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Bulgarien: Die Top 10 der schönsten Sehenswürdigkeiten

Kultur, Geschichte und umwerfende Naturlandschaften – das alles hat Bulgarien zu bieten. Wir stellen euch die schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes näher vor!

Was kommt euch in den Sinn, wenn ihr an Bulgarien denkt? Eindrucksvolle Städte, unwirklich anmutende Felsenbauten und Höhlensysteme, idyllische Naturlandschaften oder traumhafte Strände? Falls nicht, dann habt ihr Bulgarien noch nicht von seiner besten Seite gesehen! In unserem Artikel stellen wir euch 10 Sehenswürdigkeiten vor, die keinen Zweifel mehr daran lassen werden, dass ihr euren nächsten Urlaub unbedingt in diesem einzigartig schönen Land verbringen solltet!

1. Alexander-Newski-Kathedrale, Sofia

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens: Alexander-Newski-Kathedrale, Sofi

Beginnen wir in der wohl berühmtesten Stadt Bulgariens, der Landeshauptstadt Sofia. Das sehenswerte Kapitol hat so manchen spannenden Ort zu bieten, aber eine Sehenswürdigkeit sticht darunter ganz besonders hervor: die prächtige Alexander-Newski-Kathedrale. Die Kathedrale dient als Kathedrale des bulgarischen Patriarchen und wurde im späten 19. Jahrhundert zu Ehren Zar Alexander II. sowie der gefallenen bulgarischen Soldaten im Russisch-Osmanischen Krieg erbaut. Das wundervolle Bauwerk fasziniert mit seinem prunkvollen Äußeren genauso wie mit seinem reich verzierten Inneren, das mit Mosaiken, Holzschnitzereien sowie Marmor- und Golddetails geschmückt ist. die Alexander-Newski-Kathedrale wird nach wie vor als Gotteshaus genutzt und zählt zu den berühmtesten Wahrzeichen Sofias sowie ganz Bulgariens.

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2. Rila-Seen und Rila Nationalpark, Rila-Gebirge

Bulgarien fasziniert aber nicht nur mit seiner Hauptstadt, sondern auch mit seinen unglaublich schönen Landschaften. Eine Region, die sich alle Naturliebhaber dabei auf keinen Fall entgehen lassen sollten, ist der Rila Nationalpark im gleichnamigen Gebirge samt der Gegend rund um die sieben Rila-Seen. Der Nationalpark ist der größte Bulgariens und wohl auch der schönste. Hier könnt ihr ausgedehnte Wanderungen oder Fahrradtouren durch die idyllische Berglandschaft unternehmen, an speziell gekennzeichneten Gewässern fischen, die Artenvielfalt der örtlichen Fauna und Flora bestaunen oder auch an angelegten Campingplätzen übernachten und so den stressigen Alltag für ein paar Tage gegen Natur pur eintauschen.

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3. Kloster Rila, Rila-Gebirge

Ebenfalls im Rila-Gebirge sowie im Rila Nationalpark gelegen, ist das orthodoxe Kloster Rila. Das Bauwerk beeindruckt zum einen mit seiner wunderschönen Architektur, die von schwarz-weiß gestreiften Säulenbögen, der weiß-rot gestreiften restlichen Fassade sowie detailreichen Fresken und goldenen Verzierungen bestimmt ist, aber auch mit seiner geschichtlichen Bedeutung. So war das Kloster Rila während der osmanischen Belagerung Bulgariens einer der drei großen Pfeiler der Aufklärung des Landes. Auch heute werden im Kloster noch regelmäßig Gottesdienste abgehalten. Der Besuch ist frei, jedoch herrschen strikte Benimmregeln; beispielsweise ist der Besuch mit zu kurzer Kleidung, die Mitnahme von Tieren, der Gebrauch von Mobiltelefonen oder das Schießen von Fotos innerhalb der Klostermauern untersagt. Erreicht werden kann das Kloster Rila via Bus, beispielsweise von Sofia oder Blagoevgrad aus.

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4. Sonnenstrand und Nessebar, Sunny Beach/Nessebar

Vom Gebirge geht es nun ans Meer, genauer an die Schwarzmeerküste im Osten Bulgariens. Der Sunny Beach oder Sonnenstrand befindet sich etwa eine halbe Autostunde südlich der Hafenstadt Varna und ist der absolute Traumurlaubsort für alle Sonnenbader und Wassersportfanatiker unter euch. Neben jeder Menge Gelegenheit für Strandabenteuer und zum sportlich aktiv Werden, findet ihr hier zudem zahlreiche Strandbars für den einen oder anderen Cocktail, schicke Hotels mit Meerblick, leckere Restaurants, um auch die kulinarischen Freuden Bulgariens kennenzulernen sowie ein aufregendes Nachtleben, das zum Feiern bis in die Morgenstunden einlädt. Wer dann obendrein doch noch etwas traditionelles Sightseeing ins Auge fassen möchte, der besucht die Stadt Nessebar am Südende des Sonnenstrandes und unternimmt Spaziergänge durch die fabelhafte Altstadt des Ortes.

