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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Málaga

Eure Reise nach Málaga ist bereits gebucht, aber ihr seid noch unentschlossen, was ihr dort so alles tun sollt? Wir verraten euch, welche Sehenswürdigkeiten unbedingt auf eure Liste sollten!

Ungefähr 770 v.Chr. von den Phöniziern gegründet, gilt Málaga als eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Städte der Welt. Im Laufe der Jahrhunderte kam die Stadt nacheinander unter die Herrschaft der Karthager, Römer, Westgoten, Byzantiner und Mauren, bis sie schließlich 1487 dem christlichen Königreich Kastilien einverleibt wurde. Alle dieser Herrscher haben ihre Spuren in Málaga hinterlassen, was die „Perle der Costa del Sol“ zu einem äußerst interessanten Reiseziel macht. Die Auswahl toller Sehenswürdigkeiten und Attraktionen ist in Málaga zwar gewaltig, aber die nachfolgenden sollte man bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen.


1. Alcazaba de Málaga

Mit dem Bau dieses auf einem Hügel sitzenden befestigten Palastes wurde im späten 10. Jahrhundert unter der Hammu Did-Dynastie begonnen. Er diente den Herrschern von Málaga sodann als Residenz und Befestigungsanlage zum Schutz der an ihrem Fuß liegenden Kernstadt. Die Alcazaba gilt als das am besten und vollständigsten erhaltene Beispiel maurischer Festungsbaukunst ihrer Art in ganz Spanien. Aufgrund der doppelten Ringmauern und mächtigen Bastionen wird die Alcazaba von Historikern oft mit der Kreuzritterburg Krak de Chevaliers in Syrien verglichen. Gleich neben dem Haupttor der Alcazaba befindet sich das aus dem 2. Jahrhundert stammende römische Amphitheater. Es wurde erst 1951 im Zuge archäologischer Ausgrabungen wiederentdeckt.

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2. Castillo de Gibralfaro

Gleich hinter der Alcazaba erhebt sich der Gibralfaro Hügel, dessen Spitze von der alten Zitadelle Málagas gekrönt wird. Der maurische Sultan Yusuf I erbaute sie im 14. Jahrhundert auf den Fundamenten einer phönizischen Befestigungsanlage. Es war diese mächtige Festung, die von König Ferdinand und Königin Isabella von Kastilien 1487 in dreimonatiger Belagerung zunächst bezwungen werden musste, bevor sie Málaga schließlich einnehmen konnten. Unter ihrer Herrschaft wurde das Castillo weiter ausgebaut und erweitert. Die trutzigen Ringmauern sind in nahezu voller Länge begehbar und von ihnen aus hat man eine fabelhafte Aussicht über die Stadt, die Costa del Sol und das andalusische Hinterland. Im Zentrum der Anlage ist im ehemaligen Pulvermagazin ein interessantes Museum untergebracht, das die Geschichte der Festung erläutert.

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3. Kathedrale

Málagas Kathedrale liegt innerhalb des ehemaligen maurischen Stadtkerns, unterhalb der Alcazaba. Aufgrund des Umstandes, dass sich der Bau mehr als zwei Jahrhunderte lang (von 1528 bis 1782) dahin zog, vereint die Fassade in sich sowohl Stilelemente der spanischen Renaissance als auch des spanischen Barock. Dennoch ist die Kathedrale bis heute unvollendet, denn von den ursprünglich geplanten zwei Türmen erreichte lediglich der Nordturm seine vorgesehene Höhe von 84 Metern, während der Südturm ein Stumpf verblieb. Eine an ihm angebrachte Plakette besagt, die Einwohner Málagas hätten damals bestimmt, dass das für seine Vollendung gesammelte Geld stattdessen an die nordamerikanischen Kolonien gespendet werden solle, die sich damals in ihrem Unabhängigkeitskrieg gegen England befanden. Die Kuriosität des fehlenden Südturms hat der Kathedrale den Spitznamen „La Manquita“ (Die einarmige Dame) eingebracht.

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4. Basílica Nuestra Señora de la Victoria

Gelegen an der Piazza Santuario, zählt diese im 17. Jahrhundert im spanischen Barockstil erbaute Basilika zu den wichtigsten Kirchenbauten von Málaga, denn sie beherbergt den Schrein der Stadtschutzheiligen Virgen de la Victoria (Jungfrau des Sieges). Ihre Statue stammt aus dem 15. Jahrhundert und war ein Geschenk von Kaiser Maximilian I an König Ferdinand. Laut der Legende hatte der König diese Statue an seiner Seite als er von genau jenem Ort, an dem sich heute die Basilika erhebt, im Jahr 1487 die letztendlich erfolgreiche Belagerung Málagas anleitete, was auch den Namen der Schutzheiligen erklärt. Abgesehen von dem Schrein enthält die Basilika eine Fülle wertvoller Gemälde und Skulpturen.

