Griechenlands Inselwelt ist unglaublich vielfältig - von lebhaften Orten bis zu stillen Badebuchten. Jede Insel verbindet Meer, Kultur und mediterranes Lebensgefühl.
Schönste griechische Inseln - 20 Highlights
Griechenland zählt über 3.000 Inseln, von denen rund 100 dauerhaft bewohnt sind - und jede davon hat ihren eigenen Charakter. Von kleinen Badeinseln bis zu kulturellen Schwergewichten bietet die Inselwelt eine enorme Vielfalt. Ob ihr Strände, Dörfer, Natur oder Geschichte sucht: Die schönsten griechischen Inseln zeigen, wie abwechslungsreich ein Urlaub in der Ägäis und im Ionischen Meer sein kann. Ein kleiner Hinweis: Unsere Liste ist kein Ranking sondern eine Aufzählung.
1. Santorin
Inselklassiker mit weißen Dörfern, Caldera-Blicken und tollen Sonnenuntergängen
Für einige ist sie die schönste der griechischen Inseln oder sogar des ganzen Mittelmeers. Denn Santorin hat weitaus mehr zu bieten als die gewölbten weißen Häuser mit Blick auf das strahlend blaue Meer. Charakteristisch für die Inselgruppe sind die beinahe schwarzen Sandstrände, die einen Badeurlaub in außergewöhnlicher Umgebung ermöglichen. Die Ursache für die dunkle Farbe des Sandes liegt auf der Hand: Santorin, das im südlichen Ägäischen Meer liegt, entstand durch vulkanische Aktivitäten.
2. Korfu
Ionische Insel mit Buchten, Olivenhainen und venezianischem Erbe
Egal, was man auf Korfu unternehmen möchte - die siebtgrößte der griechischen Inseln hat für jeden Urlaubstypen etwas zu bieten. Einige Touristen stürzen sich beispielsweise in das pulsierende Nachtleben von Kavos, während andere als Kontrast dazu nach Paleo Perithia kommen und dem ältesten Dorf der Insel einen Besuch abstatten. Das einst verlassene Bergdorf im Norden von Korfu lockt heutzutage mit eindrucksvollen Ruinen im venezianischen Stil sowie mit idyllischen Weinbergen, von deren Qualität man sich in den gemütlichen Tavernen überzeugen sollte.
3. Kos
Dodekanes-Insel mit Stränden, Ausflugszielen und entspanntem Flair
Neben Rhodos und Karpathos gibt es mit Kos eine weitere sehenswertes Reiseziel auf der touristisch so bedeutenden Inselgruppe Dodekanes. Geschichtlich Interessierte kommen auf der griechischen Insel voll auf ihre Kosten und haben im Geburtsort von Hippokrates die Möglichkeit, auf den historischen Spuren des Urvaters der modernen Medizin zu wandeln. Wer lieber am Strand in der Sonne faulenzen möchte, findet in Kefalos einen äußerst ansprechenden Strandabschnitt.
4. Kreta
Mittelmeerinsel voller Kultur, Berge, Strände und lebendiger Orte
So mancher Kreta-Urlauber erfreut sich auf der größten griechischen Insel an dem Palast von Knossos, der ein wahres Highlight antiker Baukunst darstellt. Allerdings zieht es die meisten Touristen zum Sonnenbaden an die zahlreichen Strände der Insel oder zum Party machen in die lebhafte Küstenstadt Malia. Wer sich eher nach kulinarischen Genüssen sehnt, entdeckt auf der ganzen Insel verstreut traditionelle Tavernen, die als lokale Spezialität gegrillte oder gedünstete Schnecken servieren.
5. Rhodos
Sonnige Insel mit mittelalterlicher Altstadt, Stränden und viel Geschichte
Der Name Rhodos leitet sich vom altgriechischen Wort für „Rose“ ab und noch heute erblickt man auf der Insel herrlich blühende Landschaften. Rhodos ist die größte der griechischen Dodekanes-Inseln und zeichnet sich durch ihre schönen Strandorte und gastfreundlichen Menschen aus. Darüber hinaus lockt die farbenfrohe Insel mit historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Kastell zu Kritinia oder der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt von Rhodos. Ein Muss für alle Griechenland-Fans!
6. Mykonos
Trendinsel mit Windmühlen, Stränden und lebhaftem Nachtleben
Während viele Inseln der Kykladen vornehmlich Ruhesuchende anlocken und zum Entspannen einladen, absolviert so mancher Urlauber auf Mykonos einen wahren Party-Marathon. Im Zentrum der Stadt reihen sich unzählige Bars und Nachtclubs aneinander, sodass feierwütige Urlauber zu jeder Tages- und Nachtzeit mit kühlen Drinks versorgt werden. Manchen Reisenden genügt es aber, einen eiskalten und fruchtigen Cocktail in der Nachmittagssonne zu genießen.
7. Milos
Vulkaninsel mit Felsbuchten und türkisfarbenem Wasser
Nachdem jahrelang nur Einheimische die Vorzüge der Vulkaninsel Milos zu schätzen wussten, kommen nun immer mehr internationale Gäste hierher. Die weltberühmte Statue der Venus von Milo, welche im Pariser Louvre-Museum ausgestellt wird, hat nicht nur ihren Namen von der Inseln, sie wurde im 19. Jahrhundert hier gefunden und ausgegraben. Heutzutage hat die Insel etwas andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, zum Beispiel, grandiose Strände mit türkisblauem Wasser. Außerdem gefallen den Badeurlaubern auf der vergleichsweise ruhigen Insel insbesondere die von steinernen Felsen umgebenen Strandabschnitte.
8. Naxos
Kykladeninsel mit Stränden, Bergen und traditioneller Dorfkultur
Naxos, die vermutlich grünste Insel der Kykladen, wird häufig mit der weit entfernten Inselgruppe Hawaii verglichen. Mehr als 100 Kilometer Sandstrand und kristallklares Wasser beweisen eindrucksvoll, dass Naxos diesen Vergleich nicht scheuen muss. Nach einem langen Tag am Strand lädt der Hafen dazu ein, bei einem guten Glas Rotwein den Tag ausklingen zu lassen und dabei den sich ankündigenden Sonnenuntergang zu beobachten.
9. Zakynthos
Insel mit Bilderbuchstränden, grünen Hügeln und der Schmugglerbucht
Dank der paradiesischen Navagio-Bucht mit dem gestrandeten Schiffswrack einer Schmugglerbande kennt man die griechische Insel Zakynthos auf der ganzen Welt. Die ausschließlich über das Meer zu erreichende Bucht gehört zu den am meisten fotografierten Motiven in Griechenland und sorgt für einen riesigen Besucherandrang. Doch neben der Navagio-Bucht dürfen auch die Strände von Gerakas oder Tsilivi als wahre Bilderbuch-Strände bezeichnet werden. Letztgenannten steuern vor allem Aktivurlauber an, die sich an den vielfältigen Wassersport-Angeboten erfreuen.
10. Folegandros
Kykladeninsel mit Steilküsten, weißer Chora und ursprünglichem Inselleben
Diejenigen, die das Leben auf den griechischen Inseln von seiner authentischen Seite kennenlernen möchten, sollten auf die eher unbekannte Insel Folegandros kommen. Abgesehen von der Bucht von Angali, den Städten Chora und Ano Meria oder dem Hafen von Karavostasi gibt es hier nur wenige Sehenswürdigkeiten, die sich für den Massentourismus eignen. Daher gilt Folegandros als der perfekte Ort, um beim Wandern die Einsamkeit in der Natur zu genießen.
11. Lesbos (Mytilene)
Ägäisinsel mit Olivenhainen, Thermen und authentischem Dorfleben
Die drittgrößte der griechischen Inseln hat etwas ganz besonderes zu bieten: einen versteinerten Wald. Er ist bereits 23 Millionen Jahre alt und befindet sich zwischen Antissa und Sigri. Außerdem bietet die Insel eine Vulkanlandschaft, die durch ihre 30 ehemaligen Lavadome zu einem der interessantesten Landschaftsbilder der Ägäis zählt. Wüstenhaft und mysteriös macht sich die Gegend um die alten Lavafelder aus. Wer lieber Wald mag, sollte den Osten der Insel erkunden, denn dort ist es üppig und grün.
12. Kefalonia
Ionische Insel mit dramatischen Küsten, Höhlen und türkisfarbenen Buchten
Die sechstgrößte griechische Insel entpuppt sich als der ideale Ort, um ein paar abwechslungsreiche Tage zu verbringen und sich voll und ganz dem griechischen Inselleben zu widmen. Ein unterirdischer See, steil in die Höhe ragende Berge und vorzügliche Restaurants mit landestypischer Küche sorgen dafür, dass im Urlaub keine Langeweile aufkommt. In den traditionellen Tavernen schmeckt übrigens der auf der ganzen Insel berühmte Fleischkuchen vorzüglich.
13. Patmos
Dodekanes-Insel mit Klostertradition, Buchten und ruhigem Flair
Unabhängig davon, ob der Heilige Johannes tatsächlich auf Patmos sein Buch der Offenbarung verfasst hat, stimmt der folgende Fakt mit Sicherheit: Seit dem Jahr 1999 zählen das historische Stadtzentrum mit dem Johanneskloster und der Höhle der Apokalypse zum Weltkulturerbe der UNESCO. Diejenigen, die sich nicht nur mit Sightseeing zufrieden geben, überzeugen sich beim Wandern durch die Vulkanlandschaften oder beim Baden im azurblauen Meer von den Vorzügen dieser Insel. Das Einzige, was dann noch die Urlaubsruhe stören könnte, sind läutende Kirchenglocken oder die zahlreichen auf Patmos lebenden Ziegen.
14. Hydra
Autofreie Insel mit herrschaftlichen Häusern und entspanntem Hafenflair
Hydra gehört zur Inselgruppe der Saronen und liegt lediglich 65 km von Athen entfernt. Kein Wunder also, dass viele Städtetouristen die täglichen Verbindungen nutzen, um in ungefähr eineinhalb Stunden mit dem Katamaran von der griechischen Hauptstadt auf die nur spärlich bewohnte Insel zu gelangen. Mit der Kathedrale und dem angrenzenden Museum, den vielen kleinen Schmuckgeschäften sowie den abwechslungsreichen Kunst-Galerien sind nur einige Sehenswürdigkeiten genannt, die man auf der Künstlerinsel Griechenlands nicht verpassen sollte. Ebenfalls nicht zu kurz kommt auf Hydra die Kochkunst: Das beste Souvlaki gibt es im Pirofani Restaurant, das seit mehr als 20 Jahren die griechische Fleisch-Spezialität serviert.
15. Skiathos
Sporadeninsel mit Stränden, Pinienwäldern und lebendigem Stadtflair
Die kleinen Dörfer der Insel Skiathos werden vielerorts für ihr besonderes Ambiente gelobt. Der harmonische Gesamteindruck spiegelt sich insbesondere in den engen und gepflasterten Gassen wider, in denen einheimische Handwerker ihr Können präsentieren und wo beschauliche Cafés zum Verweilen einladen. Wer nach einem besonders exklusiven Souvenir sucht, der wird schnell fündig: Der Schmuck und die Edelsteine werden auf Skiathos nämlich noch von Hand gefertigt. Abgesehen vom gemütlichen Bummeln kommen viele Touristen wegen der Strände auf die kleinste bewohnte Insel der Nördlichen Sporaden. So zählen beispielsweise Koukounaries oder Kanapista zu den beliebtesten Badeplätzen auf Skiathos. Übrigens, auf Skiathos wurde der Kultfilm „Mamma Mia!“ gedreht.
16. Samos
Ägäisinsel mit Buchten, Bergen und entspannter Atmosphäre
Auf der Insel Samos entdeckt man eine weitere Sehenswürdigkeit, die sich in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes einreiht. Das Heraion von Samos, eine Tempelanlage zu Ehren der Göttin Hera, lockt vor allem diejenigen Urlauber in den Geburtsort des Mathematikers Pythagoras, die sich für griechische Mythologie und Archäologie interessieren. Darüber hinaus gilt Samos auch als ein hervorragender Ort für Wanderungen und Touren mit dem Mountainbike: Aktivurlauber haben hier die Wahl zwischen mehr als 45 Rad- und Wanderrouten.
17. Ios
Kykladeninsel mit Stränden, Klippen und lebendigem Sommerflair
Wer die hügelige Insel Ios auf bequeme Art und Weise erkunden möchte, mietet sich einen Roller und macht sich auf die Suche nach den zahlreichen versteckten Buchten und Stränden. Während der Fahrtwind für angenehme Abkühlung sorgt, passiert man möglicherweise auch das Grab des Dichters Homer, das zu den am häufigsten angesteuerten Sehenswürdigkeiten auf Ios zählt.
18. Paros
Kykladeninsel mit Stränden, Dörfern und entspanntem Inselrhythmus
Oftmals wird Paros lediglich als Zwischenstopp genutzt, um auf die nahegelegen Inseln Ios oder Santorin zu gelangen. Allerdings verdient Paros als touristischer Anlaufpunkt wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Mit Parikia, Lefkes und Marpissa sind nur einige der bezaubernden Dörfchen der Insel genannt, die es auf eigene Faust zu erkunden gilt. Idyllische Strände, eine bunte Kultur und zahlreiche Sehenswürdigkeiten ergeben einen bunten Mix für einen abwechslungsreichen Urlaub. Eine griechische Insel zum Verlieben!
19. Skopelos
Ruhige Sporadeninsel mit grünen Hügeln, Kapellen und klaren Buchten
Ganz Skopelos durchquert lediglich eine einzige Hauptstraße und so sind Touristen auf der steinigen Insel beinahe gezwungen, sich eine Unterkunft im Stadtzentrum von Skopelos zu suchen. Von hier aus erreicht man in Windeseile das traditionelle Dorf Glossa, das sich dank der zahlreichen charakteristischen Häuschen und dem fantastischen Blick auf die benachbarte Insel Skiathos als echter Geheimtipp erweist. Auch Skopelos, wie Skiathos, diente als Filmkulisse für die Verfilmung des Musikalfilms „Mamma Mia!“.
20. Lefkada (Preveza)
Ionische Insel mit Traumstränden, Steilküsten und entspannter Urlaubsatmosphäre
Lefkada bedeutet übersetzt „die Weiße“. Warum diese griechische Insel so genannt wird, ist nicht ganz klar, vielleicht liegt es an ihren weißen Sandstränden, die in kleinen Buchten an verschiedenen Stellen der Insel zu finden sind. Die Inseln ist durch eine Brücke mit Festland verbunden; dennoch hat es der Massentourismus bisher noch nicht hierher geschafft. Eine der schönsten Natursehenswürdigkeiten ist die Papanikolis Cave, eine Höhle im Meer, die nur mit einem Boot zu erreichen ist.
Reist möglichst außerhalb der Hochsaison - im April, Mai, September oder Oktober erlebt ihr die griechischen Inseln deutlich ruhiger und oft mit perfektem Badewetter.
