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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Dubai

Wer Luxus der Superlative erleben möchte, der ist in Dubai genau richtig! Unser Artikel verrät euch, was ihr in der Megastadt so alles unbedingt sehen und tun solltet!

Dubai ist das größte der sieben in diesem Bundesstaat zusammengefassten Emirate. Seine gleichnamige Hauptstadt zieht sich entlang der Küste des Persischen Golfs und besticht sowohl durch die supermoderne Architektur ihrer neuen, aus dem Wüstensand gestampften Bezirke, als auch die historische Bausubstanz der jahrhundertealten Kernstadt. Hier sind die zehn wichtigsten und besten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die man bei einem Besuch von Dubai unbedingt mit ins Besichtigungsprogramm aufnehmen sollte.


1. Burj Khalifa

Mit seinen schwindelerregenden 829,80 Metern ist der bereits 2010 fertiggestellte Burj Khalifa heute das höchste Bauwerk der Erde und dominiert souverän die Skyline von Dubai, der es an anderen turmhohen Wolkenkratzern beileibe nicht mangelt. Wie eine Vision reckt sich das metallisch glitzernde, einem sich nach oben hin immer weiter verjüngenden Teleskop gleichende Gebäude in den fast immer strahlend blauen Himmel. Ein Hochgeschwindigkeitslift bringt Besucher in weniger als zwei Minuten zum Aussichtsdeck im 124. Stock. Von dort genießt man einen 360-Grad-Panoramausblick, der seinesgleichen in der Welt sucht. Besonders reizvoll ist auchein Besuch des Aussichtsdecks während der Nacht, wenn Dubais Gebäude und Straßen in allen Farben des Regenbogens aufleuchten. „Burj“ ist übrigens das arabische Wort für „Turm“, weshalb man Burj Khalifa durchaus auch als „Turm des Kalifen“ eindeutschen könnte.

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2. Dubai Mall

Der Hauptzugang zum Burj Khalifa führt – Marketingstrategen aufgepasst! – durch eines der größten und ohne Zweifel luxuriösesten Einkaufszentren der Welt, die Dubai Mall. Dieser sich endlos dahinziehende Komplex ist in unterschiedliche Zonen untergliedert, die jede für sich ein bestimmtes architektonisches Thema verfolgt. So ist zum Beispiel eine der Zonen einem traditionellen arabischen Bazar nachempfunden – aber selbstverständlich mit jeder nur denkbaren modernen Annehmlichkeit, wie beispielsweise Vollklimatisierung. Neben Einkaufsläden und Boutiquen bietet die Dubai Mall auch eine Fülle an Spezialitätenrestaurants aus aller Herren Länder. Darüber hinaus sind in dem gigantischen Komplex auch ein Eislaufring (Jawohl, richtig gelesen!), ein Multiplex-Kino mit den neuesten Hollywood-Streifen, sowie das exzellente Dubai Aquarium untergebracht.

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3. Mall of the Emirates und Ski Dubai

Ein weiterer Kommerztempel in Dubai ist die in ihrer luxuriösen Ausstattung und Größe der Dubai Mall nicht viel hinterherhinkende Mall of the Emirates. Das bestimmende Element des Komplexes ist sein enormes stählernes Kuppeldach, welches die volle Länge des Zentralflügels überspannt. Für richtiges Erstaunen sorgt dann aber erst ein Besuch des in dem Komplex untergebrachten „Ski Dubai“, einer Einrichtung, die ebenso spektakulär wie surreal ist. Man traut seinen Augen nicht: Unter Dach und mithilfe gigantischer Kühlaggregate auf einer konstanten Temperatur von -4 Grad Celsius gehalten, wurde hier eine alpenländische Skipiste nachkonstruiert – und zwar komplett mit Skilift, Abfahrtshang und Rodelbahn!

