Die 13 schönsten Orte in Spanien

Sehenswürdigkeiten, Strände und Naturwunder.

Spanien zählt mit seinen Sehenswürdigkeiten und Naturwundern zu Europas vielseitigsten Reisezielen.

Die schönsten Reiseziele und Sehenswürdigkeiten in Spanien

Von maurischen Palästen im Süden über moderne Architektur im Norden bis hin zu spektakulären Naturkulissen auf den Inseln bietet Spanien eine erstaunliche Bandbreite an Reisezielen. Jeder dieser Orte steht für eine ganz eigene Facette des Landes und zeigt, warum Spanien seit Jahren zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas zählt. Diese Liste vereint weltberühmte Highlights mit außergewöhnlichen Naturwundern und bietet Inspiration für eure nächste Reise.

1. Ronda, Andalusien

Hoch über einer tiefen Schlucht thront die Stadt Ronda in der Provinz Málaga und zählt zu den eindrucksvollsten Orten in Spanien. Die berühmte Brücke Puente Nuevo verbindet die historische Altstadt mit der Neustadt und spannt sich spektakulär über die Schlucht des Flusses Guadalevín. Besonders in den frühen Morgenstunden, wenn kaum Besucher unterwegs sind, entfaltet sich hier eine beeindruckende Ruhe. Beim Spaziergang durch die engen Gassen entdeckt ihr maurische Paläste, kleine Plätze und eine der ältesten Stierkampfarenen des Landes, während sich unterhalb der Brücke einige der besten Fotospots der Region befinden. Rund um Ronda erstreckt sich zudem eine abwechslungsreiche Naturlandschaft mit Wanderwegen, Olivenhainen und versteckten Badeplätzen.

2. Sagrada Família, Barcelona

Mitten im Herzen Barcelonas erhebt sich eines der außergewöhnlichsten Bauwerke Europas. Die Sagrada Família ist Antoni Gaudís Meisterwerk und fasziniert mit ihren kunstvollen Fassaden, symbolträchtigen Türmen und dem lichtdurchfluteten Innenraum. Wer Tickets vorab online bucht und früh am Morgen kommt, erlebt die Basilika deutlich ruhiger und ohne lange Wartezeiten. Besonders beeindruckend ist der Blick auf das Bauwerk bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die Fassaden in warme Farben taucht. Ein Besuch lässt sich ideal mit einem Spaziergang durch das angrenzende Viertel Eixample verbinden.

3. Alhambra, Granada

Über den Dächern Granadas liegt die weltberühmte Alhambra, eine der bedeutendsten Palastanlagen Europas. Die maurische Festung beeindruckt mit filigranen Ornamenten, prachtvollen Innenhöfen und kunstvoll gestalteten Gärten. Da die Eintrittskarten oft Wochen im Voraus ausverkauft sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung. Vom Gelände aus bietet sich ein weiter Blick über die Stadt und die dahinterliegenden Berge der Sierra Nevada, besonders stimmungsvoll am späten Nachmittag. Wer danach durch das Viertel Albaicín schlendert, erlebt Granada von seiner romantischsten Seite.

4. Alcázar de Sevilla, Sevilla

Der Alcázar von Sevilla ist ein außergewöhnliches Beispiel für den sogenannten Mudéjar-Stil, der christliche und islamische Baukunst vereint. Prächtige Innenhöfe, kunstvolle Mosaike und schattige Gartenanlagen machen den Palast zu einem der schönsten Orte in Spanien. Wer seinen Besuch geschickt plant, kann den Alcázar zu bestimmten Zeiten montags sogar kostenlos besichtigen. Die weitläufigen Gärten laden besonders an heißen Tagen zum Verweilen ein und vermitteln ein Gefühl von Ruhe mitten in der Stadt. Durch seine zentrale Lage lässt sich der Palast perfekt in einen Altstadtrundgang integrieren.

5. Parque del Buen Retiro, Madrid

Der Retiro-Park ist die grüne Lunge der spanischen Hauptstadt und einer der beliebtesten Orte Madrids. Zwischen Teichen, Skulpturen, Palästen und schattigen Alleen findet ihr hier zahlreiche Rückzugsorte vom Trubel der Stadt. Früh morgens ist der Park besonders ruhig und ideal für ausgedehnte Spaziergänge, während sich rund um den Kristallpalast am Abend stimmungsvolle Sonnenuntergänge beobachten lassen. Besonders bekannt ist der große Kaffee-See, auf dem Besucher in kleinen Booten fahren können. An Wochenenden sorgen Straßenkünstler zusätzlich für lebendige Atmosphäre.

6. Mezquita-Catedral de Córdoba, Córdoba

Die Mezquita von Córdoba zählt zu den eindrucksvollsten Sakralbauten Europas. Ursprünglich als Moschee errichtet und später zur Kathedrale umgewidmet, vereint sie islamische und christliche Architektur auf einzigartige Weise. Wer früh am Vormittag kommt, erlebt das imposante Säulenmeer bei angenehmem Licht und deutlich weniger Andrang. Die rot-weiß gestreiften Bögen und der prunkvolle Kirchenchor bilden einen faszinierenden Kontrast. Nach dem Besuch lohnt sich ein Spaziergang durch die blumengeschmückten Patios der Altstadt.

7. San Juan de Gaztelugatxe, Baskenland

Vor der rauen Atlantikküste des Baskenlands erhebt sich die kleine Felseninsel San Juan de Gaztelugatxe, verbunden mit dem Festland durch eine schmale Steinbrücke und über 240 Stufen. Da der Zugang oft limitiert ist, lohnt sich eine kostenlose Online-Reservierung im Voraus. Schon der Aufstieg entlang der Klippen ist ein Erlebnis für sich und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer. Oben angekommen erwartet euch eine kleine Kapelle und ein Panorama, das besonders bei Sonnenuntergang seine volle Magie entfaltet. Bei starkem Wellengang ist der Ort besonders eindrucksvoll, aber auch windig.

8. Casas Colgadas, Cuenca

Die „hängenden Häuser“ von Cuenca gehören zu den außergewöhnlichsten Bauwerken Spaniens. Die historischen Gebäude scheinen direkt über einer steilen Felsschlucht zu schweben und bieten spektakuläre Ausblicke in die Tiefe. Die schönsten Perspektiven eröffnen sich von der nahegelegenen Brücke Puente de San Pablo, besonders zur goldenen Stunde. Heute befinden sich in einigen der Häuser ein Museum für abstrakte Kunst sowie ein Restaurant. Die mittelalterliche Altstadt von Cuenca gehört zum UNESCO-Welterbe und bietet weitere beeindruckende Fotomotive.

9. Ciudad de las Artes y las Ciencias, Valencia

In Valencia trifft modernes Spanien auf futuristische Architektur. Die Stadt der Künste und Wissenschaften begeistert mit geschwungenen weißen Gebäuden, spiegelnden Wasserflächen und avantgardistischen Formen. Besonders am frühen Abend, wenn sich die Bauwerke im Wasser spiegeln, entstehen hier beeindruckende Fotomotive. Der von Santiago Calatrava entworfene Komplex lässt sich entlang der Außenanlagen kostenlos entdecken. Viele Besucher verbinden den Rundgang mit einem Abendessen im trendigen Viertel Ruzafa.

10. Cap de Formentor, Mallorca

Am nördlichsten Zipfel Mallorcas ragt das Cap de Formentor spektakulär ins Mittelmeer hinaus und zählt zu den eindrucksvollsten Küstenlandschaften Spaniens. Steil abfallende Klippen, serpentinenreiche Panoramastraßen und der markante Leuchtturm prägen das Landschaftsbild. In den Sommermonaten ist die Zufahrt tagsüber teilweise nur mit Shuttlebus möglich, weshalb sich ein Besuch in den frühen Morgenstunden besonders lohnt. Bereits die Anfahrt durch die Serra de Tramuntana ist ein Erlebnis für sich. Unterwegs laden kleine Buchten zu kurzen Badepausen ein.

11. Teide-Nationalpark, Teneriffa

Im Zentrum Teneriffas erhebt sich der Teide, mit 3.715 Metern der höchste Berg Spaniens. Die umliegende Vulkanlandschaft wirkt mit ihren Lavafeldern fast wie eine Mondlandschaft und lässt sich über gut ausgebaute Straßen und Wanderwege erkunden. Für die Seilbahn in Gipfelnähe ist vorab eine Genehmigung erforderlich, und warme Kleidung ist selbst im Sommer ratsam. Besonders bei Sonnenauf- und -untergang entfaltet der Nationalpark seine ganze Faszination. Nachts gilt das Gebiet zudem als eines der besten Sternenbeobachtungsgebiete Europas.

12. Guggenheim-Museum, Bilbao

Das Guggenheim-Museum in Bilbao zählt zu den ikonischsten Museumsbauten der Welt und gilt als Symbol für den Wandel der ehemaligen Industriestadt. Die geschwungenen Titanflächen wirken je nach Lichteinfall immer wieder anders und machen den Bau selbst schon zum Kunstwerk. Auch ohne Museumsbesuch lohnt sich ein Spaziergang entlang der Promenade am Flussufer, besonders am Abend, wenn sich die Lichter auf der Fassade spiegeln. In direkter Umgebung laden zahlreiche Pintxos-Bars zu einem kulinarischen Abstecher ein.

13. Maspalomas, Gran Canaria

Im Süden Gran Canarias erstreckt sich mit Maspalomas eine der außergewöhnlichsten Landschaften Spaniens. Die weitläufigen Sanddünen wirken wie eine Wüste direkt am Atlantik und verändern durch Wind ständig ihre Form. Die Dünen lassen sich am besten früh morgens oder abends erkunden, wenn die Temperaturen milder sind und das Licht besonders weich fällt. Zwischen Dünenmeer, Leuchtturm und endlosem Strand entsteht eine einzigartige Kulisse aus Natur und Meer. Entlang der Promenade findet ihr zudem zahlreiche Cafés und Restaurants mit Blick auf den Sonnenuntergang.

FAQ zu den schönsten Orten in Spanien

Das lässt sich pauschal kaum beantworten, da Spanien extrem vielseitig ist. Viele Reisende nennen die Alhambra in Granada, das Cap de Formentor auf Mallorca oder den Teide-Nationalpark auf Teneriffa als die schönsten Orte. Ob Natur, Kultur oder Küste als „schönster Ort“ gilt, hängt stark von euren persönlichen Vorlieben ab.

Besonders beliebt sind Andalusien mit seinen maurischen Städten und Küsten, die Balearen mit ihren Buchten und Panoramen sowie die Kanarischen Inseln mit ihren Vulkanlandschaften. Auch der Norden Spaniens mit dem Baskenland und der grünen Atlantikküste gilt als landschaftlich besonders reizvoll.

Barcelona, Sevilla, Granada und Valencia zählen zu den sehenswertesten Städten Spaniens. Barcelona begeistert mit moderner Architektur und Strandlage, Sevilla mit andalusischem Flair, Granada mit der Alhambra und Valencia mit futuristischer Architektur und mediterranem Lebensgefühl.

Besonders günstig reist ihr außerhalb der Hochsaison nach Andalusien, Valencia, Murcia oder ins Landesinnere wie nach Kastilien-La Mancha. Auch Gran Canaria, Teneriffa und Teile der Costa de la Luz bieten außerhalb der Sommermonate ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichzeitig hoher landschaftlicher Qualität.

Die beste Reisezeit für Spanien ist generell von April bis Juni sowie September und Oktober. In diesen Monaten ist das Wetter angenehm warm, die Städte sind nicht überfüllt und die Preise moderater als in der Hochsaison. Für Strandurlaub eignen sich besonders die Sommermonate, während die Kanaren ganzjährig bereist werden können.

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