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Reisetipps, Infos & Inspiration 5 LGBTQ-Idole, die das Reisen für Frauen erleichtert haben

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5 LGBTQ-Idole, die das Reisen für Frauen erleichtert haben

LGBTQ-Reise-Autorin Meg Ten Eyck

Die Autorin Meg Ten Eyck ist eine weiße, queere, Cisgender-Frau und wohnt in den USA. Sie ist preisgekrönte Autorin von LGBTQ-Reiseinhalten, CEO von EveryQueer und seit 2005 professionelle LGBTQ+-Aktivistin und Expertin für dieses Themenfeld. Außerdem ist sie bereits als Referentin bei LGBTQ-Konferenzen auf der ganzen Welt gewesen, hat über 60 Länder bereist und kürzlich ihr erstes Buch veröffentlicht –  Slacktivist: Using Digital Media to Create Change.

Im Laufe der Geschichte wurden queere Frauen davon ausgeschlossen, durch Reisen ihren Horizont zu erweitern. Reisen wurden nur dann als angemessen für eine anständige junge Dame angesehen, wenn sie von ihrem Ehemann oder männlichen Verwandten begleitet wurde. Und queere Geschichte ist leider schlecht dokumentiert, weil gleichgeschlechtliche Liebe in einigen Kulturen tabu ist. Dennoch gibt es viele Geschichten von queeren Frauen in der LGBTQ+-Historie, die ein mutiges und offenes Leben führten, während sie die Welt erkundeten. Die Praxis, Frauen daran zu hindern, finanzielle und physische Autonomie zu haben, ist ein Werkzeug frauenfeindlicher Unterdrückung. Leider wird dieses Werkzeug auch heute noch auf der ganzen Welt eingesetzt. Aber es ist sogar noch viel schwieriger, diese Ungerechtigkeit zu überwinden, wenn LGBTQ+-Identität und rassistische Unterdrückung zusätzlich eine Rolle spielen. Trotz dieser Hindernisse haben einige queere Frauen im Laufe der Geschichte mit ihren abenteuerlustigen Reisen bemerkenswerte Spuren hinterlassen.

Historische Belege für Frauen zu finden, die als Lesben oder Bisexuelle lebten, ist schwierig. Angehörige vernichteten nach ihrem Tod oft Briefe und Tagebücher, um einen Skandal zu vermeiden und die Familie nicht in Verruf zu bringen. Die meisten Erwähnungen von Frauen, die Frauen liebten, finden sich im Kontext von Verurteilung. Kein Wunder, denn während des größten Teils der Geschichte wurde gleichgeschlechtliche weibliche Anziehung als sündhaft und als persönlicher Defekt angesehen. Viele Frauen, die ihr Leben mit einer anderen Frau als Langzeitpartnerin verbrachten, wurden darüner hinaus von voreingenommenen Historikern fälschlicherweise als „enge Freundinnen oder Mitbewohnerinnen“ eingestuft, trotz Beweisen für körperliche und romantische Beziehungen. 

Trotz dieser hinderlichen Umstände gibt es in der Geschichte zahlreiche Beispiele, in denen queere Frauen durch ihr Wirken die queere Gemeinschaft aufbauten. Sie führten offen ein abenteuerliches Leben und förderten die queere Kultur. Sie taten dies ungeachtet der Konsequenzen, die ihnen drohten und der Hindernisse, die ihnen entgegenstanden. Als queere Frau habe ich von meiner eigenen Geschichte nie etwas in der Schule gelernt. Erst in meinen Zwanzigern erfuhr ich, dass Menschen so wie ich selbst einer bin, durchaus Bemerkenswertes zur Geschichte beigetragen hatten. Ich habe nie die Geschichten von queeren Frauen gehört, die mutig nach Abenteuern suchten. Deswegen ist es so wichtig für mich, ihre Geschichten zu erzählen. Nur wenn wir zurückblicken, können wir nach vorne schauen auf eine Welt, in der queere Menschen aller Identitäten sich trauen, mutig das Abenteuer zu suchen. Hier erzähle ich die Geschichten einiger queerer Pionierinnen, die mich inspiriert haben.

LGBTQ-Idole: Königin Christina von Schweden, eine Ikone der queeren Geschichte

Königin Christina von Schweden

Königin Christina von Schweden war eine mutige Regelbrecherin und androgyne Ikone, die nach ihrem eigenen Rhythmus marschierte. Sie hatte eine witzige, kühne und neugierige Persönlichkeit mit einer Leidenschaft für das Lernen. Gleichzeitig hatte sie einen ausgeprägten Sinn für öffentlichkeitswirksame Dramatik, wie zum Beispiel das großzügige Verschenken von königlichen Ländereien. Sie wurde 1644 Königin und verzichtete ein Jahrzehnt später auf den Thron. Sie bevorzugte es ihre Krone aufzugeben, als einen Mann zu heiraten.   

Nach ihrem Rücktritt schnitt sich Christina die Haare ab, zog sich Männerkleidung an und schnallte sich ein Schwert an die Brust. Daraufhin ging sie auf Entdeckungsreise. Sie zog durch ganz Europa und studierte die Künste. Sie verärgerte außerdem den Adel mit ihren Plänen, die Herrscherin über etliche andere souveräne Staaten zu werden. 1681 schrieb Christina eine lang erwartete Autobiographie, in der sie über ihre androgyne Identität, ihre weiblichen Liebhaberinnen und darüber, dass sie „weder männlich noch ein Hermaphrodit war” für den sie einige Leute gehalten hatten. Schließlich ließ sie sich in Rom nieder, wo sie acht Sprachen studierte und eine Mäzenin der Künste wurde.

Königin Christina gilt weithin als lesbisch, aber Historiker unterscheiden sich in ihren Einschätzungen. Einige behaupten, sie sei als Jungfrau gestorben. Andere sagen, sie habe mehrere Affären sowohl mit Männern als auch mit Frauen gehabt. So oder so, ihre temperamentvolle Persönlichkeit führte 1933 zu einem Film über ihr Leben. In diesem wurde sie von einer anderen berühmten Lesbe, Greta Garbo, gespielt. Falls ihr einmal nach Stockholm kommt, besichtigt das schwedische Königsschloss. Dort könnt ihr ihren berühmten silbernen Thron sehen und tiefer in die Geschichte ihrer Herrschaft eintauchen.

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LGBTQ-Idole: Gladys Bentley, eine wichtige Figur in der Geschichte des queeren Reisens

Gladys Bentley

Gladys Bentley war eine queere Blues-Sängerin. Sie war frei von Schuldkomplexen und ein wesentlicher Bestandteil der Harlem-Renaissance in den 1920er und 30er Jahren. Gladys wird in Geschichtsbüchern, die den Beitrag schwarzer Interpreten dieser Ära beschreiben, wegen ihrer offenen Homosexualität und ihrer anzüglichen Texte oft unterschlagen. Beispielsweise kombinierte Gladys die populären Songs „Sweet Alice Blue Gown“ und „Georgia Brown“ zu einem Lied über Analsex. 

In ihrer Blütezeit war Gladys berühmt dafür, dass sie mit einem Chor von Drag Queens während der Prohibitionszeit in illegalen Bars schlüpfrige Songs aufführte. Dabei trug sie mit Vorliebe einen weißen Smoking mit weißem Zylinder, ihr Markenzeichen. Ihre Geschlechterrollen transzendierenden Eskapaden empörten und inspirierten ihr Publikum gleichermaßen im damaligen New York City. Ein solcher Auftritt würde auch heute noch als anstößig empfunden, umso mehr vor rund 100 Jahren.

Der Höhepunkt ihrer Karriere fiel in die Zeit der Prohibition in den Vereinigten Staaten, als Alkoholkonsum verboten war. Harlem war ein rein schwarzes Viertel auf der Insel von Manhattan, voller Nachtclubs und Event-Locations, die von Mafiosi und Schmugglern kontrolliert wurden. Die Polizei drückte gegenüber dem illegalen Alkoholkonsum im Viertel ein Auge zu. Das führte dazu, dass Scharen von Weißen aus der ganzen Stadt nach Harlem kamen. Sie wolltem am Zugang zu Alkohol teilhaben, der in den Speakeasies (illegale Kneipen), bei Partys und Events in Harlem gewährt wurde. Dies schuf einen extremen Gegensatz: Die schwarzen Familien vor Ort hatten mit der Großen Depression zu kämpfen, während Horden weißer Besucher Harlem als Spielplatz für Trunkenheit und Ausschweifungen nutzten.

Gladys ging schon in jungen Jahren offen mit ihrer Sexualität um und hinterließ intime Briefe und Tagebücher, in denen sie ihre Homosexualität beschrieb. Sie ging sogar so weit, dass sie in den 1920er Jahren eine Frau heiratete und die Hochzeit einem Reporter gegenüber offenlegte. Sie war häufig in den Klatschspalten wegen ihrer schamlosen Schwulheit. Während Gladys‘ Stern in den 1950er Jahren durch die Hexenjagd der McCarthy-Ära auf Homosexuelle vorzeitig verblasste, sollte sie uns heute in Erinnerung bleiben als das, was sie wirklich war: eine queere Frau, feministische Ikone und ein Gender-Outlaw. 

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Queere Frauen, die Geschichte geschrieben haben: Jane Addams, Vorreiterin der LGBTQ-Kultur

Jane Addams

Jane Addams gilt als die Mutter der modernen Sozialarbeit. Sie war eine feste Größe in Chicago im späten 19. Jahrhundert – eine Pionierin der Bewegung für Frauenwahlrecht und auch engagiert für Reformen in den Themenfeldern Kinderarbeit, öffentliche Gesundheit, Müllabfuhr, Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Rassen.

Während einer Reise durch Europa besuchte Jane Toynbee Hall, ein Siedlungshaus für Einwanderer im East End von London. Es inspirierte Jane und ihre langjährige Partnerin Ellen Gates Starr dazu, das erste Siedlungshaus der USA, Hull House, zu gründen, um sich um die entrechteten Einwanderer in Chicago zu kümmern. Das Siedlungshaus wurde zunächst als Kinderbetreuungseinrichtung eröffnet. Es ermöglichte den Müttern der Einwanderer außerhalb ihres Hauses zu arbeiten, ohne ihre Kinder unbeaufsichtigt zu lassen. Mit der Zeit wurde es erweitert. Dies ermöglichte Erwachsenenbildung und Kurse auf College-Niveau sowie Klassen über soziale Gerechtigkeit und Bürgerrechte. Schließlich gründeten Jane und ihre Kollegen im Hull House die spätere Juvenile Protective Association. Deren Aufgabe ist es, Kinder vor Missbrauch und Vernachlässigung zu schützen. Jane war auch ein Gründungsmitglied und die erste Präsidentin der Women’s International League for Peace and Freedom. Als ob das noch nicht genug wäre, wurde ihr 1931 der Friedensnobelpreis verliehen.

Trotz vieler Belege für ihre beiden langjährigen, gleichgeschlechtlichen Beziehungen hat die Geschichte Jane nicht als das in Erinnerung behalten, was sie war: eine queere Frau, die im Hull House einen sicheren Raum für andere queere Frauen schuf. Sie arbeitete fast ausschließlich mit anderen queeren Frauen und gestaltete den größten Teil ihres Lebens um den Aufbau einer Gemeinschaft für diese Frauen. 

Schließlich beendete Jane ihre Beziehung mit Ellen Gates Starr. Daraufhin lernte sie Mary Rozet Smith kennen, mit der sie 40 Jahre lang verheiratet war. Obwohl sie nicht rechtlich verheiratet waren, reisten Jane und Mary, teilten ein Bett und besaßen gemeinsames Eigentum. Sie betrachteten sich auch als Ehepaar. In einem Brief an Mary schrieb Jane: „Es ist vernünftig, dass verheiratete Leute zusammenbleiben“. Jane schrieb jeden Tag, an dem sie getrennt waren, Briefe, in denen sie Dinge sagte wie: „Ich vermisse dich schrecklich und bin dein bis zum Tod“. Sie nannte Smith in zahlreichen Briefen während ihrer vierzigjährigen Beziehung auch „meine Liebste“ und „meine für immer Geliebte“. 

Jane und ihre Gefährtinnen hätten höchstwahrscheinlich die Bezeichnung „lesbisch“ nicht verwendet, weil sie zu dieser Zeit noch nicht populär war. Historiker unterscheiden sich in ihrer Meinung über Janes Queerness, weil sie und ihre Partnerinnen wenige Informationen über die sexuelle Natur ihrer Beziehungen hinterlassen haben. Sie hinterließen zwar viele Hinweise auf ihre Liebe und Intimität, aber viele Historiker reduzieren queere Menschen auf ihre sexuellen Praktiken und nicht auf ihre Intimität und Liebe zu anderen Frauen. 

Die Realität ist, dass sexuell explizite Inhalte jeglicher Art, ob hetero- oder homosexuell, für Frauen ihrer Zeit und ihres Standes als unanständig angesehen worden wären. Wir werden die sexuelle Natur ihrer Beziehung nie endgültig verstehen. Dennoch wissen wir, dass sie sich gegenseitig als Lebenspartnerinnen und Liebende betrachteten.  

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Judy Dlugacz, eine Begründerin des modernen LGBTQ-Reisens

Judy Dlugacz

Judy Dlugacz war 1973 Mitbegründerin von Olivia Records, einem feministischen Plattenlabel. Im Jahr 1990 beschloss Judy, eine Kreuzfahrt-Linie für Lesben zu gründen, die eigentlich mehr so etwas war wie ein schwimmender Konzertort für die von Olivia Records unterstützten Künstler. Daraus wurde das, was wir heute als Olivia Travel, oder einfach nur Olivia, kennen, das größte Reiseunternehmen der Welt, das in das Chartern ganzer Schiffe und Resorts exklusiv für die Community der LGBTQ+-Frauen investiert. Indem sie Hunderttausenden von LGBTQ+-Frauen ermöglicht hat, Kreuzfahrten zu machen und für abenteuerliche Ausflüge an Land zu gehen – von Mexiko bis Europa und darüber hinaus – hat Olivia den Weg für lesbische Reisen rund um die Welt geebnet.

Bis heute ist Olivia eines der einzigen Reiseunternehmen, das sich speziell an LGBTQ+-Frauen wendet. Olivia bietet Angebote für alle Gruppen, von speziellen Programmen für Frauen schwarzer Hautfarbe über Aktivitäten nur für Alleinreisende bis hin zu altersspezifischen Angeboten. Auf diese Weise trägt Olivia dazu bei, einen sicheren Raum für queere reisende Frauen zu schaffen, damit sie die Freiheit haben, während ihres Urlaubs authentisch sie selbst zu sein.

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Christine Jorgensen, Transgender-Frau und Wegbereiterin für Transgender-Bewusstsein

Christine Jorgensen

Christine Jorgensen war die erste Transgender-Frau, die sich 1952 öffentlich einer Reihe von geschlechtsangleichenden Operationen unterzog. Sie reiste von ihrem Zuhause in New York City nach Kopenhagen, Dänemark, wo sie Dr. Christian Hamburger traf, einen dänischen Endokrinologen und Spezialisten für rehabilitative Hormontherapie. Gemeinsam leisteten sie Pionierarbeit bei medizinischen Fortschritten in der Hormontherapie, bei chirurgischen Eingriffen und in der Transgender-Gesundheitsfürsorge. Christine wählte sogar ihren Namen als Hommage an ihre Beziehung zu dem Arzt, und er nannte sie in seinen Forschungsstudien als entscheidend für seine medizinische Forschung.

Als Christine nach ihren Operationen nach Hause in die Bronx zurückkehrte, wurde sie von einer Welle der Medienaufmerksamkeit empfangen, einschließlich einer Titelgeschichte in den Daily News, und wurde über Nacht zu einer Berühmtheit. Ihre Medienauftritte schufen ihr eine Plattform, um über die Transgender-Community aufzuklären und sich für diese einzusetzen. Sie wurde zu einer Fallstudie für andere LGBTQ+-Prominente, wie sie ihre Plattform als öffentliche Person nutzen können, um etwas beizutragen. Diese öffentliche Aufmerksamkeit war jedoch ein zweischneidiges Schwert. Es machte ihr unmöglich, ihr Leben mit einer gewissen Privatsphäre und einer regulären Anstellung zu führen. Christine verbrachte den Rest ihres Lebens damit, in der Unterhaltungsbranche, als Anwältin und Aktivistin zu arbeiten. Der Großteil ihrer Arbeit konzentrierte sich jedoch auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Transgender-Gemeinschaft. 

Jorgensen war nicht die erste Transgender-Frau, die sich einem chirurgischen Eingriff unterzog. Aber die Öffentlichkeit, die sie damit erreichte, stellte einen Durchbruch dafür dar, die Option chirurgischer Innovationen zur Geschlechtsangleichung durch die Mainstream-Medien bekannt zu machen. Ihre eigene Veränderung half anderen Menschen zu erkennen, dass sie für medizinische Eingriffe im Sinne einer sicheren und unterstützenden Atmosphäre in andere Regionen der Welt reisen können, um nicht mit transphobem, medizinischem Fachpersonal konfrontiert zu sein. Außerdem war vorher vielen Menschen gar nicht bewusst, dass medizinische Eingriffe dieser Art überhaupt möglich sind. 

Auch heute noch reisen viele Transgender-Menschen an Orte außerhalb ihres Heimatortes, um Experten auf dem Gebiet der Transgender-Wellness aufzusuchen. Jedes Jahr besuchen viele davon etwa die Philadelphia Trans Wellness Conference (PTWC). Es handelt sich um die größte Transgender-Gesundheitskonferenz der Welt. 

Lust auf mehr queere Geschichte? 

Queere Geschichte wird von Generation zu Generation über mündliche Überlieferungen und schriftliche Berichte weitergegeben. Sie ist in der allgemeinen Geschichtsschreibung unterrepräsentiert, weil unzählige Dokumente zerstört und viele Wahrheiten unterdrückt wurden. Glücklicherweise haben wir virtuelle und physische Pride-Feiern auf der ganzen Welt, die die Arbeit von Aktivisten der queeren Community hervorheben. Wir können auch lesbische Filme ansehen und lesbische Bücher lesen, um einen Blick in die Vergangenheit unserer Kultur zu werfen. Um mehr über die Geschichte von LGBTQ+-Frauen und den Einfluss von queeren Frauen im Besonderen zu erfahren, könnt ihr euch den Artikel von EveryQueer ansehen über die wichtigsten lesbischen historischen Wahrzeichen in den USA.

FAQs zu LGBTQ-freundlichem Reisen

Was bedeutet LGBTQ- bzw LGBTQ+-freundlich?

LGBTQ-freundlich bedeutet, dass ein Unternehmen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Queer-Personen willkommen heißt und wertschätzt. Bei LGBTQ+ steht das „+“ für weitere Geschlechtsidentitäten.

Woher weiß man, ob ein Land LGBTQ-freundlich ist?

Die Bestimmung der Akzeptanz von LGBTQ in einzelnen Ländern kann schwierig sein, da nicht alle Regierungen für ihre Bevölkerung repräsentativ sind. Überprüft zunächst die offiziellen Richtlinien und Reisehinweise eures Heimatlandes für das Reiseziel und informiert euch auf den offiziellen Seiten des Ziellandes. Sobald ihr eine Vorstellung von den Vorschriften habt, wendet euch an die lokale Bevölkerung, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, um die gesellschaftliche Akzeptanz vor Ort besser einschätzen zu können.

Welche Länder sind LGBTQ-freundlich?

Das absolut perfekte Reiseland für LGBTQ-Menschen gibt es wohl leider nicht, aber viele Länder machen große Fortschritte in Bezug auf Inklusion und Respekt, wie Kanada, Schweden, Finnland, Dänemark, Thailand, Taiwan und Argentinien. Diese Liste ist nicht vollständig, denn es gibt viele gastfreundliche Länder für LGBTQ-Menschen. Nichtsdestotrotz sollten Reisende grundsätzlich wachsam bleiben, auch unabhängig davon, zu welcher Identitätsgruppe sie sich zugehörig fühlen.

Wohin kann ich reisen?

Ihr möchtet zu wichtigsten lesbischen historischen Wahrzeichen reisen oder auch sonst einfach mal wieder Urlaub außerhalb Deutschlands machen? Dann schaut mal auf unsere Live-Karte! Hier findet ihr Destinationen auf der ganzen Welt mit Infos rund ums Reisen in Zeiten von Corona.

Reisebeschränkungen weltweit

Hier findet ihr weitere Informationen und Tipps:

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