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Entdeckt ganz Italien in eurem eigenen Tempo bei einem Roadtrip durch das Land. Hier erfahrt ihr, was es bei der Autovermietung in Italien zu beachten gilt und was ihr über das Autofahren in diesem Mittelmeerland wissen solltet.
Ein Auto mieten in Italien
FAQs

Ein Auto zu mieten ist in Italien nicht viel anders als im Rest von Europa.
Ganz gleich, ob eure Abholstation der Flughafen Rom Fiumicino oder ein anderer Ort in Italien ist, es ist wichtig, gut vorbereitet zu sein. Wir haben einige der häufigsten Fragen zum Thema Autovermietung in Italien für euch zusammengefasst.
Was brauche ich, um in Italien ein Auto zu mieten?
Um in Italien ein Auto zu mieten, braucht ihr eigentlich nicht mehr als sonst auch. Im Wesentlichen sind es drei Dinge:
- Euren Führerschein
- Euren Pass
- Eine Debit-/Kreditkarte
Bei vielen Autovermietungen müsst ihr eine Zahlungsmethode vorweisen, die auf denselben Namen wie der Reisepass und der Führerschein ausgestellt ist, auch wenn eine andere Person die eigentlichen Zahlungen vornehmen kann. Es ist wichtig, dass die Namen auf allen drei Dokumenten übereinstimmen. Wenn ihr also in letzter Zeit euren Namen geändert habt, solltet ihr darauf achten, dass er auf allen Ausweispapieren gleich ist.
Beim Autofahren in Italien müsst ihr euren Führerschein, euren Reisepass und eure Versicherungspapiere im Auto jederzeit mitführen.
Brauche ich einen internationalen Führerschein, um in Italien ein Auto zu mieten?
Nein, ihr müsst nur seit mindestens einem Jahr im Besitz eines gültigen deutschen Führerscheins sein, um in Italien einen Kurzurlaub auf vier Rädern machen zu können.
Einen internationalen Führerschein für Italien benötigt ihr nur, wenn ihr euch länger als 90 Tage im Land aufhaltet.
Wie alt ist das gesetzliche Mindestalter für Autofahrer in Italien?
Um in Italien ein Auto zu fahren, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein.
Aber wie alt muss man sein, um in Italien ein Auto zu mieten? Das kommt ganz darauf an. Einige Unternehmen vermieten Fahrzeuge auch an 18-Jährige, andere wiederum akzeptieren keine Autofahrer unter 21 Jahren. In der Regel muss jeder Fahrer unter 25 Jahren für eine Extra-Versicherung zahlen, normalerweise etwa 20 € pro Tag.
Es gibt kein festgelegtes Höchstalter für die Anmietung eines Autos in Italien, obwohl einige Unternehmen die erforderlichen Versicherungszahlungen für Fahrer über 70 oder 75 Jahre möglicherweise anheben.
Wie sieht es mit der Mietwagenversicherung in Italien aus?
Alle Fahrzeuge in Italien müssen zwei Arten von Versicherungen haben: Collision Damage Waiver (CDW) und Diebstahlschutz. Überprüft dies unbedingt, auch wenn alle Autovermietungen im Land diese Versicherungen standardmäßig anbieten sollten. Darüber hinaus werden auch Versicherungen wie Feuer- und Haftpflichtversicherungen angeboten. Sucht ruhig nach einem günstigeren Angebot, dennoch wird die Autovermietung für den Fall der Fälle einen Betrag von bis zu 2.000 € auf eurer Kreditkarte blockieren wollen.
Beachtet, dass der Diebstahlschutz nur für das Auto selbst und nicht für dessen Inhalt gilt. Wenn ihr euren eigenen Besitz absichern wollt, könnt ihr das mit einer Hausratversicherung oder gar mit eurer Reiseversicherung tun.
Was ist die „Zona a Traffico Limitato“?
Die Zona a Traffico Limitato (ZTL) – eine verkehrsbeschränkte Zone – gibt es in rund 350 Städten Italiens. Diese Zonen verhindern, dass Nicht-Einwohner in die Stadtzentren einfahren. Es kann jedoch Ausnahmen geben, wenn ihr einen entsprechenden Behindertenausweis vorweisen könnt.
Jede Stadt hat ihre eigenen Regeln in Bezug auf Zeiten und Bußgelder, aber jede eingeschränkte Zone ist mit den Worten „zona traffico limitato“ und einem leuchtend roten Kreis auf weißem Hintergrund gekennzeichnet. In der Regel müsst ihr mit einem Bußgeld zwischen 80 und 300 € rechnen, wenn ihr eine dieser Zonen befahrt.
Was sind die Autostrada und die Superstrada?
Wenn ihr mit dem Auto in Italien unterwegs seid, werdet ihr zwei Hauptstraßenarten finden, die die verschiedenen Städte miteinander verbinden: die Autostrada und die Superstrada. Es gibt einige Unterschiede zwischen den beiden.
Als Autostrada werden mautpflichtige Straßen bezeichnet. Diese sind durch grüne Schilder gekennzeichnet. Auf der Autostrada gilt normalerweise eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h, die bei Regen oder Schneefall auf 110 km/h reduziert wird.
Als Superstrada werden mautfreie Straßen bezeichnet, die mit blauen Schildern versehen sind. Sie haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 km/h, die bei schlechtem Wetter auf 90 km/h reduziert wird.
Beachtet bitte, dass die Autostrada über Raststätten und Tankstellen verfügt, die Superstrada jedoch nicht.
Auf beiden Straßentypen ist die linke Fahrspur ähnlich wie in Deutschland nur zum Überholen vorgesehen. Wenn ihr auf dieser Spur bleibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass euch ein nachfolgendes Auto per Lichthupe auf die rechte Spur verweist. Bleibt daher die meiste Zeit auf der rechten Spur, es sei denn, ihr wollt überholen.
Tipps für das erste Mal Autofahren in Italien
Was euch erwartet

Wenn ihr das erste Mal in Italien Auto fahrt, werdet ihr schnell feststellen, dass es im Grunde ähnlich wie in Deutschland ist.
Dennoch gibt es einige Unterschiede. Italienische Autofahrer sind im Straßenverkehr in der Regel sehr selbstbewusst. Sie lassen kürzere Lücken zwischen den Autos, schlängeln sich in den Verkehr hinein und wieder heraus, und sind dafür bekannt zu hupen, wenn ihnen die Fahrweise anderer nicht gefällt. Auch wenn es manchmal stressig erscheinen mag, sind die Fahrer im Allgemeinen sehr versiert und achten auf das, was um sie herum passiert. Also keine Sorge.
Manche Städte haben den Ruf, dass ihre Fahrer besonders extrem sind. Wenn ihr in Neapel oder Mailand unterwegs seid, könnte eure erste Fahrt etwas stressiger ausfallen als in anderen Städten des Landes.
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