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Die 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Dänemark

Diese Sehenswürdigkeiten und Attraktionen solltet ihr bei eurer Reise nach Dänemark auf keinen Fall verpassen!

In unserer Übersicht der 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Dänemark erfahrt ihr, wo sich Dänemarks älteste Fußgängerzone befindet, welche kulturellen Highlights die dänische Hauptstadt Kopenhagen so zu bieten hat und wo ihr das höchste Gebäude der Welt, Dubais Wolkenkratzer „Burj Khalifa“, mitten in Dänemark bestaunen könnt.

1. „Die kleine Meerjungfrau“ (Kopenhagen)

Eines der wohl kleinsten Wahrzeichen der Welt sitzt auf einem Granitstein an der Uferpromenade „Langelinie“ in Kopenhagen: Nach dem Märchen des berühmten dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen verließ eine Meerjungfrau einst ihren vertrauten Lebensraum im Wasser und wagte sich in die Welt der Menschen, um die Liebe eines Prinzen zu gewinnen. Genau diese Geschichte nahm sich der Kopenhagener Bildhauer Edvard Eriksen zum Vorbild und schuf 1913 „Die Kleine Meerjungfrau“ (dänisch „Den lille Havfrue“). Seitdem ist die 175 Kilogramm schwere Skulptur ein echter Publikumsmagnet für Millionen Touristen aus aller Welt. Dabei handelt es sich bei Kopenhagens beliebtem Fotomotiv gar nicht um das Original, sondern nur um eine Kopie der 125 Zentimeter kleinen Bronzefigur. Das Original wird von den Nachfahren Eriksens an einem geheimen Ort aufbewahrt.

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2. „Tivoli“ (Kopenhagen)

In Kopenhagen pulsiert das Leben: denn mitten in der Innenstadt, zwischen Rathausplatz und Hauptbahnhof, befindet sich der zweitälteste und einer der meistbesuchten Vergnügungsparks der Welt: der „Tivoli“. Umgeben von grünen Parkanlagen, Restaurants und Cafés, bietet der „Tivoli“ eine tolle Mischung aus verschiedenen Fahrgeschäften, Kultur- und Musikveranstaltungen. Für besonders Mutige sind das Kettenkarussell und die rasanten Achterbahnen die Highlights des Parks. Dabei zählt das berühmte Kettenkarussell mit seinen 80 Metern zu den höchsten Kettenkarussellen der Welt. Bei einem Besuch des Freizeitparks beachtet die verschiedene Saisons, in die der „Tivoli“ unterteilt ist: Im Sommer hat der Park von Anfang April bis Mitte September geöffnet. In der Zeit vor und nach Halloween hat der „Tivoli“ von Mitte Oktober bis Anfang November geöffnet und zur Weihnachtszeit von Mitte November bis Anfang Januar. Eine Tageskarte für Erwachsene ab 8 Jahren bekommt ihr für 130 DKK (etwa 18 EUR). Eine Tageskarte für Kinder von 3 bis 7 Jahren kostet 60 DKK (etwa 8 EUR). Weitere Preismöglichkeiten (z. B. Einzelfahrtickets oder Gruppenkarten) können ebenfalls in Anspruch genommen werden.

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3. „Nyhavn“ (Kopenhagen)

Der etwa 500 Meter lange Kanal von Kopenhagens „Kogens Nytorv“, dem größten Platz der Innenstadt, bis hin zum Hafen wird als „Nyhavn“ (dänisch für „neuer Hafen“) bezeichnet. Ursprünglich im 17. Jahrhundert erbaut, war der „Nyhavn“ einst ein geschäftiger Handelshafen, wo Schiffe aus aller Welt anlegten. Heutzutage ist er mit seinen verschiedenen Restaurants, Bierstuben und Diskotheken eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der City. Vor allem im Sommer ist der „Nyhavn“ bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt: denn an der Kaimauer lassen sich an lauen Sommerabenden mitgebrachte Speisen und Getränke besonders gut genießen. Neben den Hafenrundfahrten und Museumsschiffen, die ihr bei eurem Aufenthalt am „Nyhavn“ unbedingt besuchen solltet, zählen auch die bunten Häuser entlang des Kanals zu den Highlights von „Nyhavn“: So ist zum Beispiel das Haus mit der Nummer 9 das älteste Haus, welches aus dem Jahr 1681 stammt. Das Besondere: Seit seiner Erbauung wurde das Aussehen dieses Hauses nicht einmal verändert.

