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Die 15 beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Athen

Griechenlands Hauptstadt ist vor allem für seine antike Vergangenheit bekannt, doch auch das moderne Athen weiß durchaus zu begeistern. Wir haben für euch die 15 tollsten Sehenswürdigkeiten der einzigartigen Stadt ausfindig gemacht.

Wiege der Demokratie, Zentrum des antiken Lebens, Stadt der Götter, Heimat der Philosophen und Künstler – das alles ist Athen. Dank ihrer rund 7.500 Jahre alten Geschichte kann Athen in Sachen Geschichte mit so einigem aufwarten – doch zeigt sich die griechische Hauptstadt auch gerne von ihrer modernen Seite und bietet weitaus mehr als bloß antike Kunst und Kultur. Wir haben für euch die 15 absoluten Must-Sees der Stadt ausfindig gemacht!

1. Die antike Akropolis und das Parthenon

Wer an Athen denkt, dem kommt sofort das Bild des Hügels mit den Säulenbauten, der Akropolis, in den Sinn – und tatsächlich ist diese einstige Zitadelle das berühmteste Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich als Festung zur Verteidigung der Stadt genutzt, diente die Akropolis später vor allem als Tempelanlage. Das berühmteste Bauwerk der Akropolis ist der Parthenon, ein Tempel zu Ehren der Stadtgöttin Pallas Athena. Er wurde nach dem Sieg der Griechen über die Perser zum Dank für den Schutz ihrer Göttin erbaut und ist trotz starker Beschädigungen bis heute noch gut erhalten. Ebenfalls zur Akropolis gehören weitere berühmte Gebäude wie das Erechtheion, das sowohl Athena wie auch dem Meeresgott Poseidon geweiht ist, der Propylon oder Torbau der Akropolis, der Tempel der Athena Nike oder das Eleusinion, in dem einst heilige Objekte zwischen den Zeremonien aufbewahrt wurden.

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2. Die Athener Agora

Die Agora stellte einst den bürgerlichen Gegensatz zur hauptsächlich der Oberschicht gewidmeten Akropolis dar. Sie diente eigentlich als Marktplatz, was das Wort Agora übersetzt auch bedeutet, wurde jedoch bereits seit ihrer Gründung im 5. Jahrhundert vor Christus auch als Versammlungsplatz des Bürgertums der Stadt genutzt. Eben diese Versammlungen, bei denen das Volk beriet und über wichtige Ereignisse im Stadtgeschehen sprach und oft auch entschied, bildeten einst den Grundstein der Demokratie, für deren Gründung Athen heute noch so bekannt ist.

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3. Das Theater des Dionysos

Nicht nur brachte Athen die Urform unserer heutigen Demokratie zutage, auch Bühnenstücke, wie wir sie heute kennen, gehen auf das griechische Kapitol zurück. Noch heute lernt man im Unterricht vom antiken Drama, das hier seine Hochzeit feierte: Tragödien und Komödien, also Trauer- und Lustspiele, aber auch Kultstücke und Opferriten wurden einst im Theater des Dionysos dargeboten. Das Theater wurde ursprünglich im 5. Jahrhundert vor Christus als ebenerdiger Sakralbau angelegt, in den folgenden 200 Jahren jedoch immer weiter ausgebaut, bis es seine letztendliche, 17.000 Zuschauer fassende, Form annahm. Das Theater ist bis heute sehr gut erhalten und bei einem Besuch der Stätte kann man sich wunderbar vorstellen, wie atmosphärisch Vorführungen hier einst gewesen sein müssen.

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4. Das Olympiastadion Athen

Von antiker Unterhaltung geht es weiter zu einer neueren Seite Athens – auch wenn diese wiederum auf eine reiche Tradition zurückblickt. Etwas außerhalb der eigentlichen Stadt gelegen, genauer im Ort Marousi, steht das größte Stadion Griechenlands, das Olympiastadion Athens. 2004 als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele genutzt, finden in der Arena, die eigentlich Olympiastadion Spyros Louis heißt, immer noch Sport- sowie Musikveranstaltungen statt. Benannt ist das Stadion übrigens nach Spyridon Louis bzw. dessen Kosenamen Spyros, dem ersten Marathonsieger der Moderne.

