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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Zürich

Wer war noch nicht in Zürich und möchte diese eindrucksvolle Stadt mal ausgiebig erkunden? Hier erfahrt ihr, was ihr dabei auf keinen Fall verpassen dürft!

Zürich ist als größte Stadt der Schweiz nicht nur wirtschaftliches und kulturelles Zentrum, sondern verzaubert auch mit einer Fülle von Sehenswürdigkeiten und seiner idyllischen Lage am Zürichsee. Das Zentrum der rund 400.000 Einwohner umfassenden Stadt kann man bequem per Fuß erkunden. Was es dabei zu sehen gibt, verraten wir euch hier.

1. Grossmünster

Grossmünster

Das Grossmünster ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Zürichs. Es erhebt sich mit seiner mächtigen Doppelturmfassade über den Ufern des Limmats. Wer die Türme von Näherem betrachtet, sieht, dass sie sich mit ihrer Höhe im Stil ändern und damit von der langen Bauzeit des Münsters zeugen. Der untere Teil ist romanisch, auf ihn folgt ein Teil im gotischen Stil, bis sie mit neogotischen Hauben, die Victor Hugo einst als „hässliche Pfefferbüchsen“ bezeichnete, abschließen. Die frühesten Teile des Münsters stammen aus dem 11. Jahrhundert. Hiervon zeugen beispielsweise die romanische Krypta und der Kreuzgang. Die zwei Türme, die das Stadtbild Zürichs so eindrucksvoll prägen, wurden erst im 15. Jahrhundert, von 1487 bis 1492, ergänzt.

2. Am Ufer des Limmats entlang

Limmat

Die Altstadt von Zürich zieht sich an beiden Ufern des Limmats entlang. Sie hat nichts vom Glanz vergangener Tage verloren und beeindruckt mit wunderschönen, mittelalterlichen Häusern und dem kleinen Lindenhof-Park, der im Gewühl der Stadt eine Oase der Ruhe bietet. Weltberühmt geworden sind die Kirchenfenster von Marc Chagall, die das Frauenmünster zieren. Insgesamt fünf Fenster und eine Rosette sind in den 70er-Jahren entstanden. Doch nicht nur Chagalls Fenster machen den Charme dieser Kirche aus, auch für ihr Giacomettifenster, ein monumentales Werk auf rund 27 Quadratmetern, ist die Kirche berühmt. Spaziert ihr am Limmat entlang, dürft ihr euch auch den Limmatquai nicht entgehen lassen. Hier gibt es beeindruckende Zunfthäuser zu sehen, die für die große Bedeutung des Handwerks für die Stadt zeugen.

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3. Das Rathaus

Rathaus Zürich

Wer am Ufer des Limmats entlang schlendert, hat von der Münsterbrücke aus einen wundervollen Blick auf das Rathaus Zürichs. Es befindet sich am rechten Ufer des Flusses an einer Stelle, wo schon vor über 700 Jahren ein Rathaus errichtet wurde. Das heutige Rathaus stammt allerdings aus dem 17. Jahrhundert und wurde direkt über dem Wasser errichtet. Das weitgehend im originalen Zustand erhalte Gebäude ist im Stil der Renaissance erbaut, weist aber auch Elemente anderer Stilrichtungen auf. Im Inneren sind Kunstwerke und historische Ausstellungsstücke zu bewundern. Besonders sehenswert ist dabei die künstlerische Ausstattung, die beispielsweise aus einem Wandteppich sowie den Standesscheiben und Porträtbildern der acht Bürgermeister aus den Jahren 1617 bis 1768 besteht.

4. Der Zürichsee

Am Zürichsee kommt in dieser Stadt niemand vorbei; vor allem in den warmen Monaten des Jahres sind am östlichen Seeufer Scharen an Einheimischen und Besuchern anzutreffen. Man kann bis zum Zürichhorn flanieren oder gar ins kühle Nass des Sees tauchen. Wer sich lieber die Sonne ins Gesicht scheinen lassen möchte, der findet auf der Liegewiese ein Plätzchen. Im Sommer lohnt sich auch der Besuch des Seebads Utoquai, das von Mai bis September täglich von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr bei jeder Witterung geöffnet ist.

