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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten von Bangkok

Bangkok ist anders – auf die allerbeste Art! In unserem Artikel erfahrt ihr, was ihr bei einem Besuch in der wundervollen Stadt unbedingt sehen und tun solltet.

Bangkoks Gegensätze aus futuristischer Infrastruktur und bescheidener Tradition machen die Stadt zu einem spannenden Reiseziel. Exotische Tempel und Paläste liegen im Schatten spiegelverglaster Wolkenkratzer, traditionelle Märkte gleich neben supermodernen Einkaufszentren. Und eine Bootserkundung des trägen Chao Phraya Flusses mit seinen Nebenkanälen kann ein Abenteuer sein, über das man noch lange nach dem Urlaub sprechen wird. Die folgenden 10 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen solltet ihr bei einem Besuch der thailändischen Hauptstadt auf keinen Fall verpassen!


1. Großer Palast und Wat Phra Käo (Tempel des Smaragdbuddha)

Die allerwichtigste Attraktion von Bangkok – jene, die man unter allen Umständen gesehen haben muss – ist sicherlich der 1782 errichtete Königspalast, der auch den heiligsten buddhistischen Tempel ganz Thailands umfasst, Wat Phra Käo. Das weitläufige Gelände ist von einer hohen, weißgetünchten Mauer umgeben, über die sich schon von weitem die in der Sonne funkelnden Spitzen der Tempelpagoden erheben. In der Hauptkapelle des Tempels thront der Smaragdbuddha, eine etwa 60 cm hohe, aus grüner Jade geschaffene Statue, von der es heißt, sie beschütze das Land und seine Einwohner. Die inneren Wandflächen der Umfassungsmauer des Tempels sind mit uralten Fresken bemalt, die ähnlich einem Comicstrip das thailändische Nationalepos Ramayana in fantastischen (und oft schauerlichen) Szenen nacherzählen. Direkt an den Tempel schließt sich der eigentliche ehemalige Königspalast an (der König residiert heute anderswo), dessen reich verzierte Thronhallen der Pracht der Tempelgebäude in keiner Weise nachstehen.

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2. Wat Pho (Tempel des Liegenden Buddha)

Nur einen kurzen Fußweg vom Großen Palast entfernt liegt einer der schönsten buddhistischen Tempel Bangkoks, Wat Pho (auch: Wat Phra Chetuphon). Die weitläufige Anlage besteht aus einer Ansammlung von Gebetshallen und Pagoden und ist in kleinere, mit Mauern umfasste Bereiche untergliedert, von denen jeder seinen eigenen Charme versprüht. Die Starattraktion ist der in einer der Hallen untergebrachte 46 Meter lange und 15 Meter hohe Liegende Buddha (Reclining Buddha), welcher gänzlich mit Blattgold verkleidet ist.Man beachte auch die übermenschlich großen Granitstatuen, die verschiedene Pforten des Tempels bewachen. Sie sind chinesischer Herkunft und sollen Europäer darstellen (oder vielmehr wie sich die Chinesen damals Europäer vorstellten). Die Statuen kamen als Ballast in Handelsdschunken nach Thailand. Im Wat Pho befindet sich außerdem eine der berühmtesten traditionellen Massageschulen Thailands und eine Behandlung kostet nur wenige Euro.

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3. Wat Arun (Tempel der Morgenröte)

Aufgrund seiner Lage direkt am Ufer des Chao Phraya Flusses ist Wat Arun sicherlich einer der romantischsten Tempel von Bangkok. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „Tempel der Morgenröte“. Trotz seines Namens ist der Tempel aber am schönsten, wenn sich seine Silhouette bei Sonnenuntergang gegen den Himmel abhebt. Dominiert wird die Anlage von einer mächtigen, aus ihrem Zentrum hoch aufragenden, mehrstufigen Pagode, die überund über mit chinesischen Porzellanstücken verkleidet ist. Beim Bau rief der ehemalige König die Bevölkerung dazu auf, ihr Hausporzellan zu stiften und offensichtlich wurde dieser Bitte eifrig Folge geleistet. Die Pagoda kann bis auf etwa halbe Höhe bestiegen werden und man hat von dort eine tolle Aussicht über den Fluss und den historischen Stadtkern von Bangkok.