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4. „Vadehavet“ (Nordseeküste von Südjütland)

Das deutsche und niederländische Wattenmeer gehören bereits seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Im Jahr 2014 wurde dann auch der dänische Nationalpark „Vadehavet“, der sich von Blåvandshuk und Ho Bugt im Norden bis zur deutschen Grenze im Süden erstreckt, in die Liste aufgenommen. Auch die drei Inseln Fanø, Rømø und Mandø zählen zum dänischen Nationalpark „Vadehavet“, der seine Besucher mit Dünen, tollen Stränden und unberührter Natur beeindruckt. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass das Wattenmeer die Heimat vieler Tiere ist: Robben sonnen sich gerne auf seinen Sandbänken und für Millionen von Vögeln ist das Wattenmeer eine der wichtigsten Brut- und Raststätten. Und genau die sorgen auch für eines der spektakulärsten Naturschauspiele an Dänemarks Nordseeküste, das die Dänen als „schwarze Sonne“ (dänisch „sort sol“) bezeichnen. Dieses Naturphänomen findet immer dann statt, wenn sich im Frühjahr und Herbst bis zu eine Millionen Zugvögel am Himmel zu großen Schwärmen versammeln und in gigantischen Scharen Formationen fliegen. Ortskundige Naturführer bieten sogenannte Sort-Sol-Touren zur Vogelbeobachtung an. Außerdem könnt ihr im Nationalpark „Vadehavet“ auch Fahrrad fahren, wandern oder die freie Landschaft des Wattenmeers auf eigene Faust erkunden.

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5. „Amalienborg“ (Kopenhagen)

Das Schloss „Amalienborg“ ist eine der geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen, denn bis heute ist es die offizielle Residenz der dänischen Königsfamilie. Diese musste im Jahr 1794 ihren ursprünglichen Wohnsitz (Schloss „Christiansborg“) verlassen, weil dieser durch einen Brand schwer beschädigt worden war. „Amalienborg“ ist eine komplexe Anlage aus insgesamt vier Palastgebäuden, die einen großen Vorhof umgeben. Besonders beliebt bei Touristen ist die Wachablösung der königlichen Garde mit ihren imposanten Bärenfellmützen und Uniformen. Auch die beiden Schlösser „Rosenborg“ und „Christiansborg“, die sich ebenfalls in Kopenhagen befinden, sind einen Besuch wert, wenn ihr euch noch mehr für die dänische Geschichte und den Adel interessiert.

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6. „Christiania“ (Kopenhagen)

Mitten im Zentrum von Kopenhagen, im Stadtteil „Christianshavn“, befindet sich auf einem früheren Militärgelände die autonome Kommune „Christiania“. Seit 1971 ist die bunte Siedlung der Wohnraum von Hippies, Aussteigern und Alternativen, die für ihr gemeinsames Leben in der Gemeinde eigene Regeln aufgestellt haben – denn dänisches Recht gilt in „Christiania“ nicht. Wenn ihr der Freistadt am Ufer des „Stadtgraven“ einen Besuch abstatten wollt, könnt ihr mit Kopenhagens Metro bis zur Station „Christianshavn Street“ fahren und von dort aus die verschiedenen Restaurants, Cafés, Kunststätten oder Musik- und Kulturveranstaltungen erkunden. Während die Kommune ihre Besucher im Winter mit einem kleinen Weihnachtsmarkt begeistert, wo ihr viele Handarbeiten entdecken könnt, bieten die Einheimischen im Sommer abwechslungsreiche Touren durch „Christiania“ an.

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7. „Hammershus“ (Bornholm)

Um 1200 auf einer Klippe über dem Meer erbaut, wechselte die Burg „Hammershus“ mehrfach zwischen Königen und Kirche, Bornholmern, Lübeckern und Schweden, bevor sie 1658 zusammen mit der Ostsee-Insel Bornholm in den Besitz des dänischen Königs überging und 1743 aufgegeben wurde. Seit 1822 steht die Festung unter Denkmalschutz. Heute gilt „Hammershus“ als die größte erhaltene Burgruine in Nordeuropa und erfährt durch das dänische Nationalmuseum und die Generaldirektion für Forst und Natur eine umfangreiche Restaurierung. Im Besucherzentrum, welches sich im Vorfeld von „Hammershus“ befindet, könnt ihr euch zum Beispiel nach der Geschichte der Insel Bornholm erkundigen, über die Ruine informieren oder einen Einblick in den Alltag um 1575 erhalten. Dank seines Standortes beschert euch ein Aufenthalt im Besucherzentrum außerdem einen interessanten Blick auf die Festung und die 750 Meter lange Ringmauer, die sie umgibt. Der Eintritt zur Ausstellung und in das Besucherzentrum, welches von April bis Dezember geöffnet hat, ist kostenlos.

