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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Seit Jahrzehnten vor allem ein beliebtes Urlaubsziel für Sonnenanbeter aus allen Winkeln Europas, bietet Teneriffa aber auch eine Reihe wirklich sehenswerter Attraktionen.

Mit ihren etwa 2.034 Quadratkilometern Fläche ist Teneriffa die größte Insel der Kanaren – und mit rund einer Million Einwohner auch die bevölkerungsreichste. Wie der ganze Archipel, so ist auch Teneriffa vulkanischen Ursprungs, was die Insel zu einer besonderen Augenweide macht. Hier haben wir die Top-Sehenswürdigkeiten Teneriffas für euch.

1. Pyramiden von Güímar (Pirámides de Güímar)

Bei einem Besuch der geheimnisvollen Pyramiden in Chacona, einem eingemeindeten Stadtteil von Güímar, darf man sich durchaus ein klein wenig wie Indiana Jones fühlen. Atemberaubende Strukturen wie die Pyramiden in Ägypten sollte man sich jedoch nicht erwarten. Es handelt sich hier um insgesamt sechs rechteckige und relativ niedrige Stufenterrassen, die von unbekannten Erbauern ohne Mörtel aus Lavagestein zusammengesetzt worden waren. Laut archäologischen Befunden sollen die Bauwerke aber höchstens aus dem 19. Jahrhundert stammen. Ihr Zweck ist unbekannt, obwohl mindestens zwei Forscher, Aparicio Juan und Esteban López, festgestellt haben wollen, dass die längeren Seitenflächen einiger der Pyramiden die Sonnenwenden anzeigen sollen. Andere Theorien besagen, die Pyramiden wären in Wirklichkeit Jahrtausende alt und der Umstand, dass sie aufgrund von bei ihnen gefundenen Keramiken auf das 19. Jahrhundert datiert wurden, sage lediglich aus, dass die Bauten bis ins 19. Jahrhundert hinein von einheimischen Bauern auf die eine oder andere Art genutzt worden seien.

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2. Pico del Teide und Teide Nationalpark (Parque Nacional del Teide)

Rund um den Pico del Teide, dem dritthöchsten Inselvulkan weltweit und dem höchsten Berg Spaniens (3.718 Meter), sind fast 19.000 Hektar als Nationalpark ausgewiesen. Seit 2007 ist der Park als UNESCO Weltnaturerbe registriert und geschützt. Wer den Pico del Teide besteigen möchte, benötigt eine (kostenlos erhältliche) Genehmigung, aber die allermeisten der bis zu 4 Millionen Besucher im Jahr begnügen sich mit der weniger beschwerlichen Erkundung seiner Hänge (eine Seilbahn führt bis auf 150 Meter unterhalb des Gipfels) und des flacheren Umlandes – üblicherweise im Rahmen einer gebuchten Tour. In der rauen und dennoch äußerst reizvollen Landschaft befinden sich einige markante Naturdenkmäler, einschließlich ungewöhnliche Felsformationen wie die Roques de García, ein Ensemble von bizarren Felsnadeln und der aufrecht stehende Roque Cinchado, der wegen seiner Form auch als „versteinerter Baum“ bezeichnet wird.

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3. Basilika von Candelaria (Basílica de Nuestra Señora de Candelaria)

Offiziell die Basílica de Nuestra Señora de Candelaria oder auch Basílica de la Virgen de Candelaria genannt, ist dies die größte aller der Schutzheiligen der kanarischen Inseln, der Jungfrau Maria, geweihten Kirchen des Archipels. Die Basilika liegt in dem gleichnamigen Ort Candelaria etwa 20 Kilometer südlich von der Inselhauptstadt Santa Cruz und zieht jährlich rund zweieinhalb Millionen Pilger und Ausflügler an. Die Hauptattraktion ist ein hochverehrtes Standbild der Jungfrau Maria, welches um das Jahr 1400 an einem nahen Strand angeschwemmt gefunden wurde. Die Skulptur wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten in einer Reihe aufeinanderfolgender Kirchenbauten untergebracht, die jedoch immer wieder abbrannten oder anderweitig zerstört wurden. Bei einer katastrophalen Flut im Jahr 1826 verschwand das Standbild spurlos und wurde durch eine Kopie des Bildhauers Fernando Estévez ersetzt. Sie steht heute in der Basilika von Candelaria, die erst 1959 fertiggestellt wurde.

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4. Siam Park

Klar, in Teneriffa liegt das Meer niemals sehr weit. Dennoch sorgt ein Besuch der nach eigenen Aussagen „größten Wasserattraktion in Europa“ für willkommene Abwechslung vom ewig gleichen Strandleben. Gemeint ist mit dieser Beschreibung freilich der 18,5 Hektar große Siam Park in der südwestlichen Inselgemeinde Adeje. „Siam“ nennt er sich deshalb, weil seine Gebäude und vielfachen Attraktionen im thailändischen Baustil gehalten sind. Im September 2008 reiste deswegen zur offiziellen Eröffnung des 52 Millionen Euro teuren Parks sogar eigens Prinzessin Sirindhorn von Thailand an. Viele der Attraktionen des Erlebnisparks drehen sich um Wasser. Es gibt zum Beispiel die „Mekong Rapids“, eine riesige Wasserrutsche mit vielen Windungen, die „Lost City“, einen Wasserspielpark für Kinder, sowie die Seelöwen-Insel, ein Gehege, wo man mit den Meeressäugern auf Tuchfühlung kommen kann.