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4. Wat Saket / Wat PhuKhao Thong (Goldener Berg)

Der Tempel Wat Saket wird landläufig auch oft „Goldener Berg“ genannt, eine Bezeichnung, die euch bei seinem Anblick sehr schnell klar werden dürfte. Die rund 60 Meter hohe Erhebung, auf deren Spitze eine goldene Pagode prangt, ist das Ergebnis eines missglückten Bauprojektes. Ein siamesischer König wollte vor den ehemaligen Stadttoren von Bangkok die höchste Pagode des Landes errichten. Der weiche Untergrund gab unter dem Gewicht jedoch nach und das unfertige Bauwerk stürzte in sich zusammen. Die Bauruine wurde in der Folgezeit als Begräbnisstätte für die zahllosen Pesttoten benutzt, die Bangkok damals regelmäßig zu beklagen hatte.Erst später wurde die Ruine gesichert und mit der heutigen Pagode gekrönt.Sie kann über 300 flache Stufen bequem bestiegen werden und bietet eine wundervolle Aussicht. Sehenswert sind auch die am Fuß dieser künstlichen Erhebung liegenden Tempelbauten.

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5. Kanaltour

Bangkok Kanaltour

Bangkok war dereinst eine Stadt der Kanäle und erhielt deswegen auch den Spitznamen „Venedig des Ostens“. Dieses weit verzweigte Netz künstlicher Wasserwege war dereinst praktisch die einzige Möglichkeit, Menschen und Güter zu transportieren. Die erste feste Straße Bangkoks, die heutige Charoenkrung Road, wurde erst im späten 19. Jahrhundert errichtet. Seitdem wurden fast alle Kanäle eingefüllt und in Straßen umfunktioniert. Was an Kanälen übrig geblieben ist, zieht sich in erster Linie durch den Stadtteil Thonburi. Im Rahmen einer Bootstour kann dieses alte Gesicht von Bangkok jedoch erkundet werden. Man erhält dabei einen sehr anschaulichen Eindruck traditionellen thailändischen Lebens, wenn das Boot an Stelzenhäusern, Tempeln und tropischen Obstgärten vorbeituckert, wo die Zeit scheinbar stehengeblieben ist.

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6. Nachtleben

Bangkok Nachtleben

Der legendäre Popschlager „One Night in Bangkok“ mag in den Ohren klingen, wenn die Rede von Bangkoks Nachtleben ist. Und in der Tat geht es in Thailands Hauptstadt erst so richtig rund, wenn die tropische Nacht hereingebrochen ist. Viele zieht es in die dereinst berüchtigten Rotlichtbezirke wie Patpong, Nana Plaza und Soi Cowboy. Doch keine Angst, denn das Geschehen ist heute weitaus zahmer geworden als es einmal gewesen ist und man kann dort durchaus auch „nur“ einen Drink genießen.Ist man eher zum Tanzen aufgelegt, kann man auch Royal City Avenue (RCA) besuchen, einen ganzen Straßenzug voller Diskotheken, Kneipen und Restaurants. Für Romantiker bietet sich außerdem eine Dinner-Kreuzfahrt auf dem Chao Phraya Fluss an, bei der die beleuchtete Silhouette Bangkoks gemächlich vorbeizieht, während man sich an Bord fürstlich bewirten lasst.

