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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten von Manchester

Manchester mag keine Weltmetropole sein, begeistert jedoch mit seinem ganz besonderen Charme. Wir stellen euch seine schönsten Sehenswürdigkeiten vor!

Die Besiedelung von Manchester geht bis ins 7. Jahrhundert zurück, als sich dort die Angelsachsen niederließen und ihr Dorf Mameceaster nannten. Seitdem ist viel Wasser den Fluss der Stadt hinab geflossen und Manchester konnte sich, trotz einiger wirtschaftlicher Rückschläge, als Industriestadt etablieren. Seit einigen Jahren mausert sich die englische Stadt nun immer mehr zu einer trendigen neuen Urlaubsdestination heraus. Wir stellen euch die zehn besten Sehenswürdigkeiten vor!

1. Manchester Museum

Das bereits 1880 eröffnete Museum ist in einem stilvollen viktorianischen Gebäudekomplex an der Oxford Road untergebracht. Der Museumsbestand basiert auf der Sammlung des Privatiers John Leigh Philips, der sie nach seinem Tod im Jahr 1821 an die Naturgeschichtliche Gesellschaft von Manchester vermachte. Die heutige Sammlung wurde seitdem immer mehr erweitert und ist heute in unterschiedliche Abteilungen gegliedert: Archäologie, Ägyptologie, Botanik, Entomologie, Ethnographie (Völkerkunde), Mineralogie, Paläontologie und Zoologie. Die Starattraktion des Manchester Museums ist der Gipsabguss eines 1978 in der Umgebung entdeckten Tyrannosaurus Rex-Skeletts. Es ist zu 70 Prozent komplett und gilt als eines der vollständigsten Skelette des gigantischen Urzeitungetüms der Welt.

2. Manchester Cathedral

Der Heiligen Maria, dem Heiligen Dionysius und dem Heiligen Georg geweiht, entstand die berühmte Kathedrale von Manchester in den Jahren von 1421 bis 1506 zunächst als Stiftskirche eines katholischen Priesterkollegs. Erst 1847 wurde sie zur Kathedrale der neuen Diözese Manchester erhoben. Sie wurde im vor allem für England typischen Perpendikularstil der Spätgotik erbaut, der durch die senkrechten Linien des Stabwerks und ungewöhnlich hohe Seitenwände und Fenster charakterisiert wird.

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3. Römisches Kastell Mamucium (Castlefield Urban Heritage Park)

Die Überreste des 79 n. Chr. errichteten befestigten Castrum Mamucium (von dem sich wahrscheinlich der Stadtname Manchester ableitet), existierten bis ins späte 17. Jahrhundert hinein. Sodann wurden fast alle der Ruinen zwecks des Baues eines Kanals und einer Eisenbahnlinie eingeebnet. Erst in jüngerer Zeit besannen sich die Stadtväter der römischen Ursprünge ihrer Siedlung und man legte so viel wie möglich davon wieder frei. Einige Teile des Kastells, wie zum Beispiel ein Torhaus und Teile der bezinnten Umfassungsmauer, Getreidespeicher und andere Bewirtschaftungsgebäude, wurden mit Hilfe von Archäologen und Historikern sogar wieder rekonstruiert und sind heute Teil des Castlefield Urban Heritage Parks.

4. Manchester Jewish Museum

Außerhalb Londons ist dies das einzige Museum Großbritanniens, das sich der umfangreichen jüdischen Gemeinde des Königreiches widmet. Stilecht untergebracht ist es in einer 1874 errichteten ehemaligen Synagoge. Das im für die Region sehr ungewöhnlichen neumaurischen Stil errichtete Gebäude ist überdies schon für sich alleine ein Augenschmaus – in der Tat bezeichnete es der Architekturhistoriker H. A. Meeks als „architektonisches Kleinod“. In der Ausstellung wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde Manchesters über die vergangenen zwei Jahrhunderte hinweg anschaulich nachgezeichnet.