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5. Las Águilas Dschungelpark (Parque Las Águilas)

Dieser ausgedehnte Tier- und Freizeitpark im Süden der Insel ist eine weitere hervorragende Möglichkeit für einen spaßerfüllten Tagesausflug weg vom Strandtrubel. Auch als „Dschungelpark“ bekannt erstreckt sich Las Águilas über ein 7,5 Hektar großes Waldstück, in dem sich – in sicheren Gehegen natürlich – über 500 Tiere unterschiedlichster Arten tummeln. Dazu gibt es künstlich angelegte Felsentunnel, Höhlen, Hängebrücken, Wasserfälle, Lagunen, die geradezu zum Klettern und Entdecken einladen. Viele Besucher kommen auch speziell wegen der mehrmals täglich stattfindenden Tiershows sowie einer interessanten Vorführung von Greifvögeln.

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6. La Arena Strand (Playa de la Arena)

Badeorte mit den ihnen zugehörigen Sandstränden gibt es entlang der Küste zuhauf. Einer der saubersten Strände ist jedoch der Playa de la Arena im Westen der Insel und südlich von Las Gigantes. Eine weitere Besonderheit ist, dass sein Sand vollkommen schwarz ist, denn er besteht aus von den Gezeiten zermahlenem Vulkangestein. Ansonsten verfügt der gleichnamige Badeort über das übliche Sammelsurium an Hotels aller Preisklassen, Bars und Restaurants, Einkaufsläden und Nachtclubs.

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7. Haus der Balkone (Casa de los Balcones)

Eines der schönsten erhalten gebliebenen historischen Wohnhäuser der Kanaren findet sich in der nördlichen Gemeinde La Orotava. Der aus dem Jahr 1632 stammende Bau ist nach seinen kleinen Fensterbalkonen benannt, die den zweiten Stock zieren. Die vier quadratisch angelegten Wohnflügel umschließen einen sehr atmosphärischen Innenhof. Heute ist in dem Gebäude eine Art Heimat- und Volkskunstmuseum untergebracht. Unter anderem kann man feine traditionell kanarische Spitzen- und Klöppelarbeiten besichtigen, die mitunter mehrere hundert Jahre alt sind. Manchmal finden auch Lehrkurse im Klöppeln statt.

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8. Höhle des Windes (Cueva del Viento)

Dieser unterirdische Höhlenkomplex ist das größte und längste Lavaröhrensystem Europas – und das fünftgrößte der Welt. Wie der Name bereits andeutet, entstand es durch einen Lavafluss des Pico Viejo, eines Nebenvulkans des Pico del Teide (siehe oben). Da das System aus mehreren übereinander verlaufenden und durch Passagen miteinander verbundenen Lavaröhren gilt es als das komplexeste seiner Art weltweit. Seinen Namen „Höhle des Windes“ verdankt es dem Umstand, dass der Wind zuweilen gespenstig wirkende Summ- und Brummgeräusche verursachen kann, wenn er durch das Röhrensystem streicht.

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9. Plaza de España

Wie jede Stadt in Spanien, so verfügt auch Teneriffas Inselhauptstadt Santa Cruz über einen zentralen Stadtplatz, in dem sich viel des öffentlichen und sozialen Lebens abspielt. In Santa Cruz ist dies die Plaza de España. In der Mitte des Platzes erhebt sich das Monumento a los Caídos, ein Denkmal zum Gedächtnis an die Gefallenen des Spanischen Bürgerkriegs (1934-1938). Errichtet wurde der Platz 1929 auf den Ruinen des historischen Castillo de San Cristóbal, einer Festung, welche Santa Cruz dereinst vor Piratenangriffen schützte. Von den Mauern des Forts sind heute nur noch spärliche Reste zu sehen. Visuell dominiert wird die Plaza auch von ihrem erst vor wenigen Jahren hinzugefügten künstlichen See. Umgeben wird der Stadtplatz von einer Handvoll sehenswerter Gebäude, darunter auch der von 1935 bis 1940 im Art Déco-Stil errichtete Palacio Insular.

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10. Kathedrale von San Cristóbal de La Laguna (Catedral de San Cristóbal de La Laguna)

Die Kathedrale Nuestra Señora de los Remedios ist heute Sitz des Bistums von San Cristóbal de La Laguna. Ihr Grundstein wurde bereits 1515 gelegt und sie sollte als zweite Gemeindekirche des Städtchens La Laguna dienen. Bei dem 1522 vollendeten Bauwerk handelt es sich deswegen zunächst um eine relativ einfache einschiffige Kirche im kanarischen Stil. In der Nachfolgezeit wurde sie jedoch mehrfach erweitert. Schon 1590 war aus dem anfangs simplen Bau so eine staatliche Kirche bestehend aus Hauptschiff und zwei Seitenschiffen geworden. Wegen einsetzender Baufälligkeit wurde die gesamte Kirche ab 1813 dann neu erbaut. Auch dieser Neubau hielt aber nicht lange. Er wurde außer der
neoklassizistischen Fassade und den beiden Türmen schon 1905 wieder abgerissen werden. Die vorerst letzte Reinkarnation der Kirche wurde dann 1913 eingeweiht. An die beiden Seitenschiffe schließen sich jeweils vier Kapellen an, in denen man Altäre unterschiedlicher Stilrichtungen besichtigen kann.

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