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5. Die Griechische Nationalgalerie

Wir bleiben in jüngeren Zeiten: Die Nationalgalerie und das Alexander Soutzos Museum wurden im späten 19. Jahrhundert gegründet und widmen sich vor allem griechischer sowie europäischer Kunst aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst somit Werke aus der Renaissance bis zur Moderne. Zu den bedeutendsten Stücke, die hier ausgestellt sind, zählen etwa Bilder von El Greco, Tiepolo, Antoine Bourdelle oder Nikolaos Gyzis.

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6. Der Syntagma Platz

Der Syntagma Platz stellt das Zentrum der modernen Innenstadt Athens dar und ist nicht nur bekannt für seine jeden Sonntag stattfindenden Paraden, sondern auch für die umliegenden Gebäude und Denkmäler. So findet sich hier etwa das Parlament Athens, das bekannte Hotel Grande Bretagne sowie das Denkmal des unbekannten Soldaten. Wer Athen im Sommer besucht, sollte unbedingt eines der Cafés am Syntagma Platz besuchen und die wunderbare Atmosphäre beim gemütlichen Verweilen draußen genießen.

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7. Shopping entlang der Hermesstraße

Wer seinen Athenurlaub nicht nur für Sightseeing, sondern auch für Souvenirs und anderes Shopping nutzen möchte, der kann nach dem Trip zum Syntagma Platz die direkt von dort fortführende Hermesstraße (auf Griechisch: Odos Ermou) besuchen – zumindest wenn er oder sie bereit ist, dafür ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, denn die Hermesstraße zählt zu einer der teuersten Einkaufsstraßen Europas. Vor allem im östlichen Teil, der als Fußgängerzone angelegt ist, finden sich alle möglichen gehobenen internationalen Marken sowie reichlich kleinere Shops, Boutiquen sowie Einkaufszentren.

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8. Der Nationalgarten

Wer nach all dem Bummeln und Besichtigen der antiken Stätten ein wenig Erholung im Grünen sucht, der ist in den griechischen Nationalgärten Athens bestens aufgehoben. Die schöne Anlage umfasst 15,5 Hektar Parkanlage mit harmonisch angeordneten Wegen, Blumenbeeten, Grasflächen sowie hoher Busch- und Baumbepflanzung und wurde zwischen 1838 und 1840 als botanischer Garten sowie privates Rückzugsgebiet der Königin Amalie gegründet. Seit dem frühen 20. Jahrhundert ist sie öffentlich zugänglich und lädt Besucher zum gemütlichen Spazieren und Seele baumeln lassen ein. Teil der Anlage ist neben dem eigentlichen Garten auch ein kleines Museum, das über die Geschichte des Parks informiert, ein Café, in dem es leckere Erfrischungen gibt, sowie eine Bibliothek für Kinder.

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9. Der Stadtteil Plaka

Nach dem Ausflug in die Moderne geht es direkt zurück zum alten Athen – dieses kann man heutzutage kaum irgendwo in der Stadt so authentisch erleben wie im Stadtteil Plaka. Das historische Viertel ist im Norden und Osten der Akropolis gelegen und gekennzeichnet von engen, verschlungenen Gassen sowie neoklassischer Architektur. Die Gebäude hier gehen in ihren Grundmauern dabei oft bis in die Antike zurück, wobei die Fassaden jedoch größtenteils kaum älter als 200 Jahre alt sind. Trotz der eher neuen Fronten versetzen einen die schmalen, labyrinthähnlichen Gassenstrukturen mit ihren hohen Häusern und den zahlreichen archäologischen Stätten, die sich hier finden, direkt zurück in längst vergangene Zeiten.

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10. Das Archäologische Nationalmuseum von Athen

Kann man in der Nationalgalerie vor allem Kunst der letzten 700 Jahre bestaunen, widmet sich das Archäologische Nationalmuseum vorwiegend der antiken sowie prähistorischen Geschichte Griechenlands. In insgesamt 52 Räumen auf 24.000 Quadratmetern werden somit zig Tausende Exponate aus der antiken Vergangenheit Griechenlands sowie zum Teil auch Ägyptens und Zyperns ausgestellt. Einige der Schwerpunkte sind dabei etwa Skulpturen (alleine hier gibt es über 16.000 Exponate zu bestaunen), Vasen, sowie Kleinkunst, Bronzestücke und prähistorische Funde. Einige der berühmtesten Stücke, die es hier zu sehen gibt, sind etwa die Dame aus Mykene, der Hirschfeld Krater, eine Bronzestatue des Kaisers Augustus oder der Kopf der Göttin Hygiea.

