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Die 10 besten Sehenswürdigkeiten von Palma

Sonne, Sand, Meer und Party – auf Mallorca herrscht stets Sommerlaune – doch auch abgesehen davon hält die Insel einiges parat!

Palma ist nur die Hauptstadt Mallorcas, sondern auch ein äußert beliebtes Touristenziel und inbegriff für Sommer, Sonne und gute Laune. Während die Badeorte entlang der Küste somit zum Großteil während der Hauptsaison hoffnungslos überlaufen sind, hat sich das traditionelle Leben zumindest in der Altstadt Palmas weitgehend erhalten. Es ist auch in diesem relativ eng begrenzten Bezirk, wo sich die meisten Sehenswürdigkeiten tummeln. Wir stellen die zehn besten davon vor!

1. Kathedrale von Palma (Catedral de Santa María de Palma)

Kathedrale von Palma

Dieser wuchtige Kirchenbau ist heute Sitz des Bistums Mallorca und wird von den Einheimischen deswegen zumeist einfach nur als „La Seu“, was einfach katalanisch für „der Bischofssitz“ ist. Obwohl die Grundsteinlegung schon 1230 erfolgte, wurde mit dem Bau des Hauptschiffs erst 1306 unter dem König Jaume II begonnen. Seinen Plänen nach sollte die Kathedrale nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Mausoleum für das mallorquinische Königshaus dienen, aber lediglich Jaume II und sein Sohn und Nachfolger Jaume III liegen hier begraben. Dank mehrere Bauphasen zeigt die Kathedrale Elemente der Gotik, Spätgotik, Renaissance, des Barock sowie des Klassizismus. Auch der berühmte katalanische Architekt Antonio Gaudí steuerte bei Restaurationsarbeiten und Neudekorierungen von 1904 bis 1914 seinen eigentümlichen Stil bei. Trotz allem wirkt die Kathedrale weiterhin „unfertig“, denn abgesehen von den beiden das Hauptportal flankierenden, schlanken Türmen, welche das Hauptschiff jeweils nur um wenige Meter überragen, fehlt ein markanter Hauptturm.

2. Castell de Bellver

Castell de Bellver

Etwa 3 Kilometer westlich der Altstadt thront auf einer beherrschenden Anhöhe eine wuchtige Burganlage. König Jaume II ließ sie im 14. Jahrhundert als trutzige Residenz seines Herrschergeschlechts erbauen. Das Castell de Bellver wurde dabei kreisförmig angelegt und ist eine der wenigen erhalten gebliebenen Burgen ihrer Art in Europa. Vom 18. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts diente die Anlage als berüchtigtes Militärgefängnis. Seit 1931 gehört die Burg der Stadt und wurde zu einem Museum. Heute ist im Castell de Bellver das Stadtmuseum Palmas untergebracht.

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3. La Alumdaina Palast (Palacio Real de la Almudaina)

Palacio Real de la Almudaina

Der heutige Alumdaina Palast war dereinst eine von den Mauren errichtete Festung zum Schutz der Stadt. Nach deren Vertreibung baute König Jaume II die Festung im frühen 14. Jahrhundert zu seiner Stadtresidenz aus, wobei er manche der Wehranlagen schleifen ließ, andere jedoch fast unverändert übernahm. Der Palast steht in unmittelbarer Nähe zur Kathedrale „La Seu“ (siehe oben) und wird auch heute gelegentlich noch von Spaniens königlicher Familie bei Staatsakten und offiziellen Zeremonien als Residenz genutzt.

4. Ferrocarril de Sóller

Eine Zugfahrt, die ist lustig… besonders, wenn man sie auch noch im Urlaub erleben kann. Schon seit mehr als einem Jahrhundert verkehrt zwischen Palma und dem landeinwärts gelegenen Städtchen Sóller eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn mit einem Schienenabstand von nur 91,1 Zentimetern. Die Bahnstrecke windet sich in nördlicher Richtung durch die Palma umgebenden, szenisch sehr reizvollen Berge der Serra de Tramuntana und durchquert dabei 13 Tunnel. Abfahrt ist in Palmas als „Ferrocarril de Sóller“ ausgeschildertem Bahnhof, einem recht unscheinbaren, braunen Backsteingebäude, in dem auch ein kleines Museum untergebracht ist, welches die Geschichte der Bahnstrecke beleuchtet. Die Ankunft in Sóller ist dafür umso grandioser, denn der dortige Bahnhof belegt ein aus dem Jahr 1606 stammendes, wehrhaft befestigtes Wohnhaus.

