Reisetipps, Infos & Inspiration Die 11 besten Surfspots in Europa

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Die 11 besten Surfspots in Europa

Erlebt das einzigartige Lebensgefühl und werdet eins mit der Natur bei diesen Top-Surfspots in Europa.

Der Sommer steht vor der Tür steht, daher ist es höchste Zeit, bei der Urlaubsplanung einige legendäre Surfspots einzuplanen, um endlich diesen Sport kennenzulernen und wie die Profis durch die Wellen zu gleiten. Hier sind die elf besten Surfspots Europas!


1. Sagres, Algarve, Portugal

Portugal und die Algarve bieten ideale Voraussetzungen, um das Surfen zu erlernen. Eine Vielzahl von Stränden und windgeschützten Buchten, das warme Klima und nicht zuletzt die stetige Versorgung mit Swell, ermöglichen es, das ganze Jahr über Wellen zu reiten. Allerdings eignet sich der Sommer aufgrund kleinerer Wellen eher für Anfänger und der Herbst und Winter für Fortgeschrittene und Profis, da die Wellen dann oft weit über zwei Meter brechen. Sind die Wellen dann zu groß in Sagres oder der Atlantikküste, können Anfänger einfach die Algarve Richtung Osten abfahren und finden immer weniger schwierig zu surfende Gebiete.

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2. The Bubble, Fuerteventura, Spanien

The Bubble liegt an der berühmten Nordküste Fuerteventuras. Die Wellen türmen sich bei ablandigen Winden perfekt auf und donnern über das scharfe Felsenriff. An den Wochenenden ist der Strand und die Welle meist überfüllt, aber wochentags sieht der Strand komplett anders aus. Doch auch ansonsten ist Fuerteventura unter Surfern sehr beliebt. Es gibt unzählige Surfsports vom Norden bis zum Süden, wo für den Anfänger bis zum Profi garantiert etwas dabei ist. Informiert euch am Besten vorab oder direkt vor Ort nach den jeweils besten Surfbedingungen und freut euch auf einen Urlaub voller Wasserspaß und Leidenschaft auf der Vulkaninsel!

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3. Spanish Left, Teneriffa, Spanien

Nahe der Feriensiedlung Las Americas gelegen, ist dieser Spot ziemlich überlaufen, aber unschlagbar aufgrund seiner zentralen Lage und vielseitigen Wellen, die bei allen Gezeiten funktionieren. Für den Profi bietet Teneriffa noch viele weitere Surfspots, die allerdings zum Teil nicht so einfach zu finden sind. Zwar sind die Bedingungen optimal, allerdings liegen viele Gebiete ab von der Straße und müssen regelrecht entdeckt werden. Anhaltspunkte dazu findet ihr im Internet oder ihr schließt euch erfahrenen Surfern auf Teneriffa an. Freut euch auf einen unvergesslichen Surfurlaub im Windschatten des Vulkans Teide! Die schöne Landschaft gibt es als Bonus dazu!

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4. Faja da Areia, Madeira, Portugal

Die kleine Insel Madeira mitten im Atlantik ist in den Wintermonaten von Oktober bis April den mächtigen Winter Swells ausgesetzt und garantiert die besten Bedingungen zum Surfen – nahezu überall. Da es jedoch praktisch keine Strände auf der Vulkaninsel gibt und die Wellen nur schwer vom Ufer aus zu erreichen sind, hat man die Wellen oftmals ganz für sich allein. Allerdings ist die Insel nicht für Anfänger geeignet und nur geübte Pros sollten sich an die gefährlichen Einstiege trauen. Nur Faja da Areia im Norden der Insel ist eine relativ leichte Welle für Anfänger. Dort werdet ihr auch mit noch nicht allzuviel Erfahrung eure Freude haben!

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5. Mundaka Vizcaya, Baskenland, Spanien

Mundaka ist ein altes Dorf im spanischen Baskenland und berühmt als eine der besten Wellen Europas. Bis zum Jahr 2009 trafen sich jedes Jahr im Oktober die weltbesten Surfer zum Billabong Pro und auch wenn die Tour weiter gezogen ist, ist dieser Spot ein legendärer Ort. Schön ist auch, dass sich dort einige Surfcamps und Surfschulen angesiedelt haben, sodass ihr als Surf-Einsteiger Kurse besuchen könnt und sowohl als Neuling als auch als Fortgeschrittener schnell Anschluss unter Gleichgesinnten findet, selbst wenn ihr alleine auf Reisen seid. So könnt ihr euch abend bei einem kühlen Drink von euren Erfolgen berichten und noch viel dazulernen!

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6. Playa de la Zurriola, San Sebastián, Spanien

Nur etwa 1 1/2 Stunden Autofahrt von Mundaka entfernt liegt San Sebastián und der Ort ist perfekt, um lange warme Nächte in den zahlreichen Bars und Restaurants zu genießen und nachmittags den Kater wegzusurfen. Solltet ihr ohne euer eigenes Equipment unterwegs sein, ist das in San Sebastián kein Problem. In der Surfschule vor Ort könnt ihr nicht nur neue Leute kennenlernen, sondern euch auch eure Ausrüstung leihen. Nehmt aber bei geliehener Ausrüstung die Ansagen des Centers ernst, nicht, dass etwas kaputt geht, weil ihr leichtsinnig wart. Übrigens zählt die Bahía de la Concha wohl zu den schönsten Buchten der Welt.

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7. La Gravière, Hossegor, Aquitanien, Frankreich

Und ein mal kurz über die Grenze von San Sebastián und schon ist man bei einem der schönsten Surfspots in Frankreich: Biarritz ist weltberühmt und wegen seiner quirligen Atmosphäre ein Magnet für viele Surfer. Der Klassiker sozusagen unter den europäischen Surfbreaks. Allerdings ist die Stadt auch ziemlich überlaufen, weswegen die beliebtesten Surfspots in Südwestfrankreich sich in Hossegor eine halbe Stunde Autofahrt von Biarritz entfernt befinden. Die Wellen türmen sich teilweise meterhoch bis zum Ufer und brechen bereits hundert Meter vor der Küste. Das macht nicht nur Spaß sondern sieht auch vom Land aus beeindruckend aus.

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8. Lafiténia, Saint-Jean-de-Luz, Aquitanien, Frankreich

Saint-Jean-de-Luz ist einer von Frankreichs malerischen Küstenstädten. Der Ort liegt im äußersten Südwesten Frankreichs nahe der spanischen Grenze im Herzen des Baskenlandes. Entlang einer geschützten Bucht bietet Saint-Jean einen schönen, langen Sandstrand sowie eindrucksvolle baskische Architektur, herrliche Marktplätze und tolle Surf-Bedingungen. Ihr findet hier viele Möglichkeiten für euren optimalen Surf-Urlaub. Einer der besten Breaks ist Lafiténia rund fünf Kilometer nordöstlich von Saint-Jean-de-Luz. Im Juli und August finden übrigens mehrere Festivals im Ort statt – super für alle Sport und Musik Freunde!

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9. Guincho, Cascais, Portugal

Morgens in den wilden Wellen des Atlantiks surfen und nachmittags in den Straßen einer europäischen Großstadt unterwegs sein. Nur einen Katzensprung von Lissabon entfernt, liegt dieser Strand zwischen Cascais und dem malerischen Sintra. Aufgrund der starken Winde am Atlantik ist dieser beliebte Surfspot immer wieder Austragungsort internationaler Surfwettbewerbe. Ihr seid richtig sportbegeistert? Dann macht eine Radtour von Cascais bis zum Strand und tobt euch anschließend in den Wellen aus. Der Sandstrand ist übrigens wunderschön breit, zum reinen Sonnenbaden allerdings nur bedingt geeignet. Durch die starken Winde kann es schnell kühl werden.

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10. Cornwall, Südwestengland, Großbritannien

Englischer Charme und Strände, die nicht so extrem überlaufen sind wie in Newquay oder Fistral Bay. Die Wellen bieten zwischen 30 Zentimeter und drei Meter alles an Reichweite und sind gerade für Anfänger ideal. Macht euch allerdings auf kalte Wassertemperaturen gefasst. So schön warm wie im Süden Europas wird das Wasser in Cornwall sicherlich nicht sein. Wer übrigens gerne im Camper unterwegs ist, der wird in Südwestengland seine wahre Freude haben. Dadurch, dass im Sommer nicht soviel los ist, findet ihr eigentlich immer einen Stellplatz. Das Gute an einem Camper ist, dass ihr flexibel von Welle zu Welle fahren könnt!

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11. Bundoran, Irland

Irland ist unter Surfern als „Europas Kaltwasser-Indonesien“ bekannt. Dieses jahrhunderte alte Fischerdorf scheint jeden Swell aus dem Atlantik an seine rauen Stränden magisch anzuziehen und ist für jeden Surfer angemessen. Das Wasser kann extrem kalt sein, aber die Kneipen und die Einheimischen sind immer warm und zur Not wärmt ein Pint Guinness. In Bundoran erwarten euch vier Spots nebeneinander, sodass ihr die für euch besten Bedingungen herauspicken könnt! Der beste Monat für Irrland ist übrigens September – auch wenn dann das ohnehin schon kalte Wasser noch kälter ist. Aber die Winde und Wellen werden euch dann die meiste Freude machen!

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12. Bonus: Kleines Surf-Vokabular

Surfspot: Für die Form der Wellen ist die Beschaffenheit des Untergrunds wichtig, daher unterscheiden Surfer in verschiedene Surfspot-Arten: Beach Break (Sandstrände), Reef Break (Riff- bzw. Stein-Breaks) oder Point Break (Point-Breaks lassen die Wellen immer am nahezu gleichen Ort brechen, zum Beispiel über einem Riff).

Swell: Dünung

Sets: Eine Gruppe von Wellen

Righthander: Eine vom Meer aus gesehen rechtsbrechende Welle.

Lefthander: Eine vom Meer linksbrechende Welle

Onshore Wind: Auflandiger Wind, der die Struktur der Wellen zerstört.

Offshore Wind: Ablandiger Wind, der die Wellen steil du sauber formt.

Line Up: Die Zone, in der die größten Wellen zuerst brechen. Im Line Up reihen sich die Surfer auf, um auf die Wellen zu warten.


Alle Surfspots auf einen Blick:

Name des SurfspotsLand
1. Sagres Portugal
2. The BubbleSpanien/Fuerteventura
3. Spanish Left Spanien/Teneriffa
4. Faja da Areia Portugal/Madeira
5. Mundaka Vizcaya Spanien
6. Playa de la Zurriola Spanien
7. La Gravière, Hossegor Frankreich
8. Lafiténia Frankreich
9. Guincho Portugal
10. Cornwall Großbritannien
11. Bundoran Irland


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