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Reisetipps, Infos & Inspiration Safari mal anders: Auf in die Wildnis Europas

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Safari mal anders: Auf in die Wildnis Europas

Lust auf eine Safari? Auf süße Gleithörnchen und wilde Bären? Dann springt auf und lasst euch von uns in die Wildnis Europas führen.

Denkt ihr bei Safaris auch als erstes die weite Wildnis Afrikas? Dabei braucht ihr noch nicht mal einen Schritt raus aus Europa zu machen, um wild lebende Tiere wie Bären, Wölfe und Gleithörnchen aus nächster Nähe beobachten zu können – ihr müsst nur wissen, wo!

Und weil ihr (und wir) meistens nicht wissen, wo sich die Tiere aufhalten, ist es gut, wenn ihr euch einem Tour-Anbieter anschließt. Dabei bekommt ihr auch gleichzeitig tolle Infos über die verschiedenen Arten, seit selbst in Sicherheit und vor allem wird an das Wohl der Tiere gedacht. Nun aber! Auf geht’s!

1. Braunbären: Rumänien

Safari Europa

Während der Ceauşescu-Ära standen die Braunbären in Rumänien unter sehr strengem Schutz – nicht jedoch aufgrund weltweiter Umweltschutzmaßnahmen, sondern allein deshalb, damit Ceauşescu selbst Jagd auf sie machen konnte. Glücklicherweise hatte die Geschichte mit ihm andere Dinge vor und so war ihm nicht allzu viel Zeit für dieses makabre Hobby gegönnt.

Heute lebt in Rumänien über die Hälfte der europäischen Braunbärpopulation, wo sie, geschützt vor den Angriffen blutrünstiger Diktatoren, in aller Ruhe ihrem Alltag nachgehen können. Am besten lassen sich diese prachtvollen Wesen von einem sicheren Hochstand am Fuße der Südkarpaten nahe der Stadt Zărneşti beobachten. Aber auch auf Luchs- und Wolfsspuren könnt ihr dort durchaus treffen. Geführte Safaris werden unter anderem von Absolute Carpathian angeboten.

Auf zu den Braunbären? Hier findet ihr Flüge nach Rumänien!

2. Pardelluchs: Spanien

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Lynx pardinus.png
Von Programa de Conservación Ex-Situ del Lince Ibérico, Attribution, Link

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Noch vor zehn Jahren gab es weltweit kaum mehr als 100 Pardelluchse. Doch dank diverser Umweltschutzprogramme ist diese Zahl mittlerweile auf rund 300 dieser in Spanien lebenden Iberischen Luchse angestiegen. Zwar ist das nicht grad sehr viel, reicht aber aus, um den Pardelluchs vom Aussterben zu bewahren. In den Sierra Morena in Andalusien könnt ihr, wenn ihr Glück habt, sehr geduldig seid oder einen erfahrenen Guide an eurer Seite habt, einen Blick auf diese scheuen Katzen erhaschen. Aber selbst wenn sich der Luchs einfach nicht zeigen will, gibt es hier zahlreiche Otter, Wildschweine, Mufflons und Hirsche zu sehen. Die Organisation Perlenfänger bietet entprechende Touren an.

Lust auf eine gelungene Kombination zwischen Natur- und Strandurlaub in Spanien? Die 10 außergewöhnlichsten Strände in Spanien.

3. Biber, Bären und Gleithörnchen: Finnland

Tierbeobachtung Europa

Biber, Bären und Gleithörnchen – das hört sich im ersten Augenblick wohl eher nach einer Zirkusnummer an. Doch dem ist nicht so. Denn diese tollen Tiere gehören zu den „Big Five“ der finnischen Tannenwälder. Es gibt diverse Veranstalter, die sich auf Safaris durch die unberührten finnischen Wälder spezialisiert haben und euch für ein paar Stunden in die Welt der in Finnland lebenden Wölfe, Luchse und Polarfüchse führen.

4. Wisent: Polen

Safari Europa

Afrika hat seine Elefanten und Polen seine Wisents! In den Zwanziger Jahren gehörte dieses gewaltige Hornvieh, das bis zu stolze 900 Kilo auf die Waage bringt, zu den vom Aussterben bedrohten Tieren. Doch mittlerweile hat sich der Bestand des noch immer gefährdeten Wisents glücklicherweise erholen können. Der Winter ist die beste Zeit, um Europas schwerfälligstes Landsäugetier ausfindig zu machen, wobei insbesondere die Rominter Heide (Romincka) und die Borkener Heide (Puszcza Borecka) zu empfehlen sind. Aber auch die Spuren von Elchen, Rothirschen und Bibern lassen sich hier wunderbar im Schnee verfolgen. Damit ihr nicht allein auf Safari zu gehen braucht, könnt ihr euch an Wild-Poland wenden.

5. Wölfe: Schweden

Tiersafari Europa

Die tiefen Wälder von Bergslagen, westlich von Stockholm, zählen zu den besten Gegenden, in denen ihr Wölfe aus nächster Nähe hören und sehen könnt. Und das, obwohl sie in den 70 er Jahren in Schweden praktisch von der Bildfläche verschwunden waren. Nachdem sie sich in der zweiten Hälfte desselben Jahrzehnts dann doch wieder blicken ließen, haben sich die schwedischen Behörden entschlossen, sorgfältig über die Wolfspopulation Buch zu führen. Bei den Wolfssafaris werdet ihr von fachkundigen Safariführern meist über Nacht durch die Tiefen der Wälder geführt. Falls ihr dann das berüchtigte Geheul vernehmen könnt, darf euch schon mal ein Schauer über den Rücken laufen.

Es soll gleich losgehen? Findet hier Flüge nach Schweden!

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