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Die 20 schönsten Burgen und Schlösser in Hessen

Hessen ist bekannt für seine schönen Landschaften – und inmitten dieser ragt so manche prachtvolle Burg empor. Wir haben für euch die 20 schönsten Burgen und Schlösser des deutschen Lands ausfindig gemacht!

Das schöne Land Hessen begeistert Besucher gerne mit seinen idyllischen Wäldern und grünen Szenerien. Mindestens ebenso faszinierend sind jedoch auch die Burgen und Schlösser in Hessen, die die Wiesen, Wälder und Gipfel zieren. Wir haben für euch im Folgenden die 20 schönsten darunter etwas genauer unter die Lupe genommen!

1. Burg Frankenstein

Von den Toten wiedererweckte Monster gab es auf Burg Frankenstein im Hessener Odenwald wohl keine, doch ist das rund 800 Jahre alte Bauwerk mit größter Wahrscheinlichkeit zumindest Namensgeber für die Hauptfigur von Mary Shelleys berühmtem Roman. Der reale Dr. Frankenstein war angeblich ein Doktor und Alchemist namens Johann Konrad Dippel, der hier im 17. Jahrhundert diverse alchemistische Experimente angestellt haben soll – Gerüchten zufolge auch an Toten, die er zu einem neuen Lebewesen erwecken wollte. Inwiefern dies der Wahrheit entspricht, sei allerdings dahingestellt.

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2. Schloss Braunfels

Schloss Braunfels ist bereits seit dem späten 13. Jahrhundert in den Händen derselben Familie und das erstaunlichste daran ist, dass diese sogar noch immer selbst in dem Schloss residiert. Ein Familienmuseum erzählt dabei von der Geschichte der Familie Solms-Braunfels und stellt etwa Waffen, Kleidung, Münzen und Orden aus. Im Laufe ihrer rund 700 Jahre alten Geschichte wurde die Burg mehrfach teilweise zerstört und wieder aufgebaut, weshalb die heutige Anlage mit ihrer ursprünglichen Version kaum noch etwas zu tun hat, was das Bauwerk jedoch keineswegs uninteressanter macht.

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3. Schloss Auerbach

Schloss Auerbach im südlichen Hessen stammt ursprünglich aus dem frühen 13. Jahrhundert und wurde von Graf Dieter IV. von Katzenelnbogen erbaut, um seine Grafschaft zu schützen. Nach Erdbeben, Belagerungen und feindlichen Übernahmen liegt das prächtige Bauwerk heute in Ruinen, obwohl dieser Umstand der Faszination es Ortes kaum etwas abtut. Ikonisch für die Ruine Auerbach ist die alte Kiefer, die in den Sandsteinmauern des Schlosses bis heute gedeiht.

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4. Burg Münzenberg

Wie Auerbach ist auch Münzenberg heutzutage bloß noch eine Burgruine – dabei jedoch eine der sehenswertesten von Hessen. Schon aus der Ferne sieht man die beiden Burgfriede der Anlage Münzenberg, wobei einer davon auch im Rahmen der Besichtigung bestiegen werden kann. In der Anlage selbst sind viele Wände noch bis zum zweiten Stockwerk erhalten, wodurch man sich die einstige Pracht der Burg gut vorstellen kann.

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5. Sababurg

Die Sababurg nennt sich selbst auch Dornröschenschloss und lockt mit einer Mischung aus Geschichte und Märchen. Hier kann man nicht nur die einzigartige Atmosphäre einer aus dem 14. Jahrhundert stammenden Burg erleben, sondern sich auch in die Geschichten der Gebrüder Grimm entführen lassen. Die Burg dient heutzutage überdies als Hotel und auch Trauungen können hier abgehalten werden – wer also ganz wie Dornröschen und ihr Prinz heiraten möchte, der ist hier goldrichtig!

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6. Schloss Herborn

Schloss Herborn war einst der Sitz der kleinsten Hochschule Deutschlands: Rund 100 Schüler studierten hier in den vier Fachrichtungen Jura, Medizin, Theologie und Philosophie. Von Kirche und Kaiserhaus nicht als offizielle Universität anerkannt, kämpfte man jedoch zunehmend mit Problemen, bis die Schule schließlich in das nahe gelegene Rathaus verlegt wurde. Heutzutage ist das Schloss vor allem aufgrund seiner umfassenden Bibliothek sehenswert: Rund 68.000 Titel, davon etwa 10.000 aus der Zeit vor 1900, sind hier zu finden.

