Condor Gepäck: Handgepäck, Freigepäck und Gebühren im Überblick

Alle wichtigen Infos zu Gepäckregelungen, Freigepäck und Zusatzgebühren bei Condor.

In diesem Guide erfahrt ihr, wie viel Handgepäck und Aufgabegepäck bei Condor erlaubt ist, welche Gebühren anfallen können und wie ihr Zusatzkosten vermeidet.

Wie viel Handgepäck ist bei Condor erlaubt?

Seit dem 1. Mai 2026 gelten bei Condor einheitliche Handgepäckmaße für Kurz-, Mittel- und Langstrecken. Unabhängig vom gebuchten Tarif dürft ihr immer eine kleine Tasche mit an Bord nehmen. Diese muss unter den Vordersitz passen und darf maximal 40 × 30 × 15 cm groß sein. Das reguläre Handgepäck darf höchstens 55 × 40 × 23 cm messen.

Tarif / Reiseklasse

Kleine Tasche (40 × 30 × 15 cm)

Handgepäck (55 × 40 × 23 cm)

Maximales Gewicht

Economy Zero

inklusive

Optional gegen Aufpreis (auf vielen Strecken)

Economy Classic

inklusive

1 Handgepäckstück

bis 8 kg

Economy Green

inklusive

1 Handgepäckstück

bis 8 kg

Economy Flex

inklusive

1 Handgepäckstück

bis 8 kg

Premium Economy (Langstrecke)

inklusive

1 Handgepäckstück

bis 10 kg

Business Class

inklusive

2 Handgepäckstücke

bis 16 kg gesamt

Hinweis: Je nach Strecke und Tarif können einzelne Bestimmungen leicht abweichen. Maßgeblich sind immer die Angaben auf eurem Ticket bzw. in der Buchungsbestätigung.

Wird Handgepäck bei Condor gewogen?

Ja. Condor kann das Handgepäck sowohl am Check-in als auch am Gate kontrollieren. Überschreitet das Gepäckstück das erlaubte Gewicht oder die zulässigen Maße, kann es kostenpflichtig als Aufgabegepäck transportiert werden.

Besonders bei stark ausgelasteten Flügen oder wenn die Gepäckfächer bereits voll sind, werden die Bestimmungen regelmäßig überprüft.

Was darf ins Handgepäck bei Condor?

Wichtige Dokumente, Medikamente, elektronische Geräte und Wertgegenstände sollten grundsätzlich im Handgepäck transportiert werden.

Erlaubt

Nicht erlaubt bzw. eingeschränkt

Laptop und Tablet

Waffen

Medikamente

Gefahrgut

Smartphone und Kamera

bestimmte scharfe Gegenstände

Powerbanks

Lithium-Akkus im Aufgabegepäck

Reisepass und Dokumente

Flüssigkeiten über 100 ml

Für Flüssigkeiten gelten die üblichen Sicherheitsbestimmungen. Flüssigkeiten, Gele und Aerosole dürfen nur in Behältern mit maximal 100 Millilitern transportiert werden und müssen in einem transparenten, wiederverschließbaren Beutel mitgeführt werden. Medikamente und Babynahrung sind von dieser Regelung teilweise ausgenommen. Eine vollständige Übersicht findet ihr in unserem Guide „Was darf nicht ins Handgepäck oder in den Koffer beim Fliegen?“

Mann am Flughafen blickt durch das Terminalfenster auf Flugzeuge am Gate.

Wie viel Aufgabegepäck ist bei Condor erlaubt?

Die Freigepäckmenge bei Condor richtet sich grundsätzlich nach dem gebuchten Tarif, der Reiseklasse und dem Reiseziel. Die folgende Übersicht zeigt die aktuell angekündigten, vereinheitlichten Freigepäckregelungen, die ab 2027 auf dem gesamten Streckennetz gelten sollen:

Reiseklasse

Aufgabegepäck

Economy Zero

kein Freigepäck

Economy Classic / Green / Flex

1 × 23 kg

Premium Economy

1 × 32 kg

Business Class

2 × 32 kg

Ein einzelnes Aufgabegepäckstück darf dabei grundsätzlich maximal 158 cm Gesamtmaß (Länge + Breite + Höhe) haben.

Wichtig: Unabhängig vom Tarif dürfen aufgegebene Gepäckstücke aus Arbeitsschutzgründen niemals schwerer als 32 kg pro Koffer sein.

Was kostet Aufgabegepäck bei Condor?

Wer mehr Gepäck benötigt als im Tarif enthalten ist, kann zusätzliches Freigepäck online hinzubuchen. Dies ist in der Regel deutlich günstiger als die Zahlung am Flughafen. Auf Flügen innerhalb Europas (Zone 1) beginnen die Preise für Zusatzgepäck bei:

Zusatzgepäck Zone 1

Preis ab

+5 kg

19,99 €

+10 kg

39,99 €

+15 kg

54,99 €

+20 kg

69,99 €

Auf Langstrecken steigen die Preise je nach Flugzone. Für Flüge in die USA und nach Kanada kann beispielsweise ein zusätzliches Gepäckstück bis 23 kg ab 99,99 Euro hinzugebucht werden.

Zusatzgepäck lässt sich bis acht Stunden vor Abflug online buchen und kann gegenüber den Flughafenpreisen bis zu 50 Prozent günstiger sein.

Condor Übergepäck: Gebühren und Zusatzkosten

Zusätzliche Gebühren fallen an, wenn das Gepäck die erlaubten Maße oder Gewichtsgrenzen überschreitet.