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5. Das Zürichhorn und das Centre le Corbusier

Wer sich nach dem Getümmel auf der Flaniermeile des Zürichsees nach etwas Ruhe sehnt, der ist am Zürichhorn genau richtig. Die Parkanlagen am Zürichhorn sind frei zugänglich und laden zum Spazierengehen, Grillen oder Skaten ein. Hier ist auch das Centre le Corbusier zu finden. Es ist das letzte von Le Corbusier entworfene Gebäude und, widmet sich seit seiner Einweihung im Jahr 1967 dem Werk des berühmten Architekten. Das Gebäude ist eine moderne Komposition aus Metall und Glas, das mit einer frei schwebenden Dachstruktur versehen ist, die fast wie ein Schirm über dem Gebäude hängt.

6. Die Bahnhofstraße

Habt ihr Lust auf einen ausgedehnten Einkaufsbummel? Dann seid ihr in der Bahnhofstraße richtig! Sie wurde im 19. Jahrhundert mit einer Länge von fast anderthalb Kilometern konstruiert und führt vom Bahnhof-Platz bis zum Bürkli-Platz. Die ganze Straße entlang findet ihr Geschäfte und Einkaufszentren großer Marken, Cafés und Banken sowie ein lebhaftes Treiben, in das sich viele Fußgänger mit Freuden stürzen.

7. Bellevueplatz

Der Bellevueplatz und seine Nachbarin, die Sechseläutewiese, gehören mit zu den wohl am meisten frequentierten Plätzen Zürichs. Hier finden viele Events statt und man trifft sich hier generell gern, spätestens jedoch dann, wenn die wärmere Jahreszeit beginnt. Den Einheimischen dient häufig der Fischbrunnen als Treffpunkt. Südlich des Bellevueplatzes ist auch das Opernhaus zu finden und das Café Odeon bietet seinen Gästen kulinarische Köstlichkeiten an – selbst ein Kaffee wird in diesem Lokal mit langer Geschichte und nostalgischem Ambiente zu etwas ganz Besonderem.

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8. Der Bahnhof Stadelhofen

Der Bahnhof Stadelhofen ist als wichtiger S-Bahn-Knotenpunkt nicht nur für Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln interessant, sondern auch architektonisch eine Attraktion. Der Neubau des Bahnhofs wurde vom spanischen Architekten Santiago Calatrava in den 90er-Jahren geschaffen und erregt mit seiner Beton-Stahl-Überdachung Aufsehen. Das spätklassizistische Aufnahmegebäude aus dem Jahr 1884 blieb bei seinem Neubau stehen und wurde in die Überdachung integriert. Vorbild für die bogenförmig geschwungenen Elemente waren die Rippen eines Stiers. Unter den Geleisen des Bahnhofes befindet sich ein Spannbetongewölbe, das eine Ladenpassage beherbergt. 365 Tage im Jahr kann man hier nahezu alles kaufen, was das Herz begehrt, angefangen bei Blumen und Süßwaren über Zeitschriften und Bücher bis hin zu Schuhen und Accessoires.

9. Das Kunsthaus Zürich

Im Kunsthaus Zürich sind Meisterwerke aus 600 Jahren zu bewundern. Im Erdgeschoss sind gleich vier Räume der Alberto-Giacometti-Stiftung gewidmet; hier werden 150 Skulpturen und 20 Gemälde des Künstlers gezeigt. Sammlungsschwerpunkt des Kunsthauses ist die Schweizer Malerei. So sind hier beispielsweise Arbeiten Füsslis, Böcklins und Segantinis zu finden. Das Kunsthaus ist dienstags sowie freitags bis sonntags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Am Mittwoch und Donnerstag kann es bis 20:00 Uhr besucht werden, montags bleibt es geschlossen.

10. Uetliberg

Ganze 871 Meter thront der Uetliberg über dem Meeresspiegel und bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt Zürich mit dem Zürichsee sowie das Tal des Limmats. Bis hin zu den Alpen kann man von hier aus an klaren Tagen blicken. Der Uetliberg ist für die Züricher ein beliebtes Naherholungsziel; hier lassen sich Wanderungen durchführen, schöne Frühlingsspaziergänge unternehmen und im Winter kann man hier Schlitten fahren. Damit ist der Uetliberg zu jeder Jahreszeit eine spannende Abwechslung zum Trubel der Metropole.

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