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5. Picasso Museum und Buenavista Palais

Nahe der Kathedrale in der Calle San Agustin befindet sich das aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammende, von der adligen Cazalla Familie errichtete Buenavista Palais. Ausgrabungen in seinem Keller enthüllten eine einzigartige Kombination architektonischer Relikte als Testament der jahrtausendealten Stadtgeschichte. Neben Resten der phönizischen Stadtmauer wurden unter anderem auch eine römische Manufaktur zur Herstellung von Fischsauce sowie die Fundamente eines maurischen Palastes freigelegt. Sie können durch transparente Fußböden im Erdgeschoss des Palais betrachtet werden. Seit 2003 beherbergt das Gebäude ein Museum zu Ehren des berühmtesten Sohnes der Stadt, Pablo Picasso. Gegenwärtig werden dort 233 Stücke des Meisters ausgestellt, die von ihm zwischen 1892 (jawohl, er hat recht jung angefangen!) und 1972 geschaffen wurden und die unglaubliche Bandbreite seiner Kreativität und seines Talents anschaulich machen.

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6. Picassos Geburtshaus (Museo Casa Natal)

Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Cipriano de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in diesem mehrstöckigen Stadthaus an der Plaza de la Merced geboren. Aus allzu verständlichen Gründen wurde er in seinen späteren Jahren allerdings nur als Pablo Picasso bekannt und berühmt. Sein Geburtshaus beherbergt heute die von seiner Familie betriebene Picasso Stiftung, die dort ein Dokumentationszentrum über das Leben und die Arbeit des Meisters eingerichtet hat. Außerdem sind dort natürlich auch verschiedene Werke des legendären Malers und Bildhauers ausgestellt.

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7. Atarazanas Markthalle (Mercado Central de Atarazanas)

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Obwohl Málaga heute mehr als genug Märkte und Einkaufszentren aufweist, ist der historische Zentralmarkt nach wie vor ein Höhepunkt für jeden Stadtbesucher. Die riesige, überdachte Markthalle besteht aus gusseisernem, verglastem Strebewerk und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bemerkenswert ist das hufeisenförmige, steinerne Haupttor, das eindeutige islamische Einflüsse zeigt. Es handelt sich hierbei nämlich um das ehemalige Eingangstor der alten maurischen Schiffswerft. Beeindruckend schön ist außerdem das großflächige Buntglasfenster, das verschiedene historische Wahrzeichen Málagas abbildet und sich wunderbar für eine Gegenlichtaufnahme eignet. Am geschäftigsten und interessantesten ist der Markt frühmorgens, wenn frischer Fisch und andere Meeresfrüchte angeliefert werden.

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8. Volkskunst- und Trachtenmuseum (Museo de Artes y Costumbres Populares)

Dieses Museum befindet sich in der Altstadt in der Pasillo de Santa Isabel und ist in einem im 17. Jahrhundert errichteten Gebäude untergebracht, das aufgrund seiner reizvollen maurisch-andalusischen Architektur bereits für sich selber als Attraktion gelten kann. Im Inneren erwartet den Besucher sodann eine umfangreiche Sammlung andalusischer Handwerkskunst von Keramikarbeiten und Zierkacheln bis hin zu Küchenutensilien und Fischfanggerätschaften. Eindrucksvoll ergänzt werden diese Exponate durch farbenreich gestaltete andalusische Volkstrachten aus praktisch jeder Zeitepoche.

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9. Carmen Thyssen Museum

Carmen Calvera wurde im Jahr 1961 zur „Miss Spanien“ gekrönt. Sie heiratete sodann 1965 den amerikanischen Schauspieler Lex Barker (den Deutschen wohl am besten als „Old Shatterhand“ Darsteller bekannt) und nach einer weiteren Ehe im August 1985 schließlich Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza. Ihr dritter und letzter Ehegatte verstarb 2002, wonach sich die nun als Carmen Thyssen bekannte Spaniern vor allen Dingen als Philanthropin, Kunsthändlerin und Kunstsammlerin einen Namen machte. Dieses relativ kleine, doch enorm interessante Museum stellt die wichtigsten Kunstwerke aus ihrer persönlichen Sammlung aus, in erster Linie Gemälde. Es ist nicht mit dem in Madrid befindlichen Thyssen-Bornemisza Museum zu verwechseln, das Stücke aus der Familiensammlung der Thyssens präsentiert.

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10. Provinzmuseum von Málaga (Museo de Málaga)

Málaga ist nicht nur die „Perle der Costa del Sol“, sondern gleichzeitig auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz innerhalb der Region Andalusien. Das interessante Provinzmuseum ist in einem imposanten historischen Stadtpalais im Herzen der Stadt untergebracht und ist dank seiner rund 17.000 Ausstellungsstücke heute das fünftgrößte Museum Spaniens. Das Museum ist in zwei grundsätzliche Sektionen untergliedert. Die Sektion für Feine Kunst widmet sich Gemälde, Plastik und Skulptur, einschließlich Werken von Picasso, Goya, Velázquez und Marc. In der zweiten, weitaus umfangreicheren Sektion sind hingegen aus der gesamten Provinz zusammengetragene archäologische Fundstücke zu bewundern, darunter eine exquisite römische Herkulesmaske aus dem 1. Jahrhundert sowie zahlreiche maurische Artefakte, die in der Alcazaba freigelegt wurden.

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