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Reisetipps, Infos & Inspiration Mach eine (virtuelle) Entdeckungsreise zu den neuen sieben Weltwundern

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Mach eine (virtuelle) Entdeckungsreise zu den neuen sieben Weltwundern

Viele Menschen bleiben angesichts der aktuellen Lage die meiste Zeit zu Hause. Veranstaltungen wie Hochzeiten und Geburtstagsfeiern finden derzeit nicht statt – und auch der Urlaub scheint leider vorerst abgeschrieben zu sein. Aber Kopf hoch: Es kommen sicher wieder bessere Zeiten.

In der Zwischenzeit zeigen wir dir, wie du trotzdem einige der schönsten Orte der Welt besuchen kannst. Wusstest du zum Beispiel schon, dass du die neuen sieben Weltwunder ganz bequem von deinem Sofa aus bestaunen kannst? Im echten Leben wäre es unmöglich, all diesen Sehenswürdigkeiten an nur einem Tag einen Besuch abzustatten – schließlich liegen sie über die ganze Welt verstreut. Doch mit einer virtuellen Tour ist das ganz anders: Hier reicht ein Nachmittag für eine kleine Weltreise aus.

Khazne al-Firaun, Petra, Jordanien

Die antike Stadt Petra entstand bereits vor über 2.000 Jahren an dieser Stelle. Aufgrund ihrer Farbe auch als „Stadt der rosa Felsen“ bekannt, bietet sie uns heute Einblick in eine längst verschwundene Kultur.

Die mitten in der Wüste aus dem Fels geschlagenen Tempel und Gebäude Petras waren einst das Zuhause von rund 30.000 Menschen. Von der Fassade des Khazne al-Firaun – des Schatzhauses des Pharao – findet man auf Instagram zahllose Fotos, und in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug fand unser Lieblingsabenteurer Indy hier den Heiligen Gral.

Für diese aufregende virtuelle Tour von Google kannst du deinen Reisepass, die Sonnencreme und deine Kamera getrost im Schrank lassen. Trotzdem kommen Reisefans voll auf ihre Kosten: Der Weg führt dich durch die gesamte vergessene Stadt Petra, die übrigens dreimal so groß ist wie Manhattan. Entdecke die interessantesten Stätten dieses Ortes und erfahre mit dem dazugehörigen Audioguide mehr über die Geschichte und Kultur Petras.

Chichén Itzá, Yucatán, Mexiko

Du wolltest den Stufenpyramiden von Chichén Itzá schon immer mal einen Besuch abstatten? Die heutige Ruinenstätte bildete vor über 1.000 Jahren das Zentrum der Mayakultur.

Reise in eine Zeit vor der spanischen Eroberung zurück und erfahre anhand der aufwendig verzierten Steindenkmäler mehr über die Welt der Maya und der Tolteken.

Die vielleicht bekannteste Stätte ist die Pyramide des Kukulcán, auch El Castillo genannt. Dieses eindrucksvolle Bauwerk zeugt vom Erfindergeist der Maya und ihrer Begeisterung für die Astronomie. Berühmt ist die Tatsache, dass der Tempel insgesamt genau 365 Stufen zählt: 91 auf jeder Seite – und die 365. Stufe befindet sich auf der Spitze der Pyramide.

Erkunde Chichén Itzá bei dieser virtuellen 360°-Tour ganz aus der Nähe.

Kolosseum, Rom, Italien

Das Amphitheatrum Flavium – besser bekannt als Kolosseum – ist heute als Wahrzeichen Roms nicht wegzudenken. Seine Geschichte reicht rund 2.000 Jahre zurück, als sich das Römische Reich auf seinem Höhepunkt befand.

Das Kolosseum war das größte Bauwerk seiner Zeit: Bis zu 50.000 Zuschauer fanden in dem Amphitheater, das rund 500 Jahre lang als solches genutzt wurde, Platz. Zur Einweihung des Kolosseums veranstaltete Kaiser Titus ein prunkvolles Fest, das einhundert Tage lang dauerte und über 2.000 Gladiatoren das Leben gekostet haben soll. 