Für viele europäische Strecken berechnet Condor Übergewicht ab etwa 12 bis 15 Euro pro Kilogramm. Auf Fernstrecken können die Kosten auf bis zu 20 Euro pro Kilogramm steigen. Bei Flügen nach Nordamerika gelten häufig pauschale Zuschläge:

  • Zusätzliches Gepäckstück: 150 Euro

  • Gepäck über 23 kg: +100 Euro

  • Gepäck größer als 158 cm: +200 Euro

  • Übergröße und Übergewicht kombiniert: +300 Euro

Gepäckstücke, die die zulässigen Maße überschreiten, werden als Sperrgepäck behandelt und verursachen zusätzliche Kosten.

Darf man Sportausrüstung oder Musikinstrumente mitnehmen?

Ja. Condor transportiert zahlreiche Arten von Sonder- und Sportgepäck, darunter:

  • Fahrräder

  • Golfgepäck

  • Surfboards

  • Kite- und Windsurf-Ausrüstung

  • Ski und Snowboards

  • Tauchausrüstung

  • Angelgepäck

  • Kajaks und Kanus

Die meisten Sportgepäckstücke müssen vorab angemeldet werden. Das Maximalgewicht beträgt in der Regel 30 kg.

Musikinstrumente dürfen als Handgepäck mitgenommen werden, wenn sie innerhalb der erlaubten Handgepäckmaße liegen. Größere Instrumente müssen als Aufgabegepäck oder Sondergepäck transportiert werden.

Reisen mit Kindern: Welche Gepäckregeln gelten bei Condor?

Wenn ihr mit Kindern reist, gelten bei Condor einige Sonderregelungen. Kinder ab zwei Jahren haben grundsätzlich dieselbe Freigepäckmenge wie Erwachsene im jeweiligen Tarif. Für Babys und Kleinkinder unter zwei Jahren gibt es dagegen eigene Bestimmungen, da sie in der Regel keinen eigenen Sitzplatz und kein eigenes Handgepäckstück haben.

Babynahrung, die während des Fluges benötigt wird, dürft ihr zusätzlich zum normalen Handgepäck mitnehmen. Diese muss bei der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden, darf aber unter bestimmten Voraussetzungen auch außerhalb des üblichen Flüssigkeitsbeutels transportiert werden.

Kinderwagen, Buggys, Babybetten und Autokindersitze werden bei Condor kostenlos im Frachtraum befördert. Pro Kind könnt ihr bis zu zwei dieser Gegenstände ohne Aufpreis mitnehmen. Eine vorherige Anmeldung ist dafür nicht erforderlich. Ausgenommen sind allerdings Kinderwagen mit Sonderfunktion, etwa Jogger, Fahrradanhänger oder Bollerwagen.

Tipps, um Gepäckgebühren bei Condor zu vermeiden

Mit etwas Planung lassen sich viele zusätzliche Gepäckkosten vermeiden. Besonders auf Strecken, auf denen Freigepäck nicht automatisch enthalten ist, lohnt sich ein Blick in die Tarifbedingungen vor der Buchung.

  • Gepäck vor der Reise wiegen

  • Zusatzgepäck möglichst online buchen

  • Tarifbedingungen vor dem Flug prüfen

  • Handgepäckmaße kontrollieren

  • Wichtige Dokumente im Handgepäck transportieren

  • Koffer deutlich kennzeichnen

  • Freigepäck mit Mitreisenden gemeinsam nutzen

Wer sein Gepäck rechtzeitig anmeldet und die erlaubten Maße einhält, spart häufig hohe Gebühren am Flughafen.

FAQ zu den Gepäckbestimmungen von Condor

Ja. Auf Condor-Flügen in den Zonen 1 bis 4 sowie 6 und 7 kann die Freigepäckmenge grundsätzlich auf mehrere Gepäckstücke verteilt werden. Reisen mehrere Personen unter derselben Buchungsnummer, darf die gesamte Freigepäckmenge auch ungleich auf die Reisenden verteilt werden. Dies gilt jedoch nur für Aufgabegepäck, nicht für Handgepäck.

Ja. Zusatzgepäck kann nach der Buchung bequem über „Meine Buchung“ hinzugefügt werden. Die Buchung ist bis acht Stunden vor Abflug möglich und oft deutlich günstiger als die Zahlung von Übergepäckgebühren am Flughafen.

Ja. Kinderwagen, Buggys, Babybetten und Autokindersitze werden kostenlos transportiert. Pro Kind dürfen bis zu zwei dieser Gegenstände ohne Aufpreis aufgegeben werden. Eine vorherige Anmeldung ist normalerweise nicht erforderlich.

Überschreitet ein Gepäckstück das zulässige Gesamtmaß von 158 cm (Länge + Breite + Höhe), wird es als Sperrgepäck eingestuft. Dafür fallen zusätzliche Gebühren an. Je nach Größe und Art des Gepäckstücks kann zudem eine vorherige Anmeldung erforderlich sein.

An ausgewählten deutschen Flughäfen sowie in Zürich bietet Condor einen Vorabend-Check-in an. Dadurch könnt ihr euer Gepäck bereits am Tag vor dem Abflug aufgeben und am Reisetag entspannter zum Flughafen fahren.

Ja, allerdings gelten besondere Sicherheitsvorschriften. Powerbanks und lose Lithium-Batterien dürfen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden. Bei sogenannten Smart-Luggage-Koffern mit eingebautem Akku muss die Batterie entnehmbar sein, wenn der Koffer als Aufgabegepäck aufgegeben wird.

Diese FAQs bringen deutlich mehr SEO-Wert als Fragen wie „Wie viel Handgepäck darf ich mitnehmen?“ oder „Was kostet Aufgabegepäck?“, weil sie zusätzliche Suchanfragen abdecken, die im Haupttext bisher nicht ausführlich beantwortet werden.

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