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Reisetipps, Infos & Inspiration Die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele von 1964 – 2018 im Überblick

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Die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele von 1964 – 2018 im Überblick

Lust auf Olympia: Wir nehmen euch mit zu den Austragungsorten der Olympischen Winterspiele seit 1964.

Gastgeber der Olympischen Spiele zu sein, gibt schlichtweg jeder Stadt einen mächtigen Impuls.

Investitionen in neue Infrastruktur, Seilbahnsysteme und Hotels sowie die weltweite Medienpräsenz bedeutet für die Ausrichter, dass sie bei Wintersportlern für lange Zeit ganz oben auf der Liste stehen, da das olympische Vermächtnis noch für mehrere Jahre anhält. Wir werfen für euch einen Blick auf die ehemaligen, gegenwärtigen sowie zukünftigen Austragungsorte der Olympischen Winterspiele.

Russland, Sotschi, 2014

Der im Sommer für seine Strände geschätzte Badeort Sotschi wurde 2014 für die Olympischen Winterspiele herausgeputzt. Mit einem Mal war der Ort am Schwarzen Meer nicht mehr nur wegen seiner guten Bedingungen zum Sonnenbaden bekannt, sondern auch als ernst zu nehmender Skiort. Ministerpräsident Putin fährt bereits seit Jahrzehnten zu dem etwa zwei Autostunden entfernt liegenden Gebirgsdorf Krasnaja Poljana. Die einzigartigen Schneebedingungen und die lichten Birkenwälder bieten geniale Skilaufmöglichkeiten abseits der Pisten für abenteuerlustige Skifahrer auf der Suche nach dem ultimativen Kick.

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Vancouver, Kanada, 2010

Olympische Winterspiele in Vancouver 2010

Die Stadt Vancouver gilt mit ihren drei Skigebieten Grouse, Seymour und Cypress Mountains als reinste Ski-Stadt. All diejenigen, die nach noch mehr Nervenkitzel suchen, können sich auf eine zweistündige Reise zum Whistler Blackcomb begeben, das immer wieder als eines der besten Skigebiete der Welt gerühmt wird. Mit einem Skigelände von rund 33 Quadratkilometern und einem durchschnittlichen Schneefall von zehn Metern pro Jahr war Whistler Blackcomb ein idealer Gastgeber für die damalige Winterolympiade.

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Turin, Italien, 2006

Winterolympiade Orte: Turin, 2006

Mehrere italienische Skigebiete dienten als Ausrichter der Olympischen Winterspiele 2006. Bardonecchia war der Schauplatz für die Snowboard-Wettbewerbe, in Cesana San Sicario wurden die Wettrennen im Biathlon und Ski Alpin ausgetragen und Sauze d’Oulx richtete die Wettkämpfe im Freestyle-Skiing aus. Sauze d´Oulx ist in dem über 400 Pistenkilometer umfassenden Skigebiet Via Lattea (Milchstraße) gelegen und zählt zu den größten und meistbesuchten Skiorten in diesem Gebiet.

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Salt Lake City, USA, 2002

Olympische Winterspiele 2002 in Salt Lake City

Salt Lake trumpft nicht nur mit dem leichtesten, sondern auch mit dem trockensten Pulverschnee der gesamten Skiwelt auf. Im Durchschnitt fallen hier jeden Winter satte 13 Meter der weißen Pracht. Die vier Weltklasse-Skigebiete Alta, Brighton, Snowbird und Solitude, die alle nur ein paar Minuten vom Flughafen gelegen sind, machen Salt Lake City zu einem der Top-Skiorte in den USA.

Nagano, Japan, 1998

Japan hat sich ruck, zuck als eines der faszinierendsten Reiseziele für Wintersportler etabliert. Kein Wunder, denn hier gibt es über 400 Skigebiete, enorme Mengen an Pulverschnee und obendrein ergreifende kulturelle Erlebnisse. Im Land des Sumo und Sushi fanden die Olympischen Winterspiele schon zweimal statt und auf allen vier Hauptinseln findet man die tollsten Skigebiete. Auf die renommiertesten Resorts stößt man allerdings in Nagano und Niigata sowie auf Hokkaido.

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Lillehammer, Norwegen, 1994

Als eines der ältesten und namhaftesten norwegischen Winterreiseziele, bietet Lillehammer jede Menge Möglichkeiten zum Skifahren und Snowboarden. Nordseter und Sjusjøen haben sich mit den ca. 350 kilometerlangen präparierten Loipen, die durch Waldgebiete und übers Hochgebirge führen, zu zwei der besten Skilanglaufgebiete Nordeuropas entwickelt. Hafjell, das nur 15km von Lillehammer entfernt liegt, reizt besonders Abfahrtsläufer mit seiner großen Auswahl an alpinen Abfahrten, den 40km Pisten und 15 Skiliften.

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Albertville, Frankreich, 1992

Olympische Winterspiele in Albertville 1992

Mit den Olympischen Winterspielen in Albertville richtete Frankreich bereits zum dritten Mal die Olympiade aus. Als Schauplatz wurden stets die besten französischen Skiresorts gewählt: Les Arcs, Courchevel, Meribel, La Plagne, Tignes und Val d’Isère. Seit eh und je zieht es eine Vielzahl an Wintersportlern in diese Orte, die mit ihren riesigen Skigeländen, guten Schneeverhältnissen und aufregendem Nachtleben überall in der Welt von sich reden machen.

Calgary, Kanada, 1988

Winterolympiade in Calgary 1988

Die Winterspiele in Calgary rufen solch einprägsame Momente wie den Auftritt des britischen Bruchpiloten Eddie „The Eagle“ Edwards sowie der ersten jamaikanischen Bobmannschaft (deren Olympiateilnahme im Film Cool Runnings dramatisiert wurde) ins Gedächtnis. Obwohl Eddie als auch die Jamaikaner im Wettkampf kläglich versagten, gewannen sie die Herzen der Zuschauer und Medien weltweit – zum Ärger vieler Athleten, die weitaus bessere Leistungen hinlegten. Die alpinen Skiwettbewerbe fanden auch in Nakiska statt, das speziell für die Olympiade gebaut wurde und bis heute zu einem äußerst beliebten Skiresort zählt.

Sarajevo, Jugoslawien (heute Bosnien und Herzegowina), 1984

In Bjelašnica wurden die alpinen Skiwettbewerbe der Männer ausgetragen und in Jahorina die der Frauen. Beide Skigebiete liegen in der Nähe der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Ihr könnt euch tagsüber auf den Pisten austoben und euch abends ins pulsierende Sarajevo stürzen.

Lake Placid, USA , 1980

Der Wintersportort Lake Placid war eigentlich schon zweimal Austragungsort der Olympischen Winterspiele (das erste Mal im Jahr 1932) und ist bei Wintersportlern für seine vielfältigen Möglichkeiten im alpinen und nordischen Skilauf wohlbekannt. Das Skiresort Whiteface verfügt über die steilsten Hänge östlich der Rocky Mountains und besitzt ganze 85 Pisten sowie 1,27 Quadratkilometer befahrbares Gelände. Echte Adrenalinjunkies können sogar zusammen mit einem professionellen Bobfahrer und Bremser die olympische Bobbahn herunterrasen.

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Innsbruck, Österreich, 1964

Olympische Winterspiele in Innsbruck 1964

Die Tiroler Hauptstadt Innsbruck hat nicht nur eine Unmenge an Outdoor-Aktivitäten zu bieten, sondern auch ein quicklebendiges Nachtleben. Umgeben von mit Schnee bedeckten Bergen, stehen in Innsbruck mehrere Skigebiete zur Wahl, wie zum Beispiel Axamer Lizum, Igls und der Stubaier Gletscher. Der Nordpark ist das von Innsbruck aus nächstgelegene Skigebiet. Vom Innsbrucker Stadtkern erreicht man das hochalpine Gelände innerhalb von 20 Minuten mit der Nordkettenbahn und der Hungerburgbahn. Aber seid bloß gewarnt, in diesem Gebiet lauern die steilsten Pisten der Alpen auf euch!

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Pyeongchang, Südkorea, 2018

Vom 9. bis 25. Februar 2018 ist es wieder soweit, und die nächsten Olympischen Winterspiele werden ausgetragen. In diesem Jahr finden sie in Pyeongchang statt, einem 130 km östlich der Hauptstadt Seoul gelegenen Landkreis. Wörtlich übersetzt heißt Pyeongchang Friede und Gedeihen, was doch für die Winterolympiade auch eine schöne Bezeichnung ist. Bereits jetzt ist Pyeongchang ein bekanntes Skigebiet, was auch die Austragung des 18. Interski-Kongress im Jahr 2007 belegt, womit Südkorea das 2. asiatische Land war, in dem dieser Kongress stattfand. Das wichtigste Skigebiet ist das Yongpyong Ski Resort in Daegwallyeong, in dem 2018 der Slalom der Olympischen Winterspiele ausgetragen wird. Ab März 2018 sind die Pisten wieder für euch freigegeben.

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