Heute besuchen die Stätte jährlich mehr als sechs Millionen Besucher, die sich für die faszinierende und gleichzeitig grausame Vergangenheit des Bauwerks interessieren. Jetzt kannst auch du das Kolosseum im Rahmen eines virtuellen Rundgangs erkunden, bei dem du viele interessante Fakten über dieses Weltwunder lernst.

Taj Mahal, Agra, Indien

Das legendärste Wahrzeichen der Liebe befindet sich in Indien: Shah Jahan ließ den Taj Mahal als Mausoleum für seine Lieblingsfrau erbauen, die bei der Geburt ihres 14. Kindes gestorben war.

Dieser atemberaubende Grabbau ist ein Symbol für den Reichtum, die Macht und den Erfindergeist des Mogulreiches. Die Legende besagt, dass 20.000 Steinmetze ganze 17 Jahre lang daran gearbeitet haben, die Vision des Großmoguls zum Leben zu erwecken. Heute ist dieses Bauwerk untrennbar mit der indischen Identität verbunden.

Bei einem Trek auf Google Street View kannst du für dich selbst entdecken, wie der Taj Mahal mit optischen Täuschungen spielt. Außerdem hast du die Möglichkeit, die kunstvollen Mosaike mit ihren eingesetzten Halbedelsteinen zu bewundern.

Christusstatue, Rio de Janeiro, Brasilien

Die monumentale Christusstatue „Cristo Redentor“ ist die jüngste Ergänzung auf der Liste der neuen Weltwunder. Die Statue im Art-déco-Stil befindet sich auf dem Berg Corcovado im Nationalpark Tijuca.

Der Bau der Statue nach einem Entwurf des Bauingenieurs Heitor da Silva Costa und des Bildhauers Paul Landowski nahm fast zehn Jahre in Anspruch. Ab dem Tag ihrer Einweihung wurde sie weltberühmt und zum Wahrzeichen Brasiliens.

Bei dieser geführten virtuellen Tour brauchst du zumindest nicht die 200 Stufen zu erklimmen, um die atemberaubende Aussicht von diesem neuen Weltwunder zu genießen.

Machu Picchu, Cusco, Peru

Die im 15. Jahrhundert errichtete Stadt Machu Picchu diente als große Zitadelle des Inka-Herrschers Pachacútec. Nach ihrem Zerfall blieb sie mehrere Jahrhunderte lang unentdeckt.

Im Jahre 1911 stieß der Forscher Hiram Bingham (mit der Hilfe seiner einheimischen Reiseführer) dann auf einen der wichtigsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts: Machu Picchu.

Von Cusco aus dauert die Wanderung zu den Gipfeln, zwischen denen diese alte Stadt liegt, etwa zwei Tage. Bei einer virtuellen Tour hingegen bist du in Sekundenschnelle vor Ort!

Chinesische Mauer, Peking, China

Die Chinesische Mauer windet sich eindrucksvoll durch die nördlichen Gebirge Chinas. Der riesige Schutzwall, die über einen Zeitraum von 2.000 Jahren unter der Herrschaft mehrerer Dynastien und Kaiser errichtet wurde, erstreckte sich einst über eine Länge von 21.000 Kilometern. Zum Vergleich: Der Äquator kommt auf eine Gesamtlänge von rund 40.000 Kilometern. Heute können Besucher noch ein paar Hundert Kilometer der ursprünglichen Mauer besichtigen. Allerdings wurden in jüngerer Zeit etwa 5.000 Kilometer der Mauer zumindest teilweise restauriert.

Früher diente die Mauer als Schutzwall, vor allem gegen Einfälle durch die Mongolen. Mit Tausenden von Wachtürmen konnte China seine Grenze im Norden stets genau im Auge behalten. Bei einer virtuellen Tour kannst du diese alte Grenzbefestigung entlangwandern und die beeindruckende Baukunst bewundern.

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