5. Spanisches Dorf (Nuevo Pueblo Español)

Dieses wahrhaft bombastische Freilichtmuseum etwas nordwestlich des Hafens ist in der Tat eine „Stadt innerhalb der Stadt“. Auf rund zweieinhalb Hektar Fläche entstand hier eine vollständig von einer Ringmauer umgebene, mittelalterlich anmutende Kleinstadt aus 15 Straßen, 12 Plätzen und 18 Häuserblöcken mit insgesamt 72 Bauten. Die Architektur der Gebäude reflektiert dabei die traditionellen Stilrichtungen aus Spaniens unterschiedlichen Regionen. Freilich hat die Stadt keinerlei Einwohner. Sie wurde zwischen 1965 und 1968 ausschließlich als Touristenattraktion erbaut und seitdem durch weitere Gebäude erheblich ergänzt. Für Konferenzen und Tagungen wurde in jüngerer Zeit auch ein Kongresspalast und für Kulturveranstaltungen ein Amphitheater hinzugefügt.

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6. Plaza Mayor (Plaça Major)

Ein hervorragender Startpunkt für eine Stadtbesichtigung ist der Plaza Mayor, der wichtigste – und geschäftigste Platz unter den vielen Plätzen Palmas. Genauso gut kann man eine Stadtbesichtigung hier aber auch ausklingen lassen. Der weitläufige, abends auch schön beleuchtete Platz wird von zahlreichen Bars, Cafés und Restaurants gesäumt. Oft wird auf ihm auch ein interessanter Freiluftmarkt abgehalten, wo man an Ständen traditionelle Handwerksarbeiten aus den balearischen Inseln erwerben kann. Ausgiebiges Handeln ist Pflicht!

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7. Llotja de Palma (auch: Lonja dels Mercaders)

Im Süden der Altstadt und in Fußwegweite von der Kathedrale entfernt, befindet sich eines der besten Beispiele meisterhafter gotischer Architektur in ganz Palma. Die „Händlerbörse“ – so übersetzt sich der katalanische Name – wurde nach 21-jähriger Bauzeit im Jahr 1447 eingeweiht. Wie sein Name bereits anklingen lässt, diente der Bau ursprünglich Seehändlern als Umschlagplatz für ihre Waren aus allen Ecken des Mittelmeerraumes. Nachdem die Börse 1830 aufgelöst wurde, diente das Gebäude in der Folgezeit nur noch als simples Warenhaus, später dann als Kanonenmanufaktur und sodann als Gerichtsgebäude. Heute finden in der Llotja regelmäßig Kunstausstellungen statt.

8. Fundació Pilar i Joan Miró a Mallorca

Obwohl in Barcelona geboren, pflegte der katalanische Maler, Grafiker und Bildhauer Joan Miró (1893-1983) zusammen mit seiner späteren Ehefrau Pilar Zeit seines Lebens eine sehr enge Verbundenheit zu Mallorca und Palma. Im Jahr 1956 ließ er sich endgültig auf der Insel in Palmas Vorort Cala Major nieder und erbaute dort sein persönliches Atelier, das Studio Sert. Drei Jahr später erwarb er die neben der Werkstatt gelegene Finca Son Boter und schloss sie seinem Anwesen an. Diese Gebäude bilden das Herzstück der 1981 ins Leben gerufenen Stiftung Pilar i Joan Miró a Mallorca. Im Jahr 1992 kam sodann auch noch ein extra erbautes Museumgebäude hinzu, in dem auch die Verwaltung der Stiftung sowie ein Dokumentationszentrum und eine umfangreiche Bibliothek untergebracht sind. Wer Miró schätzt, kann hier „direkt an der Quelle“ in die Fülle seines künstlerischen Schaffens eintauchen.

9. Sant Francesc Basilika (Basilica Sant Francesc)

Neben der Kathedrale „La Seu“ ist diese, am gleichnamigen Plaza gelegene Basilika die zweitwichtigste historische Kirche Palmas. Sie ist einem Franziskanerkloster angeschlossen und wurde zusammen mit diesem im Jahr 1981 von Spaniens Regierung zum denkmalgeschützten Kulturgut erklärt. Wie so viele andere Bauwerke der Altstadt, so geht auch die Basilika auf König Jaume II zurück, der sie im späten 13. Jahrhundert zusammen mit dem Kloster erbauen ließ. Die heutige, vergleichsweise simple Barockfassade ist jedoch das Resultat von Renovierungsarbeiten im 16. Jahrhundert.

10. Arabische Bäder (Baños Árabes)

Neben einigen Bauelementen des Alumdaina Palastes, sind nicht allzu viele Bauzeugen der maurischen Epoche im historischen Stadtkern Palmas übrig geblieben – umso wichtiger sind für Archäologen die spärlichen, aber dennoch beeindruckenden Ruinen des ehemaligen arabischen Badehauses der maurischen Ansiedlung. Unter den schattigen Bäumen des Innenhofs findet man als Besucher der Stadt zudem willkommene Zuflucht von der größten Hitze des Tages.

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