tropische Früchte und Arzneipflanzen. Zudem sind im sogenannten „Loiro Park“ viele exotische Vögel, darunter farbenfroh schillernde Papageien, zu Hause. Der Botanische Garten liegt rund drei Kilometer von Funchal entfernt. Um dorthin zu gelangen, könnt ihr den Linienbus oder die Gondelbahn nutzen. Geöffnet ist der Botanische Garten das ganze Jahr lang, mit Ausnahme der Weihnachtsfeiertage.

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6. Das Madeira Story Center

Besucht ihr Funchal und möchtet nicht nur in die Natur Madeiras, sondern auch in die Geschichte der Insel eintauchen, seid ihr im Story Center richtig. Die vulkanischen Ursprünge Madeiras stehen in diesem Museum in der Altstadt ebenso auf dem Programm wie Informationen zur Entdeckung, zum Handel und zu Übergriffen wilder Piraten. Über die Geschichte Madeiras wird hier jedoch nicht einfach nur berichtet – es werden alle fünf Sinne der Besucher angesprochen; Bilder kommen ebenso zum Einsatz, wie Düfte, Klänge und interaktive Spiele. Das Museum ist täglich von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.

7. Das Fischerdorf Câmara de Lobos

Portugiesische Fischerdorfromantik könnt ihr in Câmara de Lobos erleben. Rund fünf Kilometer von Funchal entfernt, ist das Dorf mit seinen bunten Fischerbooten, den engen Gassen und einer kleinen Kapelle im barocken Stil ebenfalls ein absolutes Must-see. Câmara de Lobos ist durch Winston Churchill berühmt geworden, der hier viele seiner Bilder malte. Wo er einst saß, ist heute eine Gedenktafel zu finden.

8. Cabo Girão – die zweithöchste Steilklippe der Welt

Unweit von Câmara de Lobos liegt das sogenannte Kap der Umkehr, das Cabo Girão. Hier ragt mit einer Höhe von rund 580 Metern über dem Meeresspiegel eine der größten Steilklippen Europas ins Meer. Unterhalb der Klippe wurden Terrassenfelder angelegt, die die Bauern früher nur mit dem Boot erreichen konnten; inzwischen jedoch können sie jedoch auch über eine Seilbahn den Hang hinuntergelangen, um die Felder zu bewirtschaften. Von einer Glasplattform aus können Besucher in die Tiefen des Cabo Girão blicken und die beeindruckende Klippenaussicht bewundern. Das Cabo Girão ist über die Autobahn, die von Funchal nach Câmara de Lobos führt, mit dem Auto zu erreichen.

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9. Die Levadas – ein Paradies für Wanderer

Wer gern wandern geht, der findet auf Madeira ein echtes Paradies an Wanderwegen, die durch spektakuläre Landschaften führen. Quer über die Insel haben die Einwohner Bewässerungskanäle, die „Levadas“ angelegt, die den trockeneren Süden mit Wasser aus dem niederschlagsreicheren Norden versorgen. An den Levadas entlang verlaufen auch Wanderwege, die Ausblicke auf schroffe Berghänge, steile Klippen, saftig grüne Täler und blühende Pflanzen gewähren.

10. Das Meeresschwimmbad in Porto Moniz

Bizarre Felsformationen aus Lavagestein haben in Porto Moniz Meeresschwimmbecken geschaffen, die mit kristallklarem Wasser gefüllt sind und schon allein wegen ihrer ungewöhnlichen Schönheit einen Besuch wert sind. Wer hier ins frische, kühle Nass des Meeres tauchen möchte, der erhält rund um das Badeerlebnis einen ausgezeichneten Service: Umkleidekabinen und Duschen sind ebenso verfügbar wie eine Snackbar, Behinderten-gerechte Einrichtungen und ein Erste-Hilfe-Zentrum. Neben den Lavaschwimmbecken lässt sich in Porto Moniz auch der Hafen bewundern und man hat Ausblick auf die kleine Insel Ilhéu Mole, die mit ihrem Leuchtturm ausgesprochen romantisch wirkt.

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