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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Nizza

Das wundervolle Nizza im Süden Frankreichs ist immer eine Reise wert – wir verraten euch, was es dort alles zu sehen und tun gibt!

Nizza bezaubert nicht nur mit seiner wunderschönen Küstenlage, sondern ist auch in ein magisches Licht getaucht, von dem schon der Maler Henri Matisse schwärmte. Die wilde Natur der Voralpen und die reichhaltige mediterrane Kost sorgen zusätzlich dafür, dass die Lebensqualität hier stimmt und die Stadt jedes Jahr zahlreiche Besucher in ihren Bann zieht. Besonders lohnenswert ist in Nizza der Besuch der Museen. Die Stadt verfügt über ausgezeichnete Museen und in vielen von ihnen ist der Eintritt seit dem Jahr 2008 kostenfrei. Wir entführen euch heute in die zauberhafte Hafenstadt an der berühmten Côte d’Azur und verraten euch, welche Sehenswürdigkeiten ihr euch bei einem Trip nach Nizza auf keinen Fall entgehen lassen solltet!

1. Eintauchen in die Altstadtgassen

Altstadt Nizza

Die Altstadt von Nizza lädt dazu ein, sich in ihrem barocken Labyrinth zu verlieren und die kleinen, verwinkelten Gassen für Stunden entlangzuschlendern. Im nördlichen Teil dieses Viertels reihen sich kleine Geschäfte und Restaurants aneinander, die regionale Spezialitäten anbieten. Im Süden wird die Altstadt von der Straße Cours Saleya begrenzt. Hier sind einige der lebhaftesten und buntesten Märkte ganz Frankreichs zu finden, unter ihnen ein Blumenmarkt und ein wundervoller Lebensmittelmarkt.

2. Cathédrale Sainte-Réparate

Mitten im Herz der Altstadt liegt die Cathédrale Sainte-Réparate, die vor allem für Liebhaber barocker Architektur einen Besuch wert ist. Eingeweiht wurde die Kathedrale im Jahr 1699, nachdem nahezu 50 Jahre lang an ihr gebaut worden war. Im Inneren sind üppige Fresken und Stuck-Verzierungen zu finden. Die Kanzel, die Balustraden und der Altar sind aus Marmor gearbeitet. Die Kathedrale kann täglich besucht werden und verleiht der Altstadt mit ihren vielzähligen Bauten im Stil des Barock ein besonderes Ambiente.

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3. Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst

Kunstliebhaber kommen in Nizza voll auf ihre Kosten. Das Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, kurz MAMAC, ist schon allein aufgrund seiner Architektur sehenswert. Es beherbergt fantastische Werke, die ab den 1960er Jahren entstanden sind, darunter solche von Roy Lichtenstein, Niki de St-Phalle und Andy Warhol.

4. Das Chagall-Museum und das Matisse-Museum

Das Musée National Message Biblique Marc Chagall beherbergt die wichtigste öffentliche Sammlung der Bilder Marc Chagalls. Nur wenig entfernt vom Chagall-Museum ist das kleine Musée Matisse zu finden. Es wurde in einer genuesischen Villa aus dem 17. Jahrhundert eingerichtet und zeigt die Entwicklung, die der Künstler Henri Matisse im Laufe seines Schaffens durchlief. Neben bekannter Werke sind auch weniger bekannte Stücke und künstlerische Experimente, beispielsweise mit Stoff, Papier oder Tinte geschaffen, im Matisse-Museum zu finden.

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5. Die Promenade des Anglais

Zum Schlendern lädt die bekannte, von Palmen gesäumte Promenade des Anglais ein. Sie wurde bereits 1822 geschaffen und gilt als eine der elegantesten und schönsten Flaniermeilen. Die Promenade des Anglais führt am Quai des États-Unis vorbei bis in die Altstadt. Habt ihr Lust auf einen aktiven Urlaub? Dann seid ihr auch für sportliche Aktivitäten an der Promenade des Anglais richtig. Mit ganzen sieben Kilometern ebener Fläche und einem spektakulären Blick aufs Meer ist die Promenade auch bei Inline-Skatern gefragt. An der Roller Station, am Quai des États-Unis gelegen, kann man Rollschuhe ausleihen. Auch Fahrräder werden hier zum Verleih angeboten.