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7. Burg Ludwigstein

Burg Ludwigstein liegt im nördlichen Soodener Bergland in Hessen und zählt zu den sogenannten Höhenburgen, was bedeutet, dass sie auf einer natürlichen Anhöhe, wie eben einem Berg, errichtet wurde. Das Bauwerk stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente ursprünglich zur Grenzsicherung; heute wird sie als Jugendherberge sowie als atmosphärischer kultureller Veranstaltungsort genutzt. Einige der Events, die hier regelmäßig abgehalten werden, sind dabei historische Handwerksmärkte, atmosphärische Weihnachtsmärkte sowie Mittelaltermärkte mit Verkaufsständen und Artisten.

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8. Schloss Waldeck

Schloss Waldeck am hessischen Edersee wartet mit einer düsteren Vergangenheit auf, wurde es doch lange Zeit als Zuchthaus genutzt. Auch heute ist die Anlage ganz der weniger romantischen Seite des Mittelalters gewidmet: In der Dauerausstellung Hinter Schloss und Riegel dürfen Besucher hier mehr über die Foltermethoden der damaligen Zeit erfahren.

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9. Burg Breuberg

Die im wahrsten Sinne des Worte sagenumwobene Burg Breuberg ist eine der besterhaltenen Burgen Deutschlands, obwohl sie bereits aus der Mitte des 12. Jahrhunderts stammt. Heutzutage sind in der Anlage ein Museum sowie eine Jugendherberge untergebracht – und natürlich kann man in Führungen alles über die anfangs angesprochene Sage von Werner, dem Breilecker erfahren.

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10. Kaiserpfalz Gelnhausen

Von der ehemaligen Reichsburg sind heute nur noch Ruinen zu sehen – diese zeugen jedoch nach wie vor von der reichen Geschichte der Kaiserpfalz Gelnhausen und bieten gemeinsam mit dem angeschlossenen Burgmuseum einen wundervollen Einblick in die Geschichte des Bauwerks sowie der gesamten Region. Umstritten ist, wann die Burg erbaut wurde – man geht jedoch davon aus, dass sie mindestens aus dem 12. Jahrhundert stammt.

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11. Schloss Berlepsch

Das schöne Schloss Berlepsch am Dreiländereck zwischen Hessen, Thüringen und Niedersachsen musste in seiner Lebenszeit schon so manche Übernahme miterleben. Im Dreißigjährigen Krieg stürmten mehrere Heere die an den Marschrouten gelegene Burg und hinterließen der Familie Berlepsch, in deren Besitz sich das Schloss bis heute befindet, ein äußert renovierungsbedürftiges Anwesen. Die Berlepsch bauten das Schloss jedoch wieder auf und heute dient es nach mehrmaliger Umwidmung als romantisches Hotel sowie als beliebter Veranstaltungsort.

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12. Kastell Saalburg

Das Kastell Saalburg ist ein rekonstruiertes römisches Kastell im Taunuskreis und zählt seit dem Jahr 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe. Noch bis in die Neuzeit war die Saalburg als Steinbruch genutzt worden, bevor man ihre römischen Ursprünge erkannte und mit der Rekonstruktion begann. Heute dient sie als äußerst sehenswertes Freilichtmuseum.

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13. Burg Hohenstein

Wie das eingangs erwähnte Schloss Auerbach geht auch die Burg Hohenstein auf die Grafen von Katzenelnbogen zurück. Die Anlage wurde rund um die Jahrhundertwende zwischen 12. und 13. Jahrhundert erbaut und diente zunächst als Grafenresidenz. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg im Konflikt mit dem Grafen von Nassau schwer beschädigt, jedoch baute man sie im frühen 17. Jahrhundert wieder auf. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wurde Hohenstein ein weiteres Mal zerstört und ziert den Taunus seitdem als eine der größten Ruinen der Region.

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14. Orangerieschloss Kassel

Burgen und Schlösser in Kassel

Das prächtige barocke Orangerieschloss Kassel wurde in seiner jetzigen Form ab dem früheren 18. Jahrhundert nach dem Vorbild französischer Schlossanlagen erbaut. Zu dem Schlosskomplex gehört auch ein weitläufiger Garten, der unter anderem Veranstaltungsort des regelmäßig stattfindenden HNA Summer Open Air ist, dem zweitgrößten Klassik-Open-Air-Konzerts Deutschlands. Im Schloss selbst ist heute unter anderem auch das Astronomisch-Physikalische Kabinett samt Planetarium untergebracht, dem der Planetenwanderweg Karlsaue angegliedert ist.

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15. Schloss Wilhelmsthal

Das prächtige Rokokoschloss Wilhelmsthal befindet sich nahe der hessischen Stadt Kassel und bietet neben dem einzigartigen Gebäude selbst auch einen wundervollen Schlosspark samt See, in dem Wasserspiele zu sehen sind. Im Schloss selbst kann man eine Ausstellung über das Schloss sowie seine Rolle im Siebenjährigen Krieg besichtigen.

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16. Burg Friedberg

Wer sich ein klein wenig wie der berühmte Zauberlehrling Harry Potter fühlen möchte, der sollte nach Hessen in die Nähe von Burg Friedberg ziehen – dient die wunderbare Anlage heutzutage doch als Oberstufengymnasium. Ursprünglich gegründet wurde die älteste Burganlage Hessens bereits im ersten Jahrhundert nach Christus, als Römer hier das erste Kastell betrieben. Im 12. Jahrhundert wurde die Burg schließlich zu dem ausgebaut, was wir heute noch besichtigen dürfen. Ob es hier wohl auch geheime Gänge gibt, durch die die Schüler in ihrer Freizeit schleichen?

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17. Schloss Dillenburg

Durch einen seiner ehemaligen Bewohner, Wilhelm von Oranien, ist die Dillenburg unweigerlich mit den Niederlanden und deren Kampf um Unabhängigkeit verbunden. Wer das schöne Schloss heute besucht, der kann dort im Wilhelmsturm in einer sehr sehenswerten Ausstellung mehr über die Linien Nassau sowie Oranien-Nassau erfahren. Auch ein Besuch in den Katakomben des Schlosses ist äußerst empfehlenswert.

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18. Marburger Landgrafenschloss

Das wundervolle Landgrafenschloss, das die Universitätsstadt Marburg in Hessen überblickt, sieht auf eine reiche und belebte Geschichte zurück. Erbaut im 11. Jahrhundert, wechselte das Schloss vor allem während des Dreißigjährigen Kriegs regelmäßig den Besitzer, diente dann als Gefängnis und wird nun als kunst- sowie bauhistorisch äußerst interessante Stätte vorwiegend als Museum genutzt. Auch ein schön angelegter Schlosspark samt Rosengarten und gemütlichem Café zum Verweilen gehört zum Marburger Schlosskomplex.

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19. Schloss Weilburg

Der Grundstein des barocken Schlosses wurde im 16. Jahrhundert gelegt; die größte Bauphase Schloss Weilburgs fand jedoch im frühen 18. Jahrhundert unter Graf Johann-Ernst von Nassau-Weilburg statt. Heute zählt das wundervolle Bauwerk zu den besterhaltenen Renaissanceschlössern Hessens. Seit 1935 kann man in Weilburg das zugehörige Schlossmuseum besichtigen, während hier im Sommer zudem die Weilburger Schlosskonzerte stattfinden, eine Reihe, vornehmlich klassischer, Musikveranstaltungen.

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20. Burg Eppstein

Bereits im 10. Jahrhundert erbaut, sind von der Burg Eppstein nahe der gleichnamigen Stadt im Taunus heute leider nur noch Ruinen übrig. Die Anlage ist als schönes Beispiel einer typischen Spornburg allerdings trotz allem äußerst sehenswert, vor allem auch deshalb, da die erhaltenen Gebäude das Schloss- sowie Stadtmuseum Eppsteins beherbergen. Einmal im Jahr ist die Ruine zudem bereits seit mehr als einem Jahrhundert Heimat der Eppsteiner Burgfestspiele, und auch weitere Veranstaltungen finden hier regelmäßig statt.

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