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11. Der Tempel des Hephaistos

Mitten im Zentrum Athens befindet sich die besterhaltene griechische Tempelanlage, der Tempel des Hephaistos, der auch Hephaisteion, Theseion sowie Theseum genannt wird. Das Bauwerk ist im typisch griechisch-antiken Stil als Säulenbauwerk gehalten und teilweise aus pentelischem Marmor errichtet, einem der bedeutendsten Baustoffe des historischen Griechenlands. Der Baubeginn des Tempels geht auf die Mitte des 5. Jahrhunderts vor Christus zurück, jedoch wurde er erst rund 35 Jahre später fertiggestellt und geweiht. Der Tempel ist der namensgebenden Gottheit Hephaistos gewidmet, dem Gott des Feuers und der Metallkunst. Kleiner Hinweis am Rande: Eine kleinere Nachbildung des Hephaistostempels kann im 1. Bezirk der österreichischen Hauptstadt Wien besichtigt werden.

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12. Bummeln in Monastiraki

Wem die Odos Ermou zu teuer ist, obwohl er dennoch gerne shoppen gehen möchte, der sollte einen Trip zum Viertel Monastiraki ins Auge fassen. Auch das Flohmarktviertel Athens genannt, erhält Monastiraki seinen Namen vom gleichnamigen Platz, der wiederum nach der Kirche der Pantanassa, die einst Teil eines katholischen Klosters war, benannt ist. Hier finden sich jede Menge Boutiquen, Souvenirgeschäfte, kleine Läden sowie Fachgeschäfte, angesiedelt zwischen Cafés und Restaurants, die leckere griechische Köstlichkeiten anbieten.

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13. Die Aussicht vom Lykabettus

Wer Athen in seiner ganzen Pracht bewundern möchte, der sollte unbedingt einen Ausflug zum Hausberg der Stadt, dem Lykabettus in seiner Reise mit einplanen. Der Berg im Stadtzentrum ist 277 Meter hoch und überblickt die gesamte griechische Metropole. Während sportliche Naturen eine Wanderung zur Aussichtsplattform am Gipfel wagen können, dürfen alle weniger bewegungsfreudigen die örtliche Seilbahn nutzen, die Fahrgäste in kurzer Zeit bequem nach oben bringt. Wer Athen im Sommer besucht, der kann am Lykabettus zudem das etwas unter dem Gipfel gelegene Freilichttheater besuchen, in dem während der warmen Monate regelmäßig Veranstaltungen wie Konzerte sowie Theateraufführungen stattfinden.

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14. Der Tempel des Olympischen Zeus

Der dem Göttervater Zeus gewidmete Tempel, auch Olympieion genannt, befindet sich rund 500 Meter östlich der Akropolis und war mit seiner 44 x 100 Meter großen Basis einst einer der größten Tempel Griechenlands. Heutzutage sind von dem einst gewaltigen Bauwerk leider nur noch Ruinen übrig, die jedoch auch für sich äußerst sehenswert sind. Der Bau des ursprünglichen Tempels wurde im 6. Jahrhundert vor Christus begonnen; fertiggestellt wurde er jedoch erst im 2. Jahrhundert nach Christus vom römischen Kaiser Hadrian, nach dem auch der berühmte Wall in Schottland benannt ist.

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15. Der antike Friedhof von Kerameikos

Kerameikos ist einer der Stadtteile Athens und vor allem wegen der dortigen Ausgrabung einer antiken Begräbnisstätte bekannt. Früher außerhalb der Stadtmauern Athens gelegen, war Kerameikos zudem auch das Zentrum der antiken Keramikproduktion, die dem Viertel bis heute seinen Namen gibt. Interessant ist hier heutzutage vor allem die begehbare Ruine – alle hier entdeckten Fundstücke, vorwiegend aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, sind hingegen im Nationalmuseum von Athen sowie im speziellen Kerameikos Museum ausgestellt. Auch ältere Stücke, das bedeutendste darunter die 2002 gefundene Kouros-Statue aus dem 6. Jahrhundert, geschaffen vom mysteriösen griechischen Bildhauer, dem Dipylon-Meister, sind hier zu sehen.

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