6. Parc du Château und Colline de Château

Auf einer Höhe von 92 Metern über dem Meeresspiegel, auf dem Schlosshügel, dem Colline de Château, gelegen, bietet der Parc du Château einen spektakulären Panoramablick über die Altstadt und die Bucht. Als besondere Attraktion gilt auch der Wasserfall, den Besucher hier gern für eine frische Abkühlung nach dem Aufstieg auf den Berg nutzen. Zum Schlosspark gelangt man über die Montée Lesage, oder man nimmt die Stufen, die vom östlichsten Teil der Rue Rosetti nach oben führen. Alternativ hierzu könnt ihr auch den Aufzug nutzen, der unter dem Tour Bellanda zu finden ist.

7. Die russisch-orthodoxe Kirche

Die Cathédrale Orthodoxe Russe St-Nicolas ist eine echte Überraschung. Sie wurde zwischen 1902 und 1912 errichtet und folgt dem Stil des 17. Jahrhunderts. Wer ihre Schönheit von innen bewundern möchte, muss dabei auf kurze Hosen oder Röcke verzichten und zudem die Arme bedecken. Die St. Nikolaus-Kathedrale erinnert an die Zeit, in der die russische Zarenfamilie ihre Winter in Nizza verbrachte und hier prunkvolle Empfänge gab.

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8. Basilique Notre-Dame de Nice

Wer vor der Basilique Notre-Dame steht, hat fast schon das Gefühl, in Paris und nicht in Nizza zu sein. Ebenso, wie Notre-Dame de Paris, beeindruckt auch diese Kirche mit ihrem gewaltigen Bau, ihren riesigen Türmen und der prächtigen Rosette, die zwischen den Türmen über dem Portal prangt, sowie mit ihren kunstvollen, farbigen Glasfenstern, die religiöse Motive zeigen.

9. Parc Phoenix

Zwischen Flughafen und der Promenade des Anglais gelegen, erstreckt sich der über sieben Hektar große Parc Phoenix. Der botanische Erlebnispark führt seine Besucher durch insgesamt sieben Klimazonen; dabei können mehr als 2000 verschiedene Pflanzen besichtigt werden. Das Gewächshaus des Parks wurde in Form einer Pyramide errichtet und wird aufgrund seiner Form auch „der grüne Diamant“ genannt. Es ist mit einer Grundfläche von 7.000 Quadratmetern eines der größten Gewächshäuser ganz Europas.

10. Die Oper von Nizza

Nizza verfügt nicht nur über beeindruckende Architektur, sondern auch über eine lange Musikgeschichte. Hiervon zeugt beispielsweise das prachtvolle Opernhaus, in dem noch heute viele klassische Meisterwerke aufgeführt werden. Hervorgegangen ist das Opernhaus aus einem kleinen Theater, das hier im 18. Jahrhundert entstanden war und lange Zeit als ein wichtiger kultureller Treffpunkt Nizzas galt. Als die Baufälligkeit des Theaters keine Aufführungen mehr zuließ, wurde das Gebäude abgerissen und durch die wundervolle Oper im italienischen Palazzo-Stil ersetzt. Eingeweiht wurde sie 1827 und dann über 50 Jahre lang für Opernveranstaltungen genutzt. Ein verheerender Brand zerstörte das Haus jedoch schließlich komplett und es musste neu errichtet werden. Neu eröffnet wurde die Oper im Jahr 1902. Seitdem lädt sie als Opéra de Nice mit beinahe 1200 Zuschauerplätzen zu Aufführungen ein.

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