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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Brüssel

Kunst, Kultur und gutes Essen – das und mehr hat Brüssel zu bieten. Wir verraten euch, was ihr in der belgische Hauptstadt alles unbedingt sehen müsst!

Wer an Brüssel denkt, dem läuft nicht selten sofort das Wasser im Mund zusammen. Belgische Schokolade, Waffeln und erstklassige Pommes Frites – dafür ist die Hauptstadt Belgiens bekannt. Doch auch Kunst- und Kulturliebhaber kommen in Brüssel voll auf ihre Kosten! Die 10 besten Sehenswürdigkeiten, die euch Brüssel zu bieten hat, haben wir hier für euch zusammengestellt.

1. Der Grand Place

Der Grand Place ist das geografische und historische Herz der Stadt. Für viele Besucher ist der Grand Place der erste Anlaufpunkt. Hier lassen sich die wohl schönsten architektonischen Werke Brüssels aus dem 17. Jahrhundert bewundern. Im Jahr 1695 wurden viele der Gebäude am Grand Place vom Kanonenfeuer der französischen Truppen zerstört. Etliche konnte im Laufe der Jahrhunderte jedoch wieder rekonstruiert werden, unter ihnen beispielsweise das Maison du Roi.

2. Hôtel de Ville

Das „Hôtel de Ville“, das Rathaus der Stadt, gehört zu dem beeindruckenden architektonischen Ensemble, das am Grand Place zu finden ist. Es wurde im 15. Jahrhundert errichtet und noch heute ist der Ostflügel mit seiner Löwentreppe aus dieser Zeit erhalten. Der Turm des Rathauses ist 96 Meter hoch; auf seiner Spitze ragt der Erzengel Michael zusammen mit dem Teufel in die Höhe.

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3. Manneken Pis

Das Manneken Pis, die Statue eines kleinen, pinkelnden Jungen, gehört wohl zu den berühmtesten Statuen Europas. Viele Legenden ranken sich um die 61 Zentimeter hohe Statue, die im Jahr 1619 aufgestellt wurde. Eine Geschichte besagt, dass im 12. Jahrhundert der Sohn eines Grafen dabei erwischt wurde, wie er während eines Kampfes an einen Baum urinierte. Sein Heldenmut sollte mit einer Statue verewigt werden. Die Statue ist im Laufe der vielen Jahrhunderte, die sie nun schon in Brüssel zu finden ist, häufig Dieben zum Opfer gefallen. Einer der gröbsten Raube fand im Jahr 1965 statt; der Täter ließ nur die Füße der Statue stehen, der Rest des Körpers fand sich ein Jahr später in einem Kanal wieder.

4. Palais Royal

Der Palais Royal, der königliche Palast, wird von den belgischen Königen für offizielle Anlässe genutzt. Die Fassade, die den Palais Royal ziert, entstand erst nach 1900 in ihrer heutigen, neobarocken Form. Nicht nur der Palast selbst, sondern auch der Platz vor ihm, der „Place des Palais“ sowie der königliche Park sind einen Besuch wert.

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5. Der Jubelpark – Parc du Cinquantenaire

50 Jahre Unabhängigkeit – das feierte Belgien im Jahr 1880 und der damalige König, Leopold II., ließ es sich nicht nehmen, der Welt den aufsteigenden Reichtum Brüssels zur Schau zu stellen. So entstand der Parc du Cinquantenaire, der neben imposanten Bauwerken auch eine wunderschöne Grünfläche auf insgesamt 37 Hektar zu bieten hat und von Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen zur Erholung und für den Freizeitsport genutzt wird. Unübersehbar ist zudem der Triumphbogen, der erst im Jahr 1905 fertiggestellt wurde. Er liegt nahe einer riesigen Ausstellungshalle, die das Autoworld Museum und das Musée Royal de l’Armée beherbergt und damit bei schlechtem Wetter eine gute Alternative zum Rundgang im Park bietet.

6. Das Europaviertel

Das Europaviertel in Brüssel sollte sich kein Europäer entgehen lassen! Zwischen dem Leopold Park, dem Parc du Cinquantenaire und dem Brüsseler Park gelegen, ist es eingerahmt von herrlichen Grünflächen, in denen man sich nach einem Spaziergang durchs Europaviertel ausgiebig erholen kann. Seinen Namen hat dieses Viertel erhalten, weil hier viele Gebäude entstanden sind, die Institutionen der Europäischen Union beherbergen. Das bekannteste von ihnen ist der Sitz der Europäischen Kommission, das Berlaymont. In den 1960er-Jahren entstanden, befinden sich hier die Büros der Präsidenten der EU-Kommission, die der Kommissare, des Generalsekretariats, des juristischen Dienstes und der Pressesprecher. Entworfen wurde das Gebäude in seiner heutigen Form vom Architekten Lucien De Vestel, der noch vor Beendigung der Bauarbeiten verstarb.

7. Cathédrale Sts Michel et Gudule

Die Kathedrale St. Michael und St. Gudula ist die Hauptkirche Brüssels und Nationalkirche Belgiens – königliche Hochzeiten finden hier ebenso statt wie Staatsbegräbnisse. Die Kathedrale im gotischen Stil wurde im 15. Jahrhundert nach einer Bauzeit von fast zwei Jahrhunderten vollendet. Besonders sehenswert sind im Inneren der Kathedrale die 1.200 Glasgemälde, die auf den Chorfenstern prangen. Auch die Apostelfiguren in Lebensgröße und der barocke Hauptaltar aus Marmor sowie die Standbilder der Heiligen St. Michel und St. Gudula darf man sich beim Besuch der Kathedrale nicht entgehen lassen.

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8. Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique

Die „Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique“, die Königlichen Museen der Schönen Künste, sind für jeden Kunstliebhaber auf Brüsselurlaub ein Muss, denn hier ist die Gemälde- und Skulpturensammlung Belgiens zu finden. Zu dem Museums-Ensemble gehören vor Ort das Museum für Alte Kunst, das Museum für Moderne Kunst, das Fin-de-Siècle Museum sowie das Magritte Museum. Im Museum für Alte Kunst lassen sich vor allem wichtige Werke der flämischen Malerei bewundern, darunter etwa Werke Robert Campins, Rogier van der Weydens, Hans Memlings, Rembrandts und Peter Paul Rubens. Das Museum für Moderne Kunst zeigt Werke vom 19. Jahrhundert bis zu Gegenwart; wichtige Vertreter der modernen Kunst, wie Salvador Dalí, Max Ernst und Paul Delvaux sind hier zu finden.

9. Basilique du Sacré-Coeur

Im Viertel Koekelberg gelegen, wird die Basilique du Sacré-Coeur häufig von Touristen übergangen. Koekelberg ist mit seiner Randlage weniger bekannt, wartet mit der Basilique du Sacré-Coeur aber vor allem für Liebhaber des Art Déco mit einer sehenswerten Überraschung auf. Der König Leopold der II. hatte sich für Brüssel eine Kirche gewünscht, die eine große Menge an Menschen aufnehmen konnte. Im Jahr 1904 begonnen, wurde die Basilique du Sacré-Coeur erst 1970 fertiggestellt. Im Gegensatz zu den vielen Kirchen, die im gotischen Stil im Stadtzentrum entstanden, ist sie eindeutig dem 20. Jahrhundert zuzuordnen. Charakteristisch ist die Kuppel aus grünem Kupfer und ist von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar.

10. Das Atomium

Für die Weltausstellung des Jahres 1958 errichtet, ist das Atomium eines der wichtigsten Symbole der Stadt. Zu dieser Zeit war eine neue Ära in der Wissenschaft angebrochen und André Waterkeyn entwarf mit dem Atomium die Struktur eines Eisen-Kristalls mit einer Höhe von insgesamt 102 Metern. Im Atomium finden heute verschiedene Ausstellungen statt und es beherbergt ein Restaurant. Von hier aus kann man nach einem Rundgang in der obersten Kugel des Atomiums die tolle Aussicht genießen, die man über die Dächer der Stadt, das Expo-Gelände und den Park Mini-Europa hat. Das Atomium hat bei Renovierungsarbeiten in den 2000er Jahren LED-Leuchten erhalten und beeindruckt seitdem auch im Dunkeln.

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