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4. Altstadt (Bastakia)

Die ursprüngliche Keimzelle des modernen Dubai war dereinst nicht viel mehr als ein kleines Fischerdorf am nördlichen Ufer des Dubai Creek (siehe unten), der bis heute als natürlicher Hafen genutzt wird. Im Laufe der Zeit siedelten sich hier ab Anfang des 19. Jahrhunderts aufgrund der verkehrstechnisch günstigen Lage nahe der Straße von Hormus und des Zusammenlaufs mehrere Karawanenwege immer mehr Händler aus Persien und anderen Golfregionen mit ihren Familien an. Das kleine Dorf wuchs zu einer Kleinstadt heran. Dieses alte Stadtzentrum ist heute als Bastakia (manchmal auch Al-Fahidi) bekannt und weitgehend in seinem historischen Zustand erhalten geblieben. Die engen, verwinkelten Gassen und ockerfarbenen Wohngebäude mit ihren Flachdächern sind die Verkörperung einer traditionellen arabischen Ansiedlung. Bemerkenswert sind die sogenannten „Windtürme“, die man auf vielen Dächern erblickt. Diese genialen Vorrichtungen sind quasi die Vorläufer moderner Klimaanlagen. Sie sind so konstruiert, dass sie jede noch so kleine Windbrise effektiv auffangen und sie durch Schächte in die Innenräume des jeweiligen Gebäudes leiten, was für natürliche Kühlung sorgt.

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5. Dubai Creek

So mancher Besucher ergibt sich aufgrund seines Anblicks dem Trugschluss, der Dubai Creek wäre ein breiter Fluss. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Gewässer jedoch um einen Meeresarm des Persischen Golfs, der sich weit ins Landesinnere hineinzieht und dabei immer mehr verjüngt. Er dient seit Urzeiten als natürlicher Hafen, in dem die als „Dhau“ bekannten traditionellen arabischen Segelschiffe bis heute auch bei rauer See oder Unwettern Schutz finden. Der Bootsverkehr auf dem Gewässer ist geschäftig wie eh und je. Sehr reizvoll ist eine Fahrt mit einem der vielen Flusstaxis, die den Creek auf- und abfahren und an beiden Ufern Passagiere aufnehmen oder abladen. Dabei kann man die alten Stadtbezirke von Dubai am Nordufer und die neuen Stadtviertel mit ihren Wolkenkratzern am Südufer gemächlich an sich vorbeiziehen lassen. Interessant ist ein Besuch der am Nordufer angesiedelten traditionellen Dhau-Werften, in denen die relativ kleinen Holzboote bis heute von Hand zusammengezimmert werden.

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6. Deira Bezirk

Während das Stadtviertel Bastakiya in erster Linie ein Wohnbezirk war (und ist), handelt es sich beim westlich davon direkt an der Mündung des Dubai Creek gelegenen Deira Viertels um das historische kommerzielle Zentrum Dubais. An den Anlegestellen werden heute genauso wie seit Jahrhunderten Waren von Schiffen entladen, die sodann ihren Weg in die Souks (Bazare) des Viertels finden. Die unzähligen Stände und Ladengeschäfte des Gewürz-Souks bieten beispielsweise neben jeder nur erdenklichen Spezerei auch Weihrauch, Rosenwasser und orientalische Parfümessenzen an. Nicht weit davon liegt der Gold-Souk mit seinen Auslagen an filigranen, handgeschmiedetem Gold- und Silberschmuck. Weitere Souks in dem einem Irrgarten gleichenden Viertel sind auf andere Waren spezialisiert: Teppiche, Wandbehänge, Textilien, Kupfergefäße, Haushaltswaren, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. Man könnte sich durchaus einen ganzen Tag in diesen Märkten verlieren und hätte dennoch noch nicht alles gesehen.

