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Die Top 8 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Hamburg

Der Städtetrip nach Hamburg ist schon gebucht, aber ihr habt noch gar keine Ahnung, was ihr vor Ort unternehmen sollt? Kein Problem!

Die Blogger Anika Meier und André Krüger sind echte Hamburg-Insider und wissen, wo ihr die Top Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps findet. Vielleicht habt ihr mit dem Wetter in Hamburg ja etwas mehr Glück als die beiden.

1. Ab ins Grüne: Planten un Blomen

Planten un Blomen Hamburg
© Anika Meier/André Krüger

Wenn man an Hamburg denkt, denkt man natürlich zuerst an Alster, Elbe, Hafen und Reeperbahn. Dabei ist Hamburg die deutsche Stadt mit den meisten Grünflächen. Etwa 14% des Stadtgebietes machen Grün- und Erholungsflächen aus. Eine der schönsten Parkanlagen und ganz zentral zwischen St. Pauli und Innenstadt gelegen ist Planten un Blomen.

Neben dem Alten Botanischen Garten befinden sich hier auch ein wunderschöner japanischer Steingarten, eine große Eisbahn (im Sommer Rollschuhbahn), ein riesiger Kinderspielplatz, eine Minigolfanlage und vieles anderes mehr. Ein Tipp für Romantiker: Im Sommer finden jeden Abend am großen See die Wasserlichtspiele zu klassischer Musik statt. Ein schöner Ausklang für einen gelungenen Abend. Man kann hier aber auch einfach nur wunderbar Spazierengehen.

Nicht zu übersehen von hier aus ist der Heinrich-Hertz-Turm. Mit seinen 297 Metern prägt der auch als Telemichel bekannte Fernsehturm als höchstes Bauwerk unverkennbar die Silhouette der Stadt. Leider ist der Turm seit 2001 nicht mehr für die Öffentlichkeit begehbar.

Planten un Blomen

Anfahrt: S-Bahn Dammtor, U2 Messehallen und U3 St. Pauli

2. Ab aufs Wasser: Die bessere Hafenrundfahrt

Hamburger Hafen Rundfahrt
© Anika Meier/André Krüger

Eine Hafenrundfahrt, die ist lustig. Natürlich kann man sich an den Landungsbrücken von einem der älteren Herren zur „Großen Hafenrundfahrt“ animieren lassen. Wer es genau so gut, aber günstiger und ohne Seemannsgarn möchte, der fährt einfach mit seiner HVV-Tageskarte mit der Hafenfähre Linie 62. Ab den Landungsbrücken geht es an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Hafenstraße, dem Fischmarkt, dem futuristischen Gebäude Dockland, vorbei am Elbstrand nach Finkenwerder.

Wer danach noch nicht seekrank ist – was bei dem ruhigen Seegang eine Kunst für sich wäre –, der kann auf der Fähre einfach sitzen bleiben und sofort wieder zurückfahren. Auf der Rückfahrt hat man einen wunderschönen Blick auf die Elbbrücken. Die ganze Reise dauert etwa eine Stunde. Wer schon mal in der Nähe ist, sollte sich den historischen Elbtunnel nicht entgehen lassen. Der Eingang befindet sich ebenfalls direkt an den Landungsbrücken.

Schön bei jedem Wetter oder was meint ihr? ☁️☂😁

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Diejenigen, die weiter nach Teufelsbrück möchten, steigen in Finkenwerder einfach auf die Linie 64 um. In Teufelsbrück kann man den Museumshafen besuchen oder einfach am Elbstrand etwas chillen.

Die Linie 72 bringt Euch von den Landungsbrücken übrigens direkt zur Elbphilharmonie. Wer sich für moderne Architektur und Stadtplanung interessiert, dem sei hier ein Spaziergang durch die HafenCity empfohlen.

HADAG Hafenfähren

Anfahrt: U3 Landungsbrücken

3. Ab ins Getümmel: Flohschanze

Flohschanze Flohmarkt Schanze Hamburg
© Anika Meier/André Krüger

Samstag ist Flohmarkt. In Hamburg tummeln sich samstags bei schönem Wetter alle auf dem Schanzenflohmarkt. Wenn man etwas findet, ist’s schön, aber bummeln und einfach nur gucken, das geht hier besonders gut. Es gibt sogar einen Fotoautomaten. Der steht hier zwar immer, aber nach einem Flohmarktbesuch macht es besonders viel Freude, gemeinsam im Fotoautomat Quatsch zu machen. Und anschließend am besten einen leckeren Kaffee bei Less Political in der Sternstraße trinken und dann weiter in der Markstraße mit den vielen schönen kleinen Second-Hand-Läden bummeln.

Wer Gefallen am Schnäppchenjagen hat und Frühaufsteher ist, kann vorher noch den ebenfalls jeden Samstag stattfindenden Flohmarkt auf der Trabrennbahn in Bahrenfeld besuchen. (Und wer immer noch nicht genug bekommen kann, findet online zahlreiche weitere Gelegenheiten zum regelmäßigen Second-Hand-Shoppen.)

Flohschanze

(Samstag 8-16 Uhr) Anfahrt: _U3 Feldstraße_ ## 4. Ab ins Museum: Hamburger Kunstmeile
Bis Frühjahr 2016 wird die Hamburger Kunsthalle aufwendig modernisiert. Danach haben die Besucher wieder den vollen Zugang zur bedeutenden Kunstsammlung, die Werke vom Mittelalter über die Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst umfasst. Das wohl bekannteste Werk ist Caspar David Friedrichs _Der Wanderer über dem Nebelmeer_ aus dem Jahre 1818. Dieses Bild zu betrachten, ist schon allein einen Besuch wert. ![Hamburg Deichtorhallen](http://content.skyscnr.com/e82ff95d0817dbc509a42577859c84be/germany-hamburg-deichtorhallen.JPG „Hamburg Deichtorhallen“) _© Anika Meier/André Krüger_ Wer Kunst liebt, dem sei der Kunstmeilenpass ans Herz gelegt. Für 36€ (ermäßigt 22€) gibt es den Eintritt in gleich fünf Ausstellungshäuser: Hamburger Kunsthalle, Museum für Kunst und Gewerbe, Kunstverein, Bucerius Kunst Forum und Deichtorhallen Hamburg. Alle Museen sind in der City gelegen und vom Hauptbahnhof aus in wenigen Minuten zu erreichen.

Hamburger Kunstmeile

Anfahrt: _S-/U-Bahn Hauptbahnhof_ ## 5. Raus aus der Stadt, rein in den Park: Jenisch Haus und Jenischpark ![Jenischpark und Jenisch Haus Hamburg](http://content.skyscnr.com/6cd217b88eb8bdf3f55e31e1476e5ba1/germany-hamburg-jenischhaus.jpeg „Jenischpark und Jenisch Haus Hamburg“) _© Anika Meier/André Krüger_ In Paris fährt man nach Versailles, in Hamburg ins Jenisch Haus. Wer sich aufmacht nach Othmarschen, der kann das von 1831-1834 erbaute klassizistische Landhaus nicht nur von außen bewundern. Im Inneren befindet sich ein Museum, das Mobiliar aus der Entstehungszeit zeigt. Außerdem gibt es zur Stärkung ein sehr schönes Café, das ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ist. Der Jenischpark mit Sicht auf die Elbe gehört zu den schönsten der Stadt. Hier lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang. Ebenfalls beheimatet der Park das Ernst-Barlach-Haus. In dem sehr schönen modernen Museumsbau wird nicht nur die eigene Sammlung präsentiert – Werke des Bildhauers, Malers und Schriftstellers Ernst Barlach – sondern auch immer wieder interessante Sonderausstellungen.
Wer schon einmal so weit im Westen der Stadt ist und sich für Pflanzenkunde interessiert, dem sei ein Spaziergang durch den ebenfalls sehr schönen Botanischen Garten auf der anderen Seite des Jenischparks empfohlen. Hier lassen sich in Gewächshäusern und im Freien unzählige einheimische und exotische Pflanzenarten bestaunen. Am stilvollsten reist man mit der Hafenfähre bis zum Ausstieg Teufelsbrück an. Die Tickets sind in der normalen HVV-Tageskarte enthalten. Etwas bequemer ist es mit der S-Bahn bis Klein Flottbek.

Jenisch Haus/Jenischpark

Anfahrt: _S-Bahn Klein Flottbek oder Fähre Linie 72 Teufelsbrück_ ## 6. Hamburg bei Regen: Miniatur Wunderland und Tropen-Aquarium Hagenbeck ![Miniaturwunderland Hamburg](http://content.skyscnr.com/c22649b1b4f901e3b5b1e4357a2348c4/germany-hamburg-miwula.jpeg „Miniaturwunderland Hamburg“) _© Anika Meier/André Krüger_ Dass es in Hamburg immerzu regnet, ist natürlich ein Gerücht. Falls es aber doch mal vom Himmel schütten sollte, empfehlen wir einen Besuch im Miniatur Wunderland in der historischen Speicherstadt. Bis zu unserem ersten Besuch haben wir auch stets gedacht, dass es die weltgrößte Modellbaueisenbahn-Anlage in der Tourismus-Kategorie „Phantom der Oper auf Schienen“ ist. Wir haben uns gern eines Besseren belehren lassen und hatten große Freude, Hamburg, die Schweiz, Skandinavien, Amerika und den Fantasie-Ort Knuffingen auf über 1.300 qm Fläche und über 15 km Schienen-Länge zu bewundern. Der Profi-Lokführer kauft seine Tickets vorab im Online-Shop. Dann geht es an der – manchmal auch längeren – Warteschlange vorbei direkt zu den Gleisen. ![Hamburg Hagenbeck Aquarium](http://content.skyscnr.com/0242cb4fae90b4280afc90a43621e0e6/germany-hamburg-aquarium-hagenbeck.jpg „Hamburg Hagenbeck Aquarium“) _© [Urban Explorer Hamburg](https://www.flickr.com/photos/blogchef/15491463247/in/photolist-pAVNiV-pTrbR1-oWyEDH-pTrbDh-pT8aKP-pAXSD7-pAXTnG-pT8bKV-pTrcHm-pAXUCN-oWyFaH-pTrcuL-pAVPx8-pTraSh-pAVPQn-pAUSJG-pThXzv-pASob4-pAVQ2z-pAXSAb-oWvBXY-oWvBE3-oWvDRC-pTi4Sa-pAUT7q-pAVNBk-pRcrEo-oWvCxq-pTrcfN-pAUS6N-oWyFfn-pTrbXd-pRcqLj-oWyDNV-oWyEMZ-pAXSpE-oWyCX6-oWvCm3-pTi4Gk-pASoM4-pASoeF-pAVN8z-oWvChq-pT8byH-pAUTLw-pTi2qg-oWyEfB-pTi4jM-pASn56-oWvDNG), [Flickr (Creative Commons, CC BY-SA 2.0)](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)_ Unser zweiter Regen-Tipp ist das Tropen-Aquarium Hagenbeck. Wer Rochen, Muränen, Haien und Krokodilen einmal ganz nah sein möchte, der kann sich hier auf eine ausführliche Expedition begeben. Besonders faszinierend ist das riesige Aquarium, vor dem man wie in einem Kinosaal sitzt. Für einen Besuch sollte man sich mindestens drei Stunden Zeit nehmen. (Und natürlich lohnt sich ein Besuch auch bei gutem Wetter.)

Miniatur Wunderland

Anfahrt: _U3 Baumwall_

Hagenbeck Tropen-Aquarium

Anfahrt: _U2 Hagenbecks Tierpark_ ## 7. Kitsch ahoi: Hamburgs Sonnenuntergänge ![Sonnenuntergang Hamburg Alster Elbe](http://content.skyscnr.com/d05142e4e6f20381449a712ce392389d/germany-hamburg-sunset-kytsch.jpg „Sonnenuntergang Hamburg Alster Elbe“) _© Anika Meier/André Krüger_ Eigentlich hat es der Hamburger nicht so mit Kitsch. Nur wenn die Sonne untergeht, wird der Hanseat zuweilen schwach und entdeckt seinen Sinn fürs Triviale. Die schönsten Sonnenuntergänge der Stadt kann man rund um die Alster oder an der Elbe beobachten. Ganz ausgezeichnet zum Beobachten des Sonnenunterganges eignet sich die Strandperle, ein Kiosk mit Tradition am Elbstrand. Hier kann an lauen Sommerabenden schon mal richtige Südeuropa-Atmosphäre aufkommen, wenn die Sonnenuntergangs-Anbeter bei ein paar Bierchen dicht an dicht gedrängt sitzen. Ebenfalls sehr schön ist deren Pendant an der Alster, die Alsterperle, die sich am Ostufer befindet.
Wer Gefallen an Sonnenuntergängen gefunden hat und wem Alster und Elbe auf Dauer zu langweilig sind, der sollte zur richtigen Zeit Schumachers Biergarten im Stadtpark, ganz in der Nähe des Stadtparksees, aufsuchen. Hier kann man am Abend ganz wunderbar bei einem kühlen Bier beobachten, wie die Sonne hinter dem Turm des Planetariums versinkt. Eine Bratwurst gibt es hier natürlich auch dazu.

Strandperle

Anfahrt: _Bus 36 Liebermannstraße, Bus 112 Neumühlen oder Hafenfähre Linie 62 Museumshafen Oevelgönne_

Alsterperle

Anfahrt: _U3 Mundsburg_

Schumachers Biergarten

Anfahrt: _U3 Saarlandstraße_ ## 8. Like mich: Instagram Hotspots ![Hamburg Speicherstadt](http://content.skyscnr.com/5be2e5b062401152cabdf454100f6c55/germany-hamburg-speicherstadt.jpg „Hamburg Speicherstadt“) _© Anika Meier/André Krüger_ Instagrammer lieben Hotspots. Wer auf Instagram aktiv ist, kennt die Orte, die sich in der Stadt einer großen Beliebtheit erfreuen. Lange hat der Umbau der Treppen am Baumwall (U3 Baumwall, Richtung HafenCity) gebraucht. Fast könnte man glauben, die Stadtentwicklungsbehörde hat sie extra für Instagram so schön langgezogen, damit sie ein gutes Bild ergeben. Außerdem empfehlen wir die fotogenste aller Wände im Oberhafenquartier (Ecke Oberhafenbrücke/Stockmeyerstraße) sowie das wunderschöne rote Schwimmhaus, das mit [#redhousehh](https://www.instagram.com/explore/tags/redhousehh/) sogar ein eigenes Hashtag hat. Ihr findet das Schwimmhaus an der Ecke Kaiser-Friedrich-Ufer (Weidenstieg, zwischen U2 Christuskirche und Eppendorfer Weg). Freunden der Architektur seien die Mundsburg Towers (U3 Mundsburg) ans Herz gelegt, Hamburgs einziger Versuch in Sachen Skyline. Und natürlich führt kein Instagram-Weg am Wasserschloss im Weltkulturerbe Speicherstadt vorbei. Den besten Blick hat man natürlich bei Sonnenuntergang von der Poggenmühlen-Brücke aus.

Lust auf Hamburg? Hier findet ihr die Flüge!

**Die Blogger [Anika Meier](https://www.instagram.com/gert_pauly/) und [Andr�� Krüger](https://www.instagram.com/bosch/?hl=de) haben sich als echte Hamburg-Experten erwiesen und euch gezeigt, an welchen Orten ihr in der Hansestadt nicht vorbei kommt. Doch die beiden kennen sich nicht nur mit den Top Sehenswürdigkeiten in Hamburg aus:** ![Anika Meier](http://content.skyscnr.com/be99821007db386d9975790eaaa4fe1a/blogger-anika-meier.jpg „Anika Meier“) Anika Meier ist leidenschaftliche Instagram-Nutzerin. Ihr findet sie dort unter [@gert_pauly](https://www.instagram.com/gert_pauly/). Außerdem schreibt sie für [artefakt](http://www.artefakt-sz.net/artefakt), einem Blog für Kunst, Kritik und visuelle Kultur. ![André Krüger](http://content.skyscnr.com/d52a375c37b6dbb074588900f97d58a9/blogger-andre-bosch.jpg „André Krüger“) Auch André Krüger kann man als echten Experten in Sachen Social Media bezeichnen – unter anderem doziert er an der HAW Hamburg über Themen rund um Instagram. Auf [boschblog.de](http://boschblog.de/) schreibt er zudem über „angewandte Alltagskultur und Unzulänglichkeiten menschlichen Daseins“ – klingt spannend, ist es auch. ### Nach so viel Sightseeing in Hamburg habt ihr Hunger bekommen? Auch da haben die Blogger einige Tipps parat: – ### [Die besten Restaurants und Cafés in Hamburg](http://www.skyscanner.de/nachrichten/restaurants/die-besten-restaurants-und-cafes-in-hamburg/)
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