5. Alan Turing Memorial

In Manchesters Sackville Park stößt der Besucher auf eine Parkbank, auf der ein brozener Mann in legerer Sitzhaltung seinen Blick über die Blumenrabatten schweifen lässt. Die Skulptur ist dem berühmten britischen Mathematiker, Kryptologen und Informatiker Alan Turing (1912-1954) gewidmet, der während es Zweiten Weltkriegs vor allem dadurch zu Ansehen gelang, dass er den als „unknackbar“ geltenden Geheimcode der hochkomplizierten deutschen Enigma-Chiffriermaschine entschlüsselte. Nach dem Krieg lehrte er das damals noch brandneue Fachgebiet der Informatik an der Universität von Manchester und war maßgeblich an der Entwicklung des ersten modernen Computers beteiligt. Im März 1952 wurde Turing nach Aufdeckung seiner Homosexualität (die damals in England noch strafbar war) zur chemischen Kastration verurteilt. In der Folgezeit verfiel er in schwere, chronische Depressionen und nahm sich 1954 schließlich das Leben.

6. National Football Museum

Fußball ist Englands Nationalsport – und wohl nirgendwo merkt man das deutlicher als in Manchester. Kein Wunder, dass man hier auch das nationale Fußballmuseum vorfindet, in dem dieser nahezu sakrosankte Sport in all seinen Facetten gefeiert und gewürdigt wird. Im hypermodernen Urbis Tower untergebracht, dürfte die schier unübersehbare Anzahl an Memorabilien und Trophäen das Herz jedes „Freundes des runden Leders“ um einige Takte höher schlagen lassen.

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7. Manchester Art Gallery

Gleich drei miteinander verbundene Gebäude belegt die bereits 1823 ins Leben gerufene Kunstgalerie der Stadt, was wohl auch Manchester-Neulinge schnell auf eine umfangreiche Sammlung schließen lässt – und in der Tat beherbergt das Museum mehr als 25.000 Gemälde, Radierungen, Drucke, Grafiken, Skulpturen und Plastiken, aber auch Keramiken, Glaswaren, Möbel und alles, was sonst noch mit Kunsthandwerk in Verbindung gebracht werden kann. Dabei wird sowohl lokalen, regionalen, nationalen als auch internationalen Künstlern gleichermaßen Recht gezollt. Auch Sonderausstellungen zeitgenössischer Künstler finden hier oft statt.

8. Manchester Town Hall

Wer es nicht besser weiß, den könnte beim Blick auf das Rathaus von Manchester glatt der Trugschluss ereilen, er stünde vor den berühmten Houses of Parliament in London – wenn auch in einem etwas verkleinerten Format. Die Ähnlichkeit mit dem größeren Schwestergebäude in der britischen Hauptstadt kommt auch nicht von ungefähr – beide wurden nämlich etwa zur gleichen Zeit und im selben grandiosen neogotischen Stil erbaut, was die Ähnlichkeit erklärt. Kein Wunder also, dass Brautpaare aus nah und fern extra anreisen, nur um in diesem Meisterwerk viktorianischer Baukunst den Bund fürs Leben zu schließen.

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9. Albert Square

Nach Besichtigung des Rathauses bietet sich auch gleich darauf ein Bummel über Manchesters sozialen Treffpunkt, den Albert Square, an, an den das Rathaus direkt angrenzt. Der Platz verfügt über mehrere Monumente und Statuen, doch das berühmteste davon ist wohl das namensgebende Albert Memorial. Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha war der schon jung verstorbene Gemahl Königin Viktorias, und der 1863 bis 1867 angelegte Platz wurde zu seinem Gedenken benannt. Doch auch seine Witwe wird hier gewürdigt, wurde doch anlässlich ihres diamantenen Thronjubiläums im Jahre 1897 ihr zu Ehren ein Springbrunnen erbaut.

10. Heaton Park

Manchester ist dank seiner fast 140 Park- und Gartenanlagen eine Stadt im Grünen, und mit mehr als 240 Hektar Fläche ist Heaton Park darunter die größte. Ursprünglich Teil des Privatanwesens Heaton Hall, wurde das Gelände 1902 von seinem Besitzer, dem Earl von Wilton, an die Stadt verkauft und ist seitdem zum populärsten Naherholungsgebiet Manchesters geworden. Der Park umfasst neben großen Wiesen und Gehölzen auch einen 18-Loch Golfplatz, einen See, Tennisplätze, eine Tierfarm, einen Abenteuerspielplatz und sogar ein Observatorium.

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