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7. Chatuchak Wochenendmarkt

Aufregende Straßenmärkte und vollklimatisierte Einkaufszentren findet man überall in Bangkok. Doch keiner dieser Plätze kann sich mit dem Chatuchak Wochenendmarkt messen, der als größter Freiluftmarkt der Welt gilt. Das mehr als 14 Hektar umfassende Gelände besteht aus einem wahren Irrgarten zum Teil überdachter enger Gässchen, in denen sich über 8.000 kleine Läden und Marktstände aneinanderreihen. Von Mode bis Schmuck, Antiquitäten bis Dekorgegenständen, Lederwaren bis Ramschsouvenirs, Haushaltswaren bis landwirtschaftlichen Produkten: Das angebotene Warensortiment ist überwältigend und lässt keine Wünsche offen. Das Handeln ist heutzutage zwar etwas schwieriger geworden, aber mit etwas Geschick kann man hier immer noch unwiderstehliche Schnäppchen machen. Der Kluge besucht den Markt übrigens früh am Morgen (ab ca. 8 Uhr), um so der mittäglichen Hitze zu entgehen, die ihn in einen Brutofen verwandeln kann.

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8. Nationalmuseum und Wang Na Palast

Das Nationalmuseum liegt nur wenige Meter vom Großen Palast entfernt und beherbergt Südostasiens umfangreichste Sammlung historischer Artefakte. Untergebracht ist das Museum auf dem Gelände des ehemaligen Palastes des Vizekönigs (Wang Na Palast), dessen kunstvoll verzierte Gebäude weitgehend erhalten geblieben sind. Die Ausstellungsstücke umfassen neben Waffen und Uniformen, königlichen Regalien, traditionellen Musikinstrumenten und filigranen religiösen Kunstgegenständenauch Exponate, die lange vor die Anfänge der ersten siamesischen Stadtstaaten im 13. Jahrhundert zurückreichen. Die Starattraktionen sind jedoch die unglaublich prunkvoll geschmückten königlichen Kutschen und Streitwagen, die bis heute bei besonderen Anlässen verwendet werden. Das Museum veranstaltet Führungen auf Englisch und je nach Anfrage auch auf Deutsch.

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9. Chinatown und Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddha)

Thailand war jahrhundertelang ein populäres Einwanderungsland für Chinesen und es heißt, dass rund 80 Prozent der heutigen Einwohner Bangkoks chinesische Wurzeln haben sollen. Das Zentrum chinesischer Kultur in Bangkok ist der Stadtbezirk Yaowarat, die größte Chinatown auf der Welt. Es empfiehlt sich ein Besuch eines der in unverkennbar chinesischer Architektur erbauten Tempel genauso wie ein Abstecher in die Sampeng Lane, ein enges Gässchen, dessen Läden vor allem chinesische Waren anbieten. Auf keinen Fall sollte man sich auch ein original chinesisches Mahl in einem kleinen Lokal oder an einem der zahllosen Straßenstände entgehen lassen. Am Rand von Yaowarat in der Nähe des Hauptbahnhofes Hualamphong liegt außerdem der vielbesuchte buddhistische Tempel Wat Traimit. Er beherbergt eine etwa 500 Jahre alte, dreieinhalb Meter hohe Buddhastatue, die aus ungefähr fünfeinhalb Tonnen purem Gold besteht!

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10. Jim Thompson Haus

Der amerikanische Glücksritter und Unternehmer Jim Thompson wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Thailand reich, indem er die damals am Boden liegende, nahezu in Vergessenheit geratene Seidenindustrie des Landes wiederbelebte. Er verschwand 1968 während eines Jagausflugs auf mysteriöse Weise im Dschungel Malaysias und wurde nie wieder gesehen. Geblieben ist sein mit einer unermesslich wertvollen Kunstsammlung ausgestattetes Haus in einer Seitenstraße Bangkoks nahe des Nationalstadions. Das komplexartige Gebäude ist deswegen bemerkenswert, weil es aus traditionellen, zum Teil Hunderte von Jahren alten Teakholzhäusern besteht, die Thompson überall im Land zusammenkaufte, abbauen und in Bangkok wieder Stück für Stück zu seiner Residenz zusammenfügen ließ. Der Komplex ist eingebettet in einen wundervollen tropischen Garten – ein willkommener und schattiger Rückzugsort, in dem man sich von Bangkoks Verkehrschaos und Hitze erholen kann.

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