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7. Dubai Museum

Das verhältnismäßig kleine, jedoch exzellent kurierte Dubai Museum ist innerhalb der trutzigen Mauern des 1787 errichteten Al-Fahidi Forts untergebracht, welches die Mündung des Dubai Creek bewachte. Das Fort diente im Laufe der Zeit abwechselnd auch als Residenz der Herrscherfamilie, Verwaltungszentrum sowie Gefängnis. Der zuletzt 1995 renovierte Komplex ist schon von seiner Architektur her interessant. In seinem Innenhof sind originale alte Dhaus ausgestellt. Die Innenräume sind Sammlungen orientalischer Musikinstrumente, Waffen sowie Alltagsgegenstände aus dem Leben der Beduinen und Perlenfischer der Region gewidmet. Faszinierend ist auch die Sammlung alter Landkarten, die veranschaulichen, welch rasante Entwicklung das Emirat Dubai durchgemacht hat. Im Untergeschoss werden Fundstücke aus zum Teil 3.000 bis 4.000 Jahre alten Gräbern ausgestellt, die von Archäologen freigelegt wurden.

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8. Haus von Scheich Saeed Al-Maktoum

Scheich Saeed al-Maktoum regierte Dubai von 1921 bis 1958 und war der Großvater des gegenwärtig herrschenden Emirs. Saeed bewohnte einen Wohnkomplex, der 1896 von seinem Vater in traditioneller Bauweise aus Korallenkalkstein, Lehmziegeln und Palmenwedeln errichtet worden war. Diese Villa wurde jedoch im Zuge der Modernisierung Dubais abgerissen. Erst vor einigen Jahren besann man sich, welchen kunsthistorischen Frevel man damit begangen hatte und errichtete den gesamten Komplex haargenau nach den alten Bauplänen erneut. Dies kommt dem heutigen Besucher zugute, der sich dank des wiedererstanden Bauwerks einen Eindruck über den ehemaligen Lebensstil der führenden Klasse in der Region verschaffen kann. Die Innenräume des mit Türmen, Balkonen und schattigen Arkaden versehenen Komplexes, dessen einzelne Gebäude um einen Innenhof angeordnet sind, beherbergen Ausstellungen historischer Fotografien und Dokumente.

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9. Burj al-Arab

Wie eine Fata Morgana reckt sich der Burj al-Arab („Arabische Turm“) auf seiner eigenen, durch Landaufschüttung dem Meer entrungenen Insel dem azurblauen Himmel über Dubai entgegen. Willkommen im vierthöchsten Hotel der Welt – und mit Zimmerpreisen von mehreren tausend US-Dollar pro Nacht auch gleichzeitig eines der teuersten. Doch auch wessen Reisebudget einen solchen Kostenposten nicht vorsieht, kann trotzdem (zumindest ein wenig) in dem verschwenderischen Luxus schwelgen, den diese Nobelherberge von Weltklasse offeriert. Wie wäre es beispielsweise mit einem Abendessen unter Wasser? Das hoteleigene Al-Mahara Restaurant wurde tatsächlich unter dem Spiegel des Persischen Golfs erbaut und durch die (bruchsicheren!) Panoramafenster wird man beim Dinieren von neugierigen Fischen und anderem Meeresgetier beobachtet – oder anders herum. Die markante Silhouette des Burj al-Arab mit ihrer ausgewölbten Mitte symbolisiert übrigens das aufgeblähte Segel einer arabischen Dhau.

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10. Jumeirah Moschee

Dubai verfügt über zahlreiche Moscheen, die attraktivste darunter ist jedoch ohne Zweifel die atemberaubende Jumeirah Moschee. Sie ist eine bis in die kleinsten Details exakte Kopie der berühmten Al-Azhar Moschee in Ägyptens Hauptstadt Kairo, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie rund achtmal größer ausgefallen ist als das historische Vorbild. Obwohl im Stil des mittelalterlicher Fatimiden-Kalifats gestaltet, ist sie außerdem um etliche Jahrhunderte jünger als das Original in Kairo, denn mit ihrem Bau wurde erst 1976 begonnen. Dies tut ihrer eleganten Schönheit selbstverständlich keinerlei Abbruch und es heißt, die Jumeirah Moschee wäre das am häufigsten fotografierte Monument in ganz Dubai. Besonders beeindruckend ist ihr Anblick aber nach Einbruch der Nacht, wenn die gesamte Fassade in strahlendes Licht getaucht ist.

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