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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura

Hier findet ihr eine Liste der Top-Attraktionen auf der kanarischen Insel Fuerteventura, die ihr bei eurem nächsten Urlaub nicht verpassen sollt.

Fuerteventura gehört zu den kanarischen Inseln und ist nach Teneriffa das zweitgrößte Eiland des Archipels. Ebenso wie die anderen kanarischen Inseln, so ist auch Fuerteventura vulkanischen Ursprungs und Ausflüge ins Inselinnere belohnen mit stark kontrastierender, rauer Naturschönheit. Hier findet ihr die schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel.


1. Jandía Halbinsel und Punta Jandía Leuchtturm (Punta Jandía y Faro de Punta Jandía)

Im Südwesten verengt sich die Insel zu einem schmalen Isthmus und verbreitert sich dann zur Halbinsel Jandía, deren Westküste einige der schönsten Strände Fuerteventuras aufweist. Der Großteil der Halbinsel ist zudem als Naturpark ausgewiesen, dessen bestimmendes topografisches Merkmal der Pico de Jandía (siehe unten) ist – mit 807 Metern Höhe die höchste Erhebung Fuerteventuras. An ihrem westlichsten Ende läuft die Halbinsel zum Punta de Jandía aus, einem Kap, auf dem ein 1864 errichteter Leuchtturm steht. Von dort hat man nicht nur eine fabelhafte Aussicht, sondern kann auch absolut melancholische Sonnenuntergänge genießen.

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2. Pico de Jandía (auch: Pico de la Zarza)

Inmitten des Jandía Naturparks thront der 807 Meter hohe Pico de Jandía als höchste Erhebung Fuerteventuras. Der alternative Name des Berges ist auch Pico de la Zarza. Man kann ihn für einen fantastischen Panoramablick über die Badeorte der Halbinsel und – an einem klaren Tag – über ganz Fuerteventura besteigen, wobei der Weg durch die rau-schöne Natur des Umlandes führt, die von bizarren Felsformationen, erkalteten Lavaflüssen, Sandfeldern und Dünen in unzähligen Farbschattierungen sowie spärlicher Vegetation aus Kakteen und Agaven charakterisiert wird.

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3. Villa Winter (Casa Winter)

In einem abgelegenen Teil der Jandía Halbinsel liegt auf einer Anhöhe in der Nähe des Dorfes Cofete die mysteriöse Villa Winter. Der deutsche Ingenieur Gustav Winter ließ sie sich 1937 erbauen und es ranken sich etliche Verschwörungstheorien rund um die Rolle des Bauwerks im Zweiten Weltkrieg. Diese reichen von U-Boot-Ersatzteillager bis hin zur Unterbringung von hochrangigem Militärpersonal. Während viele dieser Theorien bisher weder offiziell bestätigt noch widerlegt wurden, tut die abgelegene Lage der Villa ihr Übriges, um solche Verschwörungstheorien immer wieder anzufeuern.

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4. Haus der Obersten (Casa de los Coroneles)

Im Jahr 1708 übernahm eine Gruppe von Obersten des spanischen Militär, die sogenannten Coroneles, die Herrschaft über Fuerteventura und errichtete quasi eine Militärherrschaft. Dies geschah unter dem Vorwand, dass man nur so die Insel vor den Piratenüberfällen beschützen konnte, von denen sie regelmäßig heimgesucht wurde. Als ihre „Hauptstadt“ erkoren sich die Coroneles den kleinen Ort La Oliva an der Nordküste. Dort errichteten sie sich als Regierungsgebäude die Casa de los Coroneles. Der zweistöckige, rechteckige Bau mit seinem großen Vorplatz sollte politische Autorität ausstrahlen. An den beiden Ecken der Vorderfassade überragen bezinnte Türme das Dach. Sie dienten jedoch nicht Verteidigungszwecken, sondern sollten ausschließlich die Autorität des Gebäudes weiter unterstreichen. Heute ist im Haus der Obersten eine Kunstgalerie untergebracht.

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5. Leuchtturm von Punta La Entallada (Faro de Punta La Entallada)

An der Ostküste Fuerteventuras findet man nahe des Dorfes Las Playitas den vielleicht schönsten Leuchtturm der ganzen Insel. Erst im Jahr 1955 durch den Architekten Carlos Alcon erbaut, strahlt er maurische Stileinflüsse aus. Der Leuchtturm und seine Nebengebäude wurden aus vulkanischem Naturgestein in unterschiedlichen Farbschattierungen gemauert, was zusammen mit den strahlend weißen Mörtelverfugungen ein interessantes Muster erzeugt. Der Leuchtturm sitzt auf einer 196 Meter hohen Klippe über dem Meer und bietet eine hervorragende Aussicht.

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6. Los Lobos Naturpark (Parque Natural de la Isla Lobos)

Nur wenige Kilometer nördlich von Fuerteventura liegt die kleine Insel Los Lobos im glasklaren Meer. Sie ist nahezu unbewohnt und in ihrer Gesamtheit als Naturpark ausgewiesen und beherbergt eine Fülle an Flora und Fauna, einschließlich etlicher zum Teil selten gewordener Vogelarten. Wanderwege durchkreuzen das Eiland und man stößt bei einer Erkundung auf kleine Vulkankegel (sogenannte „hornitos“), Salzmarschen sowie den im 19. Jahrhundert errichteten Martiño Leuchtturm.

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7. Corralejo Naturpark (Parque Natural de Corralejo)

An der Ostküste liegt dieser Naturpark mit seinen etlichen Badebuchten, einer Ansammlung beeindruckender roter Sanddünen und Steilklippen, von denen aus man magische Sonnenaufgänge beobachten kann. Völlige Abgeschiedenheit darf man sich hier jedoch nicht erwarten, denn der Park verfügt über zahlreiche Hotels und andere touristische Einrichtungen. Wer jedoch nicht unbedingt ein Einsiedler sein möchte, ist hier gut aufgehoben. Man kann auch Pferde oder – noch stilechter – Kamele für Ausritte über die Dünen mieten.

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8. ACUA Wasserpark (Parque de ACUA)

Ebenfalls im Corralejo Naturpark befindet sich dieser ausgedehnte, privat betriebene Freizeit- und Kulturpark. Obwohl seine „Kulturattraktionen“ natürlich ausschließlich für den Tourismus erbaut wurden, ist ACUA dennoch für einen spaßerfüllten Tag mit der ganzen Familie zu empfehlen. Wie der Name vermuten lässt, drehen sich viele der Attraktionen um Vergnügen mit und im Wasser. Es gibt Wasserrutschen unterschiedlicher Größen und Formen, eine Planschlagune, einen „Wildwasserlauf“ und etliches mehr. Auch für Kinder ist der Park bestens geeignet.

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9. Montaña de Tindaya (auch: Montaña Sagrada)

Trotz seiner bescheidenen Höhe von lediglich 401 Metern, ist der Montaña de Tindaya im Inselinneren Fuerteventuras dennoch ein (inzwischen erloschener) Vulkan wie aus dem Bilderbuch; nämlich in der klassischen Kegelform. Den Ureinwohnern der kanarischen Inseln, den Guanchen, galt er als heilig, weshalb er auch heute noch alternativ als „Montaña Sagrada“ (Heiliger Berg) bekannt ist. Nahebei kann man an Felswänden prähistorische Felszeichnungen der Ureinwohner bewundern.

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10. Calderón Hondo

Am Nordende der Insel erhebt sich nahe der Ortschaft Lajares ein weiterer Vulkan, der 278 Meter hohe Calderón Hondo. Von Laien ist er als solcher auf den ersten Blick normalerweise nicht zu erkennen, denn aus der Ferne gleicht er eher zwei separaten Bergrücken. Das rührt von dem Umstand her, dass der ehemalige Kegel in sich zusammengestürzt ist. Der Vulkankrater, der sich an jener Stelle befindet, wo sich scheinbar eine „Talsenke“ zwischen den beiden „Bergrücken“ zeigt, ist mindestens 66 Meter tief. Ein befestigter Wanderweg führt bis zum Kraterrand hinauf, wo man von einer Aussichtsplattform aus einen Blick in den Schlund mit seinen gelblichen Schwefelablagerungen werfen kann.

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