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5. Theater von Philippopolis, Plowdiw

Ebenfalls äußerst interessant für alle geschichtsbegeisterten Sightseer unter euch ist die Altstadt des Ortes Plowdiw mit ihrem antiken Theater von Philippopolis. Das Theater ist vor allem deshalb so sehenswert, weil sowohl die Zuschauertribüne wie auch die von Säulen gezierte Bühne weitestgehend mit Originalmaterialien restauriert wurden und man dort somit das Gefühl bekommt, in der Tat mitten in einer antiken römischen Vorstellung gelandet zu sein – und tatsächlich könnt ihr dort auch richtige Vorführungen bestaunen: Während der Sommermonate wird das Theater nämlich als Veranstaltungsort für diverse Musik- und Bühnenshows genutzt.

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6. Asens Festung, Assenowgrad

Wenige Kilometer vom Ort Assenowgrad entfernt und direkt am felsigen Ufer des Flusses Asenitsa findet sich die nächste Must-see-Sehenswürdigkeit Bulgariens: die einst stolze Assenowgrad-Festung oder Asens Festung. Die Festung blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die von den Thrakern über die Herrscher des Alten Roms und der frühen Byzantiner Zeit bis zu den Armeen des Dritten Kreuzzugs reicht. Heute sind von der eigentlichen Festung nur mehr Mauerteile zu sehen, mit Ausnahme der ebenfalls zur Anlage gehörenden Kirche der Hl. Mutter Gottes, die während der 1930er-Jahre vollständig rekonstruiert wurde und nach wie vor als Gotteshaus genutzt wird.

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7. Kirche von Bojana, Sofia

Und noch einmal geht es zurück in Richtung Landeshauptstadt, zur wunderschönen mittelalterlichen Kirche von Bojana am Fuße des Witoscha-Gebirges, bloß wenige Kilometer vom Stadtzentrum Sofias entfernt. Die Kirche gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und begeistert nicht nur mit ihrer detailreichen Architektur, sondern auch mit den wertvollen Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die in ihrem Inneren zu finden sind. Rund um die Kirche selbst können zudem einige interessante Grabstätten besucht werden, darunter beispielsweise die letzte Ruhestätte der Zarin Eleonore von Bulgarien.

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8. Devil’s Throat Cave (Teufelsschlund-Höhle), Gyovren

Als nächster Punkt auf unserer Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens steht ein Ort, an den sich nur mutige Naturen trauen sollten – und das nicht nur aufgrund ihres Unheil versprechenden Namens. Rund um die Devil’s Throat oder Teufelsschlund-Höhle inmitten der eindrucksvollen Trigrad Schlucht im Süden des Landes rankt sich so manche Legende. So heißt es in einer davon, dass es sich hierbei um das Gefängnis handle, in das die abtrünnigen Nephilim nach ihrem Verrat verbannt worden seien, während eine andere sie als den Eingang zur Unterwelt darstellt, den Orpheus einst nahm, um seine Geliebte von Hades zurückzugewinnen. Wahr oder nicht, eine Besichtigung der Höhle ist in jedem Fall faszinierend und spannend zugleich.

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9. Festung Zarewez (Tsaravets), Weliko Tarnowo

Von düsteren Höhlen geht es nun in luftige Höhen – und zwar zur Festung Zarewez am Hügel von Weliko Tarnowo. Die Burg war einst die Hauptfestung des Zweiten Bulgarischen Reiches, inmitten der damaligen Hauptstadt gelegen, und diente vom 12. bis zum 14. Jahrhundert als Sitz des Zaren wie auch des Patriarchen Bulgariens. Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Festung schließlich von den Osmanen belagert und wenige Monate später eingenommen und niedergebrannt – eine Niederlage auf Seiten der Bulgaren, die gleichzeitig auch das Ende des Zweiten Bulgarischen Reichs bedeutete. Die Überreste der Festung können heutzutage das ganze Jahr über besichtigt werden, wobei sich der Besuch während der Sommermonate am meisten lohnt – dann findet nämlich jeden Abend die Show „Klang und Licht“ statt, die die Burg mit bunten Lichtern, Laserelementen und passenden Klängen eindrucksvoll in Szene setzt. Der Eintritt beträgt rund 3 Euro.

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10. Felskirchen von Iwanowo (Ivanovo), Iwanowo

Zum Abschluss geht es noch an einen ganz besonders atmosphärischen Ort in Bulgarien – zu den unwirklich anmutenden Felskirchen von Iwanowo, nahe dem gleichnamigen Dorf im Nordosten des Landes. Die einzelnen Kirchenhöhlen wurden ab dem 12. Jahrhundert von Eremiten bewohnt, bis einer von ihnen, Ioakim die einzelnen Bereiche mit Tunneln verband und schließlich das Kloster Erzengel Michael gründete. Die Kapellen des Baus sind mit detailreichen Fresken verziert, wobei die schönsten darunter in der zentralen Felskirche der Jungfrau Maria zu finden sind. Die Felskirchen und das Kloster können von April bis November täglich besucht werden. Der Eintritt beträgt etwa 2 Euro.

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Bei der Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens handelt es sich um eine bloße Aufzählung ohne qualitatives Ranking.