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Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Hanoi

Vietnams charmante Hauptstadt überzeugt durch ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten genauso wie die gelassene Ruhe ihrer Einwohner!

Wer an Vietnahm denkt, der denkt meist zuerst an Ho-Chi-Minh-Stadt, das ehemalige Saigon – Hanoi wird sogar oft mit der Metropole verwechselt, dabei könnten die zwei Städte nicht unterschiedlicher sein. Während HCM laut und voll ist, zeichnet sich Hanoi vor allem durch seine Ruhe und die von der einstigen Kolonialmacht Frankreich angelegten breiten Boulevards, Parks und Bauten ab, die zusammen mit traditioneller einheimischer Architektur in attraktiver Harmonie verschmelzen. Und auch der Revolutionär und frühere nordvietnamesische Staatspräsident Ho Chi Minh („Onkel Ho“) selbst ist hier in Hanoi in seinem eigenen Mausoleum beigesetzt – und nicht etwa in der Stadt, die seinen Namen trägt.

1. Ho Chi Minh Mausoleum

Der legendäre frühere nordvietnamesische Präsident hat die Wiedervereinigung seines Landes im Jahr 1975 nicht mehr miterlebt, da er 1969 unerwartet verstarb. Auf gewisse Weise hat er jedoch dennoch Unsterblichkeit erlangt, denn an seinem in einem Plexiglassarg liegenden einbalsamierten Leichnam spazieren täglich zigtausende Einheimische und Touristen vorbei. Aufgebahrt ist der kommunistische Anführer in seinem eigenen, aus Granit erbauten Mausoleum am Rande des Ba Dinh Platzes in Hanoi. Es wurde an genau jener Stelle errichtet, an der „Onkel Ho“ 1945 die Unabhängigkeitserklärung Vietnams von der französischen Kolonialmacht verlas. Die Architektur seines Mausoleums erinnert unwillkürlich an das Lenin-Mausoleum in Moskau; aber nicht zufällig, denn nach jenem wurde es ja schließlich modelliert. Auch die Einbalsamierung Ho Chi Minhs wurde am gleichen Moskauer Institut durchgeführt, das bereits bei Lenins Leichnam erstaunliche Erfolge erzielt hatte. Alljährlich im November und Dezember wird das Mausoleum geschlossen, wenn „Onkel Ho“ zur Auffrischung nach Moskau geflogen wird.

2. Präsidentenpalast von Ho Chi Minh

Gleich hinter dem Mausoleum erhebt sich inmitten einer großzügig gestalteten Gartenanlage ein imposantes, ockergelb getünchtes Gebäude, das in Paris durchaus nicht fehl am Platz wäre. Es handelt sich hierbei um die im frühen 20. Jahrhundert errichtete, ehemalige Residenz des Gouverneurs von Französisch-Indochina. Sie wurde nach Abzug der Franzosen in den Präsidentenpalast Ho Chi Minhs umfunktioniert. Der eindrucksvolle Bau wird noch immer für offizielle Anlässe genutzt und kann deswegen im Inneren nicht besichtigt werden – doch auch die architektonische Eleganz seines Äußeren alleine ist absolut ein paar Souvenirfotos wert.

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3. Hoan Kiem See und Ngoc Son Tempel

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Hanois

Das bestimmende gartengestalterische Merkmal Hanois ist der gleich nördlich der Altstadt liegende Hoan Kiem See, ein natürlich entstandenes Gewässer. In seinem nördlichen Teil liegt eine Insel, Heimat des Ngoc Son Tempels. Diese in Hanoi meistbesuchte religiöse Stätte wurde im 18. Jahrhundert zum Gedenken an einen vietnamesischen General errichtet, der im 13. Jahrhundert eine eindringende mongolische Invasionsarmee zurückgeschlagen haben soll. Man erreicht den Tempel vom Flussufer aus über die elegante, rot gestrichene alte „Brücke des Morgenlichts“, die lediglich für Fußgänger reserviert ist.

4. Altstadt von Hanoi

In diesem interessanten historischen Stadtteil ist der Charme Indochinas bis heute lebendig geblieben – auch wenn dieser Eindruck durch die Unmengen an knatternden Motorrädern, welche durch die engen Gassen jagen, bisweilen mächtig gedämpft wird. Doch auch das typisch vietnamesische Verkehrschaos und Menschengewusel hat dennoch einen gewissen exotischen Charme. Die unvergleichliche Mischung aus französischen Kolonialbauten, asiatischen Ladenzeilen, Tempeln und Märkten sorgt für eine aufregende Erkundungstour, die sicherlich durch zahlreiche Andenkenfotos dokumentiert werden wird. Man sollte auch den Mut fassen, die kleineren Hintergässchen zu erforschen. Oft stößt man dort auf interessante kleine Handwerksläden, in denen man fantastische Schnäppchen ergattern kann.

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5. Städtisches Wasserpuppen-Theater

Ebenfalls im historischen Stadtviertel Hanois befindet sich dieses ungewöhnliche Puppentheater. Das Wasserpuppenspiel war dereinst eine der beliebtesten Unterhaltungsarten. Leider gerät es im Zeitalter von Fernsehen, Kino, Internet und Smartphone immer mehr in Vergessenheit und es ist eigentlich nur Institutionen wie dieser zu verdanken, dass die hohe Kunst wenigstens einigermaßen am Leben erhalten wird. Die Puppenspieler stehen hinter einer die Bühnenkulisse bildenden bemalten Leinwand hüfthoch in einem Wassertank. Dabei manipulieren sie an langen Stangen befestige Holzpuppen, die das jeweilige Theaterstück aufführen. Die Stangen befinden sich zudem unter dem Wasserspiegel, sodass es scheint, als bewegten sich die Puppen von selbst. Zur Begleitung spielt ein traditionelles vietnamesisches Orchesterensemble. Man sollte es sich nicht entgehen lassen, zumindest eine der Aufführungen zu besuchen!

6. Hoa Lo Gefängnis (Hanoi Hilton)

Heute ein bedrückendes Museum, war der 1896 erbaute Komplex einst das größte Gefängnis während der französischen Kolonialzeit und bis Ende der 1950er-Jahre in Gebrauch. Ursprünglich nur für 450 Häftlinge ausgelegt, vegetierten hier bisweilen bis zu 2.000 Gefangene unter fürchterlichen Bedingungen dahin. Das makaberste Ausstellungsstück des Museums ist eine Guillotine. Nach der Unabhängigkeit und Teilung Vietnams wurde das Gefängnis von den Nordvietnamesen weitergeführt, aber die Lebensumstände der Häftlinge verbessert sich leider dadurch nicht viel. Im Vietnamkrieg wurde das Hoa Lo Gefängnis zum Kriegsgefangenenlager umfunktioniert und erhielt von den dort internierten amerikanischen Soldaten den zynischen Spitznamen „Hanoi Hilton“.

7. Tempel der Literatur

Tempel der Literatur Hanoi

Erbaut um das Jahr 1070, beherbergte dieser harmonische Komplex dereinst die allererste Universität des Landes. Mit seinen fünf Innenhöfen soll er eine Replikation des Geburtshauses von Konfuzius darstellen, des großen Gelehrten und Philosophen, dem die gesamte Anlage auch als Tempel gewidmet ist. Im weiteren Sinne sollen mit ihr alle Gelehrten geehrt werden. Die ehemalige Funktion als Universität wird noch heute durch die Existenz langer Reihen von mit Schildkröten verzierten Steinsäulen verdeutlicht, auf denen die Namen all jener Studenten eingemeißelt wurden, welche die kaiserlichen Examen erfolgreich abgeleistet hatten und sich dadurch offiziell als Schriftgelehrte titulieren durften. Die penibel instandgehaltenen Gartenanlagen laden zum Verweilen ein.

8. Militärgeschichtemuseum

Nach dem Aussteigen aus dem Taxi trifft man direkt auf das bunte Sammelsurium des im Vorhof scheinbar wahllos zusammengewürfelten Kriegsgeräts, einschließlich mehrerer von den Vietnamesen abgeschossener französischer und amerikanischer Jets, eines MIG-Kampfflugzeuges sowie etlicher Panzer, Hubschrauber und Artilleriegeschütze. Im Inneren wird es sodann nur unwesentlich geordneter, fasziniert jedoch wegen der schieren Masse an originalen Waffen. Insgesamt konzentriert sich das Museum in erster Linie auf die Dokumentation der vietnamesischen Kriege gegen Frankreich und die Vereinigten Staaten bzw. deren Verbündeten Südvietnam.

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9. Hanoi Opernhaus

Ein weiteres prächtiges Relikt der Kolonialzeit ist Hanois Opernhaus, in der bis heute regelmäßig sowohl klassisch vietnamesische als auch westliche Opern sowie Ballette zur Aufführung kommen. Wie viele koloniale Gebäude in den Tropen, so wird auch das Opernhaus von sehr großen Fenstern durchbrochen, was in einer Zeit vor elektrischen Ventilatoren und Klimaanlagen stets für kühlende Luftbrisen sorgen sollte. Karten für das Programm müssen vorgebucht werden, was sowohl gehobene Hotels, aber auch viele Reisebüros in Hanoi für euch erledigen können.

10. St. Joseph-Kathedrale

Ein überraschend großer Anteil der Bevölkerung Hanois, etwa sechs Millionen Menschen, bekennt sich zum Katholizismus, was auch erklärt, weshalb sich überall im Stadtgebiet christliche Kirchen tummeln. Die berühmteste ist jedoch sicherlich die von den Franzosen errichte und im Jahr 1886 geweihte St. Joseph-Kathedrale, welche bis heute der Sitz römisch-katholischen Erzdiözese Vietnams ist. Messen werden täglich zelebriert, doch die beste Zeit für eine Teilnahme ist ohne Zweifel die jeden Sonntag Punkt 18 Uhr beginnende Abendmesse.

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