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Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Luqa

Euch zieht es in die wundervolle Stadt Luqa auf Malta? Wir verraten euch, welche Sehenswürdigkeiten ihr dort auf keinen Fall verpassen dürft!

Luqa ist mit weniger als 6.000 Einwohnern einer der kleineren Orte auf der Insel Malta. In Luqa befindet sich allerdings der einzige Passagierflughafen des Inselstaates und seit dessen Bau erlebt die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung. In der Umgebung von Luqa lassen sich einige der bedeutendsten Attraktionen Maltas besichtigen, unter ihnen historische Tempelanlagen und bedeutende Museen. Lest hier mehr über die Top-10-Attraktionen der Stadt.

 

1. Hypogäum von Ħal-Saflieni

Gerade einmal fünf Fahrminuten vom Ortskern entfernt, stößt man auf das Hypogäum von Ħal-Saflieni, eine der beeindruckendsten Attraktionen ganz Maltas. Hierbei handelt es sich um einen unterirdischen Tempel, der aus dem vierten bis dritten Jahrtausend vor Christus stammt. Es wird vermutet, dass die Anlage als Heiligtum sowie zur Bestattung von Toten diente. Über drei Ebenen zieht sich das Hypogäum von Ħal-Saflieni, das zahlreiche unterirdische Gänge und Hallen umfasst. Malereien mit Mustern, Spiralen und Ranken zieren teilweise Decken und Wände und in einer der Hallen gibt es in den Fels gehauene Orthostaten. Als man bei Bauarbeiten im Jahr 1902 auf die Tempelanlage stieß, wurde nicht nur der Bau an sich gefunden, sondern in ihm auch die Skelette von etwa 7.000 Menschen. Das Hypogäum kann man in Form einer geführten Tour besichtigen, für die Erwachsene 35 Euro und Jugendliche sowie Senioren ab 60 Jahren 20 Euro zahlen. Kinder zwischen bis 6 und 11 Jahren zahlen 15 Euro Eintritt, Kindern unter sechs Jahren ist der Eintritt nicht erlaubt.

 

2. Colonna Mediterranea

Die Statue mit dem Namen Colonna Mediterranea wurde im Jahr 2006 eingeweiht. Sie wird auch als das Luqa Monument bezeichnet und ist vor allem aufgrund von Kontroversen ob seiner phallischen Form bekannt geworden. Entworfen wurde das Monument von dem maltesischen Künstler Paul Vall Critien, der es als ägyptisches 3D-Symbol in abstrakter Form beschreibt, das die Farben des Mittelmeers widerspiegelt. Obwohl er selbst es als ägyptischen Obelisken benennt, wird das Monument als phallisches Monument bezeichnet und seine Form als solches beschrieben. Dementsprechend löste es zahlreiche Diskussionen aus, letztlich entschied eine Umfrage unter den Maltesern jedoch, dass es stehenbleiben darf.

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3. Pfarrkirche St. Andreas

Die Pfarrkirche St. Andreas prägt das Stadtbild von Luqa entscheidend. Erwähnt wurde die Kirche erstmals Ende des 15. Jahrhunderts, als sie in keinem guten Zustand zu sein schien. Dementsprechend fand von 1539 bis 1542 ein Neuaufbau statt. Im 17. Jahrhundert wurde über einen weiteren Neubau entschieden. Die Kirche, wie sie derzeit zu sehen ist, wurde durch die Kathedrale in Valletta inspiriert. Außen ist die Kirche vom Stil des Manierismus geprägt, während im Inneren der Barock vorherrscht. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie bei einem Bombenangriff nahezu vollständig zerstört, konnte zwischen 1945 und 1954 jedoch ein weiteres Mal wiederaufgebaut werden.

 

4. Tempel von Tarxien

Der Tempel von Tarxien stammt aus dem 4. und 3. Jahrtausend vor Christus und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe „Megalithische Tempel von Malta“. Die Anlage besteht insgesamt aus vier Tempeln, die miteinander verbunden sind. Der früheste der Tempel, der ĦalTarxien I, wird häufig auch Kleiner Tempel genannt. Er hatte die Form eines fünfblättrigen Kleeblattes. Die mittlere Tempelanlage, aus drei Tempeln bestehend, gilt als eines der letzten großen architektonischen Bauwerke dieser Kultur, denn rund 2500 vor Christus wurde Malta von den Tempelbauern aufgegeben und die Insel blieb in Folge etwa 500 Jahre lang unbewohnt, bis sie von bronzezeitlichen Siedlern wiederentdeckt wurde.

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5. Die Blaue Grotte

Eine Bootsfahrt zur Blauen Grotte gehört zu den beliebten Attraktionen bei Reisenden, die sich in Luqa aufhalten. Neben der Blauen Grotte ist ein alter Turm zu bewundern, während die Grotte selbst sich ausschließlich über den Seeweg erreichen lässt. Die Abfahrt erfolgt im Hafen von Wied Iż-Żurrieq, wobei die Bootstouren nur durchgeführt werden, wenn die See wirklich ruhig ist. Eine Tour dauert etwa 20 Minuten und kann zu einem Preis von rund 8 Euro gebucht werden. In den Sommermonaten sollte man so früh wie möglich zur Besichtigung der Blauen Grotte aufbrechen. Die Grotte ist von Blaualgen besiedelt, die das Sonnenlicht reflektieren und der Blauen Grotte so ihre Farbe und ihren Namen verleihen.

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6. Limestone Heritage Park & Gardens

In Siggiewi gelegen, bietet der Limestone Heritage Park & Gardens viele Informationen zum Abbau von Kalkstein auf Malta. Die einzelnen Stufen des Abbaus werden gezeigt und man kann sehen, wie Kalksteinskulpturen entstehen. Ein herrlicher Garten mit Wasserfall lädt zum Bewundern ein und Kinder werden sich über die tierischen Freunde im Park freuen. Die Anlage ist wochentags von 9:00 bis 15:00 sowie samstags von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Erfrischungen bietet ein Café und im Shop kann man maltesisches Kunsthandwerk sowie Kalkstein-Souvenirs erwerben.

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7. Archäologisches Nationalmuseum in Valletta

Valletta ist von Luqa gerade einmal 20 Fahrminuten entfernt. Wer sich für die Tempel von Tarxien und das Hypogäum von Ħal-Saflieni begeistern konnte, sollte sich auch einen Besuch im National Museum of Archaeology in Valletta nicht entgehen lassen. Hier sind viele Funde aus Maltas historischen Stätten zu besichtigen und auch Besitztümer von Rittern des Johanniterordens kann man hier bestaunen. So ist eines der Ausstellungsstücke ein Fund aus dem Hypogäum, eine Frauenstatue, die den Namen „Schlafende Dame“ erhalten hat. Das Gebäude selbst ist ebenfalls eine Besichtigung wert: Errichtet wurde es bereits im 16. Jahrhundert; die heutige Fassade des ehemaligen Stadt-Palazzos entstand im Jahr 1638. Eine reich geschnitzte Kassettendecke und die Wandbemalung sind im Piano Nobile, einem ehemals für Bankette und Empfänge genutzten Raum, noch erhalten.

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8. Malta Falconry Centre

Eine Attraktion, an der kein Tier- oder Vogelliebhaber vorbeikommt, ist das Malta Falconry Centre. Besichtigt werden können hier unter anderem Wanderfalken, Steinadler, Schrei-Seeadler, Weißkopfseeadler und viele mehr. Die Falknerei hat auf Malta eine lange Tradition und reicht nachweislich bis ins 13. Jahrhundert zurück. Geöffnet ist das Zentrum das ganze Jahr hindurch, im Winter von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr, im Sommer von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr. An Montagen bleibt das Malta Falconry Centre geschlossen. Die Flugschau findet im Winter um 11:00 Uhr sowie um 14:00 Uhr, im Sommer nur um 11:00 Uhr statt.

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9. Għar Dalam – die Höhle der Finsternis

Die Karsthöhle Għar Dalam ist nicht nur touristisch von Bedeutung, sondern auch für die Paläontologie. In der Höhle konnten einige bedeutende fossile Funde gemacht werden, so zum Beispiel die Überreste von Zwergelefanten, die im zur Höhle gehörenden Museum besichtigt werden können.

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10. Playmobil Funpark

Familien mit Kindern kommen bei einem Aufenthalt in Luqa nicht um einen Besuch des Playmobil Funparks herum. Rund zehn Fahrminuten von Luqa entfernt, öffnet dieser montags bis donnerstags und sonntags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie freitags und samstags von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr seine Tore.

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Alle Preise und Öffnungszeiten sind per Februar 2018 aktuell und können sich jederzeit ändern.

 

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