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Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Istanbul

Großstadt-Abenteuer mit moderner Kultur, aber auch 1001 Nacht-Flair gefällig? Dann seid ihr in Istanbul goldrichtig!

Istanbul gilt als kulturelles Zentrum der Türkei. Reisende finden hier eine Fülle an Sehenswürdigkeiten und einheimischen Spezialitäten. So laden über 3.000 Moscheen zum Bewundern der osmanischen Architektur ein, in den engen Gassen der Altstadt kann man hervorragend nach Souvenirs stöbern und Gaumenschmeichler wie türkischen Tee und Lokum (Rahat) genießen. In unserem Artikel stellen wir euch die 10 besten Attraktionen der Stadt vor.


1. Hagia Sophia

Hagia Sophia, Istanbul

Die mehr als 1.400 Jahre alte Hagia Sophia war im Altertum die größte Kirche der Christenheit. Zunächst als Kirche erbaut, wurde sie später zur Moschee und beherbergt heute ein Museum, das zu den meistbesuchten der Türkei gehört. Die für ihren Bau verwendeten Marmorplatten stammen aus Anatolien, der Boden ist mit prokonnesischem Marmor gestaltet. Die eindrucksvollen Mosaike, die einst die Hagia Sophia schmückten, sind heute nur noch zu geringen Teilen erhalten. Zum Teil sind sie in den Seitenräumen und auf der Empore noch zu sehen. Als besonders wertvoll gelten die Mosaike, die den Kaiser Alexander, die Kaiserin Zoe und den Kaiser Johannes II. Komnenos abbilden.

Die ehemalige Kirche Hagia Sophia ist eines der bekanntesten Museen, aber diese Top 10 Museen Europas sollte man auch besucht haben!

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2. Die Blaue Moschee (Sultan-Ahmed-Moschee)

Blaue Moschee, Sultan Ahmed Moschee, Istanbul

Die Blaue Moschee, oder auch Sultanahmet Camii, ist ein beeindruckendes Beispiel der osmanischen Architektur und gilt als die prunkvollste Moschee Istanbuls. Häufig wird sie auch nach Sultan Ahmet I. als Sultan-Ahmet-Moschee bezeichnet, da ihr Bau in dessen Herrschaft fiel. Im Inneren der Moschee dominieren blaue Kacheln an den Wänden; durch insgesamt 280 Fenster, von denen viele bunt verglast sind, fällt das Licht und erhellt die Moschee zusammen mit den kristallenen Leuchten, die über den roten Seidenteppichen zu schweben scheinen. Von außen sind es neben Kuppeln und Halbkuppeln, die ihr ihr typisches Aussehen verleihen, vor allem auch die sechs Minarette, die diese Moschee zu etwas ganz Besonderem machen.

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3. Topkapı-Palast

Topkapı-Palast, Istanbul

Der Topkapı-Palast ist der einstige Regierungssitz der osmanischen Herrscher. Neben den Mitgliedern des Herrscherhauses wohnten hier unter anderem Bedienstete und Verwaltungsbeamte, sodass der Palast einst mehr als 5.000 Bewohner beherbergte. Eine hohe Mauer, die bis zum Goldenen Horn reichte, trennte den Palast von der Stadt und bot Schutz. Vier Innenhöfe trennen die einzelnen Teile des Topkapı-Palastes. Hier kann man Pavillons, Moscheen, Bäder, Gärten und den Harem besuchen. Da die Besucherströme sehr groß sein können, lohnt es sich, den Topkapı-Palast so früh wie möglich am Morgen zu besuchen. Geöffnet ist er täglich außer dienstags ab 9:00 Uhr. Für den Besuch des Harems muss man extra Eintritt zahlen.

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4. Cisterna Basilica – der versunkene Palast

Cisterna Basilica – der versunkene Palast, Istanbul

Zahlreiche Zisternen dienten in der Spätantike zur Wasserversorgung. Im sechsten Jahrhundert ist so unterirdisch eine Anlage entstanden, die Wasser bester Qualität für den Palast bereitstellen sollte. Dafür wurde das Wasser aus dem Belgrader Wald in den Versunkenen Palast geleitet, der ein Fassungsvermögen von rund 80.000 Kubikmetern besitzt.Bei Einheimischen wird der Versunkene Palast Yerebatan Sarayi genannt. Als Cisterna Basilika wird er mitunter bezeichnet, weil sich über ihm einst eine große Basilika befand, die nicht mehr erhalten ist. In ihm tragen mehr als 300 Säulen das Ziegelsteingewölbe. Zwei der Stützpfeiler haben einen gemeißelten Sockel, der als Medusenkopf gestaltet ist und als besonders sehenswertes Highlight gilt. Geöffnet hat der Versunkene Palast in der Regel von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen draußen heiß sind, ist ein Besuch des kühlen Versunkenen Palastes angenehm.

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5. Kapalı Çarşı – Schnäppchen und Gewürze auf dem Großen Basar erstehen

Kapalı Çarşı, Großer Basar, Istanbul

Mit einer Verkaufsfläche von mehr als 32.000 m² lädt der Große Basar Istanbuls Touristen und Einheimische gleichermaßen zum Bummeln und Shoppen ein. Der Basar lockt mit orientalischen Düften und seiner Labyrinth gleichen Atmosphäre. Traditionell ist das Areal nach Gewerben geordnet – jedes Handwerk hat hier sein eigenes Viertel. In mehr als 60 Gassen gibt es rund 4.000 Geschäfte, zudem Restaurants, Cafés und Banken. Neben Gewürzen erhält man auf dem Basar beispielsweise orientalische Teppiche, Stoffe, Schmuck und Antiquitäten. Beim Kauf ist Feilschen angesagt – es lohnt sich also, genügend Zeit mitzubringen. Und wer sich die Zeit auf dem Basar versüßen möchte, trinkt zwischendurch einen Çay, einen gesüßten schwarzen Tee, der oft in hübschen Gläsern serviert wird.

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6. Dolmabahçe Palast am Ufer des Bosporus

Dolmabahçe Palast, Istanbul

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts residierten die Osmanischen Sultane im Dolmabahçe Palast, der am Ufer des Bosporus auf der europäischen Seite der Stadt zu finden ist. Insgesamt 46 prunkvolle Säle, fast 300 Schlafzimmer, nahezu 70 Baderäume und sechs Hamams laden hier zum Staunen und Bewundern ein. Außen ist der Palast in einer Mischung aus Neobarock und Neoklassik errichtet. Im Inneren locken neben dem Gebäude mit seinen Verzierungen an sich auch Ausstellungsstücke wie wertvolle Vasen, Kronleuchter und handgeknüpfte Seidenteppiche. Noch heute finden hier repräsentative Veranstaltungen und Staatsbesuche statt. Besichtigen kann man den Dolmabahçe Palast dienstags bis sonntags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr. In nächster Umgebung des Palastes kann man zudem einen Uhrturm im Neobarock-Stil und die Dolmabahçe-Moschee bewundern.

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7. Bosporus – die pulsierende Ader der Stadt

Bosporus, Istanbul

Der Bosporus, eine Meerenge, die das Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbindet, teilt Istanbul in zwei Kontinente: Ein Teil der Stadt befindet sich somit in Europa, der andere Teil der Stadt auf in Asien. Drei Hängebrücken führen über den Bosporus in den jeweils anderen Teil der Stadt. Die älteste von ihnen ist die Brücke der Märtyrer des 15. Juli, die 15 Temmuz Şehitler Köprüsü, eine sechsspurige Hängebrücke, die zudem über einen Fußweg verfügt. Die beiden weiteren Hängebrücken sind die Yavuz-Sultan-Selim-Brücke und die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke. Vom einen zum anderen Ufer des Bosporus gelangt man auch mit der Fähre, die man von vielen Anlegestellen aus nehmen kann.

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8. Süleymaniye-Moschee

Süleymaniye Moschee, Istanbul

Eindrucksvoll thront die Süleymaniye Moschee auf dem dritten Hügel der Altstadt und lädt nicht nur zum Bestaunen von Kuppeln, Säulengängen und Minaretten ein, sondern bietet auch einen zauberhaften Garten. Im Inneren tritt das Licht durch Buntglasfenster, die von Ibrahim dem Trinker, wie Meister Sarhoş Ibrahim auch genannt wird, geschaffen wurden.

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9. Leanderturm – Ein Leuchtturm mit 360-Grad-Blick über den Bosporus

Leanderturm, Istanbul

Eines der Wahrzeichen Istanbuls ist der Leanderturm, ein kleiner Inselturm, der im Bosporus gelegen ist und der ein Restaurant beherbergt. Vom asiatischen Stadtufer aus kann man mit Booten hierhin gelangen, die im 15-Minuten-Takt von Üsküdar-Salacak aus abfahren. Der Eintritt ist im Fahrpreis inbegriffen. Einen tollen Blick über den Bosporus hat man vom Leuchtturm aus, wenn man das Restaurant besucht, das Frühstück, Mittag- und Abendessen anbietet.

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10. Goldenes Horn

Goldenes Horn, Bosporus, Istanbul

Das Goldene Horn ist ein Seitenarm des Bosporus, der von der Galata-Brücke überspannt wird. In den zahlreichen Restaurants hier kommen besonders Fischliebhaber voll auf ihre Kosten. Am Ufer entlang sind zudem Parks mit Promenaden zu finden und am Ende des Goldenen Horns liegt der Miniatürk, ein Freizeitpark mit über 100 Miniaturmodellen.

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