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8. „LEGOLAND“ (Billund)

Billund gilt als Geburtsort der wohl berühmtesten Steine der Welt, denn die Stadt in Südwestjütland ist die Heimat des dänischen Spielwarenherstellers LEGO. Kein Wunder also, dass sich in Billund auch das weltweit älteste „LEGOLAND“ befindet. Mit über 65 Millionen verbauten LEGO-Steinen orientiert sich im „LEGOLAND“ alles an dem bunten Spielzeug – so wurden selbst die Fahrgeschäfte des dänischen Vergnügungsparks im Stil der LEGO-Steine nachgebaut. Ein besonderes Highlight des Parks ist das sogenannte „Miniland“, denn hier erlebt ihr mit dem Eiffelturm (Frankreich), Burj Khalifa (Dubai), Big Ben (England) oder dem One World Trade Center (USA) die Welt im Kleinformat. Das „LEGOLAND“ in Billund hat von März bis Anfang November geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Wochentag und Monat variieren. Die Eintrittspreise für den Freizeitpark sind abhängig von eurem Alter und der Anzahl an Tagen, die ihr im „LEGOLAND“ verbringen möchtet. Während eine Tageskarte für Erwachsene zum Beispiel 395 DKK (etwa 53 EUR) kostet, zahlen Kinder (3-12 Jahre) und Senioren (ab 65 Jahren) für ein Tagesticket 375 DKK (etwa 50 EUR). Es gibt aber auch 2-Tagestickets oder Gruppenrabatte. Online könnt ihr euch über die aktuellen Öffnungszeiten und Tickets informieren, wobei ihr sogar bis zu 40 DKK (etwa 5 Euro) sparen könnt, wenn ihr eure Eintrittskarten für das „LEGOLAND“ mindestens sieben Tage vor eurem Aufenthalt online bucht.

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9. „Houmeden“ (Randers)

Die Fußgängerzone „Houmeden“, die sich in der Stadtmitte der dänischen Hafenstadt Randers in Ost-Jütland befindet, wurde im Sommer 1963 permanent für Autos gesperrt. Das heimste „Houmeden“ den Titel als Dänemarks älteste Fußgängerzone ein. Doch nicht nur die Fußgängerzone mit ihren vielen Geschäften für Kleidung, Interieur, Babykleidung, Lebensmittel, Drogerieprodukte, Kosmetikartikel und Secondhandshops lohnt es sich bei einem Trip nach Randers anzuschauen – denn die Hafenstadt hat noch mehr spannende Attraktionen zu bieten: Eines der beliebtesten Ausflugsziele in Randers ist beispielsweise der Regenwald-Zoo „Randers Regnskov“. Neben dem tropischen Klima und den verschiedenen Themenwelten, die die Anlage so besonders machen, laufen dort auch viele der Tiere frei herum. Der Zoo hat ganzjährig geöffnet und die Eintrittspreise variieren entsprechend eures Alters und dem Monat, in dem ihr den Tierpark besuchen möchtet. Das wohl skurrilste Highlight der Hafenstadt ist das Elvis-Presley-Museum „Graceland Randers“: Es ist ein Nachbau von Elvis‘ berühmter Graceland-Villa in Memphis (USA) und gehört einem dänischen Presley-Fan. Vor Ort könnt ihr über 6.000 Ausstellungsstücke aus dem Leben des King of Rock ’n‘ Roll bestaunen oder im dazugehörigen Restaurant echte amerikanische Südstaaten-Küche genießen.

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10. „Den Gamle By“ (Aarhus)

Das Freilichtmuseum „Den Gamle By“ bei Aarhus ist, wie die deutsche Übersetzung „die alte Stadt“ schon vermuten lässt, eine mittelalterliche Kleinstadt, die die städtische Kultur und Geschichte Dänemarks erzählt. Dank dieses Konzepts habt ihr bei eurem Besuch wirklich den Eindruck, dass ihr euch inmitten einer alten dänischen Stadt befindet. Hier könnt ihr rund 75 historische Gebäude aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und einige wichtige Kleinbauten des 20. Jahrhunderts besuchen. Mittelpunkt von „Den Gamle By“ ist der historische Marktplatz. Daneben gibt es auch immer wieder Ausstellungen zu Textilien, Spielzeug, Trachten oder alten Uhren zu besichtigen. Auch frühere Handwerksformen, wie beispielsweise das Bierbrauen oder eine alte Druckerei, werden den Besuchern in „Den Gamle By“ gezeigt. Das Freilichtmuseum hat ganzjährig geöffnet, wobei die Eintrittspreise von April bis Dezember und von Januar bis März variieren: So zahlen Erwachsene von April bis Dezember 135 DKK (etwa 18 EUR), während sie von Januar bis März nur 110 DKK (etwa 14 EUR) für den Eintritt bezahlen. Für Studenten kostet der Eintritt von April bis Dezember 70 DKK (etwa 10 EUR) und von Januar bis März 55 DKK (etwa 7 EUR). Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt in das Freilichtmuseum